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Montag, 11. Oktober

11.10.2010 | 00:00 Uhr

Tablet-Computer im Fokus der CTIA +++ Speaker Lapdesk von Logitech +++ Apple löscht .Mac-Homepage am 8. November +++ Adobe aktualisiert Browser Lab für Safari 5 +++ Google schickt Roboter-Autos auf die Straßen +++ Microsoft geht mit Windows Phone 7 an den Start +++ Telekom-Shoppingportal: Nutzerbewertungen fingiert +++ AAPL weiter im Höhenflug

Morgenmagazin: Herbstlaub
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Tablet-Computer im Fokus der CTIA

Normalerweise dreht sich auf der Fachmesse CTIA hauptsächlich alles um Dienste und Anwendungen für Smartphones. Auf der Konferenz in San Francisco laufen in diesem Jahr jedoch die Tablet-PCs den Handys klar den Rang ab.

Die Betreiber von Mobilfunknetzen und Internet-Diensten sagen übereinstimmend, dass vor allem vermehrt Unternehmen nach dem Einsatz von Tablets mit Internetanbindung fragen. Michael Tighe, der CEO bei Verizon schätzt, dass Unternehmen weitaus mehr Pläne für den Einsatz von Tablets hegen, als die Marktforscher bisher erwarteten. Tighe beschreibt den Trend, dass viele seiner Kunden Tablets ergänzend zum Laptop einsetzen, da sie innerhalb des Büros für Präsentationen einfach herumgereicht werden können. Ein weiterer Bonus ist dabei, dass Tablets auf der Basis von iOS oder Android sofort startbereit sind und dabei die Batterielebensdauer die eines Laptops bei weitem übertrifft.

Ralph de la Vega, Vorsitzender und CEO bei der Mobile-Branche von AT&T, hält den Trend zum Tablet für unaufhaltsam. Er zitiert eine Studie der Analysten von Forrester, wonach in fünf Jahren die Tablets einen Marktanteil von 25 Prozent aller Computerverkäufe in den USA erreichen werden und fügt hinzu, dass fast alle großen Hersteller bereits die Einführung eigener Tablets ankündigten.

Auch Rusty Yeager, der Vizepräsident und CEO von Healthsouth, eine der großen Krankenkassen in den USA, glaubt die Zeit ist reif für Tablets. "Die Kinderkrankheiten der ersten Tablets wie kurze Akkulaufzeiten oder umständliche Bedienung sind behoben. [...] Wenn wir jetzt noch alle Sicherheit und Verwaltung in den Griff kriegen, werden die Tablets überall eingesetzt werden", erklärt Yeager.

Datensicherheit und Datenmanagement sind die größten Vorbehalte beim Einsatz in Unternehmen. Auch wenn die Tablets die gleichen Betriebssysteme wie zuvor in den Firmen genehmigte Smartphones einsetzen, stellen Tablet-PCs völlig neue Anforderungen. Das Problem ist der unterschiedliche Einsatz. Während die Anwender auf einem Handy kaum Dateien laden und höchstens E-Mail-Anhänge speichern, wollen Tablet-Kunden Dokumente editieren und austauschen, wie zum Beispiel mit der App Dropbox . Wenn auf einem Tablet wie iPad ein E-Mail-Konto gelöscht wird, bleibt der Inhalt der Dropbox weiterhin erhalten.

In Sachen Sicherheit sieht Tighe klar einen Vorteil bei einem Tablet von RIM (Research in Motion) im Vergleich zum iPad von Apple. "Beide Firmen gehen die Absicherung ihrer mobilen Geräte von der Kundenperspektive an. Aber RIM hat dabei die Unternehmenskunden im Auge, während Apple in erster Linie auf Privatanwender setzt.", glaubt Tighe und fügt hinzu, dass RIM bei der Tablet-Entwicklung sich auf die Sicherheitsprotokolle der Blackberrys und seinem Blackberry Enterprise Server verlässt.

RIM hat Ende September sein Blackberry-Tablet vorgestellt, das Anfang nächsten Jahres in den USA (und gegen Ostern für den Rest der Welt) in den Handel kommen soll. Neben Multi-Tasking und den gleichen Absicherungen wie das Blackberry setzt RIM zum Erfolg auf Unterstützung von Firmensoftware wie von den Herstellern SAP und Oracle.

Speaker Lapdesk von Logitech

Logitech versucht mit seiner neusten Entwicklung gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Dank der Notebook-Halterung Speaker Lapdesk N550 soll der Laptop endlich nicht mehr zum Einsatz auf dem Schoß sein und außerdem überragende Klangqualität bieten.

Für knapp 50 Euro sollen Notebooks oder Netbooks mit einer Bildschirmgröße von bis zu 14-Zoll angenehm weich, rutschsicher und vierfach gegen Hitze isoliert auf den Beinen balanciert werden und dabei über einen USB-Anschluss zwei integrierte Stereo-Lautsprecher betreiben. Für größere Modelle und den Preis von knapp 70 Euro gibt es von Logitech die Auflage N700 Lapdesk .

Apple löscht .Mac-Homepage am 8. November

Apple hat am Wochenende eine E-Mal an alle Besitzer einer alten .Mac-Homepage gesendet: Am 8. November werden alle Seiten, die mit den Werkzeugen unter .Mac erstellt wurden, vom Netz genommen werden.

Dies ist dann der zweite Schritt in einem langen Prozess: Zunächst kündigte Apple im April 2009 an, dass ab Juni 2009 die .Mac-Hompages in den "Ruhestand" gehen und nicht mehr von den Besitzern editiert und gepflegt werden können. Damals jedoch beteuerte Apple, dass die Seiten online bleiben, solange die Kunden dies wünschen. Diese unbegrenzte Frist scheint jetzt abgelaufen zu sein und am Anfang November ist für die .Mac-Homepages endgültig Schluss.

Während die Seiten danach nicht mehr online sind, bleiben alle Dateien auch weiterhin auf der iDisk der Anwender verfügbar. Apple rät allen Besitzer einer alten .Mac-Homepage auf eine Galerie in Mobile Me oder einer mit den Werkzeugen in iWeb erstellten Webseite umzusteigen. Wie genau Fotoseiten und Videos für das neue Format konvertiert werden zeigt Apple unter Support auf seinen Webseiten.

Die .Mac-Homepage hatte Apple als Komponente des Online-Dienstes iTools in 2000 eingeführt. Von all den ursprünglichen Features überlebten bis heute nur Mail und iDisk - die Features Kid Safe und iCards wurden im August 2001 bzw. im Juni nach der WWDC 2008 bereits eingestellt.

Adobe aktualisiert Browser Lab für Safari 5

Adobe hat dieses Wochenende ein Update für Browser Lab veröffentlicht und unter anderem Unterstützung für Safari 5 , ein Add-on für Firebug , dem Web-Entwicklungswerkzeug für Firefox, und neben besserer Integration für Dreamweaver CS5 auch ein neues Vergleichswerkzeug "Smart Align" zum Ausrichten oder Überlagern von vergleichenden Bildschirmfotos eingebaut.

Mit dem Online-Dienst Browser Lab kann jeder Web-Entwickler schnell und effektiv seine Webseitengestaltung in verschiedenen Webbrowsern und Betriebssysteme überprüfen. Browser Lab erstellt Bildschirmfotos von den Webseiten, anhand deren der Entwickler kritische Unterschiede schnell sehen und seine Webseitenentwürfe einheitlich über alle Plattformen hinweg korrigieren kann.

Adobe bietet in seinem kostenpflichtigen Online-Dienst " Adobe CS Live " eine Reihe von Anwendungen, wie Browser Lab , CS Review , Story und Site Catalyst . Die Dienste sind nach dem Erwerb von Adobe Creative Suite für zwölf Monate kostenlos und für Verlängerungen bittet Adobe dann zur Kasse. Preise hat Adobe noch keine festgesetzt, aber Schätzungen von 20 bis 30 US-Dollar pro Monat genannt.

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