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Mittwoch, 19. Mai

19.05.2010 | 00:00 Uhr

Java-Updates für Mac-OS X 10.5 und 10.6 +++ McCartney: EMI verhindert Beatles in iTunes +++ iPhone-Bezahlsystem in Testphase +++ Folix Entspiegelungsfolie für das iPad verfügbar +++ Google droht Strafe wegen WLAN-Datensammlung +++ Versandbuchhändler setzen auf elektronische Bücher +++ Hewlett Packard legt in allen Märkten kräftig zu +++ AAPL verliert leicht

Morgenmagazin: Rosen
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Java-Updates für Mac-OS X 10.5 und 10.6

Apple hat am Dienstag für Mac-OS X 10.6 Snow Leopard und Mac-OS X 10.5 Leopard Java-Updates bereit gestellt. In beiden Fällen soll das Update für eine "bessere Kompatibilität, Sicherheit und Zuverlässigkeit" sorgen, wie Apple bekannt gibt, ohne viele Details zu nennen. Das Java for Mac-OS X 10.6 Update 2 setzt Mac-OS X 10.6.3 voraus, ist 78 MB groß und aktualisiert Java SE 6 auf Version 1.6.0_20. Das Java for Mac-OS X 10.5 Update 7 ist 122 MB groß, setzt Mac-OS X 10.5.8 voraus und aktualisiert J2SE 5.0 auf 1.5.0_24 und Java SE 6 auf 1.6.0_20. J2SE 1.4.2 bleibt unverändert und in den Grundeinstellungen deaktiviert.

McCartney: EMI verhindert Beatles in iTunes

Neues von den Beatles: Sir Paul McCartney hat der BBC erklärt, warum das Werk der Fab Four immer noch nicht im iTunes Store erhältlich ist, obwohl die Bandmitglieder respektive deren Hinterbliebene keinerlei Bedenken gegen bezahlte Musikdownloads mehr hegen. "Geschäftliche Auseinandersetzungen" bei der Plattenfirma EMI seien Schuld an den jüngsten Verzögerungen. EMI hält die Rechte an den Aufnahmen der Beatles und stelle nun das letzte Hindernis in einem langwierigen Prozess dar. "Ehrlich gesagt, weiß ich nicht wirklich, warum das so schwierig ist", führt McCartney im Interview mit der BBC-Sendung Newsbeat aus. "Ich weiß aber, iTunes will das machen, also wird es eines Tages auch passieren". Die Solo-Werke der vier Beatles sind seit geraumer Zeit komplett im iTunes Store erhältlich.

Die Schwierigkeiten Apples mit den Beatles haben ihre Geschichte. Bereits im Jahr 1978 verklagte die Beatles-Plattenfirma Apple Corps. Den Computerhersteller Apple Inc., der in einem Vergleich versicherte, nichts mit dem Musikgeschäft zu tun haben wollen und so seinen Markennamen behalten dürfte. In folge des Starts des iTunes Stores im Jahr 2003 verklagte Apple Corps. Apple Inc. Jedoch erneut, der Streit wurde mit einer weiteren Vergleichszahlung im Jahr 2007 beigelegt. Seither bemüht sich Steve Jobs persönlich um die Vertriebsrechte für den Beatles-Katalog, räumte jedoch gleichzeitig ein, bei der Namensgebung seiner Computerfirma sehr wohl das Label der Liverpooler im Sinn gehabt zu haben.

Mit EMI hingegen sollte Apple ein gutes Verhältnis haben, der britische Musikgigant hatte als erster seine Inhalte auch ohne DRM im iTunes Store angeboten.

iPhone-Bezahlsystem in Testphase

Der Kreditkartenanbieter Visa wird in Kürze mit Tests eines drathlosen Bezahlsystems für das iPhone beginnen, berichtet der IDG News Service. Hersteller des In2Pay genannten Systems ist Device Fidelity, die Hardware des Systems passt in den Micro-SD-Cardslot gängiger Handy-Modelle. Für das iPhone, das keinen derartigen Slot anbeitet, hat Device Fidelity eine Hülle entwickelt, die sich mit dem Dock-Connector des iPhones verbindet und den In2Pay-Chip aufnimmt. Die drahtlose Bezahlung soll an dafür bestimmten Terminals einfach möglich sein, indem man das derart ausgerüstete iPhone an der Kontaktstelle vorbeizieht. Die Abrechnung erfolgt ähnlich wie die einer Kreditkarte: Eine Bank vermittelt dem Kunden den Chip und zieht die dafür angefallenen Rechnungen vom Kundenkonto ein. In2Pay lässt sich laut Hersteller auf 65 Prozent der derzeit erhältlichen Smartphone- und PDA-Modelle einsetzen. Die iPhone-Hülle ist kompatibel mit dem iPhone 3G und dem iPhone 3GS, Gerüchten zufolge soll das für den Sommer erwartete iPhone einen eigenen SD-Card-Slot mitbringen.

Folix Entspiegelungsfolie für das iPad verfügbar

Die Folix Entspiegelungsfolie ist laut Hersteller Soular kratzfest und nun auch für das iPad erhältlich. Folix soll vor allem störende Lichtreflektionen auf dem Display verringern. Gleichzeitig erhöht die Folie Folix zufolge den Kontrast des iPad-Bildschirms. Um die Vorzüge der Folie zu veranschaulichen, stellt der Anbieter folgendes Dilemma vor Augen: Sobald ein paar Sonnenstrahlen auf das glänzende Display des iPads treffen, erkennt man in der Regel kaum noch etwas. Direkt neben einem Fenster oder im Freien mit dem Apple-Tablett zu arbeiten, werde dadurch fast unmöglich. Die Folix Entspiegelungsfolie schafft hier Folix zufolge Abhilfe, weil sie absolut kratzfest sei, störende Lichtreflektionen verringere und gleichzeitig den Farbkontrast erhöht. Im Gegensatz zu vielen anderen Non-Reflecting-Schutzfolien werden Farben laut Folix auch durch die Folie hindurch originalgetreu wiedergegeben. Weiter verspricht der Hersteller, dass die Entspiegelungsfolie pass- und konturgenau für das iPad zugeschnitten ist. Sie wird trocken montiert. Auf einem zuvor gereinigten Display lässt sich die Folix demnach einfach und blasenfrei fixieren und ist während der Montage jederzeit neu positionierbar. Innerhalb von drei Tagen glättet die Folie selbstständig nach. Die Folix soll sehr langlebig sein und könne bei normaler Beanspruchung des iPads über mehrere Jahre auf dem Display verbleiben. Sie lasse sich jederzeit rückstandsfrei entfernen. Die Folix Entspiegelungsfolie für das iPad ist zu einem empfohlenen Preis von 25 Euro erhältlich.

Google droht Strafe wegen WLAN-Datensammlung

Das Internetunternehmen Google steht wegen des Sammelns von privaten Daten im Rahmen seines Street-View-Projekts nun auch in Tschechien unter Druck. Gegen Google wurde vom staatlichen Datenschutzamt (UOOU) ein Verwaltungsverfahren eingeleitet, bestätigte UOOU-Sprecherin Hana Stepankova einen entsprechenden Bericht der Tageszeitung «Pravo» (Dienstag). Wie in Deutschland soll Google beim Einsatz von Kamera-Autos systematisch Funknetzwerke durchkämmt und dabei Nutzerdaten aufgezeichnet haben. «Für uns hat Vorrang, alle Daten zu löschen, die wir versehentlich gesammelt haben», teilte Google der Prager Nachrichtenagentur CTK am Dienstag mit. Dieser Prozess habe bereits begonnen. In einem Verwaltungsverfahren nach tschechischem Recht beträgt die Höchststrafe 10 Millionen Kronen (392 000 Euro). (dpa)

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