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Mittwoch, 4. Mai

04.05.2011 | 00:00 Uhr

Erste Benchmarks der neuen iMacs +++ Magic Trackpad statt Maus Option für iMac 2011 +++ Analyst rät Intel zur Chip-Produktion für iPad und iPhone +++ Creative Suite 5.5 jetzt im Handel +++ Griffin: Akustischer Verstärker für iPhone 4 +++ Seagate bringt 1 TB auf einen Platter +++ Sony Walkman NWZ-B162F +++ 100 Terabit pro Sekunde übertragen +++ Verkaufszahlen von Windows Phones sind katastrophal +++ Amazon-Tablet kommt wohl im zweiten Halbjahr +++ RIM: Schützenhilfe von Steve Ballmer +++ AAPL im Plus

Morgenmagazin: Kaminfeuer
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Erste Benchmarks der neuen iMacs

Unsere Kollegen der Macworld hatten bereits Gelegenheit, die gestern vorgestellten neuen iMacs auf den Prüfstand zu stellen. Im Testlabor zeigten die Standardkonfigurationen der neuen Modelle mit Quadcore-Prozessoren über die komplette Reiher gegenüber der Vorgängerversion verbesserte Ergebnisse. Das neue Spitzenmodell mit 3,1-GHz-Prozessor habe in der Standardkonfiguration sogar einen extrem aufgemotzten BTO-iMac der letzten Baureihe geschlagen. Im Test Speedmark 6.5 zeige der neue Top-iMac ein um 16 Prozent verbessertes Ergebnis gegenüber dem vorigen Spitzenmodell, im iTunes-Encoding war er gar 22 Prozent schneller. Auch andere Tests zeigten Verbesserungen: Handbrake um 18 Prozent, Cinebench-Grafiktest um 20 Prozent, Cinebench-CPU-Test um 21 Prozent und Mathematica um 16 Prozent. Gegenüber dem BTO-Modell der letzten Baureihe mit 2,93 GHz-Core-i7 war der neue Standard-iMac nur noch um zwei Prozent schneller. Da der BTO-iMac aus dem Sommer 2010 im Gegensatz zur Standardkonfiguration von heute sich auf Hyper-Threading versteht und aus einem physischen Prozessorkern zwei virtuelle machen kann, schlägt er den Nachfolger in Benchmarks, die von mehr Prozessorkernen profitieren. Die kompletten Benchmark-Tabellen finden sich hier.

Magic Trackpad statt Maus Option für iMac 2011

Neben den Neuerungen bei Prozessor, Grafikkarte und Facetime-Kamera ist ein Aspekt des Zubehörs interessant bei den neuen iMacs: Das Magic Trackpad lässt sich nun als Eingabegerät anstatt der Magic Mouse ohne Mehrkosten auswählen. Im Apple Online Store bietet Apple die Option, beide Geräte mit dem iMac auszuliefern, der Aufpreis beträgt 69 Euro. Weiter als kostenlose Option besteht die Apple Mouse mit Kabel.

Analyst rät Intel zur Chip-Produktion für iPad und iPhone

Intel steht vor dem Problem, die "nächste Welle des Computings" ohne nennenswerte Marktanteile auf sich zurollen zu sehen, schreibt der Piper-Jaffray-Analyst Gus Richards. Im boomenden Smartphone- und Tablet-Segment bekommt Intel mit seinen Atom-Prozessoren kaum einen Fuß auf den Boden. Damit Intel seine Fabriken auch in Zukunft auslasten kann, solle sich Intel als Hersteller von Kundenchips für Apple anbieten und die in Cupertino konzipierten Prozessoren für iPad und iPhone produzieren. Intel würde bei Apple eventuell offene Türen einrennen: Bisher stellt Samsung die in iPhone und iPad eingebauten A5-Chips im Auftrag Apples her. Da Samsung aber mit Apple bei den Endgeräten konkurriert, wird das Klima zwischen den Firmen immer schlechter, in den letzten Wochen haben die Rechtsabteilungen in Cupertino und Seoul Klagen und Gegenklagen wegen Patentverletzungen ausgetauscht. Apple wende sich von Samsung schon jetzt ab, berichtet Richard, Memory-Chips bestelle der iPad-Hersteller bei Elpida, Toshiba und Micron Technology.

Alles in allem zusammengezählt, rechnet Richard damit, dass Intel sich als Chip-Produzent für das iPad anbieten werde. Zusammen könnten die beiden Firmen eine Dominanz herstellen, wie es Intel und Microsoft in den Neunzigern als "Wintel"-Allianz gelungen war.

Creative Suite 5.5 jetzt im Handel

Die im April von Adobe vorgestellte Creative Suite 5.5 ist ab sofort im Handel erhältlich, gibt der Hersteller bekannt. An Neuerungen bringt das Update unter anderem die Möglichkeit, Web-Inhalte in HTML 5 zu erstellen oder Magazine für das iPad zu konzipieren. Nicht alle Programme des Pakets bekommen ein Update, Photoshop, Illustrator, Fireworks, Bridge, Contribute, On Location und Encore bleiben ausgespart. Die Preise der Creative Suite 5.5 reichen von 1.900 Euro (Design Standard) bis 3.687 Euro (Master Collection), die Upgrades kosten von 415 Euro bis 712 Euro.

Griffin: Akustischer Verstärker für iPhone 4

Den Eigenklang des iPhone 4 soll der Halter Aircurve Play von Griffin um bis zu 10 Dezibel verstärken. Die aus Polycarbonat gefertigte Halterung fungiert dabei laut Hersteller wie ein Resonanzkörper, der den vom Lautsprecher des iPhone 4 ausgegebenen Klang verstärkt. So benötigt der "akustische Verstärker" keine Batterien und keinen Stromanschluss - das Dockingkabel lässt sich in das hochkant oder quer platzierbare iPhone 4 weiter einstecken. Das Aircurve Play kostet 20 Euro und ist ab sofort im Handel erhältlich.

Seagate bringt 1 TB auf einen Platter

Seagate hat einen neuen Meilenstein für Speicherdichte auf Festplatten erreicht und erstmals 1 TB Kapazität auf einen 3,5-Zoll-Platter untergebracht. Die Baureihe GoFlex bietet bis zu 3 TB Kapazität auf drei Plattern, die eine Speicherdichte von 625 Gigabyte pro Quadratinch aufweisen. Mit den Barracuda-Festplatten will Seagate die Technik Mitte des Jahres in den Handel bringen, die Festplatten wird es auch in Ausführungen mit 2 TB und 1,5 TB geben. Preise für die Modelle nennt Seagate noch nicht.

Sony Walkman NWZ-B162F

Sony bietet mit dem Walkman NWZ-B162F einen neuen MP3-Player in knalligem Design.

Der Sony Walkman NWZ-B162F verfügt über 2 Gigabite Speicherplatz. Verbunden wird der NWZ-B162F via USB 2.0 mit dem Rechner. Der Akku soll bei voller Ladung rund 18 Stunden halten und sich in 70 Minuten über das mitgelieferte USB-Kabel voll aufladen lassen. Wahlweise steht eine Quick-Charge Option zur Verfügung über die man den MP3-Player in drei Minuten für gut 90 Minuten Musikgenuss aufladen kann.

Sonys neuer MP3-Player ist bisher nur über den chinesischen Sony Style Shop in sechs verschiedenen Farben für umgerechnet knapp über 30 Euro erhältlich.

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