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Mittwoch, 13. Januar

13.01.2010 | 00:00 Uhr

Korea Times: iPhone 4G schon im April +++ Google öffnet Docs für alle Arten von Dateien +++ Update stellt Logic Studio auf 64 Bit um +++ eMusic mit Musik von Warner +++ Google legt sich nach Hacker-Angriff mit China an +++ Einigung auf Urheberrechts-Pauschale für Computer +++ Musterbriefe für Rückfordern von Kartengebühren +++ AAPL verliert

Morgenmagazin: Parkstadt Schwabing
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Korea Times: iPhone 4G schon im April

Ein neues iPhone wird im Jahr 2010 kommen, wenn Apple seinen bisherigen Produktzyklus beibehält, sollte es im Frühsommer in den Handel kommen. Mehr Details will die Korean Times aus Kreisen von Apples südkoreanischen Mobilfunkpartner Korea Telecom erfahren haben: Demnach werde Apple ein neues Gerät bereits im April vorstellen und bis spätestens Juni in den Handel bringen. Die von der Korean Times berichteten Neuerungen lesen sich teils spektakulär: So soll das iPhone 4G auf einen OLED-Bildschirm setzen, was der Batterielaufzeit zugute kommen soll. Den Akku werde Apple wohl erstmals austauschbar machen und mit Hilfe einer zweiten Kamera an der Bildschirmseite des iPhones Live-Viodeochat ermöglichen. Im Inneren werde ein Dual-Core-Chip werkeln, auch den Grafikprozessor plane Apple weiter in Sachen Geschwindigkeit und Auflösung zu verbessern. Dass Apple schon im April das neue iPhone zeige, sei auf den Google mit den Android-Smartphones ausgeübten Druck zurückzuführen, berichtet die Publikation weiter.

Indes tauchen weitere Gerüchte über das möglicherweise Ende Januar präsentierte Apple-Tablet auf. TG Daily will auf der CES die Klage eines Industriedesigners aufgeschnappt haben, nachdem Apple derzeit "alle" verfügbaren 10-Zoll-LCDs und -OLEDs aufkaufe. Sollte dies der Wahrheit entsprechen, würde Apple jedoch bereits ohne ein eigenes Gerät der Netbooks herstellenden Konkurrenz einen schweren Schlag verpassen, die ihrerseits aus Komponentenmangel keine Geräte mehr bauen könnten. Noch abenteuerlicher jedoch ist das von Mac Observer gezeigte Gehäuse für das vermeintliche Apple-Tablet: Dieses sieht bis auf ein kleines Löchlein in der linken oberen Ecke exakt wie eine Oberschale von iPhone respektive iPod Touch aus, ein Maßstab, der die Größe von 10 Zoll "beweisen" würde, fehlt gänzlich. Womöglich handelt es sich bei dem Bild aber um den ersten Blick auf das iPhone 4G: Für Videotelefonie müsste eben auch an der Vorderseite eine Aussparung für ein Objektiv angebracht sein.

Google öffnet Docs für alle Arten von Dateien

Google hat angekündigt, sein Online-Tool Google Docs für alle Arten von Dateien zu öffnen. Die Umstellung soll in den nächsten Tagen nach und nach erfolgen. Mit der Erweiterung ist es Anendern möglich, über Google Docs jedwede Dateien online zu speichern und gemeinsam zu nutzen. Jeder Anwender erhält dafür 1 GB Speicherplatz, einzelne Dateien dürfen bis zu 250 MB groß sein. Zusätzlicher Speicherplatz ist für 25 Cent pro Jahr und Gigabyte erhältlich. " Dies ist eine natürlich Erweiterung zu dem, was wir mit Google Docs bereits machen, " erklärte der Produktmanager für Google Docs Vijay Bangaru dem IDG News Service. Bei dem neuen Service handele es sich jedoch nicht um das seit längerem kolportierte G-Drive, einem Online-Speicher ähnlich Apples iDisk. Anwneder der kostenpflichtigen Premier-Version von Google Docs können die von Google bereit gestellten APIs nutzen, um eigene Anwendungen für die Nutzung des Services zu entwickeln. In der Cloud lässt sich jedoch nit mit beliebigen Dokumenten auch gleich arbeiten, so wie es bei PDFs, Microsofts Office-Dokumenten oder den eigenen Formaten von Google Docs schon heute möglich ist, betont Bangaru. Es sei unglücklicher Weise nicht möglich, für jedes Dokumentenformat einen Webeditor zu schreuben. Um an gemeinsam genutzten Dokumenten zu arbeiten, müssten die Anwender diese also herunter- und nach Bearbeitung wieder hochladen.

Update stellt Logic Studio auf 64 Bit um

Apple hat seine Musikproduktionsprogramme Logic Pro und Main Stage auf die Versionen Logic Pro 9.1 und Main Stage 2.1 aktualisiert. Neben einigen Bugfixes bringen die beiden Updates vor allem 64-Bit-Unterstützung für Logic Studio 2009. Logic Pro ist dabei mit 32-Bit und 64-Bit Audio Plug-ins kompatibel, eine ausführliche Liste der Bugfixes hat Apple auf seine Website gestellt. Auch Main Stage unterstützt weiterhin 32 Bit, zu den Verbesserungen gehört laut Apple eine höhere Zuverlässigkeit des MIDI-Inputs bei gruppierten Keyboards. Auch zu Main Stage hat Apple eine ausführliche Bugfix-Liste herausgebracht. Nutzt man Logic Pro im 64-Bit-Modus, muss man jedoch auf einige Funktionen verzichten, etwa das Streaming von Video über Firewire, den Digital Cinema Desktop, AAF.Import und -Export, die Unterstützung vo Rewire oder die MP3-Konversion. Für den 64-Bit-Modus setzt Logic Pro Mac-OS X 10.6.2 voraus, für den 32-Bit-Modus Mac-OS X 10.5.7 oder höher.

eMusic mit Musik von Warner

Der Musikdienst eMusic nimmt Musik aus dem Katalog von Warner mit in sein Angebot auf. Dieses vergrößert sich mit dem Deal um 10.000 Alben. Im letzten Jahr hatte eMusic, das als Spezialist für unabhängige Labels an den Start genommen war, bereits Musik vom zweiten der vier Riesen Sony integriert. Wie bereits Sony gibt Warner den eMusic-Kunden jedoch nur den Zugriff auf Archiv-Material, neuere Titel fehlen. Die großen vier machten in der Vergangenheit hauptsächlich wegen der geringen Verdienstmöglichkeiten einen Bogen um eMusic. Der Anbieter verlangt im Durchschnitt nur 50 Cent pro Titel. Der iTunes Store hat nicht zuletzt auf Druck der großen vier - neben Sony und Warner sind das EMI und Universal - vor einem Jahr das Modell des Einheitspreises für Songs aufgegeben, seither sind für aktuelle Songs in der Regel 1,29 Euro oder US-Dollar fällig.

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