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Montag, 21. November

21.11.2011 | 00:00 Uhr

Apple Store Grand Central Station soll bald eröffnen +++ Apple erweitert Klage gegen Amazon +++ Mozilla plant stilles Update für Firefox 10 +++ VMware Fusion virtualisiert Leopard und Snow Leopard +++ Forscher wollen Lithium-Ionen-Akkus verbessern +++ Apple verlängert Frist für Apple Care + für iPhone 4S +++ QR-Codes für den Zoo in Osnabrück +++ TL-PA511KIT: 500 Mbit/s Powerline-Adapter von TP-Link +++ Windows Phone Marketplace zählt 40.000 Apps +++ Kompletter PC in USB-Stick-Größe +++ App-Test: FilmOn - Zahlreiche TV-Sender Live +++ Tipp: Keine Gestensteuerung unter OS X Lion +++ AAPL verliert leicht

Morgenmagazin Mondsichel
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Apple Store Grand Central Station soll bald eröffnen

Apple wird seinen neuen Apple Store in New Yorks Grand Central Station noch in dieser Woche eröffnen, berichtet das Blog 9to5 Mac. Der Laden in dem Bahnhof werde dann der größte Apple Store weltweit, was die Verkaufsfläche betrifft, 300 Mitarbeiter sollen sich um die Kunden kümmern. Die letzten Arbeiten an dem neuen Laden seien am Wochenende vorangegangen, am Dinestag dieser Woche werde Apple das Schild vor dem Laden enthüllen, auf dem vermutlich der Eröffnungstermin stehen werde. Es ist damit zu rechnen, dass der Apple Store in der Gran Central Station spätestens am kommenden Freitag eröffnen werde, am Freitag nach Thanksgiving, dem "Black Friday" starte in den USA traditionell die Einkaufssaison. Laut 9to5 Mac darf der Apple Store in New Yorks größtem Bahnhof mit viel Laufkundschaft rechnen, werktäglich halten sich 750.000 Menschen in der Grand Central Station auf, in der Ferienzeit bis zu einer Million.

Apple erweitert Klage gegen Amazon

Die Klagewelle von Apple gegen Konkurrenten ist um ein Kapitel reicher. Apple hatte schon vor Monaten gegen Amazon wegen der Nutzung des Begriffs »App Store« geklagt, war jedoch mit dem Antrag auf eine Einstweilige Verfügung gescheitert. Amazon verkaufte daher weiterhin in seinem "Appstore für Android" Applikationen für das Google-Betriebssystem.

Apple hat die in der Hauptsache noch nicht entschiedene Klage nun erweitert, da Amazon im September 2011 den Zusatz »für Android« entfernt hat und nun Apps im »Amazon Appstore« verkauft. Laut den Anwälten von Apple dient dieser Schritt dazu »Kunden vorzutäuschen, das Angebot von Amazon sei so gut wie das von Apple«. Diese Täuschung würde die Kaufentscheidungen von Kunden bei Amazon beeinflussen und daher Umsätze von Apple zu Amazon weiterleiten. Außerdem würde der gute Ruf von Apples App Store wahrscheinlich unter Verwechslungen mit »der minderwertigen Qualität des Amazon-Dienstes« leiden.Mit dieser Begründung hat Apple nun erneut eine Einstweilige Verfügung beantragt, die die Nutzung des Begriffs App Store durch Amazon verbieten soll. Apple fordert auch alle Umsätze und Gewinne, die Amazon durch die vermeintlich unerlaubte Nutzung erzielt hat.

Mozilla plant stilles Update für Firefox 10

Firefox 10, das die Mozilla Org Anfang nächsten Jahres veröffentlichen will, soll stille Updates anbieten und sich im Hintergrund ohne Zutun des Nutzers aktualisieren. Der Plan, den Mozilla seit der Veröffentlichung von Firefox 4 im März 2011 verfolgt, könnte jedoch noch eine Weile der Umsetzung harren, wie es aus Entwicklerkreisen verlautet. Der Ingenieur Ehsan Akhgari hat in einem Blog-Post Ende letzter Wocher erklärt, dass man noch nicht ganz sicher sei, in welcher Firefox-Version das umgesetzt werde: "Wir arbeiten daran, es sobald wie es sicher ist, umzusetzen." Bis dahin sind noch einige technische Problem mit den Installationsmechanismen der unterschiedlichen Betriebssysteme zu lösen. Auf dem Mac werde Firefox eine aktualisierte Version im Hintergrund in das App-Bundle der originalen Installation laden, beim nächsten Programmstart ersetze die neue App die alte. Add-ons müsse man ab Werk als kompatibel zu den neuen Versionen setzen, so dass Firefox keine Warnmeldung ausgebe. Sollte das stille Update es nicht in Firefox 10 schaffen, steht das Veröffentlichungsschema für die nächsten Versionen bereits, Firefox 11 soll Mitte März kommen und Firefox 12 Ende April.

Googles Browser Chrome gilt in dieser Hinsicht - und in der raschen Aktualisierung von Versionen - las Vorbild für Firefox, Googles Browser hat seit Anfang an einen Mechanismus für das automatische Update im Hintergrund.

VMware Fusion virtualisiert Leopard und Snow Leopard

VMware hat Version 4.1 seiner Virtualisierung Fusion mit einigen kleineren Verbesserungen und einer wesentlichen Neuerung veröffentlicht: Die Software lässt nun auch die Virtualisierung der Standard-Versionen von Leopard und Snow Leopard zu. Bisher war Fusion nur in der Lage gewesen, auf einem Mac virtuelle Maschinen von Lion Server, Lion, Snow Leopard Server und Leopard Server zu erstellen, den Lizenzbedingungen Apples entsprechend, das vor Lion nur Virtualisierungen von Server-Versionen auf Macs zuließ. Wenn Anwender nun versuchen, eine virtuelle Maschine mit Leopard oder Snow Leopard aufzusetzen, vermeldet eine Dialogbox in Fusion 4.1 lediglich, man solle sicherstellen, eine passende Lizenz zur Virtualisierung zu haben. Apple verbietet in seinen Lizenzbedingungen nicht ausdrücklich, Leopard oder Snow Leopard in einer virtuellen Maschine zu betreiben es heißt lediglich, man dürfe das System nur auf einem Mac betrieben, und zwar auf genau einem. In den Lion-Lizenzbedingungen erteilt Apple hingegen explizit die Erlaubnis zur Virtualisierung, aber nur auf einem Mac.

Der Nutzen der Virtualisierung von älteren Mac-Betriebssystem ist nicht nur für Entwickler offensichtlich, Lion-Nutzer können ältere PowerPC-Programme nun auch wieder auf ihrem Lion-Rechner nutzen, sofern sie auf diesem eine Leopard- oder Snow-Leopard-Virtualisierung einrichten.

Weitere Neurungen in Fusion 4.1 betreffen die Kompatibilität zu Lion-Features wie dem Vollbildmodus (VMware hat dabei auch an einen "Smart Fullscreen" für Nutzer von Mehrbildschirmsystemen gedacht), File Vault 2 und Lion Recovery. Das Update der 50 US-Dollar teuren Software ist für registrierte Nutzer von Fusion 4 kostenlos.

Forscher wollen Lithium-Ionen-Akkus verbessern

Aktuelle Smartphones und Notebooks erfordern immer leistungsfähigere Batterien. Forscher in den USA beschäftigen sich daher mit neuen Technologien, um die Kapazität der Lithium-Ionen-Akkus in Zukunft deutlich zu erhöhen. Das Ziel seien Batterien, die sich schneller aufladen lassen und trotzdem über eine längere Laufzeit verfügen. Die Wissenschaftler gehen davon aus, bereits in drei bis fünf Jahren marktreife Batterien anbieten zu können, die aktuelle Handys über eine Woche lang mit Strom versorgen können.

Der größte Schwachpunkt aktueller Lithium-Ionen-Akkus läge in den Elektroden verborgen. Durch die Einbringung von Silizium wollen die Forscher an der Northwestern University Illinois die Leistungsfähigkeit verbessern. Die Wissenschaftler des Argonne National Laboratory hingegen wollen das für die Anoden derzeit verwendete Graphit durch Titanoxid ersetzen. Hierdurch würde sich ein deutlich schnellerer Ladeprozess ergeben. Ein Smartphones wäre in gerade einmal 30 Sekunden zur Hälfte geladen.

Möglich wird dies durch durch eine höhere Geschwindigkeit, mit der sich die Lithium-Ionen zwischen Anode und Kathode hin- und herbewegen. Ladevorgänge sind dadurch nicht mehr so langwierig, sondern können in einem Bruchteil der Zeit erfolgen.

Apple verlängert Frist für Apple Care + für iPhone 4S

Wer ein iPhone 4S bereits erworben kann, darf noch bis zum 15. Dezember eine Versicherung für das Telefon bei Apple abschließen, berichten unsere Kollegen von Macworld unter Berufung auf den Blog Sprint Feed. Die "Grace Period" für den Abschluss von Apple Care + wäre an sich am 14. November abgelaufen, in einem internen Memo, das Sprint Feed vorliegt, soll Apple die Verlängerung der Frist erklärt haben. Auch Käufer von iPhone 4 und iPhone 3GS sollen noch 30 Tage nach dem Kauf eine Versicherung für ihr Apple-Smartphone abschließen können, heißt es in dem Memo weiter. Apple Care + verlängert die Garantie von einem Jahr auf zwei, für eine Bearbeitungsgebühr von rund 50 US-Dollar sollen Besitzer eines iPhones mit Versicherung auch Unfall-Schäden beheben lassen können, die durch unsachgemäße Handhabung entstanden sind.

QR-Codes für den Zoo in Osnabrück

Mit dem iPhone in die Welt der Tiere: Die stark steigende Anzahl von Smartphone-Nutzern und die damit einhergehende zunehmende Akzeptanz von QR-Codes ist für den Osnabrücker Zoo ein schlagkräftiges Argument, die Infrastruktur seines Infosystems entsprechend aufzurüsten, heißt es in der Pressemitteilung zu dem neuen Service. Das Ganze soll denkbar einfach funktionieren: Mit dem Smartphone müsse lediglich eine kostenlose Anwendung heruntergeladen werden, mit der die QR-Codes gelesen werden können. Dann kann der Nutzer beliebige Codes mit dem Telefon scannen und Infos abrufen. "Hinter jedem QR-Code verbirgt sich ein individueller Link, der zu einem informativen Text führt", sagt Andree Josef, Geschäftsführer von der Agentur Die Etagen, welche diese Aktion begleitet. Die Texte stammen aus dem digitalen Zoobuch "Zoowiso", das der Zoo Osnabrück gemeinsam mit dem Geoinformatik-Institut der Universität Osnabrück und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt erstellt hatte. Josef hofft, dass die Agenturidee bald auch bei anderen deutschen Zoos und Tierparks Schule mache, damit auch hier die Technik für die Welt der Tiere begeistere. Im App Store gibt es diverse QR Code-Reader, die man leicht findet, indem man in der Suche "qr" eingibt. Ein Überblick zu dem Thema "QR-Codes am iPhone nutzen" findet sich auch auf Macwelt.de .

Das TL-PA511KIT enthält dazu alles, was der 500 Mbit-Einsteiger braucht, verspricht der Anbieter: Zwei Powerline-Adapter und alle nötigen Kabel für den eingebauten Gigabit-Ethernet-Port. Die Inbetriebnahme soll mit einem einzigen Knopfdruck erledigt sein. Die zwei weißen Adapter seien nur etwa so breit wie eine Kreditkarte. Der patentierte Energiesparmodus senke den Verbrauch automatisch um bis zu 85 Prozent. Für die Sicherheit beim Gebrauch des Powerline Adapter Kits sorge die 128-Bit-Verschlüsselung: Der Anwender erhält durch einfachen Knopfdruck auf die Pair-Taste eine geschützte Verbindung auf Basis einer 128-bit AES-Verschlüsselung. Die Powerline-Adapter erreichen dem Hersteller zufolge eine Reichweite von bis zu 300 Metern. Das TL-PA511KIT ist ab sofort zum Preis von 95 Euro inklusive Mehrwertsteuer (UVP) im Handel erhältlich.

Info: TP-Link

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