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Mittwoch, 21. September

21.09.2011 | 00:00 Uhr

Update und Demo für Final Cut Pro X +++ Lion hat Sicherheitslücke in Nutzerverwaltung +++ Analyst rechnet mit zwei neuen iPhones +++ Apple in zwei Markenumfragen vorne +++ iSuppli: Apple bald in Top 5 der PC-Hersteller +++ Sony Cybershot DSC-TX55 +++ Drei Pixma-Drucker unterstützen Apple Airprint +++ ASH liefert deutsche Version von Paragon NTFS für Mac OS X 9.0 aus +++ In-Ear-Lösungen von Etymotic +++ Iconbit: Ladegeräte für die Hosentasche +++ Handytracht - Smartphone-Schutzhülle für die Wiesn +++ "Aldi"-Bot gibt es für 5 Euro +++ Tipp: Zugriffsrechte im Benutzerordner unter Lion reparieren +++ App-Test: Rechner mit Arbeitsblattfunktion - Scalar 1.0 +++ AAPL weiter im Plus

Morgenmagazin Herbstwald
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Update und Demo für Final Cut Pro X

Apple reagiert auf die teils heftige Kritik an der völlig neu programmierten Videoschnittsoftware Final Cut X und legt mit dem Update auf Version 10.0.1 eine Fassung vor, die viele der vermissten Funktionen zurück bringt. Skeptiker können sich eine 30 Tage lang lauffähige Demo-Version von Final Cut Pro X 10.0.1 laden und der Software eine Chance geben.

Das über den Mac App Store erhältliche Update bringt etwa XML-Import und -Export von Projekt- und Ereignis-Informationen, intelligenten Export von Video- und Aufio-Dateien mit der neuen Funktion Roles sowie die Integration von Xsan, mit der Cutter an unterschiedlichen Arbeitsplätzen mit dem gleichen Material arbeiten können.

"Der Profi-Cutter ist Apple gegenüber kritisch und ein Kunde, den wir nicht verlieren wollen," erklärt Apples Produktmanager für Videoprodukte Richard Townhill die Reaktion auf die Kundenkritik. Den Umstieg auf Final Cut X vergleicht Townhill unseren Kollegen der Macworld mit Apples Paradigmenwechsel von Mac-OS 9 zu OS X und den Wechsel zur Intel-Architektur. Das im Juni erschienene Final Cut Pro X 10.0 sei der Grundstein für etwas gewesen, das man über die nächsten zehn Jahre hinweg aufbauen wolle.

Daher habe man zunächst auch den am heftigsten bekrittelten Mangel abgestellt, den fehlenden XML-Export, den es nun für Material (Ereignisse) und Zeitleisten (Projekte) gebe. Final Cut Pro X konnte in der ersten Fassung nicht mit Programmen Dritter interagieren, Hersteler wie Box Systems und Black Magic haben Beta-Versionen von Final Cut X 10.0.1 erhalten, um sie mit ihrer Software zu testen. "Finla Cut ist keine Insel mehr," freut sich Townhill, "es arbeitet ordentlich mit anderen zusammen. Wir haben ein gesundes Netzwerk von Drittherstellern und sind sehr gespannt, was sie damit anfangen werden."

Lion hat angeblich Sicherheitslücke in Nutzerverwaltung

Ein anonymer Sicherheitsexperte warnt in dem Blog Defence in Depth vor einer Sicherheitslücke in Lion: Angreifer könnten theoretisch das Passwort eines eingeloggten Users unbemerkt und ohne Kenntnis des bisherigen Passwortes ändern. Dazu benötige der Angreifer lediglich Zugriff auf den Rechner, entweder direkt oder per VPN oder SSH. Der Fehler beruhe auf Apples Verwendung von Local Directory Services, die in Lion nicht ausreichend sicher implementiert seien, erklärt Chester Wisniewski auf Naked Security , dem Blog des Sicherheitssoftwareherstellers Sophos. Der Angreifer könne auch die Hash-Werte anderer User auslesen und versuchen, sie mit Brute-Force-Methoden zu knacken - wenn der Angegriffene etwa nicht mit seinem Admin-Account unterwegs ist. Die Folgen können unangenehm sein: Nicht nur könnte sich ein Angreifer zum Root-User machen, sondern könnte auch allerlei Unfug anstellen, etwa das Passwort eines per Filevault gesicherten Rechners ändern - der rechtmäßige Besitzer käme nicht mehr an seine Daten heran.

Bis Apple einen Fix für das Problem veröffentlicht hat, empfiehlt Wisniewski vier einfache Sicherheitsmaßnahmen: Ein sicheres (Admin-)Passwort gegen Brute-Force-Attacken, Einschalten des Bildschirmschoners mit Passworteingabe, deaktivieren des automatischen Logins und die wichtigste Maßnahme von allen: Den Mac niemals unbeaufsichtigt im eingeloggten Zustand lassen.

Analyst rechnet mit zwei neuen iPhones

Anfang bis Mitte Oktober dürfte der Termin für iOS 5 und ein neues iPhone sein. Dass Apple gleich zwei neue Smartphones zeigen werde, meinen immer mehr Marktbeobachter - wobei eines der Modelle ein modifiziertes iPhone 4 und das andere ein neues iPhone 5 sein könnte. Dies behauptet nun auch der JP-Morgan-Analyst Mark Moskowitz, der Apple mit dem "iPhone 4-plus" vorwiegend den chinesischen Markt adressiert sieht. Die Variante des iPhone 4 soll jedoch in anderen Märkten das iPhone 3GS als kostengünstiges Modell für Erstkäufer ablösen, wiederholt Moskowitz bekannte Ansichten.

Das iPhone 5, auf das der chinesische Markt einstweilen verzichten müsste, kommt nach Moskwitz’ Einschätzung entweder mit dem im iPad 2 verbauten Dual-Core-Prozessor A5 oder einem eigenen A6-Chip. Der Arbeitsspeicher soll 1 GB groß sein und damit doppelt so groß wie der des aktuellen iPhone 4. Dünner und leichter soll das neue iPhone freilich auch nach Moskwitz’ Spekulationen sein, obwohl es sich sowohl auf GSM- als auch CDMA-Mobilfunk verstehe. Einen LTE-Chip werde Apple noch nicht verbauen.

Apple in zwei Markenumfragen vorne

Apple hat weiterhin die zufriedensten Kunden aller Computerhersteller, stellt die Studie des American Consumer Satisfaction Index (ACSI) fest. In der Studie befragte das Institut rund 70.000 Verbraucher. Die Spitzenposition erklärte das ACSI mit der zunehmenden Bedeutung des Tablets bei gleichzeitigem Relevanzverlust des klassischen PCs.

Als stärkste Marke weltweit betrachten Apple 53 befragte Unternehmenschefs, die den Experten von Beyond Philosophy Rede und Antwort im Global Costumer Experience Managment Survey zu Marken standen. Die Mehrheit der Befragten hielt Apple für die stärkste Marke, gefolgt von Amazon. Mit in der Liste waren auch Marken wie Starbucks, Disney, Virgin Atlantic und Vodafone.

iSuppli: Apple bald in Top 5 der PC-Hersteller

Betrachtet man das iPad als PC, ist Apple längst Nummer drei der Welt hinter HP und Dell. Die Marktforscher von iSuppli rechnen jedoch strenger und beziehen in ihre Zahlen für den PC-Markt nur Desktop-Rechner und Laptops mit ein. Apple hat sich im zweiten Quartal 2011 jedoch stark entwickelt und rückt immer näher an die Top 5 heran, in denen hinter den Marktführern noch Lenovo, Acer und Asus vor Apple platziert sind. Mit 3,8 Millionen verkauften Geräten konnte Apple im zweiten Quartal jedoch ein Wachstum von 13,6 Prozent erreichen und stand damit in den beiden Segmenten jeweils auf dem dritten Platz, was das Plus gegenüber dem Vorjahr betraf. Bei den Desktops wuchsen nur Lenovo und der weitgehend unbekannte chinesische Hersteller Haier besser, stärkeres Notebook-Wachstum verzeichneten ebenfalls Lenovo und Samsung.

Apple sie nur noch einen Prozentpunkt von den Top 5 entfernt, schreibt iSuppli-Analyst Matthew Wilkins: "Apple Wachstum lässt sich auf die hohe Attraktivität seiner Produkte zurückführen und trotzt dem schlechten Klima des Endverbrauchermarktes."

Hewlett-Packard (HP) hat im zweiten Quartal mit 15,377 Millionen PCs die meisten Rechner verkauft, es folgen Dell mit 11,118 Millionen, Lenovo mit 10,242 Millionen, Acer mit 8,873 Millionen und Asus mit 4,565 Millionen Stück.

Sony Cybershot DSC-TX55

Sony hat die weltweit dünnste Digitalkamera mit Full HD Video und integriertem, optischen Bildstabilisator veröffentlicht. Das Designmodell DSC-TX55 von Sony misst dünne 12,1 Millimeter und weist dennoch einen optischen Bildstabilisator, Full HD Video und einen Sensor mit 16,2 Megapixel auf. Die optischen Signale erfasst ein Sensor der Gattung Exmor R CMOS, der auch bei schwierigeren Lichtsituationen gute Ergebnisse bringen soll. Das Weitwinkelzoom bietet eine Brennweite von 26 bis 130 Millimeter sowie eine Lichtstärke von f3,5, die im Telebereich auf f4,8 abfällt. Auf der Rückseite befindet sich ein OLED mit Touch-Funktion, das eine Displaygröße von 3 Zoll bietet. Die maximale Filmlänge des Full-HD-Modus beträgt 4,8 Stunden, sofern der eingelegte Memory Stick Micro (M2) respektive die Micro-SD/SDHC-Karte die passende Größe bietet. Ganz im Trend ist die Option, Fotos in 3D aufnehmen zu können

Die Sony Cybershot DSC-TX55 kostet rund 380 Euro und ist im September 2011 erhältlich.

Drei Pixma-Drucker unterstützen Apple Airprint

Ab sofort unterstützen drei neue Pixma-Druckermodelle von Canon die PC-freie Drucktechnologie Apple Airprint.

Und das sind die Modelle Canon Pixma MG5350, Pixma MG6250 und Pixma MG8250. Des Weiteren kündigt Canon an, dass ein Großteil der neu vorgestellten Pixma-Modelle Airprint unterstützen werden.

Apple Airprint setzt ein iPad, iPad 2, iPhone 3GS oder höher sowie ein iPod touch ab der dritten Generation voraus und erlaubt das PC-freie drucken.

ASH liefert deutsche Version von Paragon NTFS für Mac OS X 9.0 aus

Paragon NTFS für Mac OS X Version 9 ist laut Anbieter der einzige NTFS-Treiber, der Lese- und Schreibzugriff auf Daten in NTFS-Dateisystemen mit der gleichen Geschwindigkeit wie auf die am Mac nativen HFS+ Dateisysteme bietet.

Mit Paragon NTFS für Mac OS X ist die Verwendung von Festplatten, USB-Speichersticks und anderen Speichermedien zwischen den Ansätzen Mac OS X und Windows problemlos möglich, verspricht der Entwickler. Das integrierte "HFS für Windows" ermöglicht zusätzlich das Lesen von Mac-Dateisystemen unter Windows. Die gleichen externen Festplatten und Speichermedien sollen auf diese Weise volltransparent zwischen den Betriebssystem-Welten eingesetzt werden. NTFS für Mac OS X 9.0 ist der erste NTFS-Treiber mit Unterstützung von OS X Lion. Die Produktmerkmale gemäß Anbieter im Einzelnen:

  • Vollständig kompatibel mit OS X Lion

  • Unterstützung der Thunderbolt-Schnittstelle und SSDs

  • Vollständiger und sofortiger Zugriff mit dem Mac auf alle Windows-Dateien und -Ordner. Der Zugriff erfolgt gleich schnell wie auf HFS+-formatierte Datenträger (Mac-Systemstandard).

  • Das neue Paragon HFS für Windows ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten. Dieser Treiber ermöglicht ab sofort schnellen und transparenten Lese-Zugriff auf Mac-Festplatten über den Windows Explorer.

  • Einfache und sichere Installation, sowohl unter Mac-OS X als auch unter Windows

  • Uneingeschränkter Datenaustausch zwischen PC und Mac

  • Durch NTFS für Mac-OS X lassen sich auch Videodateien mit Größen über 2 GB auf Windows-Festplatten und -Partitionen einfach am Mac verwenden.

  • Es ist möglich von Mac-OS X aus NTFS-Partitionen einzurichten und zu reparieren - genau wie die üblicherweise am Mac verwendeten HFS+-/HFS-Volumes.

  • NTFS kann als natives Mac-OS X-Dateisystem eingesetzt werden.

Die Systemanforderungen für das etwas unglücklich so genannte Paragon NTFS für Mac OS X 9 (als ob es etwas mit dem eingestellten alten Apple-Betriebssystem Mac-OS 9 zu tun hätte, was natürlich nicht der Fall ist, dies ist einfach die Versionsnummer der Software) liegen bei Mac-OS X 10.4.6 oder höher, einschließlich OS X 10.7 Lion, für die Installation ist ein DVD-Laufwerk erforderlich, Unterstützung findet schon ein G4-Mac ab 233 MHz, auf Seiten des Microsoft-Betriebssystems ist mindestens Windows XP Home SP 2 erforderlich.

Info: Application Systems Heidelberg

In-Ear-Lösungen von Etymotic

Speziell für Kinder und Jugendliche hat Etymotic die zwei In-Ohr-Lösungen ETY Kids 5 und ETY Kids 3 herausgebracht. Das ETY Kids 5 ist für alle MP3-Player mit 3,5-mm-Buchsen gedacht und das ETY Kids 3 kommt speziell für die mobilen Apple Devices. Die Kopfhörer nehmen Rücksicht auf die empfindlichen Ohren der Heranwachsenden und bieten dazu eine sichere Lautstärkenregelung sowie eine nicht zu laute Ausgabe. Zudem schirmen die Hörer Außengeräusche von bis zu 42 dB ab. Die Accu-Fit-Aufsätze sind in verschiedenen Größen enthalten. Zudem können die Produkte über das Custom-Fit-Programm exakt an die jeweiligen Ohren angepasst werden, wofür jedoch ein Aufpreis von 99 Euro anfällt. Empfehlenswert ist der Kauf laut Anbieter bereits für Kinder und Jugendlichen bis 12 oder 13 Jahre. Danach kaufen sich die Heranwachsenden in der Regel selbst die Kopfhörer und die Eltern haben nur noch geringe Einflussmöglichkeiten.

Die beiden Etymotic -Modelle sind ab Anfang Oktober im Fachhandel erhältlich und kosten ohne die spezielle Anpassung jeweils 49 Euro.

Iconbit: Ladegeräte für die Hosentasche

Iconbit, Hersteller von Multimedialösungen mit Hauptsitz in Moskau, stellte drei neue Akkupacks als Stromreserve für mobile Geräte vor. Der FTB5000U, FTB6600LED und FTB11000 kommen laut Hersteller mit einer Reihe von Adaptern für alle gängigen mobilen Geräte und laden diese auch dann wieder auf, wenn einmal keine Steckdose in der Nähe ist. Die drei neuen Geräte sind ab sofort erhältlich. Die Travel Akkupacks sollen Hilfe bieten, ganz gleich ob es sich um das Bluetooth-Headset handelt, das auf der Reise leer läuft, ein iPad, das während des Langstreckenflugs an die Grenzen seiner Batteriekapazität stößt oder ein Smartphone, das am Ende eines langen Arbeitstages mit leerem Akku dasteht. Die Travel Akkupacks werden mit einer Vielzahl an Adaptern ausgeliefert, mit deren Hilfe alle gängigen mobilen Geräte geladen werden können, so der Anbieter. Unterstützt werden unter anderem Nokia, Motorola, Apple und Sony Mobile, aber auch digitale Kameras oder GPS-Geräte sollen so selbst in der Wildnis ein zweites und drittes Leben erhalten. Die Travel-Akkupacks arbeiten mit modernster Lithium-Polymer Batterietechnologie, die längstmögliche Lebensdauer und viele Ladezyklen garantiert, verspricht der Hersteller. Nach vollständigem Aufladen des externen Gerätes schalten sie sich automatisch ab, um keine unnötige Ladung zu verschwenden. Die Batterieladung des kleinen FTB5000U reicht beispielsweise für zwei volle Ladezyklen des iPad 2.

Info: Iconbit

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