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Mittwoch, 15. September

15.09.2010 | 00:00 Uhr

Apple will Verlegern entgegen kommen +++ Amazon vergleicht Kindle in Werbung mit iPad +++ Nokia stellt drei neue Smartphones vor +++ Parallels Mobile erlaubt Zugriff auf Windows-Software auf dem Mac +++ Intel stellt neue Atom-Prozessoren vor +++ Intel öffnet ersten eigenen App-Store +++ EU-Kommission will kein Glasfasernetz-Monopol zulassen +++ AAPL leicht im Plus

Morgenmagazin: Bergbach
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Apple will Verlegern entgegen kommen

Apple will seine Abo-Modelle für iPad-Apps überarbeiten und damit Zeitungsverlagen entgegen kommen, berichtet die San Jose Mercury News. Wie der Experte Roger Fidler, Vorstand für digitales Publizieren am Donald W. Reynolds Institute für Journalismus dem Blatt erklärte, will Apple zwar auch weiterhin 30 Prozent der Leserumsätze und 40 Prozent der Anzeigenumsätze für sich behalten, den Anbietern von iPad-Zeitungen und -Zeitschriften jedoch Informationen über die Käufen und Abonnenten zukommen lassen. Den Verlegern sei es wichtig, genau über ihre Leser Bescheid zu wissen, um gezielt Webung für die digitalen Ausgaben ihrer Blätter verkaufen zu können, erklärt Fidler: "Zeitungen wollen das klassische Print-Modell für Tablets und E-Reader nachbauen." So gelte es auch zu verhindern, dass zu viele Leser zur digitalen Ausgabe greifen, ohne dass ausreichend Anzeigenkunden folgen würden. Nicht nur Verlger versprechen sich vom iPad viel, auch Apple sehe einen relevanten Umsatzbringer für die Zukunft, meint Fidler.

Amazon vergleicht Kindle in Werbung mit iPad

Der Sommer ist vorbei, das Klima wird rauer. So hat nun auch Amazon beschlossen, seine bisherige Zurückhaltung dem iPad gegenüber aufzugeben und das Tablet von Apple dirket mit seinem eigenen Lesegerät Kindle zu vergleichen. In einem Werbspot, der seit gestern in den USA läuft, betont Amazon Vorteile des Kindle gegenüber dem iPad bei starker Sonneneinstrahlung. An einem Swimmingpool liegend, versucht darin ein Mann, etwas auf seinem iPad zu erkennen, während eine Badeanzugschönheit mit Designer-Sonnenbrille keine Probleme mit dem Kindle-Bildschirm hat und dem Mann (und der Kamera...) verschwörerisch den Preis von 140 US-Dollar ("sogar die Sonnenbrille war teurer") für das Lesegerät zuraunt.

Amazon hatte es bis dato stets vermieden, das Kindle direkt gegen das iPad zu stellen. Noch im Juni hatte Amazon-Chef Jeff Bezos im Magazin Fortune auf die Frage geantwortet, ob die Preisreduzierungen für das Kindle nicht Folge des iPad-Erfolgs seien: "Nein. Das iPad... Ich denke, es wird eine ganze Menge von Tablet-Geräten geben. Das ist wirklich eine andere Produktkategorie. Das Kindle ist für Leser."

Nokia stellt drei neue Smartphones vor

"Heute geht es um drei Worte: Nokia ist zurück", beschwörte Nokias Spitzenmanager Niklas Savander das Publikum gestern zur Eröffnung der Nokia World 2010 an. Man sehe sich weiter als den führenden Handy-Hersteller weltweit, im zweiten Quartal 2010 will man 24 Prozent aller Smartphones weltweit verkauft haben und damit mehr als iOS- und Android-Geräte zusammen. Hingegen zeigen zahlen der Marktforscher von IDC, dass Nokia mit dem Wachstum der Konkurrenz längst nicht mehr mithalten könne und Apple und die Hersteler von Android-Handys wie HTC oder Samsung dem einstigen Platzhirschen immer mehr Marktanteile abknappsen.

Um dem entgegen zu wirken, hat Nokia gestern auch drei neue Smartphones vorgestellt, die alle mit dem Betriebssystem Symbian 3 OS laufen, das Nokia in diesem Jahr mit dem Handy Nokia N8 vorgestellt hatte. Das Nokia E7 richtet sich an Geschäftskunden und das C7 an Privatkunden, das dritte neue Nokia-Smartphone ist ein überarbeitetes Nokia C6. Das E7 kommt mit einem AMOLED-Bildschirm mit 640 mal 360 Pixeln Auflösung, einer 8-Megapixel-Kamera mit zwei LED-Blitzlichtern, die auch 720p-Video aufzeichnen kann. Das C7 will sich in soziale Netze integrieren und bietet Apps für Facebook, Twitter und Webmail gleich auf dem Home-Screen an. Die gleiche 8-Megapixel-Kamera verrichtet ihren Dienst, ein UKW-Radio und 8 GB Speicher sind an Bord, die sich auf bis zu 40 GB mit Micr-SD-Karten aufrüsten lassen. Das C7 soll rund 330 Euro kosten, das E7 490 US-Dollar.

Nur 340 MB internen Speicher bietet das Nokia C6, mit Hilfe von Micro-SD-Karten lässt sich dieser aber auf maximal 32 GB aufrüsten. Neben dem 3,5-Zoll-AMOLED-Bildschirm und der 8-Megapixel-Kamera der beiden anderen Geräte bietet das C6 auch noch eine Front-Kamera für Videokonferenzen, den Preis gibt Nokia mit 260 Euro an.

Parallels Mobile erlaubt Zugriff auf Windows-Software auf dem Mac

Der Virtualisierungsspezialist Parallels hat mit Parallels Mobile eine kostenlose App für iPhone, iPad und iPod Touch herausgebracht, die den Zugriff auf Windows-Software erlaubt, die auf einem Mac installiert ist. Die App setzt dabei Parallels Desktop 6 for Mac voraus und dient als Fernbedienung für die Software auf dem Mac. Der Parallels-Bildschirm erscheint dabei auf dem iOS-Gerät, mit Finger-Tipps lassen sich Programme starten oder Menüs öffnen. Parallels zeigt in einem Video die Bedienung der App

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