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Morgenmagazin vom Dienstag, 18. Mai 2021

18.05.2021 | 07:14 Uhr | Peter Müller

Apple bestätigt: Lossless nicht auf Airpods und Homepods +++ Phil Schiller sagt bei Apple vs. Epic aus +++ Amazon will MGM übernehmen +++ Samsung zeigt neue Generation flexibler Displays +++ Microsoft Teams jetzt mit vielen neuen Funktionen +++ CovPass-App: So funktioniert der digitale Impfnachweis

18. Mai: Kommt ein Beluga nach Bonn

Macwelt wünscht einen guten Morgen! Auf den ersten Blick erscheint es erst einmal paradox: Im Chiemsee und im Starnberger See fangen die dort ansässigen Fischereibetriebe immer weniger Renken oder Seeforellen - weil das Wasser so sauber ist. Die rund um die Seen errichteten Kläranlagen filtern nicht nur allerhand Schmutz aus, den nun wirklich keiner im See haben will, sondern als Nebeneffekt auch die Rückstände des in der Landwirtschaft reichlich genutzten Nitratdüngers. Die Folge: Algen vermehren sich zwischen Prien und Chieming respektive zwischen Starnberg und Seeshaupt nicht mehr so stark, das Nahrungsangebot sinkt. Der frische Fisch wird so immer mehr zum Luxusobjekt, für das in den Restaurants südlich von München immer höhere Preise aufgerufen werden, wenn sie denn wieder geöffnet haben. Dennoch will keiner mehr zurück zu den laxen Umweltstandards zu Zeiten des Wirtschaftswunders.


Der Rhein war noch bis weit in die Neunziger Jahre, als Maßnahmen zu seiner Reinhaltung allmählich griffen, eine lebensfeindliche, giftige Brühe, eigentlich nichts weiter als der Abwasserkanal mehrerer Industrienationen. Ein kurioses Ereignis, das heute vor 55 Jahren seinen Anfang nahm, hat dann aber ein Umdenken in der Umweltpolitik eingeleitet, wie die Wochenzeitung "Der Freitag" Im Jahr 2013 zu berichten wusste . Am 18. Mai 1966 sichtete die Besatzung des Tankschiffs Melani bei Duisburg einen Beluga, einen weißen Wal. Vernünftigerweise nahm die alarmierte Wasserschutzpolizei erst einmal eine Alkoholprobe der Mannschaft, doch diese hatte nicht im Delirium fantasiert: Bis auf Höhe von Bonn sollte es das Tier in den folgenden Tagen noch schaffen. So weit war noch nie ein Wal rheinaufwärts geschwommen.  Das Tier sollte an sich in einen Zoo nach Großbritannien überführt werden, das Transportschiff kenterte jedoch im Sturm und der Wal lernte zunächst die Nordsee kennen, dann den Hafen von Rotterdam und den Niederrhein. Nach einer mehrtägigen Treibjagd gelangte der natürlich "Moby Dick" genannte Meeressäuger wieder in die Nordsee und verschwand anschließend im Nirgendwo.

Was das mit dem Gewässerschutz zu tun hat? Der Wal hatte nach kurzer Zeit in der Brühe sichtbar mit Hautausschlag zu kämpfen, wirklich weiß war er da schon lange nicht mehr. Ein Fisch dieser Größe hätte die Tage im Rhein kaum überlebt, da er den mit Wasser nur noch entfernt ähnlichen Rheininhalt hätte durch seine Kiemen filtern müssen. Moby Dick aber hatte wie alle seine Artgenossen Lungen.

So zeigte ein tierischer Gast 1966 den Menschen in Deutschland, dass sie etwas an ihrer erfolgreichen Industrie ändern müssen, um nicht selbst in Schmutz unterzugehen. Am 18. Mai vor 15 Jahren hingegen besuchte erneut ein Wildtier das Land, musste aber sehr schnell merken, dass man in Bayern nicht besonders willkommen ist, wird das eigene Verhalten als problematisch empfunden. JJ1 hieß der zwei Jahre alte Braunbär offiziell, der Volksmund taufte ihn auf den Namen Bruno. Anders als bei Moby Dick gelang es seinen Jägern aber nicht, Bruno wieder in ein natürlicheres Habitat zurück zu verjagen - der Bär, ein sich nicht normal verhaltender Bär, sondern ein Problem-, gar Schadbär, steht mittlerweile ausgestopft im Museum Mensch und Natur in München. Das hat leider noch zu, auch am heutigen Weltmuseumstag. Aber ein Ende scheint in Sicht, da Schutzmaßnahmen greifen.

Lesetipps für den Dienstag

Haken an der Sache: Apple stellt seine gesamte Musikbibliothek in Apple Music auf Lossless um, ohne höhere Kosten, das ist schön. Doch ausgerechnet Nutzer von Apples eigenen Soundlösungen Airpods (mit Pro und Max) sowie die Homepods können diese hohe Auflösung nicht wiedergeben. Grund sind die Beschränkungen des Bluetooth-Protokolls, Apple müsste sein eigenes proprietäres Protokoll entwickeln, um komplett verlustfrei Musik auf Airpods und Co. übertragen zu können. Auch der Stream per Airplay von iPhone, iPad und Mac auf den Homepod bringt nicht den gewünschten Effekt, auch nicht, wenn man die Airpods Max per Lightning-Kabel an den Mac anschließt. Doch muss man sich über diese Einschränkung nicht grämen, die meisten Ohren können ohnehin keinen Unterschied zwischen AAC und Lossless wahrnehmen. Was aber Apples Ohrhörer exklusiv können, ist Spatial Audio, jener Raumklang, in dem zum Start im Juni erst einige tausend Titel abgemischt sein werden.

Vorbereitet: Für Apple Lossless und Spatial Audio ist iOS 14.6 Voraussetzung sowie die assoziierten Updates auf iPadOS 14.6, tvOS 14.6 und macOS 11.4. Apple hat gestern die vierte und letzte Beta für iOS 14.6 veröffentlicht, die Änderungen in Apple Music sind noch nicht zu sehen, da es dafür serverseitig noch Aktualisierungen braucht. In den USA führt das Aupdate auch Apple Card Family ein und für alle die im April angekündigten Podcasts-Abonnements. Eine Änderung ergibt sich auch bei der seit iOS 14.2 integrierten Musikerkennung per Shazam: Diese ist nun als App Clip verfügbar .

Verschoben: Wie Bloomberg berichtet, haben Apples Zulieferer Probleme, das neue Mini-LED-DIspley für das iPad Pro 12,9'' in ausreichenden Stückzahlen zu produzieren. Zusammen mit der allgemeinen Chip-Knappheit führt das zu Verzögerungen bei der Auslieferung, bei Bestellung im Apple Store ist mittlerweile Juli als Liefertermin angegeben.

Aussage: In seiner Aussage im Prozess Epic vs. Apple hat Apple-Fellow Phil Schiller einige interessante Fakten zum App Store verraten, die der Öffentlichkeit bis dato nicht bekannt waren. So zahlen auf dem Apple TV etwa die meisten Annbieter von Inhalten schon im ersten Jahr nur 15 Prozent Kommission, Apple betrachtet das als Entgegenkommen für die notwendige Siri-Integration, damit man per Sprachbefehl aus dem gesamten Angebot die richtige Show finden kann. Das Small Business Program, in dessen Rahen kleinere Anbieter seit Anfang dieses Jahres nur 15 Prozent an Apple abdrücken müssen, habe man seit 2016 geplant, die Klage Epics habe die Umsetzung aber ein wenig beschleunigt. Warum die Gebühr nicht unter 15 Prozent fallen konnte, begründet Schiller mit Befürchtungen, der Service könne anderweitig zur Geldwäsche genutzt werden, die eigene Betrugsabteilung habe Bedenken geäußert. Diese arbeite unter dem Akronym FEAR, was nicht "F*** Everyone And Run" bedeutet, sondern für "Fraud", "Engineering", "Algorithms" und "Risk" steht. Diese Abteilung arbeitet unabhängig von der regulären Freigabe. Es gebe auch noch einen wesentlichen Unterschied zwischen Streaming-Anbietern wie Netflix und Spiele-Streamern wie xCloud: Bei ersteren stimmen die Kunden den Bedingungen des gesamten Services zu, bei letzterem bei jedem Spiel einzeln. Apple möchte aber die Kontrolle bei Spielen hinsichtlich Altersfreigabe, Kindersicherung und Datenschutz auf Basis jeder einzelnen App behalten.

Merger: Amazon hat laut eines Berichts von The Information Interesse an einer Übernahme des Konzern MGM, der unter anderem die Rechte an James Bond hält oder auch Serien wie "The Handmaids Tell" oder "Fargo" produziert. Die vor wenigen Tagen angekündigte Rückkehr von James Blackburn zu Amazon passt da ins Bild, Blackburn soll eine neue globale Mediengruppe unter dem Dach Amazons führen. Ob die Übernahme von MGM zustande kommt, sei noch völlig offen. In der Branche kommt es offenbar zu mehr Konsolidierungen, AT&T will angeblich sich von Warner Media trennen, das mit Discovery zu fusionieren plant.

Sicherheit : Von einem potenziell gefährlichen Bug auf den Servern des Anbieters von Sicherheitskameras Eufy berichten unabhängig voneinander mehrere Reddit-Nutzer. Diese wollen plötzlich Live-Streams oder aufgezeichnete Videos von anderen Eufy-Nutzern auf ihren iPhones gesehen haben. Die Hintergründe sind bisher nicht geklärt, ebenso ist unbekannt, wie viele Anwender davon betroffen sein könnten und in welchen Weltgegenden. Nur scheint sicher zu sein, dass keine Streams, die über Apples Homekit Secure Video gespeichert wurden, davon betroffen sind. Apple speichert die Aufnahmen von kompatiblen Kameras verschlüsselt auf seinen eigenen Servern, auf die Server der jeweiligen Anbieter werden so keine Filme und Fotos abgelegt.

Weitere Nachrichten:

Samsung zeigt neue Generation flexibler Displays

Im Rahmen der Display Week 2021, die aufgrund der Corona-Pandemie auch in diesem Jahr wieder nur online stattfindet, hat Samsung Display neue Bildschirm-Konzepte vorgestellt . Gerüchte um ein an zwei Stellen faltbares Galaxy-Gerät gibt es bereits seit einigen Monaten – mit dem neuen S-Foldable OLED-Panel von Samsung Display könnte das Konzept in den nächsten Jahren Realität werden. Der Prototyp verfügt über zwei Scharniere und kann S-förmig zusammengefaltet werden. In diesem Zustand lässt sich die Hardware wie ein Smartphone nutzen. Aufgefaltet verwandelt es sich in ein Tablet mit 7,2 Zoll Bildschirm-Diagonale.

An faltbaren Tablet-PCs scheint Samsung ebenfalls zu arbeiten. Hinweise darauf liefert die Enthüllung eines faltbaren Panels mit stattlichen 17 Zoll Bildschirm-Diagonale. Im aufgefalteten Zustand bietet der Prototyp ein Seitenverhältnis von 4:3. Auf der Display Week zeigt Samsung Display jedoch nicht nur faltbare, sondern auch rollbare Bildschirme. Der Prototyp des sogenannten Slidable OLED-Bildschirms ermöglicht das seitliche erweitern des Smartphone-Displays ohne Scharniere oder Falt-Mechanismus. 

Die letzte der gezeigten Neuerungen auf der Display Week ist Samsungs Under Panel Camera Display. Hier ist die Front-Kamera eines Notebooks direkt unter dem Bildschirm verbaut. Das soll Edge-to-Edge-Displays nicht nur bei dieser Geräteklasse ermöglichen. Zum Einsatz kommen, soll die Technik Gerüchten zufolge bereits beim Galaxy Z Fold 3. Das Smartphone soll über eine Front-Kamera verfügen, die direkt unter dem Bildschirm verbaut wird. Mit der offiziellen Ankündigung des Smartphones rechnen Branchen-Experten im Juni 2021. Der Release könnte im Juni oder Juli erfolgen.

Microsoft Teams jetzt mit vielen neuen Funktionen

Die leistungsstarke Group-Chat-Software Microsoft Teams erhält ab sofort mit einem umfangreichen Update zahlreiche neue Funktionen spendiert. Über die neuen "persönlichen Funktionen" sollen die Nutzer über Microsoft Teams nicht nur ihr Berufsleben, sondern fortan auch ihr Privatleben besser managen können.

"Bei Microsoft wollen wir allen helfen, die Freude an der Zweisamkeit wiederzuentdecken. Denn das Leben ist besser, wenn wir zusammen sind", heißt es seitens Microsoft. Durch die Corona-Pandemie habe weltweit die Nutzung von Microsoft Teams im Beruf zugenommen. Nun sei die Zeit gekommen, in Teams auch Funktionen zu integrieren, die es den Nutzern vereinfachen, mit ihren Liebsten und Bekannten in Kontakt zu bleiben.

Die neuen persönlichen Funktionen können alle Teams-Nutzer (egal von welcher Plattform aus; also Desktop, Mobile oder Web ) aktivieren, in dem sie oben rechts auf ihr Profilbild klicken und dann "+ Persönliches Konto hinzufügen" auswählen. Damit wird ein vom beruflichen Teams-Konto vollständig getrennter neuer Bereich in Teams eingerichtet, in dem Sie Familienmitglieder und Bekannte in Chat-Gruppen einladen können, um sich mit ihnen per Text oder Video-Gesprächen zu unterhalten. Inklusive eines gemeinsamen Kalenders zur Planung von Aktivitäten und weiterer Funktionen. 

 

Sie können einen anderen Nutzer einladen, indem Sie einfach auf "Zu Microsoft Teams einladen" klicken. Sie erhalten einen Link, den Sie dann per Mail verschicken können. Über einen Klick auf das Profilbild oben rechts können Sie jederzeit zwischen dem beruflichen und persönlichem Teams-Bereich hin und her wechseln.

Einige der Funktionen, die zur Auswahl stehen:

  • Im Zusammen-Modus ("Together Mode") können Video-Calls mit mehreren Teilnehmern geführt werden, die sich in einem virtuellen Raum befinden. Dabei steht eine große Auswahl an Szenarien zur Auswahl, wie etwa ein Familientisch, ein Coffee-Shop oder ein Sommerurlaubsort. Zur weiteren Auflockerung der Video-Gespräche stehen animierte Emojis bereit, mit denen auf andere Gesprächsteilnehmer reagiert werden kann. Auch für Kinder und Jugendliche sind passende Elemente dabei, die etwas mehr Spaß in solche Gesprächsrunden bringen sollen.

  • Videogespräche dürfen aktuell mit bis zu 300 Personen durchgeführt werden. Grundsätzlich gilt die Regel: 1-zu-1-Videogespräche sind gratis mit einer Maximallänge von bis zu 24 Stunden möglich. Während der Covid-Pandemie sind Gruppengespräche mit bis zu 300 Personen und bis zu 24 Stunden am Stück gratis. Sobald irgendwann die Covid-Pandemie vorbei ist, dürfen bis zu 100 Teilnehmer bis zu 60 Minuten am Stück die Funktion nutzen.

  • Aus Elementen in einem Gruppenchat können Aufgaben für die Gruppenmitglieder generiert werden. Wenn also beispielsweise Papa im Familien-Gruppenchat feststellt, dass keine Milch mehr im Kühlschrank ist, kann er Mama die Aufgabe zuteilen, Milch einzukaufen. Der Eintrag kann dann einfach einer Einkaufsliste hinzugefügt werden.

  • Oft müssen in einer Gruppe auch mal Entscheidungen getroffen werden: Wohin geht´s in den Urlaub? Welchen Film will man sich im Kino oder auf Disney+ gemeinsam anschauen? Hierfür bietet Teams die Möglichkeit, eine Umfrage im Chat zu starten. Daran kann dann auch eine Handlung geknüpft werden, wie etwa die Aufgabe für Gruppenmitglied XYZ, die Kinokarten zu besorgen oder ein Group-Watch-Event auf Disney+ einzurichten und den Link dazu zu verschicken.

CovPass-App: So funktioniert der digitale Impfnachweis

Die Pläne für die offizielle deutsche App für den digitalen Impfnachweis werden konkreter. Die App wird den Namen "CovPass" tragen und soll laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) schon "bald" erscheinen, voraussichtlich im Juni. Auf der für die App eingerichteten Website digitaler-impfnachweise-app.de wird auch schon die Funktionsweise der App erläutert.

Der Impfpass in Papierform wird durch die CovPass-App nicht obsolet. Das RKI bezeichnet den digitalen Impfpass via CovPass als eine ergänzende Möglichkeit für alle Bürger(innen), um einen Nachweis für eine vollständige Corona-Impfung vorlegen zu können. In naher Zukunft wird dieser Impfnachweis eine immer größere Rolle spielen, wenn immer mehr Geschäfte, Gastronomiebetriebe und Veranstaltungen öffnen beziehungsweise durchgeführt werden dürfen.

 

Es soll auch eine Verknüpfung mit der Corona-Warn-App geben. Dazu sind aber noch keine genaueren Details bekannt. Fest steht nur, dass für den digitalen Impfpass eine zusätzliche App auf allen Android- und iOS-Geräten installiert werden muss. Der größte Vorteil des digitalen Impfpasses: Er ist fälschungssicherer als der Papier-Impfpass.

 

Über die CovPass-App sollen die Anwender künftig ihre Corona-Impfungen per QR-Code auf ihr Smartphone übertragen können. Als Nachweis für den vollständigen Impfschutz reicht es dann, die CovPass-App zu starten und den QR-Code anzeigen zu lassen, der von dem Prüfenden dann eingescannt und entsprechend verifiziert werden kann. Dabei muss der Nutzer noch ein Ausweisdokument vorlegen.

Voraussetzung ist allerdings, dass der Geimpfte ein entsprechendes fälschungssicheres Impfzertifikat erhalten hat, über welches er dann die Corona-Impfung in der CovPass-App registrieren kann. Dieses wird der Nutzer entweder digital bei der Corona-Impfung oder als Ausdruck auf Papier im Impfzentrum oder in der Arztpraxis erhalten. Die vollständige Impfung kann der Nutzer dann über die CovPass-App über den QR-Code nachweisen, wenn 14 Tage nach der letzten Impfung vergangen sind.

Ähnlich wie bei der offiziellen deutschen Corona-Warn-App gelten auch bei der CovPass-App strenge Datenschutzregeln. Das RKI verweist darauf, dass die vollständigen Impfdaten dauerhaft nur auf den Smartphones gespeichert werden. Außerdem enthalte der QR-Code nur einen minimalen Datensatz gemäß den EU-Vorgaben und sei durch eine starke Signatur geschützt und könne nicht gefälscht werden.

Laut den aktuellen Zahlen des RKI wurden seit dem Impfstart vor knapp sechs Monaten bereits über 40,1 Millionen Impfdosen verabreicht und bisher sind knapp 9,3 Millionen Menschen vollständig geimpft. Aktuell werden täglich an Wochentagen über eine Million Impfungen verabreicht.

Eine Herausforderung wird es sein, die bereits vor Einführung des digitalen Impfpasses durchgeführten Impfungen dann auch ab Juni zu digitalisieren. Derzeit gibt es noch keine Informationen darüber, wie genau das geschehen wird. Wie also die bereits geimpften Personen einen digitalen Nachweis erhalten werden.

Der Spiegel hatte erst kürzlich berichtet, dass alle bereits vor Einführung der CovPass-App geimpften Personen ihren digitalen Nachweis per Post erhalten könnten. Der Brief enthalte einen QR-Code, der in der CovPass-App eingescannt werden könne. Alle nach Einführung der CovPass-App geimpften Personen sollen nach der zweiten Impfung ein entsprechendes digitales Zertifikat zum Einscannen in die App erhalten, mit dem sie dann zwei Wochen nach dem zweiten Impftermin ihre vollständige Corona-Impfung nachweisen können.

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