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Montag, 20. Dezember

20.12.2010 | 00:00 Uhr

iWork 11 könnte unmittelbar bevorstehen +++ Writings: Neuer Texteditor für das iPad +++ Apple veröffentlicht sechs kostenlose E-Books für Entwickler +++ Google informiert über gehackte Seiten in Suchergebnissen +++ Insider soll Apple-Geheimnisse verraten haben +++ EU weitet Verfahren gegen Google aus +++ Goethes Briefe an Charlotte von Stein online +++ AAPL verliert leicht

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iWork 11 könnte unmittelbar bevorstehen

Apple-Händler berichten, dass die Lagerbestände für iWork 09 knapp werden. Während die Apple Stores diese Version der Suite noch im Angebot haben, ist das Programm für viele Apple-Händler noch nicht einmal mehr bestellbar.

Das Reduzieren der Lagerbestände bei Apple ist immer ein untrügliches Zeichen, dass die Freigabe einer neuen Version oder eines neuen Modells unmittelbar bevorstehen. Ein weiteres Anzeichen, das die Bestände nicht etwa nur durch kurzfristige Lieferschwierigkeiten in den roten Bereich gingen, ist Apples Suchfunktion auf seinen Webseiten, die bereits jetzt iWork 11 als Suchbegriff automatisch vorschlägt.

Alle Anzeichen bestätigen die Gerüchte , dass die neue Version iWork 11 am 6. Januar im Mac App Store erscheinen wird. Apple hat bereits bekannt gegeben, dass die Programme der Produktivitätsssoftware iWork auch einzeln im Mac App Store erhältlich sein werden.

Writings: Neuer Texteditor für das iPad

Auf dem iPad gibt es jetzt noch einen weiteren Texteditor: Writings bietet jetzt einen weiteren Konkurrenten zu vergleichbaren Programmen wie Elements , Plain Text und Write Room .

Für einen einfachen Editor bietet Writings eine überraschende Vielfalt von Optionen und lässt den Anwender Zeichensätze, Schriftgrößen, Textbreiten und Schrift- und Hintergrundfarben einstellen. Der Titel des Dokuments oder die Anzeige, wie viele Buchstaben oder Worte bereits eingegeben oder gerade markiert sind, kann jederzeit eingeblendet werden. Writings unterstützt Text Expander und bietet auch eine schnell ein- und ausblendbare Rechtschreibehilfe.

Wem das Verschieben der Markierungspunkte zum Ausschneiden und Kopieren von Text unter iOS bisher zu umständlich war, wird bei Writings angenehm überrascht: Das Tippen auf dem rechten oder linken Seitenrand verschiebt den Cursor buchstabenweise und mit einfachen Fingergesten lässt sich zum Lesen die Darstellungsgröße anpassen. Wie viele der Konkurrenten arbeitet auch der Texteditor Writings mit dem Online-Dienst Dropbox zusammen und ermöglicht somit das Speichern und den Zugriff auf Texte im Internet. Außerdem kann das Programm den Text als E-Mail oder E-Mail-Anhang exportieren und File Sharing in iTunes nutzen.

Writings 1.0.1 gibt es für knapp vier Euro im App Store und setzt ein iPad mit mindestens iOS 3.2 voraus.

Apple veröffentlicht sechs kostenlose E-Books für Entwickler

Alle Entwickler auf den Plattformen iOS und Mac können sich freuen: Apple bietet gleich sechs kostenlose Titel für Entwickler an:

- Richtlinien für die Entwicklung von Benutzeroberflächen unter iOS (iOS Human Interface Guidelines)

- Grundlagen von Cocoa ( Cocoa Fundamentals Guide )

- Die Programmiersprache Objective-C ( The Objective-C Programming Language )

- Objekt-orientierte Programmierung unter Objective-C ( Object Oriented Programming With Objective-C )

- Überblick der iOS-Technologie ( iOS Technology Overview )

- iOS Apps - Programmier-Richtlinien ( iOS Application Programming Guide )

Voraussetzung zum Laden der elektronischen Bücher ist ein iPad oder iPhone und die App iBooks 1.2 .

Google informiert über gehackte Seiten in Suchergebnissen

Google hat mit der Einführung von Warnungen in Sucherergebnissen begonnen, falls die gelistete Seite das Opfer von Hackern ist. Der Anwender kann über einen Link weitere Informationen von Google einsehen oder of die gewünschte Seite zugreifen.

Google Programme zum Durchsuchen und Indizieren der Seiten im Internet werten nun eine Reihe von Kriterien aus und entscheiden automatisch, ob Seiten gehackt oder mit Malware infiziert wurden. In diesen Fällen versucht Google, die Seiten-Administratoren zu benachrichtigen, falls diese noch nicht die Gefahr erkannt haben sollten, und bietet alle Auswertungen der Seite an. Google verspricht, die Warnungen zu den Seiten umgehend zu entfernen, sobald die Probleme dort behoben wurden.

Erst in der letzten Woche war Google selbst ein Opfer einer Hacker-Attacke und Online-Reklame von Google und Microsoft wurde zu mit Malware infizierten Seiten umgeleitet, bestätigten Sicherheits-Analysten von Armorize. Zum Schutz sollten alle Anwender auf ein gesundes Maß an Vorsicht setzen, bevor sie Links im Internet weiterverfolgen.

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