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Morgenmagazin vom Montag, 25. August 2014

25.08.2014 | 06:58 Uhr |

Was heute wichtig wird: 25. August +++ iPhone 6 soll Lieferprobleme mit dem Bildschirm haben +++ Macbooks von 2011 haben wohl weiterhin Probleme +++ Autobauer halten sich mit Carplay zurück +++ Canon bringt neuen Mobildrucker Pixma iP110 +++ Beoplay S8: Lautsprechersystem zum für Streaming +++ Jam Stik in US-Apple Stores +++ Apple tauscht Akkus bestimmter iPhone 5 aus +++ Mozilla weitet Werbung im Firefox aus +++ Sicherheitsforscher lesen Logindaten aus

Was heute wichtig wird: 25. August

Das Macwelt-Morgenmagazin wünscht einen Guten Morgen! "Unglücklicherweise ist der Tag nun gekommen", erklärte am Abend des 24. August 2011 (Westküstenzeit) Steve Jobs in einem öffentlichen Brief an den Verwaltungsrat Apples und die Community seinen Rücktritt vom Posten als CEO. Er sei nun leider nicht mehr in der Lage, seinen Pflichten auf dem Posten nachzukommen und wolle stattdessen als Vorsitzender des Verwaltungsrates Apple unterstützen. Wie ernst der Gesundheitszustand von Steve Jobs aber tatsächlich war, musste die Community wenige Wochen später erfahren. Optimisten hatten noch auf einen Kurzauftritt Jobs' zur Vorstellung des iPhone 4S am 4. Oktober gewartet, stattdessen erreichte uns am Morgen des 6. Oktober die Todesnachricht. Bei Apple endete eine Ära und Pessimisten sahen das Unternehmen bereits den Bach herunter gehen. Apple hat sich seit dem Tod seines Mitgründers zwar in Details gewandelt, ist aber seinem Kurs treu geblieben. Nach einem Zwischentief steht die Apple-Aktie auch wieder so gut da wie noch nie, Tim Cook wird persönlich in China vorstellig, Greenpeace verteilt Bestnoten an Apple und Aktionäre freuen sich über Aktienrückkäufe und Dividenden. bis zu 75 Millionen iPhones könnten im Weihnachtsquartal über die Theken gehen, der Mac ist der einzige klassische PC, der Wachstum zeigt, das iPad mit eingerechnet ist Apple mittlerweile der größte PC-Hersteller.

"Ich glaube, dass die besten und innovativsten Tage noch vor uns liegen, " schrieb Jobs in dem offenen Brief, "Und ich freue mich darauf, zuzusehen und zu Apples Erfolg in einer neuen Rolle beitragen zu können." Letzteres war ihm nicht mehr beschieden.

Seit Januar 2011 hatte Jobs sein Amt bereits ruhen lassen, war aber aus dem Krankenstand heraus an allen wichtigen Entscheidungen beteiligt. Das iPhone 4S war mit Sicherheit darunter, die Roadmap zu iPhone 5, 5S und iPhone 6 hat er wohl auch noch mitgezeichnet. Ob er nun aber einem iPad Mini (Oktober 2012) seine Zustimmung gegeben hat, in einem Formfaktor, den Jobs für falsch hielt? Und was ist mit Apples sehnsüchtig erwarteten "neuen Produktkategorien", sind die bereits völlig ohne Jobs-Visionen entstanden? In vermutlich zwei Wochen wissen wir mehr. Peter Müller

Lesetipps für heute Morgen:

Die besten Kopfhörer für Kinder ( Macworld )

Die zehn größten Fehlprognosen zu Apple ( Macworld UK )

Vier Dinge, in denen Tim Cook Apple umgestaltet hat ( Time )

Alles, was man über den iMessage-Spam wissen muss ( Macworld )

iPhone 6 soll Lieferprobleme mit dem Bildschirm haben

Die Vorstellung das iPhone 6 soll in knapp zwei Wochen stattfinden, aber Zulieferer haben aber echte Probleme, genug Bildschirme für den Launch zu fertigen. Grund ist, dass das Design einer der Hauptkomponenten für den iPhone-6-Bildschirm völlig neu gestaltet und die Produktion entsprechend umgestellt werden musste, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters seine Zulieferer-Quellen bei Apple.

Noch hängt in der Schwebe, ob die Lieferprobleme die Anzahl der  sofort verfügbaren iPhone-6-Modelle begrenzen wird, oder ob gar der Launch verschoben werden muss. Apples Zeitplan lässt keinen Spielraum für Zulieferer und das neue Problem zeigt erneut die Risiken und Herausforderungen, die neue Technologien stellen. Die Fertigung musste bereits zuvor umgestellt werden, als Apples Spezifikation für die extra-dünnen Bildschirme des iPhone 6 auf Produktionsprobleme stieß: Zum Reduzieren der Display-Dicke wurde die Fertigung von der Standard-Hintergrundbeleuchtung in zwei Schichten auf eine einzige umgestellt. Das Design musste überarbeitet werden und die Fertigung wurde im Juni und Juli für mehrere Wochen ausgesetzt. Mittlerweile läuft die Produktion auf Hochtouren und gleich drei Hersteller steuern die Komponente bei: Japan Display Inc., Sharp Corp. und LG Display.

Für den Launch des Phone 6 werden zwei Modelle erwartet: eins mit einem 4,7 Zoll und das zweite mit einem 5,5-Zoll-Bildschirm, beide also deutlich größer als das iPhone 5 oder 5S mit dem 4-Zoll-Display. Neben dem Zeitdruck mit den Lieferproblemen steht Apple unter großem Leistungsdruck: Dank der Vorab-Erwartungen für das iPhone 6 ist der Wert der Apple-Aktie seit der April-Bilanz um mehr als zehn Prozent angestiegen und Apple muss ein Produkt vorstellen, dass sich weit von der Konkurrenz absetzt. Samsung Electronics und eine Reihe von chinesischen Herstellern von Billig-Smartphones, wie Lenovo Group und Xiaomi Inc., haben erfolgreich Apples Marktdominanz auch in den USA untergraben.

Gleichzeitig leiden aber auch zunehmend die Zulieferer unter Apples Leistungsdruck. Der Aktienpreis von Japan Display ist auf den tiefsten Preis seit zwölf Wochen gesunken, weil Investoren die Firma als „zu abhängig“ von Apples iPhone-Zyklen werteten und trotz der Aufträge von Apple die Produktionspause während der Umstellung des Display-Designs prompt als Mangel an Nachfrage und künftigen Gewinnen darstellten. Auch die Zulieferer in Taiwan mussten Verluste hinnehmen. Dort sanken im Juli die Exportzahlen, weil bereits die Fertigung für das nächste Quartal auf Hochtouren läuft. Der Aktienmarkt hingegen sah nur die Export-Bilanz und wertete die Zahlen als nicht erfüllte Gewinnerwartungen.

Macbooks von 2011 haben wohl weiterhin Probleme

Berichte über Probleme mit den Macbook Pro-Modellen Early 2011 mit AMD-Grafikkartehäufen sich auch weiterhin. Die Besitzer klagen über kritische Systemabstürze und Hardwarefehler und die riesige Liste von Beiträgen in Apple-Foren zog mittlerweile über eine Million Leser an. Die Online-Petition an Apple erreichte seit dem Start im August letzten Jahres mehr als 10.000 Unterschriften, aber Apple hat bisher noch keine Lösung angeboten.

Eine Anwaltspraxis in Washington nimmt jetzt die Problem unter die Lupe und erwägt, eine Sammellage gegen Apple einzureichen. Die Firma stellte eine Umfrage online, um Informationen über die Probleme und die betroffenen Besitzer zu sammeln.

Die ersten Meldungen wurden letztes Jahr im Februar laut, als bei der Video-Wiedergabe oder anderen grafik-intensiven Anwendungen Fehler, Verzerrungen oder Ausfälle auftraten. Ein Neustart des Macbook Pro Early 2011 behebt das Problem nur kurzfristig. In vielen Fällen gibt das Macbook endgültig auf und bootet nur noch mit einem blauen oder grünen leeren Bildschirm. Der Grund dafür soll eine Überhitzung in diesem Macbook-Pro-Modell sein.

Die einzige dauerhafte Abhilfe ist der Austausch des Logicboard (Hauptplatine), aber ohne Apple Care ist das eine teure Lösung. Einige Besitzer des betroffenen Macbook-Pro-Modells bestätigten, dass in ihren Fällen Apple via Apple Care in der Tat das Logicboard ausgewechselt hat. Das Problem hierbei ist jedoch, dass auch die dreijährige Garantie durch Apple Care für die 2011-Laptops bald auslaufen wird und die Besitzer dann selbst für eine teurer Reparatur zahlen dürfen. Vorsorglich haben neben der Online-Petition Besitzer des Modells sowohl einen Blog mit Bildern, als auch eine Facebook-Seite aufgesetzt, um die zunehmende Verbreitung des Problems zu dokumentieren.

Apple hat in der Vergangenheit Programme zum Ersetzen von fehlerhafter Hardware ausgerollt. Darunter waren zum Beispiel die Seagate-Terrabyte-Platten in iMacs, das Auswechseln von Macsafe-Adaptern, der Austausch von Hauptplatinen im iBook in 2004 und kürzlich erst der Umtausch von Flash-Speicher in den Macbbok Air Modellen Juni 2012 bis Juni 2013.

Autobauer halten sich mit Carplay zurück

Die Apple Webseite zeigt an, dass Carplay „ab 2014 in ausgewählten Neuwagen” zu finden ist und listet als Hersteller der Carplay-Modellpalette Ferrari, Honda, Hyundai, Mercedes Benz und Volvo.

Analysten hingegen bestätigen, dass bisher keiner der Automobil-Hersteller  die Software eingebaut hat und drei der fünf Marken jetzt von Verspätungen sprechen. Mercedes Benz und Volvo haben gegenüber 9to5Mac und Analysten von HIS bereits bestätigt, dass die Middleware nicht wie geplant in die kommenden 2015-Modelle eingesetzt wird. Ein Pressesprecher von Honda betonte, dass die Firma noch keinen offiziellen Termin für den Rollout von Carplay genannt hat und er nicht darüber spekulieren will.

Colin Bird, ein Analyst bei HIS, beschreibt, dass der Einbau der Middleware zur Unterstützung von Carplay und Android Auto relative einfach ist. Hinter den Verzögerungen bei Volvo und der Entscheidung, Carplay nicht in das neue XC90 SUV-Modell einzubauen, vermutet Bird einfache Missverständnisse in den Absprachen mit Apple.

Nur Hyundai hat offiziell noch Pläne, Carplay und Android Auto in 2014 einzubauen. Miles Johnson, Pressesprecher bei Hyundai, bestätigte, dass gegenwärtig die letzten Tests der eingebauten Software durchgeführt werden. Dank der Integration werden dann einige der Apps der Smartphones, wie Telefonfunktion, Musikwiedergabe oder Kartennavigation, auf dem Touchscreen des Entertainment-Systems dargestellt und können von dort, über die Bedienelemente am Lenkrad oder über Sprachsteuerung zugegriffen werden.

Bereits mehr als zwanzig Hersteller haben mittlerweile Interesse angemeldet, Carplay und /oder Android Auto einzubauen. Darunter befinden sich zum Beispiel Markennamen wie Chrysler, Fiat, Maserati, Ford, Honda, Hyundai, Kia, Mitsubishi, Subaru, Suzuki, BMW, Audi, Mercedes-Benz, Jaguar, Land Rover, Toyota, Nissan, Ferrari und Volvo.

Die Analysten von IHS erwarten, dass ab 2020 überwiegend Android Auto eingesetzt werden wird. Für 2014 sollen laut einer Schätzung von Bird mindestens 100.00 Autos mit iOS- oder Android-Integration ausgestattet werden. Für die nächsten sechs Jahre erwartet der Analyst dann für Android Auto eine Zuwachsrate von jährlich 179 und für Carplay von 165 Prozent. Hochgerechnet gibt es dann in 2020 rund 40 Millionen Autos mit Android Auto und 37 Millionen mit Carplay.

Für den Einsatz von Open-Source Integrations-Plattformen wie Mirrorlink, OAA, GENIVI siegt der Analyst nur einen kleinen Marktanteil: Bird schätzt, dass dank der Beliebtheit von iOS und Android bis 2016 nur knapp drei Millionen Autos zur Open-Source-Software greifen, obwohl sie mehrere Plattformen, wie Windows Phone und Blackberry, unterstützt.

Canon bringt neuen Mobildrucker Pixma iP110

Der neue WLAN-Drucker Pixma iP110 soll so leicht sein, dass er in praktisch jede Laptop-Tasche passt. Er ermöglicht außerdem den Druck direkt von einem Mobilgerät oder aus der Cloud. Der Drucker wird über zwei Druckköpfe mit Tinte verfügen (Schwarz: Pigment BK und Farbe: BK, C, M, Y) und randlosen Druck bis DIN A4 unterstützen, manuell ist auch beidseitiger Druck (Duplex) möglich. Die so genannte Tintenreichweite beträgt nach Herstellerangaben für PGI-35 Schwarz: 191 Seiten oder 1915 Fotos, für CLI-35 Farbe: 249 Seiten oder 104 Fotos. Diese Angaben variieren unter anderem je nach Text, Fotos, Software, Druckmodus und anderen Parametern. Das Gewicht des Druckers mit Abmessungen von zirka  (B x T x H) 322 x 185 x 62 Millimetern beträgt 2,0 Kilogramm. Die Stromversorgung kann über einen optionalen Akku erfolgen.
Zu den Anschlussmöglichkeiten zählt Canon WLAN, WLAN Pictbridge, Zugriffspunktmodus und Cloud-Printing, die Kompatibilität mit Google Cloud Print und Apple Airprint sowie die Unterstützung für die Canon Pixma Printing Solutions-App. Der Pixma iP110 druckt dem Hersteller zufolge in einer Auflösung von bis zu 9.600 dpi mit einer Geschwindigkeit von 5,8 / 9,0 ISO-Seiten/Minute in Farbe/SW, respektive von 51 Sekunden für ein 10 x 15 Zentimeter Randlosfoto. Er ist, wie sein Vorgänger, mit oder ohne Akku erhältlich. Der Preis für den Mobildrucker liegt ab Oktober 2014 bei 249 ohne und bei 299 Euro mit Akku (unverbindliche Preisempfehlung inklusive Mehrwertsteuer).

Beoplay S8: Lautsprechersystem zum für Streaming

Das Design der Satellitenlautsprecher und des Subwoofers stammt von dem dänischen Industriedesigner Torsten Valeur. Die Lautsprecher werden demnach aus einem einzigen Aluminiumstück gefertigt, um akustische Stabilität und Präzision zu gewährleisten und den Geräten besondere Robustheit zu verleihen.

Der Subwoofer kann je nach Wunsch und Bedürfnis zentral in einer Ecke oder hinter einem Möbelstück platziert werden, während sich die Satellitenlautsprecher in Wandhalterungen oder auf Tischstandfüßen montieren lassen. Der 8-Zoll-Subwoofer bietet nach Meinung des Herstellers eine überzeugende Bassleistung und deckt den Frequenzbereich zwischen 20 und 150 Hz ab. Seine Leistung beruht auf einem 280-Watt-Verstärker der Klasse D.

Die Satellitenlautsprecher verfügen jeweils über eine 2,5-Zoll-Komplettlautsprechereinheit mit einem eigenen 140-Watt-Verstärker der Klasse D, der im Subwoofer untergebracht ist. Jede Treibereinheit wird separat entzerrt und angepasst, sodass ein Stereosystem aus echten Aktivlautsprechern entsteht.

Beoplay S8 lässt sich mit Streaming-Hubs wie Airport Express oder Sonos Connect und mit nahezu jedem anderen Streaming-Gerät verbinden, verspricht der Hersteller weiter. Man könne das System aber auch an einen ganz ”normalen” Audioverstärker oder Audioreceiver anschließen. Darüber hinaus lässt sich Beoplay S8 auch an den Beoplay V1 oder ein beliebiges Bang & Olufsen TV-Gerät anschließen.

Im Lieferumfang des Beoplay S8 sind Tischstandfüße, Wandhalterungen und alle erforderlichen Kabel enthalten. Das Soundsystem ist ab August in Deutschland, Österreich und der Schweiz in allen Bang & Olufsen-Fachgeschäften, im Online-Store von B&O Play   sowie in Designgeschäften und Kaufhäusern zu den folgenden Preisen erhältlich: Deutschland und Österreich 1200 Euro, Schweiz 1500 Schweizer Franken.

Jam Stik in US-Apple Stores

Mit dem Jam Stik hat der Hersteller Zivix ein Eingabegerät für Gitarristen entworfen, die mit ihrem iPad oder iPhone musizieren wollen. Den Jam Stik gibt es in den USA ab dem 9. September in 71 Apple Stores für 300 US-Dollar zu kaufen.

Die digitale Gitarre Jam Stik ist knapp über 30 Zentimeter lang und bietet echte Saiten und Bünde - von letzteren aber nur deren fünf, was laut Hersteller nichts ausmache, da sich die meisten Songs ohnehin in jenem Bereich abspielten. Infrarotsensoren sollen die genaue Position der Finger erkennen, die Verbindung zum iDevice erfolgt drahtlos. Die Stahlsaiten müssen sich laut Hersteller niemals nachstimmen lassen, Energie bekommt der Jam Stik über einen integrierten Akku, der sich via USB aufladen lässt. Preis und Verfügbarkeit in Deutschland ist derzeit nicht bekannt, wir bringen die Finger aber schon einmal vorsorglich für einen Test in Form.

Apple tauscht Akkus bestimmter iPhone 5 aus

Das iPhone 5 von Apple wurde während der Produktion teilweise mit einem Akku ausgestattet, der nicht die erwartete Leistung bietet. Das iPhone 5 muss bei betroffenen Geräten öfter aufgeladen werden oder hält mit einer Akkuladung nicht ausreichend lange durch. Die betroffenen Geräte wurden von September 2012 bis Januar 2013 verkauft. Für Kunden, deren iPhone 5 diese Symptome aufweist, bietet Apple daher einen kostenlosen Tausch des Akkus an.

Dieser Service wird in den USA und China schon seit dem 22. August angeboten, in Deutschland startet die Akkutausch-Aktion am 29. August. Betroffene können sich an einen autorisierten Apple Service Provider wenden, einen Termin in einem Apple Store vereinbaren oder den technischen Support kontaktieren. Das iPhone 5 wird dann auf Funktion und das Auftreten des Problems überprüft. Vorher sollten die Besitzer des Smartphones aber alle ihre Daten über iTunes oder iCloud sichern, die Funktion „Mein iPhone suchen“ deaktivieren und dann alle Daten und Einstellungen auf dem iPhone 5 löschen. Kunden, die wegen des Akkuproblems bereits einen Austausch auf eigene Kosten bei Apple veranlasst haben, können auch eine Rückerstattung der bezahlten Rechnung anfordern.

Das Akku-Austauschprogramm endet am 1. März 2015 und kann bis dahin von Kunden in Anspruch genommen werden, wenn sich ihr iPhone 5 noch innerhalb des Zeitraumes von zwei Jahren nach dem Kauf befindet. Genauere Informationen zum Ablauf bietet Apple auf einer dafür eingerichteten Support-Webseite . Besitzer eines iPhone 5 können dort auch eine Seriennummernprüfung nutzen, um zu sehen, ob ihr Gerät für einen Austausch des Akkus in Frage kommt.

Mozilla weitet Werbung im Firefox aus

Im Februar hatte Mozilla mit "Directory Tiles" ein neues Projekt vorgestellt, mit dem man Geld verdienen möchte - und zwar über das "Neuer Tab"-Fenster. Dort soll den Nutzern Werbung in Form von Webseiten-Links angezeigt werden. Aber bislang nur in leeren Kacheln, also bei neuen Firefox-Nutzern, beziehungsweise nach einer kompletten Cache- und History-Löschung. Mozilla versicherte damals, dass man nur Webseiten "handverlesener Partner" dafür verwenden wolle.

In einem neuen Blog-Eintrag spricht Darren Herman, Vize-Präsident of Content Services bei Mozilla, von einer Ausweitung dieser Werbeform. Sonderlich präzise wird Herman nicht, jedoch sollen die gesponserten Einblendungen der "handverlesenen Partner" offenbar nicht mehr nur Firefox-Neulinge treffen. Das bestätigt Cnet in einem Artikel, in welchem es sich auf Zitate von Herman stützt. Mozilla beziehe einen Großteil seinen Einnahmen von Google, etwa über die Google-Suche-Einbindung. Von den "Directory Tiles" erhofft man sich, berichtet Cnet, einen unabhängigeren Stand. Aber man erhofft sich auch, wachsenden Einfluss im Werbemarkt zu gewinnen und so das Internet insgesamt "gesünder machen".

Die überarbeiteten Tiles auf der "Neuer Tab"-Seite sollen in den nächsten Wochen erscheinen. Zumindest in den Vorabversionen vom Firefox. Mozilla verspricht, durch viele Vorgaben an die Werbekunden die "Neuer Tab"-Seite nicht zu einem reinen Werbefenster zu verkommen lassen. Das betont Herman auch in seinem Blog-Eintrag: Man wolle Privatsphäre und Wünsche der Nutzer auf jeden Fall respektieren. Der User soll die Kontrolle über die "Neuer Tab"-Seite behalten, heißt es.

Sicherheitsforscher lesen Logindaten aus

Forscher der Universität von Michigan haben in Zusammenarbeit mit Experten des California Riverside Bourns College of Engineering eine Möglichkeit entdeckt, mit der sich persönliche Informationen aus Smartphones und Tablets ergaunern lassen. Verantwortlich hierfür ist eine Sicherheitslücke in Android, Windows Phone und iOS.


Zwar wurde die konkrete Lücke nur auf Android-Geräten nachgewiesen, die Forscher gehen jedoch davon aus, dass sie auch unter iOS und Windows Phone ausgenutzt werden könnte. Möglich wird das Auslesen persönlicher Daten über eine Schnittstelle, mit der eine App auf den Speicher einer anderen App zugreifen kann.

Entsprechend ist die vorherige Installation einer verseuchten App notwendig. Darüber lässt sich in über 80 Prozent der Fälle auf Daten einer anderen Anwendung zugreifen, um beispielsweise einen gefälschten Login-Bildschirm einzublenden, der die Zugangsdaten der Nutzer ausliest. Besonders gefährlich wäre dies beim Zugriff auf Banking-Anwendungen oder Mail-Konten.

Konkrete Hintergründe zu dieser Lücke sollen im Rahmen der USENIX Sicherheitskonferenz präsentiert werden.

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