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Mittwoch, 17. August

17.08.2011 | 00:00 Uhr

Erstes Update für Lion: OS X 10.7.1 ist da +++ Lion jetzt auf USB-Stick erhältlich +++ Jobs-Biographie kommt schon im November +++ Landgericht Düsseldorf schränkt Galaxy-Tab-Verbot ein +++ i-Schädlinge für iPhone, iPod Touch und iPad +++ Angebliche Ersatzteile des iPhone 5 gesichtet +++ Apple hat angeblich Probleme mit Display-Produktion +++ Mobiles Bezahlen - Telekom, Vodafone und O2 arbeiten zusammen +++ Wrap 1200 - Videobrille als Ersatz für 75-Zoll Fernseher +++ 6 Produkte, die aus dem Google-Motorola Deal kommen könnten +++ AAPL verliert leicht

Morgenmagazin
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Erstes Update für Lion: OS X 10.7.1 ist da

Apple hat gestern Abend das erste Wartungsupdate für OS X Lion veröffentlicht. Mac-OS X 10.7.1 enthält laut Apple diverse allgemeine Verbesserungen für höhere Stabilität und nennt auch einige spezifische Bugfixes. So sei etwa ein Fehler behoben, der Lion-Macs zum Einfrieren brachte, wenn Safari Videos abspielte, ebenfalls ein Fehler mit Audio-Output über HDMI. Korrigiert haben die Entwickler auch Probleme mit dem Transfer von Daten, Einstellungen und Programmen von alten auf neue Macs, sowie einen Fehler, bei dem das Administratorkonto nach dem Update auf Lion verschwunden sein konnte. Verbessert haben will Apple darüber hinaus die Zuverlässigkeit von Wi-Fi-Verbindungen. Das Update Mac-OS X 10.7.1 Lion Server behebt laut Apple die gleichen Probleme. Für die im Juli erschienen neuen Macs, die mit einer angepassten Lion-Version zur Auslieferung gekommen waren, hat Apple ein eigenes Update, das 10.7.1 Update for Macbook Air and Mac Mini 2011 herausgebracht. Apple stellt auch denjenigen, die Lion im Amc App Store gekauft haben, das Update auf die beiden bewährten Weisen zur Verfügung, über die Softwareaktualisierung und die Support-Download-Site .

Lion jetzt auf USB-Stick erhältlich

Apple hat am Dienstag die für den August versprochene Version von OS X Lion auf USB-Stick in den Apple Store Online gestellt und bietet das OS X Lion USB Thumb Drive für 59 Euro auch in den Apple Stores und über den Fachhandel an. Wem seine Internetleitung zu langsam erscheint, um das 4 GB große Update aus dem Mac App Store zu laden oder die Erstellung einer Kopie des Installers auf DVD oder Stick zu kompliziert, kann den Lion nun also auch auf einem Trägermedium erwerben. Der Preisunterschied zur Download-Version ist jedoch nicht unerheblich: Das OS X Lion USB Thum Drive kostet 59 Euro, der Download nur 24 Euro.

Jobs-Biographie kommt schon im November

Die für Frühjahr 2012 geplante autorisierte Biographie des Autoren Walter Isaacson über Apple-CEO Steve Jobs kommt laut All Things Digital schon früher und wird gerade noch rechtzeitig für das Weihnachtsgeschäft ab dem 21. November in den USA in den Buchhandlugen liegen. Dies habe der herausgebende Verlag Simon & Schuster bestätigt. Das Buch, das "iSteve: The Book of Jobs" ursprünglich heißen sollte, wird schlicht den Titel "Steve Jobs" tragen. Amazon bietet das Werk bereits zur Vorbestellung an, nennt als Erscheinungstermin aber weiterhin den 6. März 2012.

Landgericht Düsseldorf schränkt Galaxy-Tab-Verbot ein

Der Streit zwischen Apple und Samsung über die Ähnlichkeiten des Samsung Galaxy Tab 10.1 mit dem iPad 2 geht in die nächste Runde: Ursprünglich hatte das Landgericht Düsseldorf einer Einstweiligen Verfügung von Apple zugestimmt und ein europaweites Verkaufsverbot - mit Ausnahme der Niederlanden - für das Samsung Galaxy Tab 10.1 erlassen . Apple beruft sich bei seiner Klage gegen Samsung unter anderem auch auf einen PC-WELT Bericht .

Am Dienstag hat das Landgericht Düsseldorf nun seine ursprüngliche Entscheidung relativiert. Demnach darf Apple seine Einstweilige Verfügung gegen das Samsung Galaxy Tab 10.1 nur in Deutschland durchsetzen. Ein Sprecher des Gerichts erklärte, dass der Richter sich dazu entschieden haben, die Durchsetzbarkeit der Entscheidung zu limitieren, nachdem es Zweifel darüber gebe, ob ein deutsches Gericht einen gesetzlich so weitgehenden Einflussbereich über ein Unternehmen habe, das in Südkorea ansässig ist.

Für den Geschmacksmuster-Rechtsstreit zwischen Apple und Samsung hat das Landgericht Düsseldorf die beiden Parteien am Donnerstag, den 25. August (ab 11 Uhr) zu einer mündlichen Verhandlung geladen. Samsung hatte angekündigt, seinen Widerspruch gegen diese einstweilige Verfügung bis zum Gerichtstermin noch weiter begründen zu wollen.

i-Schädlinge für iPhone, iPod Touch und iPad

Die Gratis-App erkennt Schädlinge, die im Haus auftreten, und versendet die Aufnahmen an Experten für Schädlingsbekämpfung. i-Schädlinge 1.0.1 ist kostenlos und schickt die vom iPhone, iPod touch oder iPad aufgenommenen Schädlingsbilder an Rentokil . Dabei ist es egal, ob es Schaben, Speckkäfer, Bettwanzen, Hausmäuse oder Mehlmotten oder anderes Getier sind, die unerwünscht in einer Wohnung respektive Haus auftreten. Das Schädlingsbekämpfungsunternehmen verspricht, dass Werktags binnen 24 Stunden eine Antwort über den Schädling vorliegt, die zudem bei einem echten Treffer Hintergrundwissen zu dem Tier sowie den Namen beinhaltet. Außerdem gibt die App Hinweise, wer die Kosten der Schädlingsbeseitigung tragen muss, wenn die Tiere in einer Mietwohnung gefunden werden.

Die kostenlose App i-Schädlinge 1.0.1 ist ab sofort im iTunes-Store erhältlich.

Angebliche Ersatzteile des iPhone 5 gesichtet

Man hofft von Tag zu Tag intensiver darauf, dass Apple das mutmaßliche Special Event am 7. September offiziell bestätigt und dann wirklich das iPhone 5 zeigt, damit die Gerüchte rund um das nächste Apple-Handy endlich aufhören. Die jüngste Sichtung vermeintlicher Hinweise auf das iPhone 5 melden unsere Kollegen der Macworld UK von der uns bisher unbekannten Seite Macpost.net . Diese will aus chinesischen Kanälen Bilder von Komponenten des kommenden iPhones erhalten haben und stellt die unscharfen Fotografien online. Zu sehen seien angeblich unter anderem das Objektiv der Kamera und zwei Kopfhörerbuchsen, eine in weiß, die andere in schwarz. Dies weise darauf hin, dass Apple das iPhone 5 wieder in beiden Farben anbieten werde. Ach.

Wir warten entspannt auf eine Einladung Apples zu einem Special Event im September oder später und bereiten uns unmittelbar danach auf die ersten Gerüchte zum iPhone 6 vor…

Apple hat angeblich Probleme mit Display-Produktion

Wie "Digitimes" berichtet, hat Apple alle Bestellungen für Bauteile storniert. Angeblich bereitet die Produktion des Displays für das iPad 3 Probleme. Die Zulieferer hätten Schwierigkeiten mit der Ausbeute bei der Produktion und könnten daher die geforderten Stückzahlen nicht garantieren, hat das Portal von Quellen aus der Zulieferkette erfahren.

Ursprünglich sollte das iPad 3 in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen, bestätigt Digitimes frühere Gerüchte. Für das dritte Quartal war eine Produktion von 1,5 bis 2 Millionen Stück geplant, im vierten Quartal sollten 5 bis 6 Millionen iPad 3 ausgeliefert werden.

Angeblich hat das iPad 3 ein Display mit einer doppelt so hohen Auflösung wie das iPad 2. Statt 1.024 x 720 Pixel soll die dritte Generation des Apple-Tablets eine Auflösung von 2.048 x 1536 Pixel darstellen können. Doch zurzeit hätten die Zulieferer große Schwierigkeiten, die Anforderungen Apples umzusetzen.

Die hohe Auflösung benötige eine stärkere Hintergrundbeleuchtung, die nur durch größere LEDs erreicht werden kann, zitiert Digitimes Quellen aus dem Display-Geschäft. Die benötigen jedoch mehr Platz, was die Display dicker mache. Außerdem sei die Ausleuchtung noch nicht zufriedenstellend.

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