1233443

Montag, 26. September

26.09.2011 | 00:00 Uhr

Samsung will iPhone und iPad in den Niederlanden verbieten lassen +++ F-Secure warnt vor neuem Mac-Trojaner +++ Defekte Displays könnten iPhone-5-Veröffentlichung verzögern +++ WD: Neue Versionen der portablen Festplatten My Passport Studio und My Passport for Mac +++ ASH: Sioux - Das Vermächtnis der Ogallala für den Mac auf Deutsch +++ FBI verhaftet mutmaßliche LulzSec- und Anonymous-Mitglieder +++ Google+ legt bei den Nutzerzahlen deutlich zu +++ Amazon-Tablet-Enthüllung in dieser Woche? +++ Tipp: Taschenrechner am iPad nachrüsten +++ PDF-Provider: PDF-Verwaltung am iPhone +++ AAPL im Plus

Morgenmagazin
Vergrößern Morgenmagazin

Samsung will iPhone und iPad in den Niederlanden verbieten lassen

Samsung weitet die Rechtstreitigkeiten mit Apple aus und versucht nun in den Niederlanden einen Verkaufsverbot von iPhone und iPad Wi-fi+3G zu erreichen. Die erste Anhörung am Gericht in Den Haag soll heute stattfinden. Wie der Kläger verlangt, soll eine einstweilige Verfügung gegen "alle mobilen Apple-Produkte" ergehen, speziell gegen iPhone 3GS, iPhone 4, iPad und iPad 2, da sie vier wesentliche Samsung-Patente über 3G-Mobilfunk verletzen würden. Apple darf die Produkte nicht mehr in die Niederlande einführen und verkaufen, wenn es nach dem Willen Samsungs geht, und soll zudem bereits an den Handel gelieferte Produkte zurückziehen. Ähnliche Klagen bereitet Samsung in den USA, Großbritannien, Frankreich, Japan und Südkorea vor, doch sind die Niederlande mit dem Seehafen Rotterdam wesentlich für den Import in Europa.

Die fraglichen Patente sind Teil des Funkstandards UMTS, Samsung hatte bereits eine Klage gegen das noch nicht veröffentlichte iPhone 5 vorbereitet und gedroht, Apple könne keine Mobilfunkgeräte verkaufen, ohne mit geschützter Samsung-Technologie in Berührung zu kommen. Apple hatte im August erfolgreich ein Verkaufsverbot von Samsungs Galaxy Tab 10.1 wegen Verletzung von Geschmacksmustern erwirkt, Samsung habe sein Tablet zu sehr an das iPad angelehnt.

Samsung dürfte es aber schwer fallen, die Klage gegen Apple durchzusetzen. Alle Besitzer von Patenten, die in Industriestandards einfließen, sind verpflichtet, Lizenzen zu fairen Bedingungen an Marktteilnehmer zu vergeben. Apple Anwälte haben daher beim Gericht eine Anhörung beantragt, die sich speziell um das nach dem FRAND-Abkommen geregelte Lizenzierung drehen soll, das Gericht hat die Anhörung gewährt. Der Patentexperte Florian Müller lobt das Haager Gericht für diese Entscheidung. "Ich denke, es ist richtig, die FRAND-Fragen zuerst zu erörtern. Dies kann den Fall erheblich erleichtern, da es die Frage klärt, ob Apple Samsung Geld schuldet, und wenn ja, wie viel." Über ein Verkaufsverbot müsse daher gar nicht geredet werden. Müller sieht Apples Klagen gegen Samsung und andere Konkurrenten kritisch, hält aber die Reaktion der Koreaner für überzogen. Sollte Apple Samsung Lizenzgebühren schulden, müsse der iPhone-Hersteller dafür einstehen, eine derartige Schuld rechtfertige aber nicht den Missbrauch von essentiellen Patenten, meint Müller. Samsung überziehe Apple mit einem Sperrfeuer derartiger Klagen, um mit einem vorteilhaften Cross-Licencing-Abkommen den Streit mit Apple zu beenden.

F-Secure warnt vor neuem Mac-Trojaner

Die Sicherheitsexperten von F-Secure haben einen neuen Trojaner für den Mac entdeckt, der im System eine Hintertür auf einen Server öffnet, der bisher jedoch nicht aktiv ist. Die Trojan-Dropper:OSX/revir-A genannte Malware tarnt sich als mehrseitiges PDF in chinesischer Sprache, öffnet man das Dokument jedoch, installiert es die Software Backdoor:OSX/Imuler.A. Diese stellt eine Verbindung zu einem Server her, der auf Apache aufgesetzt ist, jedoch keinerlei Aktivitäten zeigt. Wie sich das trojanische Pferd verbreite, können die Forscher von F-Secure noch nicht genau sagen, wahrscheinlich ist aber eine Distribution via E-Mail. Gefährlich ist die Malware nicht, sie zeigt aber einen "Proof of Concept" und beweist, was mit manipulierten Dateien machbar ist. Der Sicherheitsexperte Rich Mogull erklärt unseren Kollegen von Macworld, wie Schadsoftware Mac-Anwender beeinträchtigen kann: "Es ist wesentlich einfacher, User auszutricksen und sie etwas installieren lassen, anstatt die Sicherheit des Betriebssystems zu überwinden."

Vor Bedrohungen der Art des Trojan-Dropper kann man sich mit zwei einfachen Sicherheitsmaßnahmen schützen: Niemals Anhänge von Mails Unbekannter öffnen und in Safari das automatische Öffnen "sicherer" Dateien abstellen.

Defekte Displays könnten iPhone-5-Veröffentlichung verzögern

Apples iPhone 5 könnte es Mutmaßungen zufolge nicht pünktlich bis Mitte Oktober 2011 in die internationalen Händlerregale schaffen. So will das Technik-Magazin Digitimes aus brancheninternen Quellen erfahren haben, dass es bei der Produktion des Smartphones zu Problemen gekommen ist. Einige Touch-Panels, die von Wintek hergestellt wurden, seien fehlerhaft. Auf den Displays hätten sich Blasen gebildet, die während der Produktion schwierig zu vermeiden seien und erst erkannt werden könnten, wenn die Touch-Bildschirme in die finale Laminierungsphase weitergeleitet würden.

Wintek sieht in dem Zwischenfall kein Problem und erklärt, dass die Fertigungsprozesse für iPhone 4 und iPhone 5 sehr ähnlich seien, so dass der Bildschirm-Fehler schnell behoben werden könne. Das Unternehmen produziert 20 bis 25 Prozent aller Touch-Panels für Apples iPhone 5. Den Gerüchten zufolge, will der US-Konzern allein im vierten Quartal 2011 26 Millionen Einheiten des neuen Smartphones weltweit absetzen.

Das iPhone 5 wurde bislang noch nicht offiziell angekündigt. Die Enthüllung wird für den 4. Oktober 2011 im Rahmen eines Presse-Events mit dem neuen Apple-CEO Tim Cook erwarten. Neben dem iPhone 5 soll dabei auch eine abgespeckte Version des Vorgängers in Form des iPhone 4S vorgestellt werden. Mit dem Verkaufsstart ist den Mutmaßungen zufolge dann am 15. Oktober 2011 zu rechnen.

WD: Neue Versionen der portablen Festplatten My Passport Studio und My Passport for Mac

Western Digital, Hersteller für externe Speicherlösungen, gab die Verfügbarkeit seiner neuen My Passport Festplatten-Generation bekannt, die speziell für die Verwendung mit Macs und Time Machine konzipiert sind.

Die Festplatten sind laut Hersteller vom Mac-typischen Design inspiriert, bieten hohe Speicherkapazitäten und außergewöhnliche Sicherheitsfunktionen für einen aktiven Lifestyle. Die My Passport Studio mit gebürsteter Aluminiumhülle soll ein idealer Begleiter für alle Fotografen, Videofilmer, Grafiker und Kreativ-Profis sein, die täglich große Datenmengen produzieren, teilen und konsumieren. Neben einer Speicherkapazität von bis zu 1 TB ist die My Passport Studio mit zwei Firewire 800-Ports und einer USB 2.0-Schnittstelle ausgestattet. Die dualen Firewire-Ports bieten dem Hersteller zufolge ultraschnelle Upload- und Übertragungsgeschwindigkeiten und ermöglichen den Anschluss von zusätzlichen Laufwerken oder Geräten wie HD-Camcordern. Die My Passport Studio erscheint mit Verschlüsselungs- und Sicherungssoftware sowie einem robusten und kratzfesten Metallgehäuse, heißt es in der Beschreibung der Festplatte. Die My Passport for Mac richtet sich mit einer Speicherkapazität von bis zu 1 TB, dem kompakten und leichten Design an Mac-Nutzer, die viel unterwegs sind oder oft draußen arbeiten. Die My Passport for Mac ist laut Western Digital ein leicht zu bedienendes und zuverlässiges Speicher- und Backup-Medium für Musik, Videos, Fotos und sonstige digitale Inhalte. Über die USB 2.0-Schnittstelle lässt sich die My Passport-Festplatte ohne zusätzliche Kabel oder Energiequellen schnell an ein Macbook oder Macbook Air anschließen. Die My Passport Studio und My Passport for Mac sind über den WD-Store und bei ausgewählten Händlern erhältlich. Die unverbindlichen Preisempfehlungen liegen für das My Passport Studio zwischen 129 und 170 Euro (500 - 1000 GB) und für My Passport for Mac zwischen 99 und 129 Euro (ebenfalls 500 - 1000 GB).

Info: Western Digital

ASH: Sioux - Das Vermächtnis der Ogallala für den Mac auf Deutsch

Sioux basiert auf dem Legespiel Ogallala von Rudi Hoffmann. Darin baut man mit Glück und Geschick Kanus, mit denen man anschließend seine Gegner angreifen kann. Doch wählt man die falschen Karten, sind Boote und Beute dem Feind schutzlos ausgeliefert. Am Fluss kommt es zum Showdown zwischen zwei verfeindeten Indianerstämmen. Mit selbstgebauten Kanus werden sie ihren Kampf austragen. Dieses Spiel beinhaltet laut Anbieter:

• Neuer Story-Modus (Kampagne)

• Bis zu 4 Spieler an einem Mac (Hotseat)

• Netzwerkspiel im LAN oder Internet

• Computergegner in 3 Spielstärken

• Lustige 3D Render-Grafik

• Bestenliste

• Ausführliche Anleitung mit interaktiven Beispielen

• Soundtrack mit Indianer-Atmosphäre

• Spielvariante: "Die zwei Stämme".

Der empfohlene Verkaufspreis für das Spiel, das mindestens einen G3- oder Intel-Mac ab Mac-OS X 10.4.10 voraussetzt und ganz auf Deutsch (Spiel und Handbuch) erhältlich ist, liegt bei 25 Euro.

Info: Application Systems Heidelberg

1233443