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Mittwoch, 23. März

23.03.2011 | 00:00 Uhr

iPhone 5 angeblich in Test-Produktion +++ Aperture 3.1.2 veröffentlicht +++ Update für Apple TV +++ Chameleon portiert iOS-Apps auf den Mac +++ Klage gegen iTunes: Jobs muss vor Gericht erscheinen +++ Google: Microsoft-Klage verhindert Innovation +++ iPad-Ständer Slide bei Macland +++ Große Netzbetreiber wollen Innovation vorantreiben +++ App-Test: Puzzle für iPad und iPhone - My Puzzle Ritter Rost HD +++ App-Updates am Computer statt unterwegs erledigen +++ Adata Nobility NH01 500 GB im Test +++ AAPL legt zu

Morgenmagazin: Frühjahrsblüte
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iPhone 5 angeblich in Test-Produktion

Just Mobile Slide
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Laut der Zeitung China Daily haben Manufakturen die Test-Produktion des kommenden iPhone 5 aufgenommen, berichtet MacNN. Details zum neuen iPhone, das vermutlich im Sommer vorgestellt wir und laut China Daily im dritten Quartal 2011 zur Auslieferung kommt, nennt der Bericht einige. Das iPhone 5 soll jedoch einen modifizierten Metallrahmen haben, um nicht wie das iPhone 4 Empfangsprobleme zu bekommen. Auch könnte die Rückseite des neuen Apple-Handys wieder aus Metall und nicht aus Glas bestehen, der Glasrücken des iPhone 4 hat die Wahrscheinlichkeit für Kratzer und Glasbrüche erhöht. Größer soll zudem der Bildschirm werden, vier Zoll statt bisher 3,5 Zoll soll er in der Diagonale messen, ohne dass das Gerät aber nennenswert größer werde - der Bildschirm reiche nun aber von Kante zu Kante.

Mit einem Vierzollbildschirm würde Apple einem Trend folgen, den die Marktforscher der NPD-Group festgestellt haben. Smartphonekäufer orientieren sich bei ihrer Kaufentscheidung demnach immer mehr nach der Bildschirmgröße ihres Handys. Dies belegen Marktzahlen: Das Segment mit 4-Zoll-Bildschirmen oder größeren nehme mittlerweile 24 Prozent des Marktes ein, erst im zweiten Quartal 2010 waren Geräte dieser Größe herausgekommen. Während das Segment mit Bildschirmgrößen von 3,5 bis 3,9 Zoll in dem auch das iPhone untergebracht ist, seine Anteile gegenüber dem Vorjahr etwa gehalten habe, seien die Verlierer bei dem Smartphones mit kleineren Displays zu finden. Anfang 2010 habe dieser Bereich noch 63 Prozent ausgemacht, nun hätten nur noch 36 Prozent aller verkauften Smartphones kleinere Screens.

Apple konnte bisher mit seinem hochauflösenden Retina-Display für das iPhone 4 trumpfen, das mehr Pixel zeigt als die größeren Geräte der Konkurrenz. Dass Apple sich aber des 4-Zoll-Formfaktors annehmen wird, klingt plausibel.

Aperture 3.1.2 veröffentlicht

Apple hat für seine Bildbearbeitungs- und Workflow-Software Aperture ein Wartungsupdate auf Version 3.1.2 bereitgestellt. Laut Hersteller behebt das Update Probleme beim Import von iPhoto-Bibliotheken und ist für alle Anwender von Aperture 3 empfohlen. Wie üblich soll das Update auch generell Stabilität und Performance verbessern, führt Apple in den Release Notes aus. Konkret wollen die Entwickler 14 Fehler behoben haben, sieben davon konnten Aperture zum Einfrieren oder Absturz bringen. Der Import großer iPhoto-Bibliotheken war seit jeher in Aperture mit Problemen verbunden, Apple will diese nun gelöst haben und auch Alben in Ordnern, Raw-Bilder und Diashows mit Textfolien korrekt in Aperture importieren. Das Update ist 298 MB groß, setzt Mac-OS X 10.5.8 oder 10.6.6 oder jeweils höher voraus und ist über die Softwareaktualisierung oder Apples Website erhältlich.

Update für Apple TV

Das Apple TV der zweiten Generation hat ein Wartungsupdate für seine Firmware erhalten, das diese auf Version 4.2.1 hebt. Laut Apple soll das Update Probleme mit der Bildausgabe auf bestimmten TV-Geräten beheben, Bildflackern oder falsche Farben sollen nun nicht mehr auftreten. Auch soll das Apple TV nun problemlos aus dem Ruhezustand erwachen, ein Problem mit fehlender Tonausgabe nach dem Wechsel von einer anderen Quelle soll nun auch nicht mehr bestehen. Erst kürzlich hatte das Apple TV die Firmware 4.2 erhalten, die es unter anderem kompatibel zu Streaming-Apps unter iOS 4.3 machte.

Chameleon portiert iOS-Apps auf den Mac

Der Softwarehersteller Iconfactory, Urheber populärer iOS-Titel wie Twitterrific, Ramp Champ oder Frenzic, legt mit Chameleon ein Framwork vor, das es Entwicklern erleichtern soll, ihre iOS-Apps für den Mac umzuschreiben. Den Code, den Entwickler für Apples UIKit Framework geschrieben haben, lasse sich mit "minimalem Aufwand" für Mac-OS X portieren. The Iconfactory zeigt selbst mit Twitterrific für den Mac ein Beispiel, die Software ist seit kurzem im Mac App Store erhältlich - Apple hat also kein Problem mit dem Entwicklungswerkzeug, das laut Iconfactory nur offizielle Apple-APIs verwendet und so nicht gegen die Nutzungsbedingungen verstößt. Mehr als 90 Prozent des Codes von Twitterrific habe man für die Mac-Version dank Chameleon weiter verwenden können, erklärt der Softwarehersteller. Erste Nutzer des Frameworks bestätigen dessen Nützlichkeit. So twitterte der Entwickler Steve Troughton-Smith, er habe seine iPhone-App Same Game innerhalb weniger Stunden portieren können. Apple bietet selbst kein derartiges Werkzeug an, The Iconfactory betont aber gegenüber unseren Kollegen von Macworld, dass es kein Problem sei, das Projekt Chameleon wieder einzustellen, sofern Apple eine eigene Lösung anbiete und die Entwicklungswerkzeuge Dritter vom Mac App Store ausschließe.

Klage gegen iTunes: Jobs muss vor Gericht erscheinen

Die Mühlen der Justiz mahlen langsam… Wie unsere Kollegen von Macworld berichten, hat der Richter Howard R. Lloyd den Apple-CEO als Zeugen zu einem Prozess geladen, der seinen Ursprung im Jahr 2005 hat. Damals hatte sich der iTunes-Kunde Thomas Slattery beklagt, die feste Bindung von iPod und iTunes würde die Kunden in ihrer Wahlfreiheit in illegaler Weise beschränken. Richter Lloyd will insbesondere Jobs wegen eines iPod-Firmware-Updates aus dem Dezember 2004 befragen, welches das Abspielen von bei RealNetworks gekauften MP3-Files auf dem iPod unterband. Apple bezichtigte den Konkurrenten seinerzeit, Hacker-Methoden anzuwenden "um in den iPod einzubrechen".

Google: Microsoft-Klage verhindert Innovation

Google hat im Patentstreit um den E-Book-Reader Nook von Barnes & Noble gegen den Kläger Microsoft Stellung bezogen und den Softwarekonzern der Behinderung von Innovation bezichtigt. "Wir sind nicht Partei in diesem Rechtsstreit, stehen aber hinter der Android-Plattform und den Partner, die sie uns entwickeln helfen," führt Google in einer Erklärung aus. Ob der Konzern die beklagten Unternehmen, neben dem Verlag auch die taiwanesischen Hersteller Foxconn und Inventec, unterstützen werde, ließ Google aber offen. Laut IDG News Service sehen die Verantwortlichen bei Foxconn die Sache gelassen: "Das sind gängige Praktiken in der Industrie, eine Routineangelegenheit," erklärte ein Unternehmenssprecher. Der mitbeklagte Hersteller Inventec will die Klageschrift prüfen und solange keine Stellungnahme abgeben.

iPad-Ständer Slide bei Macland

Macland bietet ab sofort den iPad-Ständer Slide von Just Mobile zum Preis von 50 Euro an. Das iPad-Zubehör kombiniert eine Basis aus Aluminium mit einer Gummimatte, die bei Nichtgebrauch in der Rolle des Slide Platz findet. Zwischen iPad und Slide geklemmt, lässt sich mit der Matte laut Distributor das iPad in beliebigen Winkeln im Hoch- oder Querformat positionieren und so bequem für das Tippen oder zum Filme ansehen benutzen.

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