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Mittwoch, 6. April

06.04.2011 | 00:00 Uhr

Gericht spricht Apple von Patentverletzung frei +++ Consumer Reports hält iPad 2 für das beste Tablet +++ Apple veröffentlicht App mit iAd-Galerie +++ Seagate stellt dünnste portable Festplatte vor +++ Nasdaq reduziert Einfluss von Apple-Aktie auf Index +++ Altec Lansing präsentiert 2.1 Lautsprecher-Dockingstation Octiv 650 +++ Nächster deutscher Apple Store soll nach Augsburg kommen +++ Auch Microsoft schickt jetzt Kameraautos los +++ Google Street View verletzt Schutz der Privatsphäre +++ App-Test: Instacast -Der Podcast-Manager +++ Tipp: Mit Vorschau nicht zusammenhängende Seiten drucken +++ AAPL verliert weiter an Wert

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Gericht spricht Apple von Patentverletzung frei

Apple muss nun doch nicht mehr als eine halbe Milliarde US-Dollar für die Verletzung von Patenten des Unternehmens Mirror World zahlen, hat ein US-Gericht entscheiden. Im vergangenen Oktober hatte Apple in erster Instanz den Prozess gegen Mirror Worlds verloren, das behauptete, Apple würde bei der Darstellung von Informationen auf dem Bildschirm mit seinen Tools und Funktionen Spotlight, Time Machine und Cover Flow die Patente von Mirror Worlds verletzen. Ein Bundesgericht verdonnerte daraufhin Apple zur Zahlung von 625,5 Millionen US-Dollar. Apple hatte im Oktober 2010 den errechneten Schaden für zu hoch bezeichnet und seinerseits die fraglichen Patente angefochten. Laut dem Wirtschaftsnachrichtendienst Bloomberg hat nun ein Gericht in Texas Apple Recht gegeben, die Klage von Mirror World zurück gewiesen und die Patente von Mirror Worlds für ungültig erklärt. Die im letzten Oktober tätige Jury habe sich von den Argumenten des Klägers blenden lassen, der jedoch nicht alle Fakten auf den Tisch gelegt habe.

Consumer Reports hält iPad 2 für das beste Tablet

Insbesondere das neue Apple iPad 2 übertrifft die Tablet-Konkurrenz vom Archos bis zum Xoom. Das jedenfalls hat die Zeitschrift Consumer Reports laut eines Berichts von Electronista festgestellt. 17 Kriterien mussten sich die diversen Tabletts stellen, darunter der Empfindlichkeit im Sinne der Ansprechbarkeit des Touchscreens, der Lesbarkeit des Displays unter verschiedenen Lichtverhältnissen, der Vielfältigkeit des Geräts insgesamt und der Bedienbarkeit (ease of use). Mehrere Geräte konnten die gestellten Anforderungen übertreffen, so die Untersucher. Aber das Apple iPad 2 mit 32 GB und WLAN sowie 3G übertraf sie demzufolge alle, da es mit einem "exzellent" in fast jeder Kategorie abschnitt. Selbst das iPad der ersten Generation überflügelte viele der anderen Mitbewerber und befand sich ungefähr auf Augenhöhe mit dem Motorola Xoom. Am stärksten allerdings unterschieden sich die Tablet-PCs von Apples iPads durch die Laufzeit des Akkus. Dazu wurde ein sich immer wiederholender Videoclip genutzt. Alle Tabletts starteten voll aufgeladen. Das iPad 2 schaffte volle 12 Stunden (12,2 h) und damit übertraf sogar noch die Werksangaben Apples von 10 h. Am schlechtesten schnitt das Archos 70 Internet Tablet ab, das nicht einmal 4 Stunden lief. Allerdings ist dieses im Preis auch deutlich günstiger. Der Report schließt mit der Einsicht, dass die reinen Hardware-Spezifikationen für sich genommen nicht aussagekräftig genug sind. Sondern die Güte und Verfügbarkeit von Software (Apps) , Speicherkapazität und Upgrade-Fähigkeit gelten als wichtige Faktoren für den Wahl des besten Tablets. Dazu kommt die erwähnte Akkulaufzeit. Gerade Apple hat in seinem ersten TV-Spot für das neue iPad 2 auf die Bedeutung hingewiesen, dass die für den User spürbare Technik hinter dem Gefühl der Bedienbarkeit und Leichtigkeit verschwinden müsse - dann erscheine es wie "Magie".

Apple veröffentlicht App mit iAd-Galerie

Über die Erfolgsaussichten von Apples iAds sind sich Experten uneins. Wer sich nun einen Eindruck verschaffen will, was Werber mit der von Apple bereitgestellten Technik anstellen, kann sich auf sein iPhone nun die kostenlose App iApp Gallery laden, in der Apple ausgewählte iAd-Kampagnen präsentiert. In den interaktiven Anzeigen kann man stöbern, seine Favoriten benennen und gezielt nach Kampagnen suchen. Entwickler und Marketingleiter können mittels einer Schaltfläche direkt mit Apples iAd-Verantwortlichen Kontakt aufnehmen. Apple hatte iAd erstmals mit der Preview von iOS 4 im April 2010 gezeigt, wenige Monate zuvor hatte Apple den Spezialisten für mobile Werbung Quattro Wireless übernommen.

Seagate stellt dünnste portable Festplatte vor

Mit der neuen Goflex Slim stellt Seagate die nach eigenen Angaben dünnste portable Festplatte vor - gerade neun Millimeter sei sie dick und wiege 140 Gramm. In inneren der externen Festplatte arbeitet das Laufwerk Momentus Thin Drive, das 7 der 9 Millimeter in der Höhe einnimmt. Das Laufwerk rotiert mit 7.200 Umdrehungen pro Minute, einen USB-3-0-Anschluss bringt die Festplatte mit. Ebenso im Lieferumfang enthalten ist eine Backupsoftware, die Inhalte der Platte auf Wunsch mit dem Standrad 192-bit DES verschlüsselt. Ab Mai will Seagate die Goflex Slim in den Handel bringen, der Einstiegspreis für die 320-GB-Version soll 100 US-Dollar betragen. Auch höhere Kapazitäten will Seagate anbieten.

Nasdaq reduziert Einfluss von Apple-Aktie auf Index

Die New Yorker Technologiebörse Nasdaq hat den Einfluss der Apple-Aktie auf die Berechnung des Nasdaq-100-Index reduziert. Machte der Kurs der Apple-Aktie bisher 20,5 Prozent des Nasdaq-100-Idex aus, geht AAPL jetzt nur noch zu 12,5 Prozent in die Wertung ein, berichtet Electronista. Apple bleibt als zweitteuerste Firma der Welt zwar noch der einflussreichste Wert, doch hebt die Nasdaq auch die Bedeutung anderer Aktien an, Google trägt nun 5,8 Prozent bei, Intel 4,2 Prozent, Microsoft 8,3 Prozent und Oracle 6,7 Prozent. Die Neubewertung folgt auf den jüngsten Erfolg der Apple-Aktie, zu Zeiten der Wirtschaftskrise hatte AAPL im Jahr 2009 einen Tiefstwert von rund 78 US-Dollar erreicht, mittlerweile wird die Aktie wieder zu einem Prise von rund 340 US-Dollar gehandelt. Ausschläge des Kurses der Apple-Aktie hatten aufgrund ihres hohen Beitrags auf den Index einen deutlichen Einfluss. Den Erfolg der Aktie hatte die Börse bei der letzten Klassifizierung, die vorwiegend auf die Anzahl der ausgegebenen Wertpapiere basierte, so nicht berücksichtigt.

Altec Lansing präsentiert 2.1 Lautsprecher-Dockingstation Octiv 650

Der Lautsprecherhersteller Altec Lansing die neue Lautsprecher-Dockingstation Octiv 650 für iPod und iPhone ankündigt. Das Highlight laut Anbieter: Das Octiv 650 lässt sich einfach mit einem Fernseher verbinden und erlaubt dem Nutzer so Videos von iPhone oder iPod Touch auch auf einem großen Bildschirm wiederzugeben. Die kostenlose Music Mood App von Altec Lansing erweitert das Hörerlebnis zudem um entspannende Videos und Klänge, so der Hersteller weiter. Zwei 3-Zoll-Breitbandlautsprecher, ein eingebetteter Downfire-Subwoofer sowie die genaue Abstimmung aller Komponenten sollen für einen klaren und satten Stereosound über das gesamte Spektrum sorgen. Über einen Komponenten- und einen Composite-Videoausgang kann das System einfach mit einem Fernseher verbunden werden. So lassen sich Videos von iPhone, iPod Touch oder einem videofähigen iPod über das Octiv 650 im Großbildformat und in bester Audioqualität abspielen - egal ob eigene, bereits gespeicherte Inhalte oder Videos, die von Anbietern wie Youtube, iTunes oder Netflix heruntergeladen werden. Die Ausstattung laut Hersteller im Detail:

  • "Works with iPhone"-Zertifikat: Das Octiv 650 garantiert klaren Sound ohne störende Interferenzen.

  • iPhone In-Call Support: Die Musikwiedergabe wird bei eingehenden Anrufen auf dem iPhone automatisch unterbrochen.

  • Audio Alignment: Lautsprecher, Gehäuse und Elektronik sind für beste Soundqualität perfekt aufeinander abgestimmt.

  • Design: Dank der flachen Lautsprecherfront und der Keilform fügt sich das Octiv 650 in jede Umgebung ein.

  • Kräftiger Bass: Der eingebettete Subwoofer auf der Unterseite sorgt für einen satten Bass.

  • Bedienung: Mit der zugehörigen Fernbedienung lassen sich Lautstärke und Titelauswahl einfach kontrollieren.

  • AUX-Eingang: Ein zusätzlicher 3,5mm-Klinken-Eingang bietet eine Anschlussmöglichkeit für weitere Geräte wie MP3-Player.

  • Kostenlose App: Die Altec Lansing Music Mood App steht im iTunes App-Store zum Download bereit. Zum Betrieb der App muss das iPhone oder der iPod Touch mindestens mit dem iOS 3.2 ausgestattet sein.

Preis und Verfügbarkeit: Das Altec Lansing Octiv 650 ist ab Mai 2011 für 180 Euro (UVP inklusive Mehrwertsteuer) im Fachhandel und über www.amazon.de erhältlich.

Info: Altec Lansing

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