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Freitag, 8. Juli

08.07.2011 | 00:00 Uhr

Apple verspricht rasche Lösung für iOS-Lücken +++ App Store zählt 15 Milliarden Downloads +++ Amazons App Store darf App Store heißen +++ Letzte ACSA-Schulungen für Snow Leopard +++ Secu4Bags: Produkt für die mobile Sicherheit von Wertgegenständen via iPhone +++ Final Cut Pro Experience Tour für Profis und engagierte Hobby-Filmer +++ Akvis veröffentlicht Nature Art 3.0 +++ Neue Treiber für Canon-Drucker +++ 15 Millionen neue iPads im dritten Quartal geplant +++ Shopping-Portal eBay bald mit Handy-Zahlungsoption +++ App-Test: Arztsuche leicht gemacht - Jameda 2.0.1 +++ Tipp: System trotz defektem DVD-Laufwerk auf ein Powerbook installieren +++ AAPL weiter im Aufwind

Morgenmagazin
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Apple verspricht rasche Lösung für iOS-Lücken

Apple hat auf die jüngsten Sicherheitslücken in iOS 4 reagiert, vor dem zuletzt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gewarnt hat: Durch eine Lücke im PDF-System könnten Dritte Zugang auf iPad und iPhone erhalten und vertrauliche Daten stehlen. Offenbar geworden ist die Lücke durch eine neue Version von Jailbreakme.com, das bereits im vergangenen Jahr eine Lücke in iPhone-OS 3 ausgenutzt hatte, um per Browser das iPhone zu jailbreaken.

Apple hat nun laut IDG News Service zugesichert, die Lücke in iOS 4.3.3 rasch schließen zu wollen, ein genauer Termin für das Update steht nicht fest. Ironischerweise lässt sich die Lücke nach einem erfolgreichen Jailbreak wieder schließen, über den Cydia-Store ist die App PDF Patcher 2 erhältlich, die das erledigt, verspricht der an Jailbreakme beteiligte Hacker Comex. Der Jailbreak ist dadurch aber nicht rückgängig gemacht.

App Store zählt 15 Milliarden Downloads

Gut drei Jahre nach seinem Start bilanziert der App Store 15 Milliarden Downloads von Apps für iPhone, iPod Touch und iPad. Laut Apple sind derzeit weltweit 200 Millionen iOS-Geräte im Einsatz, der App Store biete 425.000 Apps an. 100.000 davon seien an das iPad angepasst. Apples Marketing-Chef Phil Schiller bedankt sich bei den Entwickler dafür, die den App Store befüllt haben und somit dazu beigetragen hätten, dass das Angebot zum "erfolgreichsten Software-Marktplatz, den die Welt je gesehen hat" wurde. Apple behält 30 Prozent der Einnahmen für sich und hat nach eigenen Angaben in den letzten drei Jahren 2,5 Milliarden US-Dollar an Entwickler überwiesen.

Den App Store hatte Apple erst auf Druck der Entwicklergemeinde geöffnet und auf dem iPhone ab iPhone-OS 2.0 überhaupt erst native Apps zugelassen. Zuvor war der Ansatz, dass Softwareentwickler sich mit Web-Apps für mobile Safari zufrieden geben sollten, eine Idee, die auf wenig Gegenliebe stieß.

Amazons App Store darf App Store heißen

Im Streit um das Markenrecht an dem Begriff App Store hat Apple in den USA eine Neiderlage vor Gericht erlitten, berichtet der IDG News Service. Die damit befasste Instanz in Kalifornien hat Apples Antrag auf eine Verfügung gegen Amazon abgelehnt, der Einzelhändler darf auch weiterhin sein Angebot für Android-Apps App Store nennen. Apple habe nicht darlegen können, dass der Begriff "App Store" renommiert oder prominent sei, zudem gebe es Beweise, dass auch andere Firmen den "App Store" als einen beschreibenden Begriff einsetzen. Es bestehe zudem keine Verwechslungsgefahr, Amazon habe nicht vor, eine Beziehung von den angebotenen Android-Apps zu den iOS-Apps im App Store herzustellen, schreibt Richterin Phyllis J. Hamilton in ihrer 18-seitigen Begründung. Apple hatte hingegen argumentiert, dass Anwender sehr wohl von der Tatsache irritiert sein könnten, einen App Store bei Amazon zu finden, da der Händler auch Apple-Produkte verkaufe. Amazon brachte zu seiner Verteidigung hervor, den Begriff "App Store" nicht als Marke führen zu wollen, sondern ihn im "Amazon Appstore for Android" als beschreibenden Begriff einzusetzen.

Letzte ACSA-Schulungen für Snow Leopard

Wer noch ein Zertifikat als Apple Certified System Administrator (ACSA) für Mac-OS X 10.6 Snow Leopard erwerben will, muss sich beeilen, denn OS X Lion steht vor der Tür. Brainworks bietet nun den Kurs Mac-OS X Directory Services für alle an, die ihre ACSA-Ausbildung unter Snow Leopard begonnen, jenen Kurs aber noch nicht belegt haben. Die Schulung findet vom 26.7. bis 29.7. in München statt. Als Zielgruppe betrachtet der Anbieter aber auch "alle anderen Administratoren, die das Know-how des Kurses benötigen und in ihrer Arbeit täglich einsetzen." Neue Apple-Seminare - mit Lion als Basis - kann Brainworks erst im Herbst/Winter anbieten.

Secu4Bags: Produkt für die mobile Sicherheit von Wertgegenständen via iPhone

Secu4Bags ist ein kleiner Sender, der mit dem Mobiltelefon seines Besitzers per Bluetooth verbunden ist. Wenn sich mit Secu4Bags gesicherte Objekte wie Notebooktasche oder Koffer vom Besitzer entfernen, schlägt Secu4Bags Alarm - sowohl auf dem Mobiltelefon als auch am Sender selber im Koffer oder in der Tasche. Hinter dem Secu4Bags-System steht gemäß dem Schweizer Hersteller Secu4 folgende Idee: Der Gepäckwächter in Form und Größe einer Kreditkarte steckt in der Notebooktasche oder im Koffer und steht als Sender in ständigem Kontakt mit dem Smartphone oder iPhone. Der permanente Datenaustausch über Bluetooth sorgt dafür, dass ab einer zuvor eingestellten Distanz zwischen dem Secu4Bags und dem Mobiltelefon der Alarm ausgelöst wird. Die individuell regulierbare Sicherheitsdistanz beträgt bis zu 30 Meter. Sobald die Entfernung zwischen dem Gegenstand mit der Alarmkarte und dem Mobiltelefon die zuvor programmierte Distanz überschreitet, erhält der Besitzer über sein Smartphone, iPhone oder iPad einen nicht zu überhörenden Alarmton. Bei dem an der Notebooktasche oder dem Koffer angebrachten Secu4Bags-Sender ertönt der Alarm in einer in drei Stufen konfigurierbaren Lautstärke von bis zu 100 Dezibel. Zum Vergleich: Ein vorbeifahrender Lkw oder eine Motorsäge verursachen einen Lärmpegel von etwa 85 bis 100 Dezibel.

Secu4Bags hat die Größe einer Kreditkarte, ein Gewicht von 20 Gramm sowie eine Akkulaufzeit von bis zu 100 Stunden (Herstellerangaben). Aufladbar ist das kleine Gerät über USB Kabel, die Stromversorgung geschieht über einen 3,7 Volt Li-Po-Akku. Secu4Bags ist ab sofort im Handel zum Preis von 69 Euro erhältlich. Die passende App dafür gibt es im App Store für iPad und iPhone kostenlos (Download 9,4 MB).

Info: Secu4

Final Cut Pro Experience Tour für Profis und engagierte Hobby-Filmer

Professionelle Anwender aus TV Stationen, Media-Agenturen, Post Production Häusern, Kamera- und Presseleute sind zur Final Cut Pro Experience Tour genauso eingeladen wie ambitionierte Hobby-Nutzer. Das neue Final Cut Pro X von Apple wird im Juli live präsentiert und ist an sieben ausgewählten Locations zu erleben. In Live-Demos und Vorführungen an Arbeitsplätzen zeigen Experten die wneue Version von Apples unter Fachleuten freilich umstrittener Videobearbeitungssoftware zum ersten Mal in Echtzeit. Außerdem werden Lösungen der Firmen AJA, Promise, Panasonic, Wacom, Gefen, Sonnet, Contour und Logic Keyboard präsentiert. Die vierstündigen Veranstaltungen sind kostenlos. Beginn ist jeweils um 14 Uhr. Auch die Veranstaltungsorte der Final Cut Pro Experience Tour von Apple autorisierten Partnern und Apple Distributor Comline stehen nun wie folgt fest:

  • 11. Juli Stuttgart, Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße

  • 13. Juli Köln, NH Hotel Köln Mediapark

  • 15. Juli Frankfurt, Gallus Theater, Kleyerstraße

  • 18. Juli Wien, Hilton Vienna, Am Stadtpark

  • 20. Juli München, Sheraton München, Arabellastraße

  • 22. Juli Berlin, Kalkscheune, Johannisstraße

  • 25. Juli Hamburg, Studio Hamburg, Atelier 5, Jenfelder Allee

Mehr Informationen und Registrierung über unten stehenden Info-Link.

Info: Comline

Akvis veröffentlicht Nature Art 3.0

Nature Art 3.0 ist laut Akvis ein Werkzeug zur Nachahmung der Schönheit von Naturphänomenen auf digitalen Fotos. So kann man Naturbilder von Grund auf erstellen oder diese Effekte nachträglich auf ein Foto anwenden. Beispielsweise ist es damit möglich, ein leeres Blatt Papier in eine Meeransicht oder einen Nachthimmel mit verstreuten, glitzernden Sternen umzuwandeln. Als weitere Beispiele nennt der Entwickler ein Foto, das leblos und fad wirkt. Hier könne man mit Nature Art 3.0 den Eindruck des Bildes verbessern, indem man Sonnenstrahlen, Regen und Blitz, Schnee und andere Naturphänomene digital hinzufügt. Ein kurzes Video auf der Homepage des Anbieters zeigt diverse Möglichkeiten. Die neue Version fügt den bisherigen sieben Natureffekten den Filter "Eis" hinzu. Ferner wurde der Wolkeneffekt mit sieben neuen Voreinstellungen verbessert. Außerdem unterstützt die Software nun auch das RAW-Bildformat und den Öffnen-/Sichern-Dialog von Mac-OS X. Zusätzlich werden jetzt kürzlich geöffnete Bilder angezeigt und weitere Verbesserungen eingearbeitet. Nature Art 3.0 gibt es als selbstständiges Programm (Stand-Alone) ab Mac-OS X 10.4 für 55 Euro sowie als Plug-in für Programme wie Adobe Photoshop, Photoshop Elements, Paint Shop Pro und andere. Genaue Versionshinweise finden sich hier . Als Plug-in kostet das Fototool ebenfalls 55 Euro, ferner gibt es eine Business-Variante für gewerbliche Zwecke, die sich Akvis mit 145 Euro bezahlen lässt. Eine zehntägige Demoversion steht zur Verfügung.

Info: Akvis

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