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Mittwoch, 7. Januar

07.01.2009 | 07:00 Uhr

Phil Schiller eröffnet Macworld Expo +++ iLife 09: iPhoto mit Geotagging, iMovie mit verbessertem Editor, Garageband mit Lehrvideos +++ iWork 09: Verbesserte Kollaboration +++ Macbook Pro 17 Zoll jetzt als "Brick" +++ iTunes Store ab sofort ohne DRM, mit Preisstaffelung +++ Online-Dienst Twitter gehackt - Gefälschtes von Obama und Spears +++ Bemühungen um Rettungspaket für Qimonda +++ Logitech baut weitere Stellen ab

Morgenmagazin - Rauhreif
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Die Erwartungen der Szene reichten von spektakulären Neuigkeiten zu Macs, Macbooks und iPhones bis hin zu einer faden Veranstaltung, die nur ein kümmerlicher Abglanz früherer Keynotes werde. Die Skeptiker haben eher Recht behalten als die Optimisten, die von einem Quad-Core-iMac, einem iPhone Nano und einem Table-Mac träumten.

Apples Marketingchef Phil Schiller sprach diesmal in einem nur zu zwei Dritteln gefülltem Saal, in dem sich die Begeisterung in Grenzen hielt. Viele Neuigkeiten hatte Schiller, der bei der letzten Gelegenheit auf der Macworld Expo Steve Jobs vertreten musste, nicht zu präsentieren. An Hardware zeigte Schiller lediglich das längst erwartete Macbook Pro 17 Zoll, dessen Gehäuse nun wie die der im Oktober 2008 vorgestellten 13- und 15-Zoll-Macbooks (Pro) aus einem Stück gefertigt sind. Der neue 17-Zöller soll laut Schiller immerhin neue Maßstäbe in Sachen Akkulaufzeit setzen, die fest verlötete Batterie garantiere Laufzeiten bis zu acht Stunden und lasse sich bis zu 1000 Mal wieder aufladen, was für mindestens fünf Jahre reichen soll. Wie das 15-Zoll-Modell kommt der 17-Zöller mit Dual-Grafik und ist optional auch mit einem matten Display erhältlich. Dies kostet jedoch einen Aufpreis von 50 US-Dollar. Mehr zum Macbook Pro 17 Zoll lesen Sie hier .

iLife und iWork

Die längste Zeit seiner Präsentation verbrachte Phil Schiller mit der Vorstellung von iLife 09 und iWork 09. Immerhin bringen die Komponenten der Programmpakete einige interessante Neuerungen. So erhält iPhoto 09 neben einer Gesichtserkennung auch die Möglichkeit des Geo-Taggings. Anwender können auch ohne GPS-fähige Kamera ihren Bildern die Aufnahmeorte zuweisen, dazu greift die Software auf Google-Maps zurück. Deutliche Verbesserungen versprechen die Entwickler in iMovie 09, dessen Vorgänger aufgrund seiner komplett neuen Architektur einigen Unmut auf sich gezogen hatte. Insbesondere beim Editieren von Clips hat Apple mehr Möglichkeiten bereit gestellt, Audiospuren lassen sich nun auch unabhängig vom Videosignal bearbeiten. Ebenso neu sind zahlreiche Übergänge und Effekte. Garageband schließlich richtet sich in seiner neuen Version an Anwender, die das Musizieren mit echten Instrumenten erlernen oder ihre Fähigkeiten verbessern wollen. In HD-Videos zeigt ein Lehrer, wie man Gitarre oder Klavier bedient, Künstler wie John Foggerty oder Norah Jones steuern Lehrvideos bei, in denen sie ihre Songs erklären. Neuerungen in iDVD und iWeb stellte Schiller nicht vor. iLife 09 liegt ab sofort neuen Macs bei, das Upgrade kostet 79 US-Dollar, die Familienpackung mit fünf Lizenzen 99 US-Dollar, iLife 09 ist ab sofort erhältlich. Mehr zu iLife 09 lesen Sie hier .

iWork 09 will Apple immer mehr zu einer Alternative zu Microsoft Office und nun auch zu Google Docs entwickeln. Das Präsentationstool Keynote erhält neben neuen Vorlagen und Übergängen auch die Funktion "Magic Move": Der Präsentator bestimmt den Anfangs- und Endpunkt eines animierten Objektes, die Software erledigt den Rest. Verbessert hat Apple nach eigenen Angaben auch die Zusammenarbeit der iWork-Komponenten. Erstellt man etwa in Numbers ein Diagramm und übergibt es an Keynote, ändert sich das derart eingebettete Grafikobjekt mit den zugrunde liegenden Daten. Der Onlinedienst iwork.com soll der Kollaboration dienen, übergibt man sein iWork-Dokument über das Internet an Kollegen, erhalten diese per Mail eine Benachrichtigung und können nun im Browser der Datei Kommentare hinzufügen oder sie als PDF, Office-Dokument oder eben iWork-Datei herunterladen und weiter bearbeiten. Mehr zu iWork 09 , das 79 US-Dollar kostet (49 US-Dollar mit neuem Mac), lesen Sie hier.

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