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Freitag, 9. Januar

09.01.2009 | 00:00 Uhr

CES: Palm stellt neues Smartphone Pre vor +++ Parasync synchronisiert 15 iPods gleichzeitig +++ Raid-Systeme von OWC mit Vierfach-Interface +++ Carl Zeiss verspricht Verbesserungen für Cinemizer +++ Tag Reader: Zweite iPhone-Applikation von Microsoft +++ MyVideo startet Musikvideo-Kanäle - 12 000 Clips online +++ Verband: Jeder vierte deutsche Haushalt noch nicht online +++ IDC: IT-Services in Deutschland legen auch 2009 zu - Wachstum aber geringer +++ Neues Sony-Netbook mit UMTS und GPS wiegt 640 Gramm +++ AAPL legt leicht zu

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CES: Palm stellt neues Smartphone Pre vor

Palm hat sich auf der CES mit einem Smartphone namens Pre zurückgemeldet. Das Telefon kommt wie das iPhone mit einem Tochscreen, der eine Auflösung von 320 x 480 Pixeln bietet und dazu einer ausfahrbaren Tastatur. Eine 3-Megapixel-Kamera ist ebenso eingebaut wie das drahtlose Netzwerkprotokoll Evdo, Wi-Fi und Buetooth. Das Palm Pre kommt mit 8 GB Speicher im Juli exklusiv über Sprint Nextel auf den Markt.

Palm setzt im Pre erstmals das neue Betriebssystem Palm WebOS ein, das gegenüber dem iPhone-Betriebssystem einige Verbesserungen verspricht. So können etwa Applikationen auf Knöpfe zum Speichern verzichten, ist man mit Text- oder Bildarbeit fertig, zieht man das Werk auf dem Tocuhscreen einfach nach oben. Auch der Wechsel zwischen Progarmman soll mit der Technik "Synergy" leichter fallen als auf dem Apple-Handy.

Das Pre stellt zudem das neue Ladegerät "Touchstone" vor, das auf Induktionsbasis arbeitet. Dieses hat die Form eines Eishockey-Pucks, das Telefon legt man einfach darauf und es bezieht neue Energie. Anders als das iPhone lässt das Palm Pre den Anwender auch den Akku des Gerätes tauschen.

Der unabhängige Analyst Jeffrey Kagan zeigte sich laut unserer Kollegen von Computerworld beeindruckt von der Vorführung des Pre auf der CES. Die Web-Fähigkeiten seinen ein deutlicher Fortschritt gegenüber früheren Palm-Geräten, das Pre werde in erster Linie alte Palm-Nutzer ansprechen. Ob es in einem vom iPhone immer mehr bestimmten Markt auf Dauer konkurrenzfähig sein werde, könne man jedoch erst ab Juli abschätzen.

Parasync synchronisiert 15 iPods gleichzeitig

Wer weit mehr als einen iPod im Haushalt hat, kann über die Anschaffung das Multi-iPod-Docks Parasync von Parat Solutions nachdenken. In fünfzehn Stationen lassen sich iPods mit Dock-Schnittstelle einstellen, nach Anschluss an den Mac synchronisiert iTunes alle Player, das Dock versorgt sie zudem mit Energie. Das Parasync richtet sich an vor allen an Schulen und Museen, die so mehrere iPods gleichzeitig mit Lerninhalten oder Audio-Touren füllen können. Für den Privatgebrauch ist das Gerät eher weniger geeignet, kaum jemand wird mit zwei Parasyncs sich 30 iPods mit individuellen Playlists für (Fast) jeden Tag des Monats füllen lassen. Den Preis nennt der Hersteller auf Anfrage.

Raid-Systeme von OWC mit Vierfach-Interface

Auf der Macworld Expo hat Other World Computing # (OWC) zwei neue Raid-Systeme mit Vierfach-Interface vorgestellt. Das Mercury Elite-AL Pro mit zwei Festplatteneinschüben und das das Mercury Rack Pro mit vier Einschüben zur Montage im Serverschrank kommen jeweils mit Anschlüssen für USB 2.0, Firewire 400 und 800 sowie eSATA. Das Elite-AL kostet zwischen 220 US-Dollar mit 500 GB Kapazität und 500 US-Dollar mit 3 TB, während das Mercury Rack Pro für Preise zwischen 900 US-Dollar (2 TB) und 1.300 US-Dollar (9 TB) zu haben ist.

Carl Zeiss verspricht Verbesserungen für Cinemizer

Carl Zeiss hat die Macworld Expo genutzt, um eine verbesserte Version der Videobrille Cinemizer vorzustellen. Cinemizer Plus arbeitet nun mit einem hochauflösenden LCD-Bildschirm, Benutzer können den Fokus nun weiter verstellen, auch Brillenträger sollen den Cinemizer nutzen können. Die Videbrille mit Ohrstöpseln erzeugt ein Bild, das dem eines 45-Zoll-Monitors aus zwei Meter Entfernung entsprechen soll. Im März dieses Jahres soll der neue Cinemizer in den Handel kommen, der Preis steht nicht fest. Das bisherige Modell kostet rund 450 Euro.

Tag Reader: Zweite iPhone-Applikation von Microsoft

Microsoft hat mit Tag Reader seine zweite iPhone-Applikation vorgestellt. Die Software verspricht, zu von der iPhone-Kamera erkannten Microsoft-Tags weitere Informationen bereit zu stellen. Jene Etiketten sollen sich etwa in Lebensmittelgeschäften einsetzen lassen, um den Kuden über das Tag etwa Rezepte für bestimmte Produkte bereit zu stellen, jedermann kann auch selbst Tags erstellen, etwa, um zusätzliche Informationen für zu verkaufenden Immobilien oder Fahrzeuge zu hinterlegen. Der Haken an der Sache: In freier Wildbahn sind bisher kaum Microsoft-Tags gesichtet worden, der Tag Reader ist somit völlig nutzlos.

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