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Mittwoch, 16. Dezember

16.12.2009 | 00:00 Uhr

Sicherheitslücke in Adobe Reader +++ Western Digital will mehr Daten auf Festplatten unterbringen +++ 20.000 Apps im Android Market +++ Apple bringt Treiber für Epson- und Lexmark-Drucker +++ Com Score: Mehr als 100 Millionen nutzen Facebook in den USA +++ Bei Angabe von Hobbys in Netzwerken droht Werbemüll +++ Gartner: Handymarkt wächst 2010 um neun Prozent +++ Mobile Internetnutzung deutlich günstiger geworden +++ AAPL im Minus

Apple Christbaumkugeln
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Sicherheitslücke in Adobe Reader

Seit Mitte Dezember kursieren Gerüchte über eine noch nicht geschlossene Lücke in Adobe Reader 9.2 und Adobe Acrobat 9.2 . Mit einer präparierten PDF-Datei lässt sich dadurch zusätzliche Software auf den Mac laden und möglicherweise sogar starten. Derzeit ist noch nicht klar, ob und wann dieser Fehler mit einem weiteren Update für Adobe Reader und Adobe Acrobat behoben wird. Unsere englischen Kollegen von Macworld zitieren die Internetseite Shadowserver, die Berichte über solche Sicherheitslücken sammelt. Shadowserver empfiehlt bis auf weiteres, die Funktion „Javascript aktivieren“ in Reader und Acrobat auszuschalten – die gleichnamige Option findet sich in den Einstellungen beider Programme unter dem Punkt „Javascript“.

Western Digital will mehr Daten auf Festplatten unterbringen

Mit einer neuen Technik, "Advanced Format" genannt, will der Festplattenhersteller Western Digital (WD) bis zu 11 Prozent mehr Platz für Daten auf Festplatten schaffen. Auf einer 1TB-Festplatte stünden somit mehr als 100 Gigabyte Platz für Daten zur Verfügung. Dabei setzt WD auf eine Vergrößerung der Sektoren auf der Festplatte. Normalerweise sind diese 512 Byte groß, im Advanced Format enthalten sie 4.096 Byte an Daten. Da jeder Sektor eigenen Code zur Fehlerkorrektur und (ECC) und Lead-in-Code (Sync/DAM) enthält, verzichtet eine in größere Sektoren aufgeteilte Festplatte auf große Teile dieser Inforationen, der Speicherplatz wird daher größer. Laut Western Digital setzen die Festplatten der Reihe WD Caviar Green mit ihren Kapazitäten bis zu 2 TB das Advanced Format bereits ein, weitere Modelle sollen folgen. Advanced Format setzt Windows Vista, Windows 7 oder Mac-OS X voraus. Für ältere Betriebssystem bietet Western Digital die Formatierungssoftware WD Align Software Utility an.

20.000 Apps im Android Market

Googles Android könnte sich zur Konkurrenz für das iPhone aufschwingen. Der seit einem Jahr bestehende Android Market, Pendant zum App Store, versammelt mittlerweile 20.000 Software-Titel für Android-Handys. Gegenüber dem App Store mit seinen über 100.000 Programmen hat der Android Market noch einen deutlichen Rückstand aufzuweisen. Auch war es Apples Angebot im ersten Jahr seines Bestehens gelungen, auf 65.000 Apps zu wachsen. Doch beschleunigt sich das Wachstum der Konkurrenz, erst im September hatte der Android-Market die 10.000-Apps-Grenze geknackt. Für das kommende Jahr sind mehr als 50 Android-Handys zu erwarten, Google wird ein eigenes , von HTC gefertigtes Gerät auf den Markt bringen.

Apple bringt Treiber für Epson- und Lexmark-Drucker

Apple hat gestern Abend zwei neue Treiber-Pakete für Drucker von Lexmark sowie Drucker und Scanner von Lexmark veröffentlicht. Beide Updates sind für Mac-OS X 10.6 Snow Leopard gedacht. Das Lexmark Printer Drivers v 2.2 for Mac OS X v10.6 ist 121 MB groß, die unterstützten Modelle nennt Apple auf seiner Website. Dort sind ebenso Informationen über die Epson-Scanner und -Drucker zu lesen, die das 546 MB große Epson Printer Drivers v2.2 for Mac OS X v10.6.1 unterstützt.

Com Score: Mehr als 100 Millionen nutzen Facebook in den USA

Das soziale Netzwerk Facebook ist in den USA endgültig zum Massenmedium geworden. Nach jüngsten Zahlen der auf Webmetrik spezialisierten Marktforscher von Com Score hat die Website in den USA im November die Marke von 100 Millionen Unique Visitors übertroffen - das heißt, mehr als 100 Millionen verschiedene Personen besuchten im zurückliegenden Monat mindestens einmal die Facebook-Seite. Insgesamt kletterte Facebook auf den vierten Platz der am häufigsten besuchten Websites und hat dabei AOL überholt. Vor Facebook rangieren nur noch Google, Yahoo und Microsoft. Gegenüber dem November 2004 hat Facebook seine Besucherzahl um den Faktor 50 gesteigert, im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Auch die Zeit, die Besucher auf Facebook-Seiten verbringen, hat deutlich zugelegt. Im November nutzen laut Com Score Internetnutzer 2,5 Prozent ihrer online verbrachten zeit mit Facebook, heuer sei der Wert auf 5,5 Prozent angestiegen.

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