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Montag, 12. Januar

12.01.2009 | 00:00 Uhr

Mac-Center für CES 2010 geplant +++ Zu modern: Apple Store in Washington D.C. abgelehnt +++ LG liefert LCD-Displays an Apple +++ Report: Word aus Gewohnheit genutzt +++ Publishing-Software iStudio Publisher +++ Greenpeace: Unterhaltungselektronik wird umweltfreundlicher +++ Beta-Test von Windows 7 startet mit Verspätung +++ Telekom will Einigung mit Wettbewerbern beim schnellen VDSL-Netz +++ AAPL verliert

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Mac-Center für CES 2010 geplant

Die Macworld Expo muss sich nach der Absage Apples für 2010 und darüber hinaus neu definieren, die Consumer Electronics Association (CEA) will diese Schwäche für seine Show CES ausnützen und plant für das nächste Jahr einen Mac-Bereich auf der Ausstellung. Jason Oxman von der CEA bestätigte am Samstag Cnet diesbezügliche Pläne. Auf der CES 2010 werde es einen Bereich geben, in dem an Apple orientierte Aussteller ihre Produkte präsentieren können. Die Entscheidung habe man nach Diskussionen mit für 2010 interessierten potentiellen Ausstellern getroffen, erklärt Oxman. Ob Apple selbst sich die Ehre geben werde, sagte Oxman jedoch nicht und verweigerte jeden Kommentar. Apple sei jedoch ein Mitglied der CEA, und man sei froh, eine langjährige Beziehung mit dem Mac-Hersteller zu pflegen.

Zu modern: Apple Store in Washington D.C. abgelehnt

Apple muss seine Pläne für den ersten Apple Store in der US-Hauptstadt Washington D.C. ändern. Die Glasfront des Ladens ist der U.S. Commission of Fine Arts zu modern für das historische Vierte Georgetown, in das Apple einziehen wollte. Die Gebäude in Georgetown sind mindestens 100 Jahre alt oder sehen zumindest so aus. Im Vergleich zu den Backsteingebäuden der Nachbarschaft hätte sich die Fassade des Apple Stores wie ein große Reklametadel ausgemacht, begründet der Sekretär der Kommission Thomas Luebke gegenüber Bloomberg die Ablehnung. In der Gegend unterhalten auch andere Firmen wie Ralph Lauren, Bebe und Puma ihre Stores, haben diese aber an die historische Architektur angepasst.

LG liefert LCD-Displays an Apple

Der südkoreanische Hersteller LG hat einen über fünf Jahre laufenden Liefervertrag über LCD-Displays mit Apple abgeschossen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Der zweitgrößte Display-Hersteller der Welt nennt keine weiteren Details zu dem Vertragsvolumen, berichtet der südkoreanischen Börsenaufsicht jedoch, 500 Millionen US-Dollar Vorschuss von Apple zu erhalten. Der Vertrag zeige, dass Apple und LG sich in eine langfristige strategische Partnerschaft begeben, erklärt LG-Sprecher Son Young-jun. Rund 70 Prozent aller von Apple eingesetzten LC-Displays stammen von LG, meint der Analyst Park Sang-hyun von HI Investment & Securities.

Report: Word aus Gewohnheit genutzt

Microsoft Word lässt sich als die bevorzugte Textverarbeitung in Firmen nur schwer verdrängen, schreibt die Analystin Sheri McLeish in ihrem Report "Scheiden tut weh: Die Microsoft Word Love Story". Dabei kommt sie zu dem Schluss, dass in den meisten Büros Word vorwiegend aus Gewohnheit genutzt und werde und nicht, weil es die beste Option sei. Die Mitarbeiter seien mit der Software vertraut, die Investments in das Microsoft-Programm in den letzten Jahren hoch gewesen, die sich nun auszahlen müssten. Für die meisten Unternehmen seien jedoch Webapps wie die von Google, Adobe oder Zoho die weit bessere Alternative. Insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen würden Web Apps immer mehr Bedeutung gewinnen, trotz einiger Sicherheitsbedenken der Firmen. Microsoft sei in jedem Fall gezwungen, seine Office-Suite in punkto Online-Kollaboration weiter zu entwickeln, fordert McLeish.

Publishing-Software iStudio Publisher

Auf der Macworld Expo hat der Softwarehersteller c:four das Publishing-Programm iStudio Publisher vorgestellt. Die Software richtet sich an Anwender, die Magazine, Flyer oder Broschüren gestalten wollen und denen der Funktionsumfang von Apples Pages nicht ausreicht, Indesign und Quark jedoch zu kompliziert ist. iStudio Publisher kommt mit einer einfachen Oberfläche, die Bibliotheken und Werkzeuge bereithält. Texte schreibt der Anwender in miteinander verkettete Formen, die Formen kann er dabei selbst gestalten. iStudio Pubisher basiert auf einem XML-Format und kann mit Unicode umgehen. Die Software kostet 50 US-Dollar.

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