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Morgenmagazin vom Dienstag, 15. September 2020

15.09.2020 | 07:09 Uhr | Peter Müller

Kuo: iPhone 12 verzichtet auf 120-Hz-Bildschirm, aber alle mit 5G +++ Was Apple One bieten sollte +++ Was Nvidia/ARM für Apple bedeuten könnte +++ Apple Store experimentiert mit Express-Abholung +++ Kann Apple mit seiner grünen Initiative die ganze Industrie beeinflussen? +++ US-Zoll hält Oneplus-Buds für Airpods-Fälschungen +++ Porsche Taycan: Ab sofort stundenweise mieten +++ Polizei warnt: Mails zum Corona-Schutz verbreiten Malware

15. September: Ein Hoch auf die Demokratie

Macwelt wünscht Guten Morgen! "Die Demokratie," so soll einst der Literaturnobelpreisträger Winston Churchill gesagt haben, "ist die schlechteste aller möglichen Regierungsformen." Der Satz ist hintersinnig. Denn Churchill stand es keineswegs im Sinn, aus der parlamentarischen Monarchie des Vereinigten Königreichs wieder eine absolute Monarchie zu machen, ganz im Gegenteil: Es gibt keine andere mögliche Regierungsform. Dieser Satz richtet sich an Diktaturen, Oligarchien, absolutistische Despotien und Demokraturen aller Couleur und sollte am heutigen Tag der Demokratie wegweisend sein. Die Vereinten Nationen hatten diesen Gedenktag im Jahr 2007 eingerichtet, als es nur noch eine Frage der Zeit schien, bis die letzten Despoten und Monarchen zugunsten des Volkes abdanken würden.

13 Jahre später scheint die Demokratie am Abgrund. Insbesondere Anti-Demokraten, die gerne Kaiser Wilhelm zurück hätten oder sich unter die Knute eines nur angeblich lupenreinen Russen oder eines Immobilienpleitiers mit Allmachtsfantasien begeben wollten, beschimpfen die liberale Demokratie als diktatorisch und behaupten, sie seien das Volk. Und zwar nur sie. Weswegen man herausragende Vertreter der drei Gewalten (oder fünfen, nähme man Parteien und Presse noch mit dazu), am liebsten vor ein "Volksgericht" stellen würde. Es sei an dieser Stelle nochmals erwähnt: Wer heute seine Stimme öffentliche gegen echte oder vermeintliche Missstände erhebt, soll genau beobachten, wer da mit marschiert und was da so alles gegrölt wird. Zum demokratischen Diskurs gehört nämlich auch das stete Hinterfragen, nicht nur der Politik, sondern auch der eigenen Ansichten und Einsichten. Eine absolute Wahrheit kennen liberale Demokratien nicht, und das gestern als richtig erschien, kann sich heute als Irrtum erweisen – und morgen vielleicht doch als der bestmögliche Weg. Kompromisse, stetes Ringen um die besten Wege, Diskurs und vor allem gegenseitige Kontrolle der Gewalten - das macht die Demokratie aus. Auch wenn das alles sehr anstrengend ist.

Auch die liberale Demokratie hat gewiss ihre Mängel, aber alle anderen Herrschaftsformen sind eben nicht möglich. Wie Demokratie wirklich funktioniert, das sollte man sich am heutigen Tag vom großartigen Gerhard Polt auf bavarian english erklären lassen . Wer sie erfunden hat, was man denn wirklich für die Demokratie braucht und was die Demokraten wollen, wissen seither nicht die "Tschurangratler" im fiktiven afrikanischen Staat Tschurangrati. We wish you a happy democracy!

Lesetipps für den Dienstag

Vorschau : Nicht mehr lange bis zu Apples Herbstkeynote, die vermutlich nicht die einzige sein wird. Denn was auch andere Auguren sagen, bestätigt der meist recht informierte Mark Gurman auf Bloomberg. Apple werde heute weder iPhone 12 noch den ersten Mac mit Apple Silicon zeigen, sondern sich auf iPad Air und neue Apple Watches beschränken. Zu einer Apple Watch Series 6, deren Sensoren nun auch den Sauerstoffgehalt des Blutes ermitteln können, komme noch ein günstigeres Modell mit weniger Features, das die Apple Watch Series 3 ablösen werde. Das iPad Air wiederum komme mit dem gleichen Bildschirmdesigns wie das iPad Pro, doch mit einem etwas älteren Prozessor und auch ohne Truetone-Display, um die Mittelklasse zu halten. iPhone 12 und den ersten Mac mit Apple Silicon erwartet nicht nur Gurman zu einem späteren Zeitpunkt.

Wunschliste: Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird Apple auch einige seiner Services bündeln, Apple Music, TV+, News+ und Arcade zusammen mit iCloud-Speicher. Doch Apple One muss mehr bieten als nur eine Abrechnung für mehrere Angebote, fordert Michael Simon. Da ist vor allem der Preis, der deutlich niedriger sein sollte als die Summe der Einzelpreise. Apple-One-Kunden sollten auch bei Einkäufen in Apples Store-Landschaft Rabatte genießen können und 2 TB iCloud-Speicher wären ja wohl das mindeste für Abonnenten. Da Apple One offenbar auch auf Android-Geräten laufen wird, wäre es an der Zeit, etliche Dienste wie Apple TV+ dann auch für die Google-Plattform anzubieten. Und die Beschränkung auf zehn Geräte ist ohnehin von gestern.

Vorbereitet: Bis zur Veröffentlichung von iOS 14, tvOS 14 und iPadOS 14 kann es nicht mehr lang dauern. Apple hat nun die Airpods Pro mit der seit gestern verteilten Firmware 3A283 auf zwei neue Features vorbereitet, die mit iOS 14 und tvOS 14 auf die InEar-Hörer kommen: Spatial Audio und automatischer Gerätewechsel. Mit ersterem kann man mit den AirPods Pro Raumklang mit iPhone und Apple TV erleben, das zweite soll den Wechsel zwischen Audioquellen, welche die gleiche AppleID haben, schneller ermöglichen.

Folgenreich : Nvidia will zwar ARM übernehmen und das unmittelbar bevor Apple die ersten Macs mit Chips ausstattet, die auf der Technologie und Lizenzen der britischen Firma beruhen. Doch wird sich mittelfristig nichts und langfristig kaum etwas für Apple ändern, erklärt Jason Snell. Nvidia will ARM als eigene Marke weiter betreiben, das wird wohl auch nötig sein, um von den Kartellbehörden die Freigabe für die Übernahme zu erhalten. Selbst wenn Nvidia dann entscheiden würde, Apple keine Lizenzen mehr zu erteilen, würde es noch Jahre dauern, bis sich ein Effekt in Produkten aus Cupertino zeigen würde. Im schlimmsten Fall würde Apple nicht nur wie jetzt das Design von ARM-Chips anpassen müssen, sondern eigene Designs gestalten. Der realistischere Fall wäre aber, dass Nvidia/Arm eigene SoC entwickeln würden, die mit denen Apples konkurrieren und WIndows-Laptops, Tablets und Smartphones antreiben würden. Aber auch das würde noch einige Jahre dauern, Apple hätte bis dahin einen bedeutenden Vorsprung in allen Bereichen.

Details : Auf die iPhone 12 und iPhone 12 Pro wird man noch ein paar Wochen warten müssen, immer mehr Features der kommenden Generation sickern durch. MIng-Chi Kuo will nun wissen, dass Apple auf 120-Hz-Displays verzichten werde, die höhere Bildwiederholungsrate würde zu sehr die Batterie belasten. Erst im kommenden Jahr, wenn Apple auf LTPO-Technik für seine Displays setzen werde, könnten diese auch mit 120 Hz Bildwiederholrate kommen. Ein weiteres Detail hat Kuo auch noch: Das kleinere iPhone 12 mit seinem 5,4-Zoll-Bildschirm bringe eine kleinere Notch mit, die anderen drei Modelle hätten eine Einkerbung in der vom iPhone 11 bekannten Größe. Alle neuen iPhones werden 5G unterstützen, dabei gebe es aber für jedes der vier Modelle zwei unterschiedliche Varianten, eines nur mit Unterstützung für das sub-6GHz-Band und eines mit sub-6GHz und mmWave. Die Varianten nur mit sub-6GHz würden zuerst auf den Markt kommen.

Bankschalter: Schlangen vor den Apple Stores, wann immer ein neues iPhone auf den Markt kam, waren zuletzt deutlich seltener und kürzer geworden, in Zeiten der Pandemie ist zudem auf Abstand zu achten und Apple empfiehlt den Online-Kauf. Doch bestellen weiter viele Leute im Web und nutzen die Abholoption im nächstgelegenen Apple Store anstatt dem Lieferdienst zu vertrauen. Apple hat nun einen ersten Apple Store in Kalifornien mit einem temporären Umbau ausgestattet, der sicheres Abholen und ebenso sichere Termine an der Genius Bar ermöglichen soll. Das Konzept Apple Express verbaut Tresen aus Holz und Plexiglasscheiben zu einer Art von Bankschalter, an dem man sein vorbestelltes Gerät abholen oder einen Beratungstermin - an einem anderen Schalter - wahrnehmen kann. So lassen sich Kunden mit Termin leichter von der Laufkundschaft trennen, die aber natürlich auch Abstände abhalten muss und nicht unbedingt nur zum Schauen in den Apple Store kommen sollte.

Weitere Nachrichten:

Kann Apple mit seiner grünen Initiative die ganze Industrie beeinflussen?

Bei Unternehmen gehört es mittlerweile zum guten Ton, dass man sich zur emissionsfreien Produktion bekennt, SAP will dieses Ziel bis 2025 erreichen, Munich RE ist dies schon seit. 2015. Ein Hersteller wie Apple hat es dabei deutlich schwerer als ein Software-Hersteller oder eine Versicherung, trotzdem hat hier Apple sehr weitgehende Versprechungen gemacht. Bis 2030 soll sogar die gesamte Zulieferkette klimaneutral arbeiten, in einem längeren Artikel hat sich das Magazin GQ Apple Initiativen etwas näher angesehen – und viel Licht aber auch Schatten entdeckt.

Tim Cook hat den Apple-Gründer Steve Jobs zwar schon lange abgelöst, Apples ökologisches Bewusstsein hat aber eine lange Tradition und keineswegs mit Lippenbekenntnissen zu verwechseln. Eine ungewöhnliche Entscheidung war etwa, mit Lisa Perez Jackson 2013 eine eigenen leitende Stelle zu schaffen. Später wurde Jackson Vice President of Environment und berichtet direkt an Tim Cook. Bei der ehemaligen  Präsidentin der Umweltschutzbehörde EPA handelt es sich aber um eine prominente Politikerin, die von Apple erst überzeugt werden musste, dass das Unternehmen es wirklich ernst meint. Wie GQ berichtet , sehen Organisationen wie der WWF und Greenpeace Apple bereits als Schlüsselfigur für die Umgestaltung der Industrie: Könnten doch auch Hersteller wie Samsung oder Huawei von ihren Kunden zu ähnlicher Nachhaltigkeit gezwungen werden. Im Unterschied zu anderen Unternehmen setzt Apple dabei nicht nur auf den Kauf von Zertifikaten, sondern investiert sogar selbst in die nötige Infrastruktur wie Kraftwerke. Bei eigenen Stores und Fabriken setzt Apple schon komplett auf erneuerbare Energien, für Zulieferer in China wurde eigens der 300 Millionen Dollar beinhaltende China Clean Energy Fund aufgelegt. Bereits 71 von Apples 200 Zulieferern habe sich zur Nutzung von 100 Prozent erneuerbarer Energien verpflichtet, darunter vor kurzem auch der Airpod-Akku-Hersteller Varta .

Ein weiterer Schwerpunkt beim Weg zu einem „grünen“ Unternehmen ist aber auch die Nutzung von Recycling-Materialien. So nutzt Apple in iPhone, iPad, Mac und Watch bereits wiederverwertete Materialien, vor allem die weiter steigende Rückgewinnung von Rohstoffen ist geplant. Bei immer mehr aktuellen Geräten setzt Apple etwa Recycling-Aluminium ein, so ist beim iPhone 11 die so genannte Taptic Engine bereits komplett aus recycelten Materialien alter Taptic Engines hergestellt. Apple ermöglicht die Abgabe von alten iPhones im Apple Store, allerdings ist die Zahl noch gering. 2019 wurden 197 Millionen iPhones verkauft, abgegeben wurden in den Stores aber nur etwa eine Million Geräte.

Ganz ohne Kritik bleibt Apple aber im Artikel nicht. So wirft laut Artikel Kyle Wiens von iFixit Apple vor, dass die Reparatur von iPhones unnötig erschwert wird. Das führe dazu, dass unzählige alte Smartphones ungenutzt herumlägen. Apple wolle aber die komplette Kontrolle über den kompletten Lebenszyklus behalten. Greg Joswiak von Apple verweist dagegen auf die lange Unterstützung der iPhones mit Softwareupdates und laut Lisa Jackson würde die Kontrolle über die Reparaturmöglichkeiten gerade die Nutzungsdauer verlängern – weil die Reparaturen korrekt durchgeführt würden...

Unsere Meinung: Apples Bekenntnis zu Umweltschutz ist ernst zu nehmen und beispielhaft für die Industrie. Apple bleibt aber ein US-Unternehmen, das andere Grundsätze als EU-Firmen befolgt und auch seinen eigenen Spielregeln folgt. Vor allem bei den Reparaturmöglichkeiten hat Apple nach unserer Meinung wirklich Nachholbedarf und ist keineswegs ein Musterschüler. Bei manchen Macbooks ist etwa die Reparatur der Tastatur nur bei gleichzeitigem Austausch von Akku und Gehäuseteilen möglich und ein Airpod Pro mit defektem Akku ist ein Komplettausfall – da sich das 5-Euro-Bauteil nicht austauschen lässt. Offensichtlich hat die Attraktivität und Leistung der Geräte bei Apple dann eben doch Priorität – selbst wenn die Reparierbarkeit und damit Nachhaltigkeit leidet. Dabei wollen wir auf das Thema proprietärer Kabel und Netzteile gar nicht erst eingehen.

US-Zoll hält Oneplus-Buds für Airpods-Fälschungen

Die US-Zollbehörden leisteten sich kürzlich einen üblen Fauxpas. Vor zwei Wochen ging den Behörden der CBP (US Customs and Boarder Protection) ein vermeintlich dicker Fisch ins Netz. Die Behörden gaben an, rund 2000 gefälschte Apple Airpods am John-F.-Kennedy-Flughafen entdeckt zu haben und bezifferten den möglichen Schaden auf rund 400.000 US-Dollar.

Der wirkliche Warenwert der vermeintlich gefälschten Airpods liegt allerdings bei rund 158.000 US-Dollar, denn tatsächlich handelte es sich nicht um gefälschte Airpods sondern um Bluetooth-Buds von Oneplus. Diese sind zwar den Apple Airpods im Design ähnlich, aber schon an der Verpackung lassen sich die Oneplus Buds leicht von den Apple Airpods unterscheiden. Warum die Behörde von Fälschungen ausgegangen ist, bleibt dabei offen.

Witzig: Über ihren Fang waren die Behörden derart angetan, dass sie es kurzerhand offiziell per Tweet verkündeten. Oneplus USA antwortete auf den Tweet der US-Behörden mit einem lockeren „Hey, give those back!“ (Hey, gebt die zurück!) mit einem Smiley.

Die Behörde verfasste sogar eine offizielle Pressemitteilung. Hier ein Auszug: „Das Abfangen dieser gefälschten Ohrstöpsel spiegelt die Wachsamkeit und das Engagement unserer CBP-Behörden für den täglichen Erfolg ihrer Missionen.“

Bis jetzt hat der US-Zoll seinen Fauxpas noch nicht eingeräumt. Gerade unter dem Twitter-Post amüsieren sich viele Nutzer über die Behörden des US-Zolls.
 

Porsche Taycan: Ab sofort stundenweise mieten

Sie wollen den vollelektrischen Sportwagen Porsche Taycan fahren, doch Kauf, Leasing oder Abo sind Ihnen zu teuer? Kein Problem: Ab sofort können Sie den Taycan für wenige Stunden mieten.

Zum Schnäppchen wird der Porsche Taycan zwar dadurch auch nicht, aber zumindest kann man ihn mal ausprobieren. Denn der Taycan kostet im Rahmen des „Porsche Drive Rental“ mindestens 193 Euro für genau drei Stunden Fahrdauer. Diese Kurzzeitmiete ist ab sofort aber nur in Stuttgart, Leipzig, Hamburg, Berlin und auf Sylt möglich. Weitere Standorte sollen noch 2020 folgen. Die maximale Leihzeit beträgt 28 Tage.

Interessierte müssen sich einmalig unter porsche.de/drive registrieren, um ihr Wunschmodell zu reservieren. Die Voraussetzung ist ein Mindestalter von 25 Jahren; der Mieter muss zudem seit mindestens fünf Jahren eine Fahrerlaubnis besitzen. Die Mietpreise beginnen bei 193 Euro für eine Leihdauer von drei Stunden und sowohl die Preise als auch die mögliche Leihdauer variieren je nach Fahrzeugmodell. Kunden laden über den Porsche Charging Service während der Mietdauer kostenfrei; bei der Fahrzeugübergabe erhalten sie zudem eine ausführliche Einführung in die Elektromobilität. Buchung und Abrechnung erfolgen per Kreditkarte.

Falls Sie einen Porsche länger als 28 Tage fahren wollen, können Sie statt zu „Porsche Drive Rental“ zum „Porsche Drive Abo“ wechseln: Porsche startet Auto-Abo - Sportwagen für 6 Monate. Fahrzeuge können dort zu einem monatlichen Paketpreis und für eine Mindestlaufzeit ab sechs Monaten gemietet werden. Falls Sie noch länger einen Porsche fahren wollen, bleiben noch die Möglichkeiten Leasing oder Kauf.






Polizei warnt: Mails zum Corona-Schutz verbreiten Malware

Das Landeskriminalamt Niedersachsen warnt vor Mails mit Schadsoftware, die erneut die Coronakrise beziehungsweise die Covid-19-Pandemie zur Verbreitung nutzen. Diese Mails sollen sich seit einigen Tagen verstärkt verbreiten, wie die Polizei betont.

Die Mails geben vor, vom Bundesministerium für Gesundheit zu stammen. Als Absenderadresse wird genannt: poststelle@bundesministerium-gesundheit.com. Den Inhalt der durchaus sorgfältig formulierten Mail können Sie hier nachlesen.

Die an die Mail angehängte Datei beschreibt angeblich neue Coronaschutzregeln für den Arbeitsplatz. Zudem werden die Empfänger dazu aufgefordert, das angehängte Dokument allen Mitarbeitern im Betrieb zugänglich zu machen. Vorsicht: Dadurch würde die Malware also weiter im Unternehmen verbreitet!

Denn eine Datei namens Arbeitsschutzregel-Corona-September.pdf.js ist in einer ZIP-Datei mit dem Namen Bund-Arbeitsschutzregel-Corona-September-1.zip an die Mail angehängt. Es handelt sich hierbei um den Downloader für eine Schadsoftware!

Wichtig: Klicken Sie das ZIP-Archiv nicht an, sondern löschen Sie die Mail. Sollten Sie die Datei bereits geöffnet haben, lassen Sie Ihren PC mit einer Antiviren-Software untersuchen. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei, am einfachsten über Ihre zuständige Onlinewache.

In der Vergangenheit haben Cybergangster immer wieder die Coronakrise für Angriffe, vor allem auch auf Unternehmen, ausgenutzt. Einen Überblick zu diesen kriminellen Machenschaften geben wir hier: Polizei warnt - immer neue Betrugsmaschen mit Coronavirus.

 




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