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Mittwoch, 17. Februar

17.02.2010 | 07:00 Uhr

Apple plant Apple-Store in Oberhausen +++ Erste offizielle Biografie über Steve Jobs +++ T-Mobile verspricht mehr Transparenz bei Datentarifen +++ Wonach Online-Kriminelle ihre Opfer aussuchen +++ Macspeech gehört ab sofort zu Nuance +++ Mobilfunkbranche will Apps standardisieren +++ AAPL legt zu

Unmissverständliches Symbol eines jeden Apple Stores
Vergrößern Unmissverständliches Symbol eines jeden Apple Stores

Apple plant Apple-Store in Oberhausen

Apple hat offenbar vor, einen weiteren Apple-Store in Deutschland zu eröffnen. Eine Stellenanzeige auf der Homepage sucht einen Store-Manager für einen neuen Standort in Nordrhein-Westfalen. Der konkrete Standort ist das Einkaufszentrum "Centro" in Oberhausen. Das Centro ist eines der größten Einkaufszentren in Deutschland. Einen Eröffnungstermin kann man bisher noch nicht absehen.

Erste offizielle Biografie über Steve Jobs

Apple-Chef Steve Jobs will laut einem Medienbericht erstmals eine Biografie über sein Leben autorisieren. Der als eigenwillig geltende Manager werde den Journalisten Walter Isaacson bei der Arbeit unterstützen, berichtete die New York Times am Montag (Ortszeit) in ihrer Online-Ausgabe. Jobs war in den vergangenen Jahren stets gegen unautorisierte Biografien vorgegangen. Isaacson arbeitete unter anderem für das renommierte Time-Magazin und schrieb bereits Bücher über Benjamin Franklin, Albert Einstein und Henry Kissinger. Unternehmen und Autor äußerten sich nicht zu dem Bericht. (dpa)

T-Mobile verspricht mehr Transparenz bei Datentarifen

Die Deutsche Telekom will ihren Mobilfunk-Kunden mehr Transparenz bei Datentarifen bieten. Es könne nicht sein, dass Kunden, wenn sie mobile Datendienste im Ausland nutzen, mit der Rechnung eine böse Überraschung erlebten, sagte Telekom-Mobilfunkmanager Rainer Deutschmann am Dienstag auf dem Mobile World Congress in Barcelona. Die Entwicklung gehe vor allem im Inland klar in Richtung Flatrates.

In Zukunft werde der Preis der Datenpakete aber mehr und mehr von der Qualität der Dienste abhängen. "Wir werden unterteilen in "gut", "besser" und "am besten", sagte Deutschmann. Die Telekom bereitet sich wie andere Netzbetreiber auf eine steigende Nachfrage nach Datendiensten vor.

Besonders Anwendungen im mobilen Internet lassen die Datenmengen steigen. Bei Handy-Software (Apps) fährt T-Mobile mehrgleisig: Bereits am Montag hatte die Telekom gemeinsam mit mehr als 20 anderen Netzbetreibern eine Allianz für eine offene Applikations-Plattform geschlossen. Die Initiative kann als Gegenentwurf unter anderem zum iTunes App Store von Apple verstanden werden. Gleichzeitig will T-Mobile aber auch ihr Logo in verschiedenen App Stores wie Nokias Ovi-Plattform unterbringen und ihren Kunden die Möglichkeit geben, die Softwareanwendungen per Handyrechnung zu bezahlen.

Dabei entwickelt der Konzern auch eigene Anwendungen für das Handy. Die Navigationshilfen von T-Mobile sollen künftig auch in anderen europäischen Ländern nutzbar sein. Damit die Kunden sich in der Fülle von Applikationen besser zurechtfinden, will T-Mobile eine Apps-Suchmaschine für Anwendungen rund um die Handy-Plattform Android anbieten. Kunden in Deutschland können den Dienst ab März nutzen.

Um ihre Netze fit für die höheren Datenmengen zu machen, will die Telekom in diesem Jahr mit dem UMTS-Beschleuniger HSPA+ Übertragungsraten von bis zu 42 Megabit pro Sekunde erreichen. Gleichzeitig treibt der Konzern seine Tests mit dem Mobilfunkstandard der nächsten Generation Long Term Evolution (LTE) voran.

In den USA sieht sich T-Mobile USA mit seinem UMTS-Netz bislang gut aufgestellt. "Mit unserem 3G-Netz sind unsere Kunden sehr zufrieden", sagte der Technikvorstand von T-Mobile USA, Cole Brodman. "Das heißt aber nicht, dass wir alle Probleme gelöst haben." 2009 sei eine große Herausforderung gewesen. T-Mobile USA ist die Nummer vier auf dem US-Mobilfunkmarkt und inzwischen eines der Sorgenkinder des Konzerns. Der einstige Wachstumstreiber der Telekom verlor zuletzt sogar Kunden. In amerikanischen Medien wurde vor kurzem über einen möglichen Börsengang der US-Tochter spekuliert. (dpa)

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