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Morgenmagazin vom Dienstag, 24. März 2020

24.03.2020 | 07:17 Uhr | Peter Müller

Kuo: iPhone 12 Pro Max mit besser Bildstabilisierung, iPhone von 2022 mit Periskop-Zoom +++ Apple TV bald mit mehr Speicher und Kinderkonten? +++ Mac-Fachhändler und Corona: Reparatur und Service weiter verfügbar +++

24. März: Dem Erreger was gehustet

Macwelt wünscht Guten Morgen! Komische Situation, das alles, nicht eingesperrt aber gewissermaßen isoliert im Home Office, und das vermutlich für längere Zeit als die 40 Tage, die einer Quarantäne entsprechen. Dabei stellen wir auch fest, dass wir in unserem Beruf privilegiert sind und tatsächlich auch von zu Hause arbeiten können. Wie der Politikwissenschaftler Herfried Münkler gestern dem Spiegel erklärte , sind diese Privilegien auch in früheren Zeiten nur bestimmten Kreisen vorbehalten gewesen. Damals nicht den digital natives, sondern den anders durch Geburt bevorzugten Wohlhabenden und Besitzenden. Während der Pestepidemie des 14. Jahrhunderts zog sich der Adel eben aus den Residenzen in den siechenden Städten auf die Landsitze zurück und vertrieb sich dort die Langeweile mit allerlei kreativen Maßnahmen - Boccaccios "Decamerone" sei so entstanden.

Eine ähnliche Mortalität wie bei der Pest ist selbst im schlimmsten Katastrophenszenario mit zusammen brechenden Gesundheitssystemen nicht zu befürchten, die Lage ist aber auch so schon ernst genug und wenig Anlass für Sorglosigkeit. Selbst wir beruflich privilegierten müssen irgendwann einmal zum Einkaufen vor die Tür, da lässt sich der Abstand nicht immer so einhalten, wie es geboten ist.

Bleibt die Hoffnung auf eine Verlangsamung der Ausbreitung, man mag trotz neuer Zahlen des RKI aber nicht einmal vorsichtig optimistisch sein. Die lange Inkubationszeit von bis zu zwei Wochen des Sars-CoV-2 trägt zu seiner Gefährlichkeit bei.

Es bleibt aber die Hoffnung auf die Wissenschaft. Ein Impfstoff gegen das Virus ist nur eine Frage der Zeit, 18 Monate oder so können sich aber gewaltig ziehen. Und ob bereits zugelassene antivirale Medikamente auch gegen Covid-19 helfen, sei dahin gestellt.

Anders als zu Zeiten der Pest und später der Cholera und der Tuberkulose ist der Erreger aber nun mal bekannt und somit mit Maßnahmen greifbar. Die Pest, die im 14. Jahrhundert vermutlich über die Seidenstraße nach Europa kam, und ein Drittel der Bevölkerung dahin raffte, war lange nur ein einem einzigen Aspekt verstanden: Abstand hilft. Nur so lief sich die Infektion früher oder später tot - und eben weil sie viele Menschen tötete.

Wie bei der Pest war auch in Zeiten der Tuberkulose - und ist es heute noch - Reichtum ein Mittel, die Krisenlage zu überstehen, Abstand das Gebot der Epoche. Abstand, den man sich leisten können muss. So wütet heute noch die Tuberkulose meist in Armut, weil dort der Erreger die besten Bedingungen zur Vermehrung findet. Am 24. März 1882 war auch klar, welches Bakterium die Lungenkrankheit auslöst: Robert Koch stellte an jenem Tag die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit vor – der 24. März ist daher der Welttuberkulosetag

Und wenn wir auch heute das Datum des Weltcovid19tages noch nicht bekannt ist: Das Robert-Koch-Institut wird uns rechtzeitig und umfassend über neue Erkenntnisse der Forschung informieren. So lange halten wir uns so akribisch wie irgend möglich an die Vorgaben der Virologen und Epidemiologen dort. Vor alem Wissen ist ein Privileg, das in diesen Zeiten überlebenswichtig ist.

Lesetipps für den Dienstag

Das jüngste Gerücht : Das iPhone 12 kommt, angeblich im Herbst ohne Verzögerung. Spekulationen schießen schon lange ins Kraut, die Spezifikationen dürften auch schon relativ sicher feststehen. Das iPhone 12 Pro Max etwa soll einen etwas größeren Bildschirm bekommen, er wachse von 6,5 auf 6,7 Zoll in der Diagonale, so der Konsens bisher. Ming-Chi Kuro behauptet nun, das die Kamera des Spitzenmodells eine Funktion von digitalen Spiegelreflexkameras exklusiv bekommen soll: Die sensorbasierte Bildstabilisierung (sensor-shift image stabilization). Dabei werde der Sensor der Kamera mit Hilfe elektrischer Aktoren um die Bildebene bewegt. Registrieren die Beschleunigungssensoren eine Bewegung, werde diese in Echtzeit aus der Belichtung herausgerechnet. Diese Technologie könnte allen drei Kameras zugute kommen, die Ultrawide-Kamera hat bisher keine optische Bildstabilisierung, weswegen mit ihr auch der Nachtmodus nicht nutzbar ist. Laut Kuo will Apple die Technologie im Jahr 2021 auf alle Modelle ausweiten, warum es 2020 nur im einen der Pros kommen soll, verrät er nicht.

Mit Profil: Für Netflix und Hulu ist es ein alter Hut, dass mehrere Personen in einem Haushalt oder einem anderen Sozialverband einen Account nutzen und bieten User-Profile an. Die Geschmäcker sind nun mal verschieden und für die jüngsten in der Gruppe ist nur ein Teil des Angebots zu empfehlen. Amazon Prime Video will nach einem Bericht von NDTV nun auch Profile anbieten, nach und nach werden Kunden des Services einen Profilpicker in den Einstellungen der Amazon-App auf SmartTV, Fire-TV-Stick oder Apple TV sehen. Darunter lassen sich für bis zu sechs Nutzer Profile für Erwachsene und Kinder anlegen, von einem Masteraccount aus.

Mehr Speicher : Auch das Apple TV soll nach einem Bericht von iUpdate einen Kinder-Modus bekommen, mit dem Eltern sicher stellen können, dass der Nachwuchs nur Sendungen sieht und Arcade-Spiele spielt, die auch wirklich geeignet sind. Dies sei eine Sache von tvOS 14, das man im Herbst erwarten könne. Neue Hardware plane Apple aber auch, das Apple TV 4K war im Herbst 2017 auf den Markt gekommen und in zwei Varianten mit 32 GB und 64 GB Speicher erschienen. Auch wenn die Inhalte in der Regel auf das Gerät gestreamt werden und selbst Spiele nicht komplett installiert sein müssen, um zu funktionieren, ist der Speicher wenig großzügig bemessen. Apple plane daher eine Verdoppelung auf 64 GB und 128 GB. Das Apple TV werde mit tvOS 14 eine eigene Version der Bildschirmzeit bekommen. Ein flotterer Prozessor würde das Paket abrunden.

Mehr Laune : Apple Music unterstützt die Leute, die im Home Office arbeiten müssen mit neunen Musiksammlungen. Wie Engadget berichtet, ist die teils kuratierte und teils von Algorithmen nach dem persönlichen Geschmack gefüllte Kollektion "Get up! Mix" neu im Angebot, im Bereich "Für dich". In Deutschland heißt das offenbar Power Mix, wir haben jedenfalls in unserem Account einen solchen gefunden, der gestern aktualisiert wurde und wie das Morgenradio wecken soll - nur ohne Moderator. Die Moderatoren von Apples Streamingradio Beats One haben sich übrigens in ihre Heimstudios zurückgezogen und senden von dort. Die von Engadget ebenfalls angekündigte Playlist "Home DJ" für Heimarbeiter fehlt noch, auf dem Mac kann man nun aber wie auf iPhone und iPad Live Lyrics genießen.

Mehr Power : Ab morgen sollten laut Apples Ankündigung von letzter Woche die ersten Exemplare der neuen iPad Pro bei den Bestellern eintrudeln. Wie 9to5Mac entdeckt hat, liefert Apple schon bis zu zwei Tage vorher die Tablets an einzelne Kunden aus. Der Reddit-User Zindexed habe auch gleich die Gelegenheit genutzt, erste Benchmarks zu veröffentlichen, im Single-Core ist er auf 1114 Punkte gekommen, das iPad Pro von 2018 brachte es auf 1111 Punkte. Keine sonderlich großen Unterschiede zeigen sich auf im Multi-Score von Geekbench, 4654 zu 4604 Punkte. Im Metal Score zeigt das neue Modell bessere Fortschritte und schlägt mit seinen 9894 Punkten das Vorgängermodell mit seinen 9146 Punkten klar. Synthetische Benchmarks sagen aber wenig über die echte Leistungsfähigkeit aus, zumal sie nun auf iOS 13.4 aufgenommen wurden.

Mehr Zoom: Bis 2022 ist noch lange hin und doch würde so mancher gerne eine Zeitmaschine besteigen, um aus der Zukunft auf eine in einer schauderlichen Vergangenheit überwundene Krise zurück zu blicken. Aber auch aus anderen Gründen reiste man vielleicht gerne nach 2022 und bliebe dort, das iPhone wird in zwei Jahren noch besser sein. Das gilt zwar für jeden Zeitraum, doch eine Prognose von Ming-Chi Kuo lässt hoffen, dass Apple ein wesentliches Manko der Kamera behebt: Den mangelnden Zoom. Seit dem iPhone 7 (Plus) aus dem Jahr 2016 gibt es immerhin bei einigen Modellen einen zweifach optischen Zoom, den man digital bis auf zehnfach aufdrehen kann, was letztendlich aber nur eine Vergrößerung des Bildausschnittes bedeutet. Andere Hersteller warten mit weit besseren optischen Vergrößerungen auf. Ein von Kuo beschriebenes Periskopobjektiv soll nun für Apple Abhilfe schaffen, weitere Details nennt er nicht, die Zukunft ist ja auch noch vage. Anders als ein ausfahrbares Objektiv einer System- oder DSLR-Kamera, bei der man mechanisch die Brennweite ändert, arbeitet eine Periskoplinse mit einem Spiegel oder einem Prisma als Refraktor, so kann man die notwendige Länge des Strahlengangs zur Vergrößerung erheblich verkürzen und die Mechanik in das Innere des Gehäuses verbauen.

Mac-Fachhändler und Corona: Reparatur und Service weiter verfügbar

Für den deutschen Einzelhandel ist die Schließung von Ladengeschäften eine Katastrophe, ist doch eine baldige Wiedereröffnung ungewiss und die Fixkosten enorm. Für einen Konzern wie Apple mag die Schließung der Stores verkraftbar sein, für den Fachhandel aber nur sehr begrenzte Zeit. Viele Mac-Fachhändler wie Gravis, Comspot und zahllose kleine Einzelläden bieten aber weiter Beratung und Verkauf. Da die Bestimmungen in vielen Bundesländern abweichen gibt es dabei aber große Abweichungen – so kann man in Dortmund etwa ein zu reparierendes Gerät abgeben, in München nicht. In den nächsten Wochen kann sich hier außerdem noch viel ändern.

Wenig ändert sich für Firmen, die schon länger auf Online-Handel setzen wie etwa Mactrade oder Notebooksbilliger. Aber auch bei diesen Anbietern kann Corona durch Krankheiten und Home-Office für längere Lieferzeiten sorgen. Wie haben einige der größeren Anbieter ausgewählt und ihr aktuelles Angebot aufgelistet. Was man wissen sollte: Auch viele kleine regionale Läden bieten weiterhin telefonische Beratung, Reparaturen oder Verkauf. So bietet etwa der Münchner Händler Salespoint jetzt Beratung per Facetime und Telefon , viele Systemhäuser wie Aixxess sind für ihre Kunden weiter per E-Mail und Telefon erreichbar. Wir können leider aus Platzgründen nur eine begrenzte Auswahl an Angeboten auflisten. Eine Liste aller autorisierten Apple-Händler ist inklusive Kontaktdaten hier verfügbar .

Comspot : Bei Comspot sind alle Stores und Repair Hubs geschlossen, Online-Bestellungen sind möglich. Auch dieser Händler bietet weiter Reparaturen an. Der Ablauf:  Man erstellt über Comspot ein  DHL-Versandlabe und schickt das Gerät auf Kosten von Comspot zu. Ein unverbindlicher Kostenvoranschlag wird erstellt, nach einer Zustimmung wird dann das Gerät repariert – oder zurück geschickt.  Die üblichen Reparaturpreise sind aber auch in einer Reparatur-Preisliste aufgeführt, Kontakt ist per E-Mail und Telefon möglich.

Compustore : Die Kette Compustore hat landesweit Filialen, hier ist das noch angebotene Spektrum recht unterschiedlich. Einige Filialen sind aktuell geschlossen, viele bieten aber telefonische Beratung und Bestellung, Bestellungen sollen noch am gleichen Tag ausgeliefert werden. Bei der Reparaturabwicklung ist eine telefonische Anfrage zu empfehlen. Manche Filialen haben eine Sondergenehmigung der Behörden, hier ist die persönliche Abgabe in der Filale möglich: Aktuell etwa im Compustore Regensburg, Compustore Nürnberg, Theile Speyer, Bense Dortmund, Bense Münster, Bense Düsseldorf.

Cyberport: Cyberport ist wohl vor allem als Online-Händler bekannt, bietet aber über Service-Dienste wie das Aufrüsten von Macs und Reparaturen an. Wie man uns ausdrücklich bestätigte, werden Reparaturen weiter durchgeführt. Das Gerät muss aber eingeschickt werden. Reparaturen von Smartphones und Tablets führt Cyberport über den Dienstleister W-Support durch. Reklamationen von defekten Geräten sind möglich, der Altgeräte-Service ist aktuell allerdings nicht verfügbar. Cyberport weist aber darauf hin, dass bei Anfragen per Telefon längere Wartezeiten möglich sind.

EP: Läden – Electronic Partner: Unter dem Namen Electronic Partner sind zahlreiche Fachgeschäfte organisiert, die ebenfalls ihre Verkaufsflächen schließen mussten. Diese bieten weiterhin aber Telefonservice für die Beratung und Bestellung. Online-Bestellungen sind weiterhin möglich, auch per E-Mail. Auch der Kundendienst bleibt im Einsatz.

Expert: Auch die Fachhandelskette Expert setzt auf telefonische Beratung und Online-Bestellung. Die Adresse und Telefonnummer des nächsten Marktes erfährt man über die Expert-Homepage. Zusätzlich sind bei manchen Läden auch Bestellung und Reservierung per WhatsApp und Facebook Messenger möglich.

Mediamarkt: Die Filialen des Mediamarkts sind geschlossen, es gibt aber weiterhin eine Abholmöglichkeit. Die Kette hat in vielen Filialen eine spezielle Abholstation eingerichtet, in der „unter Einhaltung höchster Infektionsschutzmaßnahmen“ die Abholung möglich ist. Abholzeiten sind Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr.

Unsere Meinung: Es wäre sehr schade, wenn die Corona-Krise eine funktionierende Händler-Landschaft schädigen würde. Bieten diese doch eine wertvolle Bereicherung für die Apple-Plattform und wichtige Ergänzung zu den wenige Apple Stores. Wir hoffen, dass Kunden den jeweiligen Fachhändlern auch in den nächsten Wochen die Treue halten werden.

Amazon stoppt den Versand von nicht essentiellen Waren

Amazon stellt laut einem Bericht von Reuters den Versand von „nicht grundlegenden“ Produkten ein. Das gilt derzeit aber nur für Italien und Frankreich. Amazon reagiere damit auf das Coronavirus. Italien ist besonders schwer von der Covid19-Epidemie betroffen. Aber auch in Frankreich steigen die Zahlen der Infizierten und der an Covid19 gestorbenen Menschen weiter an.

Konkret würden Amazon.it und Amazon.fr keine Bestellungen von nicht essentiellen Produkten entgegennehmen. Die Amazon-Mitarbeiter in den Versandzentren sollen sich durch diese Einschränkung auf den Versand der derzeit besonders wichtigen Waren konzentrieren können. Dazu zählt Amazon unter anderem Babyprodukte, Gesundheits- und Haushaltswaren, aber auch Kosmetikprodukte. Ferner Lebensmittel sowie Tierfutter und Produkte aus den Bereichen Industrie und Wissenschaft.

Nicht grundlegende Produkte können Amazon-Kunden aber weiterhin bei auf Amazon anbietenden Unternehmen bestellen, die nicht die Versandlogistik von Amazon nutzen, sondern selber versenden. Deren Zustellung kann derzeit aber länger als gewohnt dauern.

Wie uns ein Amazonsprecher bestätigte, habe Amazon für seine Mitarbeiter „social distancing”-Anweisungen erlassen. Das mache es erforderlich, dass Amazon seine verfügbaren Kapazitäten auf die Produkte mit höchster Priorität konzentriere. Deshalb würden Amazon.it und Amazon.fr vorübergehend die Annahme von Bestellungen für niedriger priorisierte Produkte stoppen. Bereits bestehende Bestellungen würden aber noch abgearbeitet.

Kunden könnten solche Produkte aber nach wie vor bei Amazonpartnern bestellen, sofern diese selbstständig an ihre Kunden ausliefern.

Amazon hatte bereits am vergangenen Dienstag angekündigt, dass es in den USA, Großbritannien und anderen europäischen Staaten dem Versand von medizinischen Produkten und von Haushaltswaren Vorrang einräumen wolle.

Darüber hinaus achte Amazon darauf, dass die Mitarbeiter in den Amazon-Versandzentren untereinander den Mindestabstand und die Hygienevorgaben einhalten.

Steam meldet neuen Spieler-Rekord

Die Coronavirus-Krise beherrscht weltweit die Schlagzeilen und zwingt die Menschen zu Änderungen ihrer Lebensgewohnheiten. In Deutschland herrscht seit Sonntagnachmittag und für die nächsten zwei Wochen ein Kontaktverbot. Die Reduzierung der Sozialkontakte führt auch dazu, dass die Menschen immer mehr Zeit im Internet verbringen. Das macht sich weiterhin im Bereich Gaming bemerkbar.

Valve, die Betreiberin der Spiele-Plattform Steam, hat nun einen neuen Nutzerrekord gemeldet. Zuletzt war der Höchststand am Sonntag, den 15. März 2020, mit 20.313.451 Gamern gemeldet worden. An diesem Wochenende, genauer am Sonntagnachmittag, wurde nun ein neues Allzeithoch von 22.678.529 Spielern registriert.   An keinem anderen Tag in der nun über 16 Jahre langen Geschichte von Steam waren mehr Spieler auf der Plattform aktiv. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag lag die Zahl der Spieler  bei über 22 Millionen Gamern.

In den Tagen seit der Coronavirus-Krise hat sich die Anzahl der Gamer, die Steam verwenden, kontinuierlich erhöht. So waren im Januar 2020 noch um die 18 Millionen Gamer täglich auf Steam aktiv. Über den Februar hinweg stieg die Zahl dann auf täglich über 19 Millionen Gamer und erreichte nun am Sonntag einen neuen Höhepunkt.

Und was spielen die Gamer auf Steam? Dieser Statistik ist zu entnehmen, dass zu den beliebtesten Spielen Counter-Strike: Global Offensive gefolgt von Dota 2 und Playerunknown´s Battlegrounds gehörten. Von den 22 Millionen Spielern waren zum Höhepunkt über 7 Millionen gleichzeitig aktiv und davon spielte jeder siebte Gamer den Taktik-Shooter Counter-Strike: Global Offensive. Hier wurden zum Höhepunkt 1.102.067 Spieler gemessen, die zeitgleich das Spiel spielten. Bei Dota 2 waren zeitgleich 717.882 Spieler aktiv und bei PubG um die 573.627 Spieler.

Zwei Kilometer großer Asteroid steuert auf Erde zu

Unser Sonnensystem wird von zahllosen Asteroiden durchquert, die sich auf einer Umlaufbahn um die Sonne befinden oder uns einmalig besuchen. Einige davon könnten das Leben auf der Erde bei einer Kollision komplett auslöschen. Auch der Asteroid 1998 OR2 ist mit seinen zwei Kilometern Breite, vier Kilometern Länge und einer Geschwindigkeit von acht Kilometern pro Sekunde ein solcher Kandidat. Entsprechend ist er als „erdnahes Objekt“ und als „potenziell gefährlicher Asteriod“ gelistet. Hierfür reicht schon ein Durchmesser von 140 Metern. Doch auch bei seinem Vorbeiflug am 29. April werde es nicht zu einem Zusammenprall mit der Erde kommen. 

Dennoch kommt uns der Asteroid sehr nahe: Die minimale Entfernung von 1998 OR2 werde bei seinem Vorbeiflug 6,3 Millionen Kilometer betragen. Dies entspricht ungefähr der 16-fachen Distanz zwischen Erde und Mond . In den kommenden Jahrzehnten werde es immer wieder zu einem Treffen der Umlaufbahnen von Erde und 1998 OR2 kommen. Ein Aufprall auf der Erde sei nach Ansicht von Astrologen aber dennoch nicht zu befürchten. Die Berechnungen bis zum Jahr 2197 ergaben, dass der Asteroid unsere Erde auch in der Zukunft nicht treffen wird. Sollte tatsächlich mal ein Himmelskörper auf die Erde zurasen, dann könnten Abwehr-Programme der NASA helfen.

 

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