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Montag, 5. September

05.09.2011 | 00:00 Uhr

Apple-Hersteller bereiten sich auf iPhone-Start im Oktober vor +++ iOS 5: Wo sind meine Freunde? +++ Polizei von San Francisco bestätigt Untersuchungen zum verlorenen iPhone-5-Prototypen +++ Neue Macs angeblich mit Thunderbolt und USB 3.0 +++ Lion: Fenster-Wiederherstellung Resume selektiv nutzen +++ WiLan klagt gegen Apple, Dell, HTC und weitere Firmen +++ Sucht Nokia neue Einnahmequellen? +++ iPad-Konkurrenz: Lenovo IdeaPad A1 +++ AAPL verliert erneut +++ Im Safari-Vollbildmodus die Lesezeichenleiste einblenden +++ Apptest: Fußgängernavi - Navigon Urban Germany

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Apple-Hersteller bereiten sich auf iPhone-Start im Oktober vor

Laut dem japanischen Macblog Macotokara berichten Quellen, dass die Auftragshersteller Foxconn und Pegatron damit beginnen, das iPhone 5 herzustellen. Das verhältnis der produzierten iPhone läge dabei zu 85 Prozent bei Foxconn und 15 Prozent bei Pegatron. Der Produktionsbeginn spricht für einen Produktstart der nächsten iPhonegeneration im Oktober.

Laut den Informationen werden die frisch produzierten iPhone noch unverpackt gelagert, da iOS 5 noch nicht fertiggestellt ist. Das kommende System soll noch nachträglich installiert werden. iOS 5 wird mutmaßlich gemeinsam mit dem kommenden iPhone auf den Markt kommen. Derzeit ist iOS 5 fast fertig, Apple arbeitet allerdings noch an der Integration der neuen Webdienste wie iCloud und iTunes Match. iOS 5 könnte nach aktuellem Stand in wenigen Wochen fertig sein.

iOS 5: Wo sind meine Freunde?

Wie Apple Insider berichtet, könnte es innerhalb des kommenden Webdienstes iCloud eine Geo-Ortungsfunktion geben. Ein anonymer Hinweis verweist auf den Quellcode einer angeblichen iCloud-Webseite, der eindeutige Hinweise zeigt. In diesen Codezeilen ist unter anderem die Rede von "Find my Friends", "Follow-Requests" und "Status". Dies spricht für eine Ortungsfunktion. Damit könnte man offenbar den Standort von Freunden anzeigen, wenn man ihnen "folgt", was aus der Terminologie von Twitter stammen.

Bereits zuvor gab es Spekulationen, dass Apple einen dertigen Dienst plant. Im Dezember hat Apple ein entsprechendes Patent für einen "Friend Locator" beantragt. Es ist aber unklar, wie glaubwürdig die aktuellen Gerüchte sind. Die Authentizität des HTML-Codes konnte nicht bestätigt werden.

Info: Apple Insider

Die Polizei von San Francisco bestätigt Untersuchungen zum verlorenen iPhone-5-Prototypen

"Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen" - hat einmal der antike Philosoph Heraklit gesagt. Er hat aber noch im 5. Jahrhundert vor Christus gelebt und war mit modernen Sitten nicht bekannt. Apple hat letzte Woche diese bekannte These relativiert und bewiesen, dass man sehr wohl die gleichen Fehler auf gleiche Weise begeht. Der Computerblog Cnet hat am letzten Mittwoch eine exklusive Nachricht veröffentlicht, dass ein Apple-Mittarbeiter an einer mexikanischen Bar das Prototyp vom neuen iPhone 5 liegen gelassen hat und dass die Polizei von San Francisco in dem Fall ermittelt. Bis jetzt hatte man keine handfesten Beweise - Apple hüllte sich wie gewohnt im Schweigen, die zuständigen Behörden konnten den Fall nicht bestätigen.

Nun hat Troy Dangerfield, Pressesprecher der Polizei von San Francisco, in einem Pressrelease den Fall bestätigt. Demnach haben die Apples Mitarbeiter das entsprechende Polizeirevier kontaktiert und um Hilfe bei der Suche nach dem verlorenen Gerät gebeten. Sie konnten das iPhone 5 in einem Viertel namens Ingleside lokalisieren. Zwei Apple-Mitarbeiter und vier Polizisten besuchten das Haus, konnten das Gerät nicht finden.

Es ist kaum ein Jahr her, als die Geschichte eine Runde gemacht hat, dass Apple-Mitarbeiter ein iPhone-4-Prototyp in einem Biergarten liegen gelassen hat. Diese Geschichte hatte aber deutlich mehr Konsequenzen als die Verlustgeschichte 2011: Das iPhone 4 wurde an den Computerblog Gizmodo verkauft, die Spezifikationen und Fotos vom neuen Modell wurden lang bevor der offiziellen Veröffentlichung gemacht. Sogar Steve Jobs hatte sich eingemischt und persönlich mit dem Gizmodo-Redakteur Brian Lam gesprochen . Die Verhandlungen haben nichts gebracht und so hat Apple alle Gizmodo-Redakteure von der WWDC 2010 verbannt und eine Anklage gegen die Personen, die das gefundene iPhone an die Redaktion verkauft haben, eingereicht. Letzte Woche hat ein Gericht in Californien Brian Hogan und Sage Wallower als schuldig einer Ordnungswidrigkeit gesprochen .

Neue Macs angeblich mit Thunderbolt und USB 3.0

Der Blog VR-Zone beruft sich auf Insider-Informationen und behauptet, Apple könnte womöglich den USB-3.0-Anschluss neben dem Thunderbolt-Anschluss in seinen Macs anbieten. Der unschlagbare Argument für USB 3.0 sind die derzeitigen Preise von 2 - 3 US-Dollar verglichen mit 10 - 15 US-Dollar für einen Thunderbolt-Chip. Dazu ist USB 3.0 rückwärtskompatibel und es gibt immer noch mehr Peripherie mit USBß2.0-Anschluss als mit Thunderbolt.

Obwohl beide Technologien als Konkurrenten gelten, plant laut unseren Kollegen von Macworld.co.uk auch Intel für seine Hardware Unterstützung von USB 3.0.

In Sachen Datenübertragung hat Thunderbolt klar die Nase vorn. Die Technologie wurde zum ersten Mal im Februar dieses Jahres in den neuen Macbook Pro vorgestellt.

Lion: Fenster-Wiederherstellung Resume selektiv nutzen

OS X Lion bietet mit Resume die Möglichkeit, Programme mit den Fenstern und Inhalten fortzusetzen, mit denen man sie geschlossen hatte. Dies kann man in den Systemeinstellungen unter "Allgemein" ein- oder ausschalten. Diese globale Option ist den Anforderungen der Nutzer nicht immer angemessen. Denn für manche Programme ist Resume sehr praktisch, bei anderen Anwendungen möchte man vielleicht lieber mit einem "weißen Blatt" beginnen. Zwar hat man die Möglichkeit, ein Programm mit "Befehl+Alt+Q" zu beenden und so alle Fenster zu schließen, besonders komfortabel ist das aber nicht.

Hier kommt das Programm "Restore me not" ins Spiel. Hier kann man gezielt Programme auswählen, die nicht mit Resume wiederhergestellt werden sollen - auch wenn die Funktion global aktiviert ist. Restore me not ist kostenlos, befindet sich aktuell aber noch in der Betaphase.

Download: Restore me not

WiLan klagt gegen Apple, Dell, HTC und weitere Firmen

WiLan hat eine Patentklage gegen Apple, Hewlett Packard, HTC, Dell, Novatel, Sierra Wireless und andere Unternehmen eingereicht. Die Firma behauptet, diverse Smartphone-Hersteller verletzen ihre Lizenzen bezüglich CDMA (Code Division Multiple Access - Codemultiplexverfahren, das die gleichzeitige Übertragen verschiedener Datenströme auf einem gemeinsamen Frequenzbereich ermöglicht), HSPA (High Speed Packet Access - eine Erweiterung des UMTS, die höhere Datenübertragungsrate ermöglicht) und andere Wi-Fi-Technologien. WiLan hat ihre Anklage in ein Gericht in Ost-Texas eingereicht.

Es ist gang und gäbe geworden, dass sich die großen Technologie-Konzerne öfter durch die Gerichtsbeschlusse und Patentstreitigkeiten bemerkbar machen als durch die Veröffentlichung von neuen Produkten. Die unbekannten Firmen wie WiLan und Lodsys nutzen erst recht diese Gelegenheit, ins Rampenlicht zu kommen und natürlich noch Geld damit zu verdienen.

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