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Morgenmagazin vom Dienstag, 17. Dezember 2019

17.12.2019 | 07:00 Uhr |

Malwarebytes: Malware für den Mac nimmt zu +++ Apple News berichtet mit ABC über US-Wahlen 2020 +++ Apple Arcade jetzt auch im Jahresabo +++ Wie Apple Siri ohne Cloud personalisiert +++ Airpods 2. Gen bei Lidl im Angebot - 30 Euro gespart +++ Weihnachtsgeschäft: Die fünf gefragtesten Apple-Produkte +++ Samsung-Manager irrt sich: Keine Million Fold verkauft +++ Facebook verliert über 29.000 geheime Mitarbeiter-Daten +++ Jetzt als 4K-Musikvideo: Wham! - Last Christmas

17. Dezember: 249

Wir wünschen allseits Guten Morgen! Das führende Zahlensystem in unserem Alltagsgebrauch ist das Dezimalsystem. Vermutlich hängt das mit der Zahl unserer Finger zusammen, dass wir uns mit den ganzzahligen Vielfachen der fünf und der zehn am Leichtesten rechnen. Nun bieten unsere Hände zwar auch ganz andere Basen an, die zwölf Fingerglieder (ohne Daumen) etwa und daraus folgend die Zahl 60, kombiniert man diese mit den fünf Fingern (mit Daumen) der anderen Hand. Selbst das Binärsystem kann man mit seinen Fingern ausdrücken und bis 1023 zählen. Der Daumen der ersten Hand steht dafür für die 1, der Zeigefinger für die 2, der Mittelfinger für die 4 und so weiter bis zur 512, die der kleine Finger (oder der Daumen, je nachdem in welcher Richtung man zählen will) repräsentiert. Verstanden? Dann stellen Sie mal mir den Fingern die in Dezimalschreibweise die Zahl 132 dar und zeigen Ihrem Gegenüber am Frühstückstisch, in der U-Bahn oder im Büro stolz Ihr Ergebnis!

Nein, tun Sie's besser nicht. Oder sagen Sie zumindest nicht, die Macwelt habe Ihnen dazu geraten. Wollen wir uns lieber nochmal mit dem Phänomen der "runden" Zahl beschäftigen. Gerade im Abstand von fünf, zehn, fünfundzwanzig (fünf im Quadrat) Jahren wiederkehrende Tage üben eine gewisse Faszination auf uns auf. Aber manchmal kann man es gar nicht erwarten. So weiß etwa nicht nur Schröder von den Peanuts, dass man jedes Jahr Beethovens Geburtstag feiern muss. Da aber in einem Jahr Nummer 250 ansteht, hat die Stadt Bonn gestern am mutmaßlichen Geburtstag des Komponisten das Beethoven-Jahr eingeleitet. Verbürgt ist nur der 17. Dezember als Tauftag.

Wir erfreuen uns heute an dessen 249sten Wiederkehr des Meisters und seiner Musik, die womöglich nur so gewaltig und so umfangreiche wurd, weil der Künstler schon früh sein Gehör zu verlieren begann - und so vom aufführenden mehr zum komponierenden Musiker wurde. In binärer Fingerzählweise ist die 249 ein wenig kompliziert darzustellen: 128 + 64 + 32 + 16 + 8 + 1 –  Sie benötigen für die Darstellung an jeder Hand drei Finger. Rätseln Sie selbst, welche das sind und zeigen das Ergebnis Ihrem Gegenüber - jetzt aber bitte mit Gruß des Macwelt-Morgenmagazins und einem "Happy Birthday Beethoven!" obendrein.

Dem Beethoven-Jahr 2020 kann schon 2026 das nächste Beethoven-Jahr folgen, anlässlich des 200sten Todestages. Den 26. März begehen wir jedes Jahr in angemessener Andacht und erinnern uns dabei an Franz Schubert, der bei der Beerdigung Beethovens einen Toast auf den ausgesprochen haben soll, der ihm unter den Wiener Komponisten als nächstes folgen würde. Das war dann keine zwei Jahre später Schubert selbst. Eine "Unvollendete" hat Schubert mit ins Grab genommen, auch Beethoven hatte zumindest Skizzen für eine zehnte Symphonie angefertigt. Mit Hilfe von Big Data und maschinellem Lernen ist es heute leistungsstarken Computern aber möglich, symphonische Werke im Stil Schuberts und Beethovens zu errechnen: Die zehnte soll im Beethoven-Jahr zur Uraufführung kommen. Wird bestimmt ein imposantes Werk, ist aber nicht von Beethoven - und wird dann womöglich eher die Geste für 132 als die für 19 verdienen. Peter Müller

Lesetipps für den Dienstag

Angegriffen : Macs sind sicher vor Malware - das gilt so nicht, auch wenn der Hersteller Malwarebytes natürlich in eigenem Interesse auf Mac-Malware in seinem Blog hinweist. Im Jahr 2019 habe es auch einen signifikanten Zuwachs von Schadprogrammen für den Mac gegeben, wie der Hersteller aus den eigenen Statistiken schließt. Dabei räumt Malwarebytes aber auch zweierlei ein: Es gebe bei den Daten einen Bias, da sie von Rechnern stammten, auf denen die Antivirensoftware des Unternehmens installiert war, viele Nutzer also bereits eine Verunreinigung befürchtet hatten. Des weiteren sei der Mac kaum noch von traditionellen "vollen" Schadprogrammen betroffen, diese richten sich vor allem an Anwender von Kryptowährungen. Die allgemeinen Bedrohungen gehen vor allem von Adware aus und von so genannten PUPs: Potentiell unerwünschten Programmen, die sich einfach so mitinstallieren, aus Paketen wie etwa dem mittlerweile selbst von Google auf eine schwarze Liste gesetzten MacKeeper. Insgesamt habe man 16 Prozent der Vorkommen von Malware auf Macs feststellen können, was aber angesichts des Marktanteils von rund 8 Prozent eine große absolute Zahl bedeute. Auf Windows-Geräten habe man daher in diesem Jahr im Schnitt 4,2 Programme aufgespürt, die da nicht hingehörten, auf dem Mac seien es im Schnitt 9,8 gewesen. Mac-Bedrohungen haben es in diesem Jahr erstmals in die Top Five geschafft, auf die Plätze zwei und fünf. Auf dem zweiten Rang landete etwa die Adware NewTab, die Websites verändern und sich in Chrome-Erweiterungen sowie diversen Programmen wie Flight-Trackern oder E-Mail-Clients verbirgt. Auf dem fünnften Platz mit insgesamt drei Prozent aller Bedrohungen landete eine PUP namens PUP.PCVARK.

Nostalgie : Apple hat die App Rewound aus dem App Store entfernt, denn diese verstößt gegen einige Richtlinien des Angebots. So kopiere es Apple-Design,was ja genau der Sinn und Zweck der Anwendung war, denn auf den Bildschirm des iPhones bringt sie den Look längst vergessener Musikplayer wie den iPad mit Click Wheel. Apple hat sich aber auch daran gestört, dss die App für Funktionen von Apple Music zusätzliche Gebühren fordert, nicht zuletzt konnte man die App für eine von Apple halten. Der Hersteller von Rewound widerspricht den Vorhaltungen und behauptet, keine Apple-Patente verletzt zu haben. Die Skins, mit denen man den Player in einem iPod verwandeln kann, würden auch gar nicht der App beiliegen, sondern, sondern seien von Anwendern erstellte Inhalte, die sie über die App teilen. Ein Update, das Apples Bedingungen erfüllt, könnte man aber nicht platzieren, ohne die App für die bisher 170.000 Nutzer zu zerstören. Man arbeite an einer alternativen App, sei sich aber fast sicher, dass Apple auch die neue Anwendung zurückweisen werde. So werde man nun das Konzept mit einer Web-App weiter verfolgen, für deren Entwicklung müsse man aber 50.000 US-Dollar im Crowdfunding einnehmen.

Gegrilt : Die Diskussion über Apples Verhalten hinsichtlich der aus dem App Store womöglich auf Druck Chinas entfernten Aktivisten-App HKlive.map erreicht die für den nächsten Februar geplante Jahreshauptversammlung des Börsen notierten Unternehmens. Wie die Financial Times berichtet, will die Aktionärsorganisation SumOfUS über einen Antrag abstimmen lassen, die in der Gruppe versammelten Teilhaben halten ausreichend Aktien, um die formalen Hürden dafür zu überspringen. Sollte der Antrag durchgehen, müsste Apple in Zukunft seine Reaktionen auf Anfragen von Regierungen erklären und seine Policy bezüglich freier Meinungsäußerung und Menschenrechten darlegen. Die US-Börsenaufsicht SEC hat einen Antrag Apples auf Ablehnung des Vorschlags zurück gewiesen.

Neuer Preis: Apple hat nun auch ein Jahresabo für seinen Spieleservice Apple Arcade aufgelegt. Dieses kostet 49,99 Euro. Bisher war nur das Monatsabo für 4,99 Euro aktiv. Wen Apple Arcade überzeugt hat,kann vom Monats- auf das Jahresabo also umsteigen und dabei gut zehn Euro im Jahr sparen.

Berichterstattung : In den USA steht die Präsidentenwahl im November an, bereits im Februar eröffnen die Demokraten in New Hampshire ihre Kandidatenkür. Für die Berichterstattung in der News-App über die Wahl kooperiert Apple mit dem Sender ABC und der Organisation FiveThirtyEight für Wahlumfragen, gibt das Unternehmen auf seiner Website bekannt. Die Kooperation ist für das gesamte Wahljahr und darüber hinaus angelegt, über den Super Tuesday hin zu den Nominierungsparteitagen im August, der Wahl im November und der Inauguration des neuen oder im Amt bestätigten Präsidenten.

Feine Unterschiede : Mac-Programme kennen drei verschiedene Befehle für das Speichern von Dokumenten. Die Unterschiede im Detail erklärt Glenn Fleishman in seiner Kolumne Mac 911: Sichern, Sichern unter und Duplizieren arbeiten vor allem mit unterschiedllichen Versionierungen. Denn während "Sichern" auch im Hintergrund abläuft und jede Stunde oder bei wesentlichen Änderungen eine neue Fassung sichert, wird mit "Sichern unter" eine neue Versionsgeschichte begonnen, am gleichen Speicherort. "Duplizieren" hingegen legt die Datei dann auch noch an einen anderen Ort im Dateisystem ab, den man im entsprechenden Dialog selbst auswählen kann.

Wie Apple Siri ohne Cloud personalisiert

Im letzten Jahr hat sich das Verhalten der digitalen Assistentin Siri von Apple grundlegend verändert. Die Helferin reagiert nur noch auf das Kommando, wenn dieses vom Besitzer kommt, nicht aber bei Freunden oder der Familie. Apple will damit weitere iPhones im Raum davon abhalten, gesammelt loszuschnattern. Dafür muss Apple nicht zwingend Audiodaten sammeln, um Nutzer voneinander unterscheiden zu können. Stattdessen setzt der Konzern auf  vereinigtes Lernen , eine Technologie, die 2017 von Google vorgestellt wurde. Damit lassen sich unterschiedliche Kopien eines Modells zur Spracherkennung gleichzeitig trainieren. 

Die dabei erfassten Daten wandern laut Apple nicht in die Cloud, sondern werden lokal auf dem Gerät ausgewertet. Lediglich die aktualisierten Modelle werden an einen zentralen Server geschickt, der sie dann mit dem Master-Modell kombiniert. Konkrete Anfragen an Siri verlassen das Apple-Gerät hierfür nicht, dennoch werde der Assistent immer besser darin, den richtigen Sprecher zu identifizieren. Eine weitere Schutzschicht für die Privatsphäre wird durch „differenzierten Datenschutz“ geschaffen. Dazu werden die aufgezeichneten Audiodaten mit einem Störgeräusch erweitert, bevor sie in einem maschinellen Lernmodell genutzt werden. Dadurch soll eine spätere Erkennung der Audiodaten unmöglich werden.

Alles automatisch! Smart Home mit Alexa, Siri und Co.  

Airpods 2. Gen bei Lidl im Angebot - 30 Euro gespart

Seit Ende März sind die Airpods der 2. Generation auf dem Markt. Die Bluetooth-Kopfhörer verbinden sich noch schneller als zuvor und bieten außerdem eine längere Akkulaufzeit. Optional gibt es jetzt auch ein Ladecase, das Sie kabellos aufladen können. Das kostet mit 229 Euro UVP aber auch deutlich mehr als die Airpods 2 mit Standard-Ladehülle, die es für 179 Euro UVP gibt. Einige Händler bieten die Airpods 2 mittlerweile für deutlich weniger an. So auch der Discounter Lidl , bei dem Sie die In-Ears für 149 Euro und damit 30 Euro günstiger bestellen können.

Airpods 2. Gen bei Lidl statt 179 Euro UVP für 149 Euro

Das Airpods 2. Generation können Sie bei Lidl nur online bestellen, im Laden um die Ecke stehen sie nicht in den Regalen. Die Versandkosten betragen 4,95 Euro.

Alternativ finden Sie auch hier günstige Angebote der Apple Airpods 2. Generation:

Infos zu Airpods 2019:

Neu ist laut Apple der H1-Chip, der den bisherigen W1 ablöst. Vor allem die Effizienz steigert sich damit, Apple verspricht eine um 50 Prozent gestiegene Sprechdauer – dabei hören die Airpods aber stets hin, ob das Kommando "Hey Siri!" fällt und aktivieren dann den Sprachassistenten. Bisher musste man auf einen der Stöpsel drücken, um Siri in Betrieb zu nehmen. Die Einstellung zu "Hey, Siri!" findet sich wie jede Airpod-Einstellung auf dem iPhone. Beim Klangerlebnis hat wohl nicht viel geändert. Mit der in den Cases gespeicherten Ladung verspricht Apple jeweils 24 Stunden zusätzliche Laufzeit. Die induktiv ladende Hülle kommt mit allen Qi-Ladegeräten zurecht.

Weihnachtsgeschäft: Die fünf gefragtesten Apple-Produkte

Kurz vor Weihnachten ist es immer interessant, welche Produkte Preisvergleichsseiten wie Geizhals und Idealo in ihren Top-Listen auflisten. Sind die beliebtesten Produkte doch oft Geschenke, die in einer Woche unter dem Weihnachtsbaum liegen und zeigen, mit welchen neuen Produkten Apple einen Nerv getroffen hat.

Platz 1

 Das beliebteste Apple Produkt ist keine Überraschung: Es handelt sich wie im letzten Jahr um die aktuellen Airpods. Bei Geizhals nehmen die Kopfhörer aktuell den Gesamtrang 6 ein, für ein nicht mehr ganz neues Produkt ein erstklassiger Wert, mit einem Preis von knapp 150 Euro eignen sie sich aber wohl auch preislich gut als Weihnachtsgeschenk.

Platz 2

Auf dem guten 12. Verkaufsrang liegen die neuen AirPods Pro von Apple. Die ab 271 Euro teuren Kopfhörer erhielten erstklassige Wertungen, sind aber aktuell nur noch schwer zu bekommen und offensichtlich ein echter Verkaufserfolg für Apple. Tipp: Verfügbar sind sie etwa noch bei Cyberport .

Platz 3

Eine gute Geschenkidee ist immer auch ein iPad: Das drittbeliebteste Apple-Gerät ist in der Top 100 das iPad 10,2 mit 32 GB – natürlich in Spacegrau. Knapp 350 Euro kostet das schlichte aber mit einem erstklassigen Bildschirm ausgestattete Gerät, das noch vor allen iPhones in der Liste auftaucht. Im Ranking von Idealo wird es allerdings vom iPhone 11 geschlagen.

Platz 4

Auf dem vierten Platz findet sich das neue Einstiegs-iPhone: Das iPhone 11 mit 64 GB und Spacegrau. Ab 770 Euro kostet das iPhone 11 aktuell. Allerdings haben wir hier den Verdacht, dass es sich weniger um Weihnachts-Geschenke an Freundin oder Eherfrau, als Geschenke an sich selbst handelt. Auch das Modell mit 128 GB ist sehr beliebt und taucht wenige Positionen später auf den Rankings auf.

Platz 5

Auf dem fünften Platz hätten wir eigentlich das iPhone 11 Pro erwartet, allerdings kommt zuerst ein alter Bekannter: Das iPhone 8. Warum aber auch nicht? Das Smartphone ist immer noch sehr leistungsfähig und dank einer Preisreduzierung schon ab 500 Euro zu haben. Auch hier gibt es allerdings zwischen Idealo und Geizhals Abweichungen, bei Idealo ist das iPhone XR auf dem fünften Platz.

Fazit: Das iPhone 11 ist sehr beliebt, bei den reinen Verkaufszahlen kann es aber mit den Airpods nicht ganz mithalten – zumindest darin sind sich die Top-Listen der verschiedenen Quellen einig. Aber auch das iPhone 8 und iPhone XR sind noch überraschend gefragt und schlagen laut diesem Ranking das neue iPhone Pro 11 um einige Plätze – allerdings kostet dieses auch so viel wie sieben Airpods.

Samsung-Manager irrt sich: Keine Million Fold verkauft

Samsung hat die Berichte dementiert, laut denen das Unternehmen bereits 1 Million Galaxy-Fold-Geräte seit dem Start im September 2019 verkauft habe. Die Berichte - so auch unserer - stützten sich auf einer Aussage von Young Sohn-kwon, Samsung Electronic President, der die Zahl der verkauften faltbaren Smartphones eigentlich kennen sollte. Einem offiziellen Statement von Samsung zufolge irrte sich Sohn-kwon aber bei der von ihm genannten Zahl. Ein Samsung-Sprecher erklärte gegenüber der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap, Sohn-kwon habe wohl die ursprünglich geplante mit der tatsächlich verkauften Anzahl der Geräte verwechselt.

Konkret hatte Samsung vor dem Verkauf des Galaxy Fold die Zahl der verkauften Geräte im Jahr 2019 mit 1 Million geschätzt. Später korrigierte Samsung die prognostizierte Anzahl allerdings auf 500.000 verkaufte Galaxy Fold im Jahr 2019. Dies entspricht ungefähr auch den Erwartungen von Marktbeobachtern. Für das Jahr 2020 wird die Zahl der verkauften faltbaren Smartphones auf 6 Millionen Geräte geschätzt.

Facebook verliert über 29.000 geheime Mitarbeiter-Daten

Facebook hat US-Medienberichte bestätigt, nachdem das Unternehmen wertvolle und geheime Daten von über 29.000 Facebook-Mitarbeitern verloren hat. Ein Dieb hatte die Daten in einem Auto eines Facebook-Mitarbeiters bereits Mitte November entwendet. Konkret waren die Daten auf gestohlenen Festplatten, die sich im Fahrzeug befanden.

Die Daten auf diesen Festplatten waren nicht verschlüsselt oder anders gesichert. Der Diebstahl sei einige Tage später aufgefallen und Ende November hatte dann auch Facebook die Ermittlungen eingeleitet. Die betroffenen Mitarbeiter wurden allerdings erst Ende vergangener Woche über den Diebstahl ihrer Daten informiert.

Auf den Festplatten befanden sich die Daten von über 29.000 Mitarbeitern von Facebook mit dem Stand des Jahres 2018. Die Datensätze enthalten unter anderem Informationen über die Gehälter der Facebook-Angestellten, deren Bankkontaktdaten und die letzten vier Ziffern ihrer Sozialversicherungsnummern. Außerdem soll den Datensätzen auch zu entnehmen sein, welche Extra-Zahlungen die Facebook-Mitarbeiter erhalten haben. Etwa in Form von Boni oder Unternehmensanteilen.

Für die Ermittlungen hat Facebook die US-Strafverfolgungsbehörden eingeschaltet. Bisher gäbe es noch keine Hinweise für einen Missbrauch der gestohlenen Daten.

Jetzt als 4K-Musikvideo: Wham! - Last Christmas

Alljährlich zur Vorweihnachtszeit trällert überall der Weihnachtssong "Last Christmas" der britischen Popband Wham! aus den Lautsprechern. Zum 35. Jubiläum ist nun die 4K-Variante des Musikvideos hier auf Youtube verfügbar. Noch nie konnte man das Musikvideo in einer schärferen Qualität anschauen - und es gleicht einer Zeitreise zurück in die 1980er Jahre. Das 4K-Video eignet sich auch dazu, den Jüngeren zu zeigen, wie cool die 1980er Jahre waren, auch wenn die Kleidung und vor allem die Frisuren der Akteure im Video arg altbacken aussehen. Aber so war es halt damals.

Das 4K-Musikvideo "Wham! - Last Christmas" wurde auf Youtube seit seiner Premiere zum Wochenende bereits über 2,3 Millionen Mal angeschaut und ist aktuell in den Youtube-Trends. Die Bewertungen: 98.000+ "Mag ich" gegen etwa 1.200 "Mag ich nicht". Erfolgreichster Kommentar der Zuschauer: "Es ist offiziell bestätigt: 2019 ist das Jahr von HD-Weihnachten". Und ein anderer Zuschauer stellt nüchtern fest: "Bigger smiles, brighter colors, healthier people, happier time", während sich ein anderer wundert: "Die Qualität ist so gut, dass man sich wundert, dass Menschen sich in 2019 anziehen wie in den 80ern."

"Das Stück, das von einer verflossenen Liebesbeziehung handelt, hat sich zu einem Klassiker der populären Weihnachtsmusik entwickelt", heißt es in dem dazugehörigen Wikipedia-Eintrag. Die offiziell nicht bestätigte Legende besagt, dass der Sänger und Komponist des Lieds, George Michael, dem Lied eigentlich den Titel "Last Easter" also "Letzte Ostern" gegeben hatte. Die Plattenfirma wollte aber ein Weihnachtslied und prompt wurde aus dem "Last Easter" dann einfach "Last Christmas", und eines der erfolgreichsten, modernen Weihnachtslieder überhaupt war geboren und kam am 3. Dezember 1984 in den Handel.

Und hier zum Vergleich das Original-Musikvideo in der gewohnten, krisseligen 1980er-Jahre-Qualität, welches mit über 475 Millionen Aufrufen auf Youtube mit zu den erfolgreichsten Youtube-Clips überhaupt gehört:

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