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Morgenmagazin vom 3. April 2014

03.04.2014 | 07:24 Uhr |

Neue iWork-Versionen für alle Plattformen +++ Greenpeace: Apple führt Industrie in grünes Internet +++ Samsung: Jobs wollte "Heiligen Krieg" gegen Google +++ Wacom-Produkte in neuer Cyberport-Filiale ausprobieren +++ Apples iAd ab sofort für alle verfügbar +++ Details zum neuen USB-Stecker Typ C +++ Universelle Windows Apps für Windows 8, Windows Phone und Xbox One +++ Apps ersetzen mobile Webseiten +++ Quark: ”Creative Pro” im Wert von 1000 Euro bei Kauf von Xpress 10 +++ Apple verhandelt über Übernahme von Renesas-Sparte

Neue iWork-Versionen für alle Plattformen

Da sind die brandneuen iPad-Versionen von Microsofts Office-Apps Word, Excel und Powerpoint noch nicht mal eine Woche im App Store, schon zieht Apple mit einem großen Update für seine eigenen Produktiv-Apps Pages, Keynote und Numbers nach – sowohl für iOS und OS X, als auch für iWork für iCloud. Was sich für Anwender mit den neuen iWork-Versionen ändert, haben wir für Sie hier zusammengetragen.

Ein wichtiger Aspekt der neuen Versionen der iWork-Apps ist eine bessere Kompatibilität zu Microsofts Office-Programmen Word, Excel und Powerpoint, denn Anpassungen bei der Export- und Import-Qualität von Dokumenten, Spreadsheets oder Präsentationen von Office zu iWork (oder umgekehrt) finden sich in den Releasenotes aller App-Versionen auf allen Plattformen.

Während sich beispielsweise Numbers für iOS, OS X und iCloud nun deutlich besser mit dem Import von CSV-Dateien und den Excel-Dateiformaten versteht, bietet Keynote  endlich auch Unterstützung für Microsofts PPTX-Format (Pages und Numbers verstehen sich unter OS X und iOS schon länger auf Microsofts XML-Formaten). Ebenfalls ergänzt: Dokumente lassen sich nun auch schreibgeschützt mit anderen Nutzern teilen.

Auf der WWDC 2013 hatte Apple angekündigt, seine iWork-Apps als kostenlosen Bestandteil zu iCloud.com hinzufügen zu wollen – Ende 2013 waren die neuen Web-Apps im Beta-Stadium dann für alle Nutzer mit Apple-ID freigeschaltet. Nun hat Apple iWork für iCloud ein umfangreiches Update spendiert, das neben optischen Veränderungen an der Nutzeroberfläche (die Menüleisten der Apps und der jeweiligen Editoren sind  jetzt in Schwarz gehalten, einige Menüeinträge und Icons wurden verändert) auch neue Funktionen für Pages, Keynote und Numbers bereit hält.

Das Erscheinungsbild der Web-Apps ist etwas Dunkler geworden.
Vergrößern Das Erscheinungsbild der Web-Apps ist etwas Dunkler geworden.

So hat Apple beispielsweise für alle drei Applikationen hochauflösende Texturen hinzugefügt, um auch auf Macs mit Retina-Display die bestmögliche Optik zu bieten. Außerdem lassen sich in den Web-Apps von iWork künftig Dokumente direkt aus iCloud-Mail heraus öffnen. Mit Blick auf die Kollaborationsfunktionen hat Apple den „View-only“-Modus hinzugefügt. So können Dokumente zur Ansicht geteilt werden, ohne dass das Dokument vom Adressaten editiert werden kann. Ebenfalls mit dabei: Neue Vorlagen für Pages, Keynote und Numbers. In Keynote und Pages wurde zudem der Umgang der Web-Apps mit Tabellen und Grafiken verbessert.

Keynote 2.2 für iOS bringt eine ungemein nützliche neue Funktion für Präsentationen mit: Nutzt man die iOS-App als Presenter, können per Wischgesten Notizen hinzugefügt oder ein digitaler Laserpointer eingeblendet werden.
Vergrößern Keynote 2.2 für iOS bringt eine ungemein nützliche neue Funktion für Präsentationen mit: Nutzt man die iOS-App als Presenter, können per Wischgesten Notizen hinzugefügt oder ein digitaler Laserpointer eingeblendet werden.

In den iOS-Versionen von Pages, Keynote und Numbers fallen die optischen Neuerungen etwas dezenter aus, denn das Interface hat sich kaum verändert. Neu ist allerdings, dass man nun auch in den iOS-Apps Dokumente nach ihrem Namen suchen lassen kann. Bei den Bearbeitungsfunktionen hat sich ebenfalls etwas getan: In Pages (neu in Version 2.2) können nun Bilder, die in einer Tabelle enthalten sind, beim Import der Tabelle ebenfalls übernommen werden – so fällt lästiges Nachbearbeiten weg. Zudem wurde der Export von Dokumenten ins ePUB-Format sowie die Unterstützung für Arabisch und Hebräisch verbessert.

Keynote 2.2 erhält in erster Linie neue Vorlagen, Animationen und Effekte für schickere Präsentationen. Außerdem lassen sich mit der neuen Version von Apples Präsentations-App in einer laufenden Präsentation farbliche Hervorhebungen per Fingerstreich einfügen oder ein digitaler Laserpointer nutzen – enorm praktisch, vor allem wenn man bedenkt, dass die OS-X- und iOS-Versionen von Keynote einander als Presenter nutzen können. Die bessere Kompatibilität mit Microsofts PPTX-Format für Powerpoint haben wir bereits erwähnt.

Am wenigsten getan hat sich mit Blick auf neue Funktionen bei Numbers, das ebenfalls in der neuen Version 2.2 vorliegt. Die App bringt neben der schon erwähnten besseren Kompatibilität im Umgang mit Excel und CSV-Dateien nun eine eine Fortschrittsanzeige bei Berechnungen mit. 

Neben den Web-Apps und den iOS-Versionen von iWork hat Apple sich natürlich auch um die Apps für OS X Mavericks gekümmert und einige interessante Verbesserungen vorgenommen. Zunächst hat Apple die Miniaturenleiste von Pages, das seit dem Update in Version 5.2 vorliegt, verbessert. Hier hatten Nutzer bemängelt, dass sich Abschnitte nicht im Navigator sortieren, duplizieren oder löschen lassen – dieses Manko beseitigt Apple in Pages 5.2.

Die Mac-App von Pages bietet nun deutlich bessere Möglichkeiten zur Erfassung und Verwaltung von Fußnoten.
Vergrößern Die Mac-App von Pages bietet nun deutlich bessere Möglichkeiten zur Erfassung und Verwaltung von Fußnoten.

Wie schon in der iOS-Version kann Pages nun auch Bilder mit-importieren, die in einer Tabelle enthalten sind. Für akademische Nutzer hat Apple noch eine weitere wichtige Änderung parat: Pages erhält nun bessere Unterstützung für die Fußnotenverwaltung Endnote, sowie ein neues Menüelement „Einfügen“ in der Werkzeugleiste. So lassen sich gerade bei längeren Texten Nachweise, Umbrüche oder Seitenzahlen besser einfügen und organisieren. Außerdem hat Apple den Export von Dokumenten nach ePUB verbessert.

Keynote 6.2 erhält dagegen in erster Linie Wartungsupdates: Wie schon unter iOS gibt es auch für die Mac-Version neue Effekte, Animationen und Vorlagen. Zudem wurde die Darstellung von GIFs verbessert. Ähnlich verhält es sich  auch mit Numbers 3.2, denn hier steht auch das Bugfixing im Vordergrund. Neben besserer Kompatibilität zu Excel können Sie nun auch eigene Datenformate oder Tabellenstile erstellen und CSV-Dateien per Drag-and-drop hinzufügen.

Für alle angebotenen Updates gilt eine uneingeschränkte Update-Empfehlung. Apple lässt bei den neuen Versionen von Pages, Keynote und Numbers Nutzerfeedback einfließen und bietet sinnvolle Neuerungen sowie eine bessere Kompatibilität zu Microsofts-Office-Suite. Während Sie die Aktualisierungen für die iOS-Apps im App Store laden können, finden Sie die Updates der OS-X-Apps im Mac App Store. Die Veränderungen an der iCloud-Suite sind dagegen sofort nach dem Einloggen verfügbar.

Greenpeace: Apple führt Industrie in grünes Internet

Apple steht an der Spitze einer Bewegung hin zu einem Internet, das zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie gespeist werde, legt Greenpeace in seinem jüngsten Report dar. Die Umweltschutzorganisation lobt Apple für seine eigenen Solaranlagen für das Rechencenter in North Carolina, der Nutzung von Sonnenenergie und Geothermie in Nevada sowie den Einkauf von Windenergie für die Niederlassungen und Rechenzentren in Oregon und Kalifornien. Apples Einstehen für erneuerbare Energie habe Maßstäbe für die gesamte Industrie geschaffen. Gute Noten haben sich auch Facebook und Google verdient, die Apple in das grüne Energiezeitalter folgen, teilweise aber noch auf Kohle- und Atomstrom setzen. Auf halben Weg stecken geblieben sieht Greenpeace jedoch Microsoft, am Ende der Liste steht neben den Webservices von Amazon der Betreiber von 131 Rechenzentren Digital Realty Trust.

Samsung: Jobs wollte "Heiligen Krieg" gegen Google

Samsungs Anwälte versuchen weiter im von Apple angestrengten Patentprozess ihren Mandanten aus der Schusslinie zu bekommen, berichtet der IDG News Service. In einer Mail zum bevorstehenden Top-100-Meeting Apples habe Steve Jobs persönlich seine Agenda für das Strategietreffen im Oktober 2010 vorgelegt. Darin habe er von einem bevorstehenden "Heiligen Krieg" mit Google gesprochen. Weiter Punkte seien der Vergleich von iOS mit Android gewesen, 2011 wollte Apple dazu nutzen, in einigen Bereichen wie Tethering oder Benachrichtigungen gegenüber der Konkurrenz aufzuholen und mit Innovationen wie Siri oder dem Fotostream wieder deutlich vorbeizuziehen. Samsungs Anwälte wollen die Dokumente als Beweis für zweierlei Dinge ansehen: Apple habe sich nicht vor Samsung im Speziellen gefürchtet, sondern vor Googles mobilen Betriebssystem Android im Allgemeinen, zudem sei die Konkurrenz Ende 2010 in einigen Bereichen vorne gelegen. Ob Jobs sich tatsächlich vor 100 leitende Manager des Unternehmens gestellt hat und den "Heiligen Krieg" gegen Google ausrief, geht aus den von Samsung vorgelegten Dokumenten jedoch nicht hervor. Dass er Willens war, Google mit "thermonuklearen Krieg" zu überziehen, verriet Jobs zu diesem Zeitpunkt jedoch seinem Biographen Walter Isaacson.

Wacom-Produkte in neuer Cyberport-Filiale ausprobieren

Der IT-Fachhändler Cyberport eröffnet am 3. April im neuen Einkaufscenter Bikini Berlin eine Filiale und bietet dort zusammen mit dem Hersteller von Grafiktablets Wacom ein "Experience Center" an. Kreative in Berlin und Umgebung sollen dort Wacom-Produkte ausprobieren können. Darunter sind Consumer-Produkte wie das Bamboo Pad, der Eingabestift Intuos Stylus oder die Bamboo-Stylus-Reihe sowie die Cintiq-Reihe für Profis. Erstmals sind in der Cyberport-Filiale die Cintiq-Companion-Modelle auch außerhalb des Onlinestores von Wacom erhältlich. Wacom schickt eigene Berater in das Ladengeschäft, am Auftaktwochenende soll der Berliner Fotograf Lukasz Wolejko-Wolejszo Interessierten die Produkte näher bringen. Das Wacom Experience Center eröffnet am Donnerstag 3.April in der Cyberport Filiale im Bikini Berlin, Budapester Straße 38-50.

Das Bikini Berlin im Stadtteil Charlottenburg hat sich als "Concept Mall" neu positioniert, unter anderem werden dort Läden nur für ein Jahr an kleinere Händ ler vermietet. Neben Cyberport sind dort l aut Tagesspiegel nur wenige der "bekannten Filialisten" zu finden, etwa das Steak-Restaurant Blockhouse, ein Kaiser's Tengelmann und eine Niederlassung des Café Einstein.

Apples iAd ab sofort für alle verfügbar

Mit iAd hat Apple im Jahr 2010 ein System geschaffen, mit dem Kunden ihre Anzeigen in Apps integrieren können. Ab sofort steht das Netzwerk allen Anwendern zur Verfügung, die über eine Apple ID verfügen. Ein spezieller Entwickler-Account ist nicht mehr notwendig. Zusätzlich erhalten alle Interessierten Zugriff auf iAd Workbench, ein Programm zur Erstellung und Verwaltung von Anzeigen.

Darüber hinaus soll die Werbung über iAds noch attraktiver gemacht werden. Neben klassischen Werbebannern stehen auch Videos mit einer Laufzeit zwischen 30 und 60 Sekunden zur Verfügung, die auf Webseiten oder Angebote in iTunes führen.

Bislang setzte Apple auf reine CPC-Kampagnen (Cost-per-Click), nun stehen auch Werbeplatzierungen auf CPC (Tausend-Kontakt-Preis) zur Verfügung. Die über Workbench erstellten Anzeigen können über den Preis und die Zielgruppe gesteuert werden. Live gehen die Werbemittel nach 24 bis zu 48 Stunden Wartezeit.


Apples iAds waren ursprünglich dazu gedacht, große Unternehmen zu einer Schaltung von Anzeigen in iOS zu bewegen. Dies gelang nur teilweise. Die Teilnahmemöglichkeit für alle Anwender soll nun mehr Interesse für das Netzwerk schaffen.

Details zum neuen USB-Stecker Typ C

Die Entwicklung eines neuen USB-Steckers wurde schon Ende 2013 bestätigt. Nun wurden neue Details zur Spezifikation des Typ C getauften Nachfolgers offengelegt. Der für die Erarbeitung des Standards zuständige Industriezusammenschluss USB Implementers Forum (USB-IF) sieht vor, dass künftige USB-Kabel unabhängig von ihrer Orientierung eingesteckt werden können. Bei Apples Lightning-Anschluss können Nutzer schon von dieser Erleichterung profitieren.

Darüber hinaus sollen alle Kabelenden gleich sein, auch dies kennt man schon von HDMI- oder VGA-Kabeln. Die Vereinheitlichung werde langfristig für eine Reduzierung der heute noch nötigen Kabel-Versionen sorgen. Abwärtskompatibel zu USB 2.0 bleiben auch die neuen Kabel, allerdings sind hierfür dann Adapter notwendig.

Bei der Größe orientiert sich USB Typ C an den Abmessungen eines MicroUSB-Steckers. Häufiges Ein- und Ausstecken soll kein Problem darstellen, der Standard sieht bis zu 10.000 Zyklen vor. Auch bei der Stromversorgung trumpft USB C auf. Bis zu drei Ampere können durch die Kabel fließen. Dadurch soll die Ladezeit für Tablets und Smartphones sinken.

Die wichtigste Neuerung von USB Typ C ist jedoch in der höheren Datenrate zu finden. Bis zu 10 GBit pro Sekunde sollen möglich sein. Wie genau der Stecker aussehen soll, steht laut USB-IF aber noch nicht fest.

Universelle Windows Apps für Windows 8, Windows Phone und Xbox One

Universelle Windows Apps für Windows 8, Windows Phone und Xbox One (c) IDG/IDG
Vergrößern Universelle Windows Apps für Windows 8, Windows Phone und Xbox One (c) IDG/IDG

„Universal Windows Apps“ machen es den Entwicklern fortan einfacher, ihre Anwendungen sowohl für Desktop-Windows-PCs als auch für Windows-Phone-Geräte zu entwickeln. Microsoft hat die Universellen Windows Apps und die dazugehörigen Entwicklerwerkzeuge auf der BUILD 2014 in San Francisco erstmals öffentlich vorgestellt.

An einfachen Beispielen wurde dabei demonstriert, wie aus einer Kachel-App für Windows 8 mit wenigen Handgriffen eine App für Windows Phone 8 wird. Die auf Windows Runtime basierenden Anwendungen müssen dabei nicht umprogrammiert werden. Anpassungen sind beispielsweise nur dann notwendig, wenn man auf den kleinen Screens der Windows-Phone-Smartphones eine andere Oberfläche verwenden möchte.

Für die Entwicklung der Universellen Windows App ist eine Erweiterung von Visual Studio 2013 notwendig. Diese bringt auch verbesserte Diagnosetools mit, die das Aufspüren von Bugs erleichtern.

Einmal kaufen und auf allen Plattformen nutzen. Entwickler können dies den Anwendern anbieten, müssen es aber nicht
Vergrößern Einmal kaufen und auf allen Plattformen nutzen. Entwickler können dies den Anwendern anbieten, müssen es aber nicht

Unterm Strich könnte die Anzahl der verfügbare Windows-Phone-Apps steigen, denn die einmal entwickelten Windows-Kachel-Apps können nun ohne großen Aufwand für Windows Phone ausgeliefert werden. Microsoft bietet Entwicklern außerdem die Möglichkeit, Apps zum Verkauf anzubieten, die die Nutzer nach dem Kauf sowohl auf ihrem Windows-PC als auch auf ihrem Windows-Phone-Smartphone nutzen können. Außerdem verspricht Microsoft, dass die Zertifizierung neuer Windows-Phone-Apps nach der Einreichung um den Faktor 50 beschleunigt wurde.

Noch Zukunftsmusik, aber bald auch Realität: Universelle Windows Apps werden in naher Zukunft auch via Xbox One auf dem Fernseher nutzbar sein. Microsoft hat allerdings noch nicht verraten, ab wann dies möglich sein wird. Wir rechnen noch in diesem Jahr damit.

Apps ersetzen mobile Webseiten

Als Steve Jobs das iPhone 2007 vorstellte , war der vollwertige Webbrowser eine der wichtigsten Neuerungen. Endlich konnte man mit dem Handy so surfen, wie man es am Rechner gewohnt war. Kein Wap und Co, sondern das echte Internet und dazu gab es passende Web-Apps. Die war vor den Zeiten des App Store und Play Store.

2014 sieht dies ganz anders aus. Laut Nutzeranalysen der App-Statistiker von Flurry benutzen Anwender das Smartphone fast nur noch für Apps. Der mobile Webbrowser macht gerade noch 14 Prozent der Nutzung aus. Webdienste finden fast nur noch als App Anwendung. Facebook macht beispielsweise laut Flurry ganze 17 Prozent der gesamten Nutzung aus. Spitzenreiter sind Spiele, die ein Drittel ausmachen. Für die Auswertung hat Flurry US-Nutzer analysiert, dabei sowohl iOS- als auch Androidapps hinzugezogen.

Quark: ”Creative Pro” im Wert von 1000 Euro bei Kauf von Xpress 10

Die Option ”Go Pro” des Creative Pro-Angebots ist mit jedem Upgrade auf Quark Xpress 10 für 499 Euro und mit jedem Erwerb einer Volllizenz für 1449 Euro erhältlich. Das darin zusätzlich enthaltene Software- und Schriften-Paket (optional für Mac oder Windows) hat laut Anbieter einen Wert von über 1000 Euro und beinhaltet folgende Komponenten: Markzware ID2Q, das eine schnelle, einfache und erschwingliche Methode biete, Dateien aus Adobe Indesign in Quark Xpress umzuwandeln. Dazu Aftershot Pro als eine schnelle und flexible Lösung für den Foto-Workflow. Sie umfasst ein Fotomanagement, erweiterte nicht-destruktive Anpassungen und eine vollständige RAW-Bearbeitung. Weiter Linotype Font Explorer X Pro, das über eine intuitive Oberfläche, eine zuverlässige Architektur und leistungsstarke Funktionen noch schneller auf die eigenen Schriftarten zugreifen lassen soll. Dazu kommen fünf professionelle Linotype OpenType Pro-Schriftarten sowie Quark Xpress 9, mit dem Anwender ältere Quark Xpress Dateien vor Version 7 öffnen können.

Quark Xpress 10.1 im Macwelt-Test

Zusätzlich zum Paket ”Go Pro“ können Kunden bei einem Upgrade für 599 Euro die Option ”Go Pro Plus“ wählen. Dieses Paket enthält einen 12-monatigen Wartungsvertrag einschließlich kostenlosem unbegrenztem Support für alle technischen Probleme sowie ein kostenloses Upgrade, sofern es während der Vertragslaufzeit eingeführt wird. Die Pakete”Go Pro“ und ”Go Pro Plus“ sind sowohl für kommerzielle als auch für Mehrfach-Lizenzen erhältlich. Für Anwender, die ein Upgrade auf Quark Xpress 10 beziehungsweise die Volllizenz ohne Paket erwerben möchten, beträgt der Preis 449 Euro respektive 1399 Euro. Alle genannten Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

Info: Quark

Apple verhandelt über Übernahme von Renesas-Sparte

iPhone 5s Teaser
Vergrößern iPhone 5s Teaser
© Apple

Das Joint Venture Renesas SP stelle besonders stromsparende Display-Chips für Smartphones her; Apple wolle es übernehmen, um im Kampf gegen die Marktbegleiter seine Kontrolle über zentrale Punkte seiner Lieferkette auszubauen, berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider. Die Übernahmegerüchte ließen die Aktie von Renesas Electronics an der Tokyo Stock Exchange am Mittwoch um mehr als zehn Prozent steigen.

Apple braucht für seine iOS-Geräte jede Menge LCD-Controller - Renesas SP bedient hier ein Drittel des Weltmarkts.
Vergrößern Apple braucht für seine iOS-Geräte jede Menge LCD-Controller - Renesas SP bedient hier ein Drittel des Weltmarkts.
© Burberry Plc

Renesas SP liefert demnach rund ein Drittel aller weltweit verbauten Controller-Chips für kleine und mittelgroße Flüssigkristallbildschirme (LCDs). Renesas besitzt 55 Prozent der Firma, und die würde Apple gern kaufen. Weitere 25 Prozent von Renesas SP gehören Sharp und die restlichen 20 Prozent dem Fertiger Powerchip Technology aus Taiwan.

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