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Mittwoch, 12. Oktober

12.10.2011 | 00:00 Uhr

Apple veröffentlicht iTunes 10.5 +++ Piratenpartei vermasselt erste Bewährungsprobe +++ Macworld testet iPhone 4S: Schnell, elegant und mit cooler Spracherkennung +++ Beschwerden über Bugs in Facebooks iPad-App +++ Quark legt neues Upgradeprogramm für Xpress 9 auf +++ Freecom: Databar USB-Key mit bis zu 64 GB +++ Native Instrument: Neues Software-Instrument Damage ab 1. November +++ Anonymous greift New Yorker Börse an +++ Frankreich macht ernst bei Internet-Sperren +++ Asus stellt erste Ultrabooks vor +++ Test: Trekstor iGear Slider für iPhone 4 +++ Tipp: Ein Backup-Laufwerk mit dem Terminal prüfen +++ AAPL wieder über 400 Dollar

Morgenmagazin: Morgengrauen
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Apple veröffentlicht iTunes 10.5

Apple bereitet iOS 5 und iCloud vor, die beide heute in Betrieb gehen sollen. Voraussetzung für das Update auf das neue Betriebssystem für iPhone, iPad und iPod Touch ist iTunes 10.5, das Apple gestern Abend zum Download bereit gestellt hat. Auch die drahtlose Synchronisation von iTunes und iOS setzt iTunes 10.5 voraus, um ein iPhone mit Medieninhalten und Apps zu bestücken, muss man es dann nicht mehr mit dem Mac verkabeln. Mit Hilfe von iCloud macht iTunes auf allen Rechnern die Einkäufe eines Anwenders verfügbar, Musik, Apps und Bücher, den Abgleich der Musik über iCloud kann Apple aus rechtlichen Gründen bisher nur in den USA anbieten. Ebenso funktioniert iTunes Match auch nur in den Vereinigten Staaten, für eine Jahresgebühr von 25 US-Dollar kann man auch anderweitig erworbene Musik in Apples Cloud speichern.

iTunes 10.5 unterstützt zudem automatische Downloads, die Oberfläche der Software hat Apple ein wenig an den Look-and-feel von Lion angepasst. iTuens 10.5 ist über die Softwareaktualisierung oder Apples Website erhältlich.

Piratenpartei vermasselt erste Bewährungsprobe

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© PiratenPartei

Herbe Kritik aus den Reihen der eigenen Anhänger müssen sich die Parteioberen der Piratenpartei anhören. Ausgangspunkt des Unmuts war ein Interview des Parteivorsitzenden Sebastian Nerz und des Berliner Abgeordneten Christopher Lauer in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) unmittelbar nach Veröffentlichung der Details zum Bundes-Trojaner durch den CCC. Darin hatte sich die Politiker sehr vorsichtig und diplomatisch im Stile von Altpolitikern etablierter Volksparteien zum Thema geäußert: "Parlamentarische Kontrollen müssen greifen " und man müsse sich fragen, "ob man die Sache zum Anlass einer politischen Entscheidung macht" ließen sich die Politiker beispielsweise von der Zeitung zitieren.

"Nun habt ihr eine fette Steilvorlage wie den zerlegten und enttarnten Staatstrojaner, und dann vermasselt ihr die auch noch?", schäumt etwa der Autor auf der einflussreichen Web-Site Fefes Blog . "Ich dachte, ihr wolltet die anderen Parteien bei den digitalen Themen vor euch hertreiben? Was glaubt ihr denn, wofür ihr in Berlin gewählt wurdet?" Die Führungsriege wirke so weichgespült, dass man sie auch für Junge Union oder Jungliberale halten könne, schimpft Fefe.

Kritik ergießt sich auch über eine veröffentlichte Pressemitteilung zum Thema, in der sich die Partei sehr diplomatisch gibt. "Liebe Piraten", kommentiert ein Besucher der Piraten-Homepage die Pressemitteilung . "Habt ihr den Schuss nicht gehört? Ihr verspielt gerade euren Ruf in Sekundenschnelle! Wenn ihr nicht in kürzester Zeit die Verantwortlichen des Trojaners massiv angreift, bekommt ihr das nächste Mal keine Vorschusslorbeeren. Dann war es ein kurzer Ausflug in Berlin ohne die Chance Deutschland landesweit zu verändern."

Für viele unfassbar ist die latente Distanzierung von der der Arbeit des CCC. "Ob gewollt oder nicht, die Piratenpartei und ihr Vorsitzender Sebastian Nerz haben die zurückhaltende Argumentation der CDU übernommen. Dort schwang immer der Zweifel gegenüber dem CCC mit", schüttelt Christian Sickendieck, Betreiber des Weblogs F!XMBR , den Kopf. Der Piratenpartei formuliert er eine fiktive Pressemitteilung in die Feder.

Aufgrund der massiven Kritik sah sich der Berliner Pirat Christoph Lauer bereits dazu genötigt, sich vom FAZ-Interview zu distanzieren. "Ich wurde für die Harmlosigkeit meines Interviews mit der F.A.Z. kritisiert und will gar nicht rechtfertigen oder erklären, warum es so war wie es war. Es ist ganz einfach: Ich würde es heute so nicht mehr geben", schreibt er auf seiner Homepage . (jha)

Macworld testet iPhone 4S: Schnell, elegant und mit cooler Spracherkennung

Unsere Kollegen der Macworld hatten bereits Gelegenheit, das ab Freitag verkaufte iPhone 4S zu testen. Jason Snell gibt dabei eine klare Einschätzung: Das iPhone 4S sei für Besitzer des iPhone 4 ein "Objekt von gewisser Anziehungskraft", über das nächste Jahr werden nach und nach mehr von ihnen dieser erliegen und nach Auslaufen ihres Vertrages auf das neue Modell upgraden. Besitzer älterer iPhones wie das iPhone 3GS oder 3G sieht Snell aber an der Spitze der Schlange vor den Apple Stores stehen. Es sei Zeit, ohne Zögern upzugraden. Das iPhone 4S sei schnell, habe ein großartige Kamera und "coole Spracherkennungsfeatures" - das iPhone 4S werde äußerst populär. Den kompletten Test lesen Sie hier .

Beschwerden über Bugs in Facebooks iPad-App

Die iOS-App Facebook 4.0 nutzt nu auch den großen Bildschirm des iPad und bringt vertraute und neue Funktionen des sozialen Netzes auf das Apple-Tablet. Anwender zeigen sich von der App aber wenig begeistert und beschweren sich über Fehler in der Programmierung, haben unsere Kollegen von Macworld UK zusammen getragen. Ein Anwender preist die Stabilität der App in ironischen Tönen: "Ich berichte zufrieden, dass die neue Facebook-App für das iPad genau wie jede andere iPad-App abstürzt." Ein falscher Mark Zuckerberg tarnt seine Kritik als Fake-PR: "Facebook für das iPad ist da! Es ist größer, besser und fehlerhafter als jede andere Social-Network-App, die Ihr kennt."

Einen konkreten Fehler bemängelt der BBC-Journalist Mark Coyle: "Ich habe das Apple-Dock mit Tastatur und wenn ich das iPad in das Dock stecke und ein Post auf Facebook kommentieren möchte, ist der "Senden"-Knopf verschwunden. Nehme ich das iPad aus dem Dock heraus, ist er wieder da. Von Facebook schlecht getestet."

Die Bewertungen und Kommentare im App Store sind gemischt, es gibt auch zufriedene Kunden. Meist helfe bei Problemen auch, die App zu deinstallieren und neu zu installieren, wer eine ältere Fassung auf seinem iPad hat, sollte diese vor dem Download der neuen besser gelöscht haben.

Quark legt neues Upgradeprogramm für Xpress 9 auf

Quark verlockt Bestandskunden und frühere Xpress-Nutzer mit einem einheitlichen Upgradepreis, Xpress 9 eine Chance zu geben. Ab sofort und bis zum 31 Dezember. können Käufer beliebiger Xprees-Versionen zum Preis von 399 Euro die neue Fassung erwerben. Wer früher die Xpress-Versionen 3 bis 6 nutzte oder sie noch heute auf einem alten Rechner einsetzt, mussten bisher die aktuelle Version des Layoutklassikers zum Vollpreis erwerben.

Freecom: Databar USB-Key mit bis zu 64 GB

Freecom hat einen speziellen USB-Stick auf den Markt gebracht, der laut Hersteller mit einem praktischen ein- und ausziehbaren USB-Anschluss ausgestattet ist. Die  konventionelle Verschlusskappe soll damit der Vergangenheit angehören. In Zusammenarbeit mit den Industriedesignern Niels in Vorm und EigenID präsentiert Freecom den neuen Databar mit Ein- und Ausziehmechanismus. Dieses einfache Konzept stellt Freecom zufolge ein perfektes Gleichgewicht zwischen Eleganz und Funktionalität dar. Durch den einziehbaren USB-Anschluss kann auf unbequeme Kappen verzichtet werden, um den USB-Anschluss zu schützen. Der silberfarbene Key ist mit USB 2.0 kompatibel. Bei der größten Speicherkapazität von 64 GB können mehr als 43000 Fotos gespeichert werden, so der Anbieter. Genauere Angaben wie zu Preisen und Verfügbarkeit sind der Pressemitteilung leider nicht zu entnehmen. Bei Amazon.de ist der Stick mit 32 GB derzeit für 43 Euro im Angebot.

Info: Freecom

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