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Montag, 19. September

19.09.2011 | 00:00 Uhr

DOJ und sieben Bundesstaaten gegen Fusion von AT&T und T-Mobile +++ Engadget entdeckt weißes iPhone 4s in Inventarliste von AT&T +++ Google arbeitet an Flipboard-Rivalen +++ Valves Portal bis Dienstag kostenlos +++ Fritz.Mac Suite Version 2.0 ab sofort erhältlich +++ Wütender Aktionär verklagt HP +++ Microsoft Office soll Metro-Bedienoberfläche bekommen +++ Facebook und Twitter verbünden sich gegen Google+ +++ Test: Olympus E-PL3 +++ Tipp: Auf die an eine Fritzbox angeschlossene Festplatte zugreifen +++ Oktoberfest App: Reiseführer für die Wiesn +++ AAPL wieder über 400 US-Dollar

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DOJ und sieben Bundesstaaten gegen Fusion von AT&T und T-Mobile

Der Widerstand gegen die Übernahme von T-Mobile USA durch den Provider AT&T wächst. Neben dem US-Justizministerium (DOJ) haben nun die Generalstaatsanwälte der sieben US-Bundesstaaten New York, Kalifornien, Washington, Illinois, Massachusetts, Ohio und Pennsylvania gegen Kartellklage gegen die 39 Milliarden US-Dollar schwere Akquise eingereicht. Das Geschäft, in dem der größte Mobilfunkprovider der USA entstünde, würde den Wettbewerb hemmen, Innovationen verhindern und Verbraucherpreise erhöhen, wirft das US-Justizministerium in seiner am 31. August eingereichten Klage, der sich die sieben Bundesstaaten angeschlossen haben, den Unternehmen vor. T-Mobile sei als Low-Cost-Operator ein wichtiges Korrektiv gegen die drei großen Netzwerke von AT&T, Verizon und Cingular. AT&T argumentiert jedoch, die Fusion würde seine Breitbandnetze mehr US-Bürgern verfügbar machen und die Qualität des Dienstes steigern. Man versuche dies dem Justizministerium in einer Anhörung darzulegen und Bedenken zu zerstreuen, erklärte eine Unternehmenssprecherin. Parallel werde man sich juristisch gegen die Klage wehren. Den Merger würden die Generalstaatsanwälte von elf anderen Bundesstaaten sowie zahlreiche lokale Behörden unterstützen.

Engadget entdeckt weißes iPhone 4s in Inventarliste von AT&T

Das Blog Engadget will einen Beweis für ein in Kürze erscheinendes iPhone 4s gefunden haben. Über ein Leck habe man Einblick in die Inventarliste des US-Providers AT&T bekommen, in der neben den bekannten Modellen von iPhone 3GS und iPhone 4 auch ein weißes iPhone 4s gestanden haben soll. Nur eine einzige Variante sei jedoch darin aufgetaucht, die Speicherkapazität habe die Liste nicht genannt. Zuletzt hatte es Spekulationen über zwei neue iPhones von Apple gegeben, ein iPhone 5 mit A5-Prozessor, der auch im iPad 2 werkelt, soll ein günstiges Einsteigermodell ergänzen, womöglich eine Variante des iPhone 4. Noch bieten Apple und seine Mobilfunkpartner das iPhone 3GS mit 8GB zum Einsteigerpreis an, anders als das iPhone 4 gibt es dieses auch nur in schwarz. Möglich also, dass Apple als Ergänzung zu einem neuen und teureren iPhone 5 auch eine Variante des iPhone 4 anbietet. Spätestens Mitte Oktober sollten die neuen Telefone erhältlich sein, hieß es zuletzt.

Google arbeitet an Flipboard-Rivalen

Google wird in kürze eine Reader-App für soziale Netze veröffentlichen die sich an das Vorbild Flipboard anlehnt. Die App namens Propeller werde es für das iPad und Androi-Apps geben, berichten unsere Kollegen der PC World. Google hatte in der Vergangenheit vergeblich versucht, den Hersteller von Flipboard zu übernehmen und versucht nun mit einer Eigenentwicklung den Markt zu besetzen, in dem auch Apps wie Puls, News.me, Livestand von Yahoo oder die AOL-Entwicklung Editions um die Gunst der Leser buhlen. Wann Google mit Propeller herauskomme, stehe noch nicht fest, auch über die genauen Funktionalitäten kann man bisher nur spekulieren.

Valves Portal bis Dienstag kostenlos

Schon die erste Folge von Portal, das man seit einiger Zeit in beiden Ausgaben auch auf dem Mac spielen kann, hat knifflige Rätsel zu bieten. Bis zum 20. September kann man Portal 1 kostenfrei herunterladen. Die Aktion steht in Zusammenhang einer Kooperation des Spielentwicklers mit Schulen, die Portal 1 und 2 zum Beispiel im Physikunterricht einsetzen, um fundamentale Grundgesetze und Bewegungsabläufe anschaulich zu demonstrieren. Dafür hat Valve sogar eine eigene Homepage namens Learn with Portals eingerichtet und bietet die Originalausgabe Portal 1 aus dem Jahr 2007 bis Dienstag, 20. September, für Mac und Windows kostenlos zum Download an. Die Systemvoraussetzungen für Apple-Rechner liegen bei einem Intel-Prozessor und Mac-OS X 10.5.8. Unser Schwestermagazin Gamestar beschreibt den Spielverlauf so: "Der Spieler schlüpft in die Rolle einer jungen Frau namens Chell, die als Testsubjekt in den Forschungslabors der Firma Aperture Laboratories zu sich kommt und sich mit der KI ’GLaDOS’ auseinandersetzen muss. Ihre wichtigste Waffe dabei ist die Portalkanone, mit deren Hilfe sie Teleportationsöffnungen erzeugen kann."

Info: Steam

Fritz.Mac Suite Version 2.0 ab sofort erhältlich

Telefonieren, faxen und AB-Nachrichten verwalten am Mac mit der neuen Fritz.Mac Suite 2.0: Danholt4Mac teilt mit, dass die überarbeitete Kommunikationssoftware jetzt erhältlich ist. Die Fritz.Mac Suite ist laut Anbieter eine komfortable Software zur Nutzung der Fritz Box.

Für folgende Bereiche ist die Fritz.Mac Suite ausgelegt:

  • Vom Mac aus wählen unter Nutzung des Apple-Adressbuchs

  • Eingehende und ausgehende Anrufe im Anruf-Monitor anzeigen lassen.

  • Telefonbuch der Fritz-Box verwalten, Übernahme in Fritz-Fon oder DECT-Telefone.

  • Anrufliste der Fritz-Box anzeigen sowie zusätzlich Anzeige der erfolglosen Anrufe.

  • Fritz-Box als Faxgerät für ausgehende Faxe verwenden.

  • Anzeige, Archivierung und Signalisierung für ein- und ausgehende Faxe

  • Anrufbeantworter-Nachrichten abhören und verwalten.

Die ab sofort erhältliche Version 2.0 der Suite bietet diese Neuigkeiten:

  • Grafische Programmoberfläche wurde komplett überarbeitet.

  • Neues Fax-Logbuch mit Sendebericht - die Sendeberichte können für jedes Fax angezeigt und ausgedruckt werden.

  • Archiv für gesendete Faxe - Alle Faxe werden jetzt in einem Archiv gesichert und können eingesehen, ausgedruckt oder erneut versendet werden.

  • Unterstützung für weitere Fritz-Boxen (6360 Cable, 7570 u.a.) und aktuelle Firmware-Versionen.

  • Neue Suchfunktion: Mit beliebigen Suchkriterien kann nach Einträgen in der Anrufliste gesucht werden. Bei Telefonaten wird die Gesprächsdauer der gefundenen Einträge angezeigt.

  • Es können jetzt mehrere Anlagen-Telefonbücher angezeigt und verwendet werden.

  • Eine neue Option für die Länder-Einstellung (-> Programm-Einstellungen) erlaubt jetzt auch die Nutzung der Fritz.Mac Suite unter englischsprachigem Desktop oder im Ausland (korrekte Nummernauflösung).

  • Optimierungen für das Betriebssystem OS X Lion.

  • Die Online-Hilfe wurde überarbeitet; zusätzlich kann über das Hilfemenü ein PDF-Handbuch mit Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Einrichtung der Fritz.Mac Suite und Fritz-Box geladen werden.

Die Systemvoraussetzungen liegen bei Mac-OS X 10.5 - 10.7 (Lion). Der Preis der Vollversion bleibt bei 30 Euro; das Update von Version 1.3.x auf Version 2 wird 10 Euro kosten. Alle Anwender, welche die Fritz.Mac Suite am 1. Mai 2011 oder später erworben haben, können beim Anbieter einen kostenfreien Upgrade-Key anfordern. Eine kostenlose und voll funkionsfähige Demo-Version (allerdings mit Wasserzeichen) zum Austesten kann ebenfalls bei Danholt4Mac heruntergeladen werden.

Info: Danholt4Mac

Wütender Aktionär verklagt HP

Fast vier Wochen nach der Ankündigung von HP, sich von seiner hauseigenen PC-Sparte trennen zu wollen, hat ein Aktionär Klage bei einem kalifornischen Gericht eingereicht. Anleger Richard Gammel wirft Finanzchefin Catherine Lesjak und dem Vorstandschef Léo Apotheker vor, den HP-Aktienkurs durch falsche Angaben mutwillig in die Höhe getrieben zu haben. Zudem habe der Konzern seine Anleger über das Potenzial des Smartphone-Geschäfts mit webOS-Geräten im Dunkeln gelassen.

Gammels Klage richtet sich weiterhin gegen die Kehrtwende des Unternehmens, das Mitte August die Trennung von seiner Handy-Sparte angekündigt hatte. Die rechtlichen Schritte des Aktionärs fungieren außerdem als Sammelklage und beziehen alle Anteilseigner mit ein, die im Zeitraum vom 22. November 2010 bis 18. August 2011 HP-Aktien erworben haben.

HP stellte mit seinem Strategie-Wechsel zudem die Produktion des Tablet-PCs TouchPad ein, dessen letzte Kontingente im vergangenen Monat zu Schleuderpreisen auf dem europäischen und US-amerikanischen Markt landeten. Das Gerät war teilweise schon für 99 Euro zu haben und innerhalb weniger Tage vergriffen. Den finalen Ausverkauf startete notebooksbilliger.de vor zwei Wochen per Los über das Social Network Facebook.

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