1463861

Mittwoch, 20. April

20.04.2011 | 00:00 Uhr

Zwei neue iPhone-Patente für Apple +++ Intel legt Rekordbilanz vor +++ Apple verkauft 47 Prozent mehr Macs +++ iPhone 4 ist eine der beliebtesten Kameras +++ Neuer Mini HD-Camcorder von Toshiba - Camileo P100 +++ Ranking-Algorithmus des App Store wohl geändert +++ Remote Tunes streamt iTunes über Mobile Me +++ Kniffliges Gratis-Flash-Game zu Portal 2 veröffentlicht +++ Hitachi GST verknüpft lokales Speichern auf Festplatte mit Personal Cloud +++ Oracle kündigt OpenOffice-Update an +++ IDAPT präsentiert Neuauflage des IDAPT i2 +++ Tipp: Bilder in iPhoto vergleichen +++ App-Test: Science Fiction für Kinder - Das Z-Team +++ AAPL im Plus

Morgenmagazin: Phlox
Vergrößern Morgenmagazin: Phlox

Zwei neue iPhone-Patente für Apple

Zwei vom US-Marken- und Patentamt gewährte Patente weisen auf die mögliche Zukunft des iPhone hin, berichtet MacNN. Das erste Patent beschreibt eine drahtlose Aktivierung des Telefons, die es Kunden erleichtern soll, ihr iPhone bei unterschiedlichen Providern anzumelden. Es entfalle so auch die Notwendigkeit einer SIM-Karte. Zum multifunktionalen Bezahlgerät oder Schlüssel für Hotelzimmer werde das iPhone mit einer RFID-Technik , die notwendige Antenne sei direkt in das Tocuh-Display eingebaut. Ob die Techniken schon Einzug in das 2011er-Modell des iPhone finden, weiß man frühestens Anfang Juni. Es verdichten sich jedoch immer mehr die Anzeichen, dass Apple das iPhone 5 heuer erst im Spätsommer oder Herbst auf den Markt bringen werde.

Intel legt Rekordbilanz vor

Der PC ist noch lange nicht tot, kann man aus der Bilanz des größten Chip-Herstellers Intel schließen, an dem der jüngste Tablet-Boom weitgehend vorbei gegangen ist. Intel steigerte im ersten Quartal 2011 seinen Umsatz um 25 Prozent auf 12,8 Milliarden US-Dollar und den Gewinn um 29 Prozent auf 3,3 Milliarden US-Dollar. Den größten Zuwachs hat die Sparte Datencenter-Chips erreicht, mit einem Plus von 32 Prozent, doch auch das Kerngeschäft Intels mit PC-Chips legte um 17 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres zu. Selbst die Sparte Atom-Chips, die durch Apples iPad am meisten zu fürchten hatte, legte um vier Prozent zu. Das ist insbesondere bemerkenswert, da vor einem Jahr das iPad noch nicht in den Handel gelangt war. Die Geschäftsaussichten gibt Intel zurückhaltend an, der Umsatz werde im nächsten Quartal gleich hoch bleiben, der Gewinn jedoch auf 3,2 Milliarden US-Dollar zurückgehen.

Intel-CEO Paul Otellini nannte laut Electronista in der Bilanzpressekonferenz auch einen Grund, warum Tablets den PC-Markt nicht so stark kannibalisieren würden, wie es etwa die Marktforscher von Gartner und IDC behauptet haben: Diese würden die Verkäufe in Entwicklungs- und Schwellenländer nicht berücksichtigen. Intel als der Chip-Hersteller der meisten PC-Hersteller könne derart den Gesamttrend besser spüren, als die Martkforscher mit ihrem Blick auf die Verkäufe größerer Marken in den reichen Nationen könnten. Der PC-Markt werde laut Otellini im Jahr 2011 weiter im zweistelligen Prozentbereich wachsen.

Apple verkauft 47 Prozent mehr Macs

Von wegen "The iPad takes it all" - Apple macht auch mit seinen Macs weiterhin gute Geschäfte, legen Marktforschungsdaten der NPD Group dar. Demnach hat der Mac-Hersteller in den USA im März 2011 gegenüber dem Vorjahr seine Mac-Verkaufszahlen um 47 Prozent gesteigert - im Januar seien es 20 Prozent gewesen und im Februar 11 Prozent. Wie der Analyst Gene Munster aber weiter rechnet, machen Macs nur noch 21 Prozent der Gesamtumsätze Apples aus. Am Mittwoch Abend wird Apple nach Börsenschluss in New York um 22 Uhr MESZ die Bilanz für das zweite Quartal seines Geschäftsjahres 2010/2011 vorlegen. Wall-Street-Experten rechnen mit einem Umsatz über 24 Milliarden US-Dollar im Berichtszeitraum von Januar bis März.

iPhone 4 ist eine der beliebtesten Kameras

Die Online-Community Flickr stellt über ihren Camera Finder in regelmäßigen Abständen eine Top5-Liste der beliebtesten Digitalkameras auf. Die im iPhone 4 von Apple integrierte Kamera konnte dabei im vergangenen Jahr aufholen und landet auf dem zweiten Rang. Die Pole-Position sichert sich die NikonD90 , eine digitale Spiegelreflex-Kamera. Auf den Plätzen drei bis fünf landen Canon EOS Digital Rebel Xsi, Canon EOS 5D Mark II und Canon EOS Rebel T1i. Das iPhone 4 hat also durchaus Potenzial, im Laufe des Jahres auf den ersten Rang aufzusteigen.

In einer zweiten Top5-Liste zeigt Flickr die beliebtesten Point-and-Shoot-Kameras. Die Charts werden von Canons PowerShot-Serie dominiert, wobei sich die Nutzerzahlen zugunsten der Smartphone-Kameras jedoch im Sinkflug befinden.

Das iPhone 4 verfügt über eine integrierte 5-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz. Neben Fotos kann die Hardware auch HD-Videos in einer 720p-Auflösung aufzeichnen. Gerüchten zufolge will Apple in seinem iPhone 5 ein Kamera-Modell mit 8 Megapixeln verbauen, was die Beliebtheit des Smartphones bei Foto-Freunden noch einmal steigern dürfte.

Neuer Mini HD-Camcorder von Toshiba - Camileo P100

Während aktuelle Handys und Smartphones inzwischen durchaus brauchbare Schnappschüsse liefern, sieht es bei der Videoqualität noch anders aus. Wer jedoch nicht extra einen sperrigen HD-Camcorder mit sich herumschleppen möchte, wird in der Klasse der Kompakt-Camcorder fündig. In dieser Klasse hat Toshiba kürzlich den neuen Camileo P100 vorgestellt.

Der Camileo P100 bietet 1080p Full-HD-Auflösung, einen 8MP CMOS-Sensor, einen 3-Zoll 16:9 Touchscreen sowie 5-fach optischen Zoom. Darüber hinaus können Videos und Bilder direkt zu YouTube, Facebook und Picasa hochgeladen werden.

Der Camcorder soll laut Toshiba im zweiten Quartal 2011 in die Läden kommen. Der UVP steht im Moment noch nicht fest.

Ranking-Algorithmus des App Store wohl geändert

Welches sind die "populärsten Apps" im App Store, respektive wie definiert Apple den Begriff "populär"? Der Blog Inside Mobile Apps spekuliert, Apple könne jüngst den Algorithmus geändert haben und nun nicht mehr nur die Downloadzahlen berücksichtigen. Stattdessen ziehe der App Store in Betracht, wie häufig eine App auch genutzt werde, wollen die App-Spezialisten von Flurry festgestellt haben. Aufgefallen sei dies an der Facebook-App, die zuletzt in den Regionen 10 bis 20 der Liste der populären Apps herumdümpelte, mit einem Schlag aber wieder in den Top Fünf auftauche. Der womöglich geänderte Algorithmus habe Vor- und Nachteile: Entwickler seien einerseits motiviert, mehr auf Qualität zu achten, die zur Nutzung einer App immer wieder einlädt. Andererseits hätten es neue Apps schwer, sich gegen etablierte und immer wieder genutzte Programme durchzusetzen.

Wie Apple an die Nutzungsdaten der Apps kommt, lässt der Bericht offen, weist aber darauf, dass auch Google den entsprechenden Algorithmus des Android Market angepasst habe.

Remote Tunes streamt iTunes über Mobile Me

Ob und wann Apple iTunes in die Cloud verlagert und Streaming auf mobile Endgeräte anbietet, ist ungewiss. Die Mac-Software Remote Tunes will aber einen Vorgeschmack darauf geben und nutzt iTunes Home Sharing in Verbindung mit Mobile Me und Back to my Mac zum streamen von iTunes-Inhalten. Wer also mit seinem Macbook im Café surft, kann mit der Remote Tunes die Musik auf seinem heimischen iMac anzapfen. Die von Marco Tabini herausgegebene Software nutzt dabei einen cleveren Hack des Bloggers Zach fine , der zeigte, wie mittels SSH-Forwarding das iTunes-Streaming über Mobile Me und Back to my Mac funktioniert. Remote Tunes kostet 5 US-Dollar und setzt neben Mac-OS X 10.6.5 oder höher auch ein Mobile-Me-Konto und einen schnellen Internetanschluss voraus.

Kniffliges Gratis-Flash-Game zu Portal 2 veröffentlicht

Anlässlich des Verkaufsstarts des PC- und Video-Spiels Portal 2 hat der Publisher Electronic Arts ein kostenloses Flash-Game im Internet veröffentlicht.

Ähnlich wie im Vorbild müssen Sie im kostenlosen Flash-Game den Begleiterwürfel durch Portale zum Ziel lenken. Passiert er ein Portal, tritt er beim anderen wieder aus. Dadurch kann er Hindernisse überwinden und Kurven "fliegen".
So wird’s gespielt: Mit dem Maus-Cursor bestimmen Sie einen Punkt und setzen dort eines der beiden Portale mit "X" oder "Y". Etwa an der Wand, an der der Würfel abprallt. Anschließend legen Sie das Ausgangsportal auf die andere Seite der Wand - und schon überwindet der Würfel das Hindernis. So leicht bleibt es aber nicht - jedes der zehn Level wird etwas schwieriger. Im Spielverlauf müssen Sie etwa brüchige Elemente mit dem Würfel zerstören, weil Sie den Weg versperren, oder gefährliche Abgründe umgehen.

Das PC-Spiel Portal war 2007 ein Überraschungserfolg. In der kniffligen Rätsel-Shooter-Mischung müssen Sie 19 Test-Kammern durchqueren um am Ende einen Kuchen zu erhalten. Das zumindest verspricht der eigenartige Computer GLaDOS.

1463861