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Mittwoch, 28. Juli

28.07.2010 | 00:00 Uhr

Software-Updates für neue iMacs und Magic Trackpad +++ Retrospect 8.2 verspricht schnelleres Backup +++ Twitter hat Probleme mit Zertifikaten +++ Poser 8 auf deutsch bei Globell +++ MS510 und MX511 von Benq +++ Anwältin: Jailbreak auch in Deutschland legal +++ Deutsche Telekom kündigt Aktienrückkauf an +++ Rangliste der Spitzenverdiener: Oracle landet vor Apple +++ AAPL legt kräftig zu

Morgenmagazin: Phlox
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Software-Updates für neue iMacs und Magic Trackpad

Apple hat in der Nacht zum Mittwoch Softwareupdates für die gestern vorgestellten neuen iMacs und das Magic Trackpad nachgeliefert. Das Mac OS X 10.6.4 update for the mid-2010 iMac bringt nicht nur Kompatibilität für das Magic Trackpad, sondern auch mit großformatigen SDXC-Speicherkarten und behebt Probleme mit der Grafikleistung. Das 453 MB große Update enthält zudem alle Fixes des im Juni veröffentlichten Betriebssystemupdates auf Mac-OS X 10.6.4. Das iMac-Update liegt auch in einer Version für Mac-OS X 10.6 Server vor. Für alle anderen Desktops hat Apple das 75 MB große Magic Trackpad and Muli-Touch Track Update 1.0 bereit gestellt, mit dessen Hilfe Intel-Macs mit Mac-OS X 10.6.4 das Trackpad nutzen können. Um das Update über die Software-Aktualisierung installieren zu können, muss jedoch das Magic Trackpad mit dem Mac verbunden sein. Das Update fügt den Systemeinstellungen die Einstellung Trackpad hinzu, als Nebenwirkung des Updates gewinnen etliche mobile Macs der letzten Jahre die Fähigkeit für die Drei-Finger-Drag-Geste und Scrolling mit Trägheitseffekt hinzu, sofern Mac-OS X 10.6.4 installiert ist.

Retrospect 8.2 verspricht schnelleres Backup

Roxio veröffentlichte am letzten Dienstag Version 8.2 der Backup-Software Retrospect . Am 18. Mai 2010 hatte Roxio Retrospect von EMC erworben und nun sein erstes großes Update herausgebracht.

Die Leistung im Netzwerk soll nun mit Retrospect 8.2 bis zu dreimal schneller sein und dank 64-Bit-Support unterstützt die neue Version nun das Backup von Ordnern mit über zehn Millionen Dateien. Das herausragende neue Feature ist jedoch, dass Retrospect 8.2 endlich auch wieder mit Backups kompatibel ist, die von Version 6 erstellt wurden. Wegen einer Umstellung der Architektur in der Software musste der Anwender die Vorgängerversionen Retrospect 7 oder 8 streng getrennt halten oder einfach kein Upgrade von Version 6 vornehmen.

In der neuen Version wurde die Benutzeroberfläche überarbeitet, um Arbeitsabläufe und Aufgabenlisten zu vereinfachen. Seit Version 8.0 unterstützt Retrospect den Verschlüsselungsalgorithmus AES-256, kann parallel mehrere Backup- und Wiederherstellungsprozesse ausführen, Festplatten über das lokale Netzwerk exakt klonen, auf beliebige Medien, wie Bänder und alle tragbaren Speicher zugreifen, arbeitet mit einer Reihe von verschiedenen Netzwerk-Konfigurationen und kann auch über das LAN Macs im Ruhezustand für das Backup wecken ( Wake-on-LAN ).

Die neue Version gibt es kostenlos für alle registrierten Anwender von Retrospect 8. Roxio hat derzeit Probleme mit der aktualisierung der Webseite; die englische 258MB-Version kann direkt mit diesem Link hier geladen werden. Eine Testversion gültig bis Ende August gibt es unter Retrospect.com . Die Systemanforderungen und Preise für alle weiteren Konfigurationen listet Roxio auf seiner Webseite .

Twitter hat Probleme mit Zertifikaten

Der Mikro-Blogging-Dienst Twitter ist schon wieder in den Schlagzeilen wegen einem Sicherheitszertifikat gelandet. Dieses Mal wurden integrierte Anwendungen von Dritt-Herstellern blockiert und konnten nicht mit Twitter zusammenarbeiten.

Am Montag meldeten Anwender von Tweetdeck , einem Programm zum Versenden von Nachrichten und Darstellung von Konversationen über Twitter, dass sie jetzt nur noch den Dialog "SSL Zertifikat von Equifax für *.twitter.com ist abgelaufen und/oder ungültig" sehen. Das Zertifikat wurde eingesetzt für die Twitter-API, über die Dritthersteller-Programme mit dem Twitter-Dienst Daten austauschen. Alle Versuche, am Montag sich mit den Entwicklern von Tweetdeck in Verbindung zu setzen, blieben erfolglos, aber Mitarbeiter von Twitter veröffentlichten schließlich eine Meldung auf ihrer Webseite: "Wir sind uns bewusst, dass einige Anwender Probleme mit dem verschlüsselten Datentransfer-Protokoll SSL bei der Anbindung an die Twitter-API erfahren und sind dabei, dies zu beheben." Die Meldung deutete an, dass es einige Zeit in Anspruch nehmen wird, da so viele Computer überprüft werden müssen.

Das Problem soll noch im Laufe des Tagen behoben worden sein und das neue Zertifikat nun ein Verfallsdatum von August 2011 ausweisen.

Beerits am 13. Juli gab Twitter in seinem Blog bekannt, dass Twitter an einem Problem von SLL und der Twitter-API arbeitet. In dem Blog weist Twitter ausdrücklich daraufhin, dass die Sicherheit der Benutzerkonten keinesfalls gefährdet ist. Twitter wusste im Vorfeld, dass ein Zertifikat bald ablaufen wird. John Adams , einer der Techniker bei Twitter, schrieb bereits im Mai von den Plänen, das Zertifikat für die Twitter-API zu erneuern. Ebenso muss das Zertifikat Verisign Call 3 EV (zuständig für die 256-Bit-Verschlüsselung), berichtete Adams im gleichen Blog .

Poser 8 auf deutsch bei Globell

Der niederländische Softwarepublisher Globell bietet ab sofort die 3D-Animationssoftware Poser 8 in einer deutschen Version an. Poser 8 kommt mit einer 2,5 GB fassenden Bibliothek, die es auch Anfängern ermögliche, schnell und bequem 3D-Animationen zu erstellen. Darin enthalten sind etwa acht unterschiedlich gebaute Menschenfiguren, dazu eine große Auswahl an Tierfiguren, Haaren, Kleidung und Lichteinstellungen. Die "in Minuten auf professionellem Niveau" erstellten Sequenzen könnten Anwender von Poser 8 aus der Software heraus auf Youtube oder in sozialen Netwerken veröffentlichen. Zudem hat der Hersteller Smith Micro die Oberfläche von Poser überarbeitet und eine Suchfunktion integriert. Poser 8 kostet 200 Euro.

MS510 und MX511 von Benq

Ab Ende Juli 2010 erweitert Benq die Projektorenpalette im Business-Bereich durch die zwei Modelle MS510 und MX511. Die im schwarzen Design gehaltenen Projektoren unterscheiden sich vor allem durch die Auflösung und den Kontrast. So verfügt der MS510 über eine SVGA-Auflösung von 800x600 Bildpunkten und ein Kontrastverhältnis von 4000:1. Der MX511 löst mit XGA respektive 1024x768 Bildpunkten auf und weist ein Kontrastverhältnis von 3000:1 auf. Beide haben eine Lichtstärke von 2700 AINSI Lumen. Über eine HDMI-Schnittstelle lassen sich DVD- oder Blu-ray-Player, HD-Camcorder oder eine Spielkonsole anschließen. Die Projektoren sind dem Hersteller zufolge PC 3D ready. Mit 3D-Brillen und einem PC, der eine entsprechende Grafikkarte beherbergt, projizieren die beiden Modelle Bilder in 3D. Die Geräte wiegen jeweils rund 2,3 Kilogramm und haben die Maße 265 x 100 x 210 Millimeter.

Ab Ende Juli 2010 ist der Projektor MS510 für rund 400 Euro im Handel erhältlich. Der MX511 kommt zur gleichen Zeit heraus und kostet rund 600 Euro.

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