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Mittwoch, 30. November

30.11.2011 | 00:00 Uhr

Android und iPhone in der USA an der Spitze +++ Microsoft lizenziert Protokolle für mobile Apps +++ Erste Hinweise auf neue iPhone- und iPad-Modelle in iOS 5.1 Beta +++ iTether macht iPhone zum Funkmodem für Mac und PC +++ Safari 5.1.2 mit PDF-Ansicht und Bugfixes +++ Audio-Technica: Headsets für Mobilgeräte +++ Seagate: Zweite Generation der Momentus XT soll fast 70 Prozent schneller sein +++ Macwelt-Adventskalender: Früher war mehr analog +++ Die 5 größten Gefahren beim Online-Weihnachtsshopping +++ Thai-Fluten nagen auch an Monitorverkäufen +++ Gravierende Sicherheitslücke in Druckern entdeckt +++ Geht Facebook 2012 an die Börse? +++ AAPL verliert an Wert

Morgenmagazin: Novemberbäume
Vergrößern Morgenmagazin: Novemberbäume

Android und iPhone in der USA an der Spitze

Die Android-Plattform ist in den USA die am weitesten verbreitete, während Apple der Hersteller mit den größten Marktanteilen ist, ergibt sich aus den jüngsten Zahlen der Webmetriker von Nielsen. Demnach hat im dritten Quartal das Google-Betriebssystem 42,8 Prozent der Marktanteile gehalten. Der Anteil verteilt sich jedoch auf diverse Hersteller, die größten sind HTC (15 Prozent), Samsung (10,1 Prozent) und Motorola (10,4 Prozent). Apple ist mit dem iPhone und einem Marktanteil von 28,3 Prozent der mit Abstand größte Hersteller, noch vor allen Android-Smartphone-Herstellern folgt auf Platz zwei Research in Motion (RIM) mit seinen Blackberries, die 17,8 Prozent Marktanteil einnehmen. Microsofts mobile Plattform Windows 7 Mobile erreicht laut Nielsen 6,1 Prozent Marktanteil, mehrere Hersteller setzen auf das System aus Redmond, für das sich Nokia exklusiv entschieden hat. Anders als Netanalytics, die ihre Zahlen aus den Trafficstatistiken tausender Websites gewinnen, ermittelt Nielsen seine Daten mit Umfragen, für das aktuelle Zahlenwerk gaben 22.000 Mobilfunkabonnenten in den USA Auskunft.

Eine weitere Zahl: Die 71 Prozent der Mobilfunknutzer, die entweder ein Android-Smartphone oder ein iPhone besitzen, haben in den letzten 30 Tagen für 83 Prozent aller mobilen App-Downloads gesorgt. Android-Market und App Store haben jedoch mit Abstand das größte Angebot von Software. 44 Prozent aller Mobilfunkkunden in den USA würden nun ein Smartphone besitzen.

Microsoft lizenziert Protokolle für mobile Apps

Den Zugriff auf Business-Lösungen von Microsoft erleichtern sollen Lizenzen für Protokolle, die Microsoft dem Entwickler Agreeya Mobility gewährt hat. Das Unternehmen soll für Plattformen wie iOS und Android Apps entwickeln können, die auf von Lösungen wie Microsofts Remote Desktop Services, Windows Azure, Active Directory oder Share Point zugreifen können. Angestellten in vielen Unternehmen soll es so leichter möglich sein, mit ihren privaten Consumer-Geräten wie Smartphones und Tablets auch auf ihre im Büro verwendeten Infrastrukturen zugreifen zu können, erklärt Sandy Gupta, Chef der Open Solutions Group von Microsoft, dem IDG News Service. So soll Agreeya beispielsweise Apps programmieren können, mit denen man auf via Share Point bereit gestellte Dokumente mit dem iPhone oder dem iPad zugreifen oder Dokumente vom Tablet auf dem Firmendrucker ausgeben könne. Frühere Lizenzvereinbarungen dieser Art haben sich laut Gupta meist auf ein bestimmtes Gerät und eine bestimmte Plattform bezogen, die Vereinbarung mit Agreeya sei weitreichender. "Das ist ein konkreter Schritt, um Unternehmenslösungen mit mobilen Anwendungen zur Zusammenarbeit zu bringen," lobt Gupta die Vereinbarung. Agreeya will die Lösungen, die einige Hersteller bereits auf ihren Geräten testen würden, im März kommenden Jahres auf den Markt bringen.

Erste Hinweise auf neue iPhone- und iPad-Modelle in iOS 5.1 Beta

Am Dienstag hat Apple seinen Entwicklern eine erste Beta des kommenden Updates für das mobile Betriebssystem iOS 5.1 bereit gestellt. Der Entwickler Filippo Bigarella hat im Quellcode einige interessante Entdeckungen gemacht, wie er über Twitter verbreitet. Dort sei eine Hardware mit dem Code "iPhone 5,1" erwähnt - was nach Einschätzung von Electronista eher auf ein neues Modell als auf ein simples Upgrade verweise. Neben dem bereits bekannten Produkt-Code "iPad 3,2" gebe es zudem ein "iPad 3,3" - dies eröffne Spekulationen um eine Dreifaltigkeit der nächsten iPad-Generation. Bisher unterscheidet Apple seine Modellreihe nur in iPad Wi-Fi und iPad Wi-Fi+3G. Da das iPhone 4S sich auf die beiden Mobilfunkstandards UMTS/GSM und CDMA versteht, wäre eine derartige Unterscheidung beim iPad unwahrscheinlich. Hingegen könnte das dritte iPad der Reihe den Mobilfunk der vierten Generation LTE nutzen, spekuliert Electronista munter weiter.

In der Vergangenheit tauchten Referenzen auf neue Geräte in Apples Quellcode oft schon Monate vorher auf, und nicht jedem Produktcode konnte abschließend ein Produkt zugeordnet werden. Die Referenz eines neuen iPhone könnte jedoch Hinweis darauf sein, dass die nächste Generation des Apple-Smartphones nicht erst im Herbst 2012 komme, sondern Apple das iPhone wieder im Sommer aktualisieren möchte. Mit ein Grund für den verlängerten Produktzyklus von iPhone 4 zu iPhone 4S soll eine Last-Minute-Entscheidung von Steve Jobs gegen ein bereits weit entwickeltes iPhone 5 gewesen sein. Die drei Monate Verspätung haben sich in Apples Bilanz für das vierte Quartal seines Geschäftsjahres 2011/2012 deutlich bemerkbar gemacht.

iTether macht iPhone zum Funkmodem für Mac und PC

Nicht jeder Mobilfunkcarrier wird glücklich über die App iTether sein, die Apple in der Nacht zum Dienstag für den App Store freigegeben hat. Die 12 Euro teure App macht das iPhone zum Funkmodem für Mac und PC, lässt also per USB verbundene Geräte über den Datentarif des Smartphones in das Internet. Dabei ist egal, ob der Anwender eine Tethering-Klausel in seinem Vertrag hat. Interessant dürfte die App vorwiegend für Nutzer haben, die an Altverträge ohne Tethering gebunden sind. Für die Nutzung von iTether benötigt der Rechner jedoch noch eine Software auf seinem Mac oder PC, die der Hersteller auf seiner Website zum Download anbietet.

Apple hatte zu Tethering-Apps bisher eine ablehnende Haltung eingenommen, die App Handy Light, sie sich als Taschenlampe tarnte und heimlich die Verbindung herstellte, hatte Apple im Juli 2010 nach nur wenigen Stunden wieder aus dem App Store entfernt, zwei Jahre zuvor hatte sich die App NetShare auch nicht lange halten können.

iOS erlaubt seit Version 4.x Tethering über Wi-Fi oder Bluetooth, Tethering-Option im Handy-Vertrag vorausgesetzt.

Safari 5.1.2 mit PDF-Ansicht und Bugfixes

Apple hat in der Nacht seinen Browser Safari auf Version 5.1.2 aktualisiert, das Update steht für OS X 10.7.2, Mac-OS X 10.6.8 und Windows bereit. Neben allgemeiner Stabilitätsverbesserung und einigen Bugfixes verspricht der aktualisierte Browser einige funktionale Verbesserungen. So sollen sich PDFs nun innerhalb von Web-Inhalten anzeigen lassen, der Download ist 40,2 MB groß und über de Softwareaktualisierung oder Apples Website erhältlich.

Audio-Technica: Headsets für Mobilgeräte

Audio-Technica bietet eine ganze Reihe von Headsets an, für iPhone und andere Smartphones an. Auf folgende Produkte aus seiner Audiozubehör-Palette weist der Hersteller ganz besonders hin:

Pünktlich zum bevorstehenden Weihnachtsfest sind die Modelle CK400i/iS/XP, CKS55i, CKS90i und WS55i im Onlineshop erhältlich. Dazu gibt es bei allen Bestellungen, die im Audio-Technica Onlineshop bis zum 5. Dezember eingehen und solange der Vorrat reicht, einen Rucksack gratis dazu. Bei Bestellungen über 50 Euro Warenwert liegt der Hersteller beim Versand ein Headset des Typs CKF303 in Weiß gratis dazu.

Info: Audio-Technica

Seagate: Zweite Generation der Momentus XT soll fast 70 Prozent schneller sein

Die neueste Momentus XT mit einer Speicherkapazität von bis zu 750 GB soll nicht nur fast 70 Prozent schneller als bisherige Momentus-Versionen sein, sondern auch bis zu dreimal flotter als herkömmliche Festplatten. Durch die Serial ATA 6 GB/s-Schnittstelle und den 8 GB Single Level Cell NAND-Flash (SSD) wird laut Hersteller zudem die Interface und NAND Lese- und Schreibgeschwindigkeit im Vergleich zur vorigen Generation verdoppelt. Dank des universellen Designs sei die Installation und das Upgrade einfach und leicht für jeden Laptop oder Desktop durchführbar. Die vom Hersteller angegebene Leistung der Momentus XT wird nach dessen Auskunft durch die Adaptive Memory- und Fast Factor-Technologien von Seagate möglich gemacht. Adaptive Memory erkennt häufig wiederkehrende Muster der Datennutzung und legt die am meisten verwendeten in den integrierten 8 GB großen Flashspeicher der Momentus XT ab. Damit können Anwendungen schneller geladen werden. Der Effekt, so der Anbieter, ist enorm: Adaptive Memory ermöglicht demnach eine für jeden Nutzer mit seinem spezifischen Computerverhalten maßgeschneiderte Festplatten-Performance. Ergänzend dazu bringe die Fast Factor-Technologie die Stärken von SSD-Laufwerken mit denen der herkömmlichen Festplattenlaufwerke für einen schnelleren Zugang zu Anwendungen, schnellerem Boot und insgesamt höherer Systemleistung zusammen. Momentus XT wird bereits weltweit ausgeliefert, in Deutschland unter anderem bei Online-Retailern wie Alternate und Cyberport, außerdem in den Geräten von sieben OEM-Herstellern. Der empfohlene Verkaufspreis für die Momentus XT mit 750 GB liegt bei 239 Euro. Seagate stellt die neue Momentus XT und deren Hybrid-Technologie in einer Liveübertragung per Webcast am 6. Dezember um 20.00 Uhr (11.00 Uhr PST) vor. Registrierte Teilnehmer können dabei einen Hochleistungs-Laptop mit Momentus XT gewinnen. Mehr Informationen und Anmeldung hier .

Info: Seagate

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