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Montag, 30. März

30.03.2009 | 00:00 Uhr

Neuer Mac-Klon PearC Stylence +++ Apple patentiert Biometrie für iPhone und Macs +++ Gartner sieht Twitter als Werkzeug für Unternehmen +++ Vertragsfreie iPhones nun auch im Apple Store +++ Microsoft-Werbung hält Macs für zu cool +++ iPhone in China: Apple mit besten Aussichten auf hohe Marktanteile +++ Cyber-Spionagenetz attackiert Regierungen weltweit +++ Sperren für Kinderporno-Seiten laut BKA wirksam +++ Forscher: Actionspiele verbessern das Sehvermögen +++ AAPL fällt zurück

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Neuer Mac-Klon PearC Stylence

Der deutsche Klon-Hersteller PearC hat ein neues Modell seines "PC mit Mac-OS X" herausgebracht. Der PearC Stylence richtet sich laut Herstelelr an "Nutzer, die viel Wert auf ein schickes Äußeres mit guten inneren Werten" legen würden. Der Starter Stylence ist ausgestattet mit einem Intel Core 2 Duo mit 2,8 GHz Taktrate, 2 GB DDR2 RMA mit 800 MHz, der MSI GeForce 8400 GS mit 256 MB und einer 320 GB-Festplatte. Ein zweites Modell der Stylence-Reihe, der Advanced Stylence, arbeitet mit einem 3,0 GHz schnellen Core 2 Duo Chip, 4 GB RAM, einer MSI GeForce 8400 GS mit 512 MB und einer 500-GB-Festplatte. Die Modelle kosten in ihren Grundausstattungen 730 und 930 Euro. Mac-OS X 10.5 Leopard ist vorinstalliert, Tastaturen kosten Aufpreis. Das Mac-Box-Set mit iLife, iWork und Mac-OS X 10.5 verkauft PearC für 49 Euro.

Apple patentiert Biometrie für iPhone und Macs

Am Donnerstag vergangener Woche hat das US-Patentamt eine von Apple im September eingereichte Schutzschrift veröffentlicht. Darin beschreibt der Mac-Hersteller ein biometrisches System für iPhones und Macs, welches die Geräte anstatt von Passworten oder Codes sicher soll. Laut Patentantrag greift die Technologie auf verschiedene Aspekte zurück, neben den Eigenschaften der Haut des Anwenders sollen Detektoren auch die Fingerabdrücke erfassen und diese mit den gespeicherten Informationen über den Nutzer vergleichen. Ebenso setzt Apple in dem umfangreichen Patentantrag auf Gesichts- und Stimmerkennung. Der biometrische Schutz kann das gesamte System betreffen, aber auch auf bestimmte Programme und Daten eingeschränkt sein. Ausführliche Informationen zu Apples Patentantrag hat MacNN zusammengetragen.

Gartner sieht Twitter als Werkzeug für Unternehmen

Eine Studie der Marktforschungsfirma Gartner schätzt, dass der Microblogging-Dienst Twitter erfolgreich für PR-Kampagnen eingesetzt werden kann. Im gleichen Atemzug jedoch warnt Gartner davor, beim Austausch von Ideen keine Sicherheitsmaßnahmen zu vernachlässigen.

Twitter als Intranet

Die soziale Netzwerkseiten Twitter erlauben den Anwendern, kurze Nachrichten von bis zu 140 Zeichen auszutauschen. Gartner schätzt, dass diese Form der Kommunikation in 80 Prozent der sozialen Plattformen für Unternehmen eingesetzt werden kann, auch wenn gegenwärtig der Dienst fast ausschließlich von Privatpersonen genutzt wird.

Twitter als PR-Werkzeug

Laut Gartner nutzen Unternehmen zunehmend Twitter zum Verteilen von Pressemitteilungen und Marketing Informationen, oder auch als Antwort auf Kommentare über ihr Unternehmen von anderen Teilnehmern. Auch hierbei warnt Gartner, dass Twitter mit Bedacht eingesetzt werden muss, da uninteressante Beiträge dem Ruf des Unternehmens eher schaden werden. Idealerweise sollte jede Nachricht das Interesse von Followers erwecken, die dann die Beiträge abonnieren und verfolgen, rät Gartner.

Twitter als Feedback

Twitter kann außerdem auch zur unternehmenseigenen Marktanalyse eingesetzt werden. Die Nachrichten bieten erstklassige Ressourcen, wie Kunden und Konkurrenten auf neue Produkte reagieren und geben dem Unternehmen sofortiges Feedback und frühzeitige Warnungen, falls Probleme auftauchen sollten, schlägt Gartner vor.

Jeffrey Mann, einer der leitenden Analysten bei Gartner, hat ein Buch über Einsatzmöglichkeiten von Twitter veröffentlicht. In jedem Fall sollten sich alle Mitarbeiter immer bewusst sein, dass der Informationsaustausch ungesichert ist und den Internet-Benutzungsrichtlinien des Unternehmens zu folgen hat. Sollte ein Unternehmen noch keine offiziellen Firmenrichtlinien dafür erstellt haben, so sollte dies schnellstmöglich nachgeholt werden, empfiehlt Mann.

Vertragsfreie iPhones nun auch im Apple Store

Apple hat bestätigt, in den USA in seinen Stores vertragsfreie iPhones zu verkaufen. Zwar sind die Telefone noch an das Netz von AT&T gebunden, lassen sich darin aber zu beliebigen Verträgen des Mobilfunkproviders nutzen. Das 8-GB-iPhone kostet ohne Vertrag 600 US-Dollar, das 16-GB-Modell ist für 700 US-Dollar zu haben. Schon vor einer Woche hatte AT&T zu diesen Bedingungen iPhones auf den Markt gebracht. Der Schritt lässt vermuten, dass Apple und sein Mobilfunkpartner die Bestände von iPhones zu reduzieren versuchen, ein neues Modell ist für den Sommer erwartet.

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