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Morgenmagazin vom Dienstag, 27. Januar 2015

27.01.2015 | 06:43 Uhr |

Was heute wichtig wird: 27. Januar 2015 +++ IBM dementiert geplante Entlassung von 112.000 Mitarbeitern +++ iRig Power Bridge: Musik machen und Aufladen parallel +++ O2 schaltet LTE für Bestandskunden gratis frei +++ Google schließt Lücke in älteren Android-Versionen nicht mehr +++ Sony Playstation 4 Jubiläums-Edition für 129.000 Dollar versteigert +++ Neuer Flash Player 16.0.0.296 steht zum Download +++ Angehängte Zip-Archive öffnen und Dateien anzeigen +++ Libratone Diva: Edel-Soundbar im Test +++

Was heute wichtig wird: 27. Januar 2015

Das Macwelt-Morgenmagazin wünscht einen Guten Morgen! Heute Abend nach Börsenschluss in New York, also um 22 Uhr hiesiger Zeit legt Apple die Bilanz für sein erstes Quartal des Geschäftsjahres 2014/15 vor. Das iPhone wird zweifelsohne wieder einen neuen Rekord setzen, um die 70 Millionen Stück dürfte Apple weltweit im Weihnachtsgeschäft verkauft haben. Der Mac wird mindestens dem allgemeinen Abwärtstrend des PC-Marktes getrotzt haben, fünf Millionen Stück sind für den einstigen Nischenanbieter Apple aber ein solides Ergebnis. Den iPod wird Apple vermutlich erstmals seit 13 Jahren nicht mehr separat in seiner Bilanz ausweisen, vermutlich hat nicht einmal das Weihnachtsgeschäft dem einstigen Kassenschlager aus der Bedeutungslosigkeit geholt haben. Und die Bilanz für das iPad? Das wird mit Sicherheit die spannendste Zahl am heutigen Geburtstag des Tablets. Ist es Apple im zurückliegenden Weihnachtsgeschäft gelungen, den Abwärtstrend zu stoppen? In allen vier Quartalen 2013/2014 hatte Apple weniger iPads als im Jahr zuvor verkauft, während der Tablet-Markt weiterhin wuchs. Die Gründe? Einerseits immer mehr Konkurrenz andererseits ein weit längerer Produktzyklus. Zwar bringt Apple nach wie vor jedes Jahr ein oder zwei neue Modelle heraus, anders als beim iPhone erneuern iPad-Anwender ihre Geräte aber nur alle drei bis vier Jahre - ein auslaufender Mobilfunkvertrag ist nur Grund für ein neues Smartphone. Das iPad Air 2 und das iPad Mini 3 versprechen zwar den höchsten Stand der Technik, aber selbst mit iOS 8 ist das iPad 2 längst kein Auslaufmodell.

Apple versucht es mittlerweile mit einer riesigen Produktpalette. Alle drei iPad Minis sind im Handel zu haben und ebenso drei Modelle des iPad in 9,7 Zoll - da ist für jeden etwas dabei, was sich in der Bilanz niedergeschlagen haben dürfte. Die nächste Erweiterung der Produktpalette steht womöglich schon in wenigen Wochen an, Gerüchte über ein iPad Pro mit 12-Zoll-Bildschirm verdichten sich immer mehr. So scheint gewiss, dass das "Jahr des iPad" , das Steve Jobs an jenem 27. Januar 2010 ausrief, 2015 in die fünfte Verlängerung geht. Peter Müller

Lesetipps für heute Morgen:

Fünf Jahre iPad im Rückblick :  Smartphones mit diversen Betriebssystemen gab es schon vor dem iPhone, zum Teil mit großem Markterfolg. Die meisten hat das iPhone mit seinen genialen Konzepten vom Markt gefegt oder in die Nische gedrängt. Konzepte und zaghafte Versuche zu Tablet-PCs gab es vor dem iPad, aber keinen Markt. Den hat das iPad gemacht, dabei im Laufe seiner Geschichte den Markt für PCs heftig durchgerüttelt. Der Tablet-PC läuft ob seiner heutigen Leistungsfähigkeit Desktop-PCs und Notebooks den Rang ab.

OS X 10.10.2 soll Wi-Fi-Probleme lösen : Wer unter OS X Yosemite Probleme hat, eine Wi-Fi-Verbindung aufrecht zu erhalten, könnte schon in dieser Woche von einem Wartungsupdate profitieren. Apple hatte innerhalb von einer Woche zwei neue Builds des Updates seinen Entwicklern zu testen gegeben, firmenintern soll bereits ein weiterer Build die Runde machen, der das schwer reproduzierbare Problem nun endlich löst.

Apple schließt Testflight-Website im Februar: Entwickler, die ihre iOS-Apps mit der Technologie Testflight testen wollen, die Apple im vergangenen Jahr zusammen mit dessen Entwickler Burstly übernommen hat, müssen sich ab Februar auf Änderungen einstellen. Die Website wird geschlossen, Tests sind dann nur noch mit der Testflight-App möglich. Haken an der Sache: Diese setzt iOS 8 voraus.

Passwort-Verwaltung mit Spaß: Die App zur Verwaltung von Passwörtern unter iOS und OS X 1Password hat ein Update erhalten. In Version 5.2 neu gestaltet ist unter anderem der Passwortgenerator, der sichere Kennwörter erzeugt und laut Entwickler "Spaß machen" soll. Die Pro-Version unterstützt zudem zweistufige Bestätigungen.

Apple Watch schon im März: Der Analyst Ming Chi Kuo von KGI Securities ist sich sicher, dass Apple trotz der Knappheit von Komponenten die Apple Watch schon im März in den Handel bringen werde. Bereits im ersten Quartal werde Apple trotz der Lieferprobleme fünf Millionen Stück verkaufen.

IBM dementiert geplante Entlassung von 112.000 Mitarbeitern

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IBM soll im Februar 2015 26 Prozent seiner 430.000 Mitarbeiter entlassen. Demnach müssen also fast 112.000 Menschen gehen.

Diese Entlassungswelle, die zu dem riesigen unter dem Codenamen "Project Chrome" laufenden Umstrukturierungsprojekt gehört, würde den bisherigen Negativrekord aus dem Jahre 1993 noch übertreffen. Damals setzte Big Blue 60.000 Mitarbeiter vor die Tür. Und zwar rund um den Globus.

Der im Silicon Valley gut vernetzte IT-Wirtschaftsjournalist Robert X. Cringely hatte als erster von dem riesigen Stellenabbau berichtet. Die Entlassungen sollen Cringely zufolge nächste Woche beginnen und bis Ende Februar abgeschlossen sein. Cringely macht massives Missmanagement für die Probleme von IBM und dem daraus resultierenden Stellenabbau verantwortlich.

IBM ist schon seit einiger Zeit kein PC-Hersteller mehr - Hardware macht nur noch einen ganz kleinen Teil am Geschäft von IBM aus. IBM verdient sein Geld stattdessen in erster Linie mit Dienstleistungen für Datenzentren, Mainframes und damit verbundener Software. Doch weil immer mehr Unternehmen ihre eigenen Datencenter schließen und ihre IT hin zu Cloud-Diensten verlagern, gerät IBM unter Druck. Denn damit benötigen die Firmen IBM und dessen Dienstleistungen nicht mehr.

So lautet das IBM-Motto bereits seit einiger Zeit "Cloud First", wie Susan Volkmann, die IBM-Verantwortliche fürs Cloud-Geschäft in der DACH-Region erst heute Morgen noch auf einem Pressetermin in München gegenüber der COMPUTERWOCHE betonte - jedoch ohne einen Bezug zu den Gerüchten über die Massenentlassungen.

Entsprechend soll denn auch besonders der Mainframe und Storage-Bereich einen schweren personellen Aderlass erleiden, wenn die US-Berichte zutreffen.

IBM hat dieses Problem durchaus erkannt und vor einiger Zeit den Cloud-Service-Provider SoftLayer gekauft und erst kürzlich ein neues Cloud-Rechenzentrum in Frankfurt eröffnet . Damit muss IBM nun seine Aufholjagd auf Microsoft , Google und Amazon starten. Für die nötige Umstrukturierung dürfte aber angesichts des Umfangs der Entlassungen vielen der im Unternehmen verbleibenden Mitarbeitern die Motivation fehlen. Oder wie US-Medien lästern: Viele IBMler dürften jetzt erst einmal ihre LinkedIn-Profile auf den aktuellen Stand bringen…

Das sagt IBM Deutschland... nicht

COMPUTERWOCHE und ihre Schwesterpublikation PC-WELT fragten bei IBM Deutschland nach, was an den US-Berichten dran ist. Die dürre Antwort von Hans-Jürgen Rehm, Unternehmenskommunikation IBM Deutschland: "IBM kann zu Gerüchten und Spekulationen keine Stellungnahme abgeben."

Update: Laut IBM "nur einige Tausend" Jobs betroffen

Mittlerweile hat IBM nach Informationen des Wall Street Journal Medienberichte über geplante Massenentlassungen zurückgewiesen. In einem per E-Mail verschickten Statement lässt ein IBM-Sprecher verlauten, dass es zwar Umstrukturierungen gebe und auch einige Tausend Mitarbeiter betroffen seien, es handle sich damit aber um eine deutlich geringere Zahl als durch die Gerüchte kolportiert. IBM wolle Platz für neue Leute mit neuen Fähgikeiten schaffen. "IBM kommentiert keine Gerüchte, auch keine lächerlichen oder welche ohne Grundlage", schreibt der Sprecher.

Es heißt weiter: "Wenn irgendjemand öffentlich bekannte Informationen wirklich geprüft oder unseinfach einmal gefragt hätte, hätte er gewusst, dass IBM bereits ein 600-Millionen-Dollar-Umstrukturierungs-Programm angekündigt hat." Im vergangenen Jahr habe Big Blue bereits 45.000 Neueinstellungen getätigt, um in Feldern wie Cloud, Analytics, Security, Social und Mobile zu wachsen - auch jetzt noch gebe es 15.000 offene Stellen weltweit. ( PC-Welt / sh)

iRig Power Bridge: Musik machen und Aufladen parallel

Mit der iRig Power Bridge von IK Multimedia ist es möglich, sein iPhone, iPad oder iPod Touch aufzuladen und zugleich iRig-Geräte zu nutzen. Damit können Musiker unterwegs mittels eines 30 Pin- oder Lightning-Anschlusses aktiv iRig-Peripherie einsetzen, ohne sich Gedanken über den Ladezustand ihres iOS-Geräts zu machen. Die iRig Power Bridge bietet einen Anschluss fürs Stromnetz und eine Mini-DIN-Buchse für ein iRig-Multimedia-Gerät wie ein Mikrofon oder eine MIDI-Tastatur von IT Multimedia mit einer Mini-DIN oder einem Micro-USB-Port. Der Hersteller verspricht, dass von der Power Bridge praktisch nichts zu hören sein wird. Für das jeweilige iOS-Gerät gibt es zwei Modelle, entweder mit 30 PIN- oder Lightning-Connector für jeweils 55 Euro zuzüglich Steuer und Versand. Eine LED gibt visuelle Rückmeldung über die Ladeaktivität. Die iRig Power Bridge soll noch im ersten Quartal 2015 im Handel und bei IK im Online-Store   erhältlich sein.

O2 schaltet LTE für Bestandskunden gratis frei

Der Mobilfunkanbieter O2 hat am Montag die Freischaltung seines LTE-Netzes für Bestandskunden angekündigt. Die Freischaltung erfolge automatisch und kostenfrei für alle Bestandskunden mit O2-Blue-Vetragstarifen, heißt es in der Ankündigung von O2.

Für die Nutzung wird ein LTE-fähiges Smartphone benötigt. Außerdem ist eine neue SIM-Karte notwendig, falls die verwendete älter als 10 Jahre alt ist. "Sind alle Voraussetzungen gegeben, dann können O 2 Blue Kunden in LTE Regionen durch die LTE-Freischaltung ihre Dienste schneller und besser nutzen – und das ganz automatisch", so O2.

O2 versorgt laut eigenen Angaben rund 60 Prozent der deutschen Bevölkerung im O2-Netz mit LTE. In Großstädten werde bereits eine Abdeckung von über 90 Prozent erreicht. Die Bestandskunden sollen über eine bundesweite Kampagne von der LTE-Freischaltung erfahren. Außerdem sollen sie auch per SMS und Mail-Nachrichten darüber erfahren.

Wie schnell die O2-Bestandskunden ab dem 3. Februar tatsächlich im O2-Netz surfen können, hängt aber weiterhin vom gebuchten O2-Blue-Vertragstarif ab. Beim günstigsten O2 Blue Basic liegt die maximale Geschwindigkeit beispielsweise bei 3,6 Megabit pro Sekunde. Bei O2 Blue Select steigt die maximale Geschwindigkeit auf 7,2 MBit/s und bei O2 Blue S und M auf 21,1 MBit/s. Mit O2 Blue L, XL oder Premium darf mit bis zu 50 Mbit/s gesurft werden. Eine Übersicht der O2-Blue-Smartphone-Tarife finden Sie auf dieser Seite.

Google schließt Lücke in älteren Android-Versionen nicht mehr

Der Google-Entwickler Adrian Ludwig hat via Google+ mitgeteilt, dass Google bestimmte Sicherheitslücken in älteren Android-Versionen nicht mehr schließen werde (damit bestätigt er einen älteren Bericht, dass Google keine Webview-Patches mehr für ältere Androidversionen zur Verfügung stellen werde). Weil immer mehr Benutzer einer älteren Android-Version entweder ein Update vornehmen würden (sofern überhaupt ein Update für ihren Androiden zur Verfügung steht) oder sich ein neues Geräte kaufen würden. Deshalb sinkt Ludwig zufolge mit jedem Tag die Zahl der Android-Nutzer, die von einer Sicherheitslücke in einer älteren Androidversion betroffen seien.

Webview ist der Wurm drin

Das konkrete Beispiel, auf das sich Ludwig bezieht, steckt in Androids Webview-Funktion. Damit stellen Android-Apps Webinhalte dar, aber auch der alte Android-Browser nutzt Webview. Die Schwachstelle betrifft Android von Android 4.3 (Jelly Bean) abwärts. Über diese Sicherheitslücke können Angreifer an Daten des Benutzers gelangen.

Chrome und Firefox statt Android-Browser verwenden

Und wie sollen sich nun Benutzer einer älteren Androidversion schützen (wenn sie beispielsweise kein Android-Update mehr zur Verfügung gestellt bekommen)? Ludwig empfiehlt solchen Anwendern nicht mehr den in Android eingebauten Browser zu verwenden, sondern stattdessen Chrome oder Firefox – beide würden direkt über Google Play aktualisiert. Besonders Firefox sei für Benutzer älterer Androidversion interessant, weil er Android bis hinab zu Version 2.3 unterstütze.

Das an sich klingt ja schon etwas merkwürdig – schließlich rät Google also statt den eigenen Browser den von Mozilla zu benutzen. Vor allem aber wird damit nicht das Problem gelöst, dass ja auch viele Apps die Webview-Funktion verwenden. Die dadurch verursachte Sicherheitslücke steht weiterhin weit offen. Und davon sind rund 60 Prozent aller Android-Nutzer betroffen – denn so viele Anwender verwenden noch eine Androidversion vor Android 4.4.

Googles rigoroses Vorgehen gilt aber nur für Webview und den Android-Browser. Für andere Anwendungen von Android will Google auch weiterhin Updates für ältere Betriebssystemversionen zur Verfügung stellen.

Alle Androidversion ab Android 4.4 Kitkat sind von der Webview-Schwachstelle nicht betroffen, weil Webview hier auf Chromium basiert und Chrome als Standard-Browser verwendet.

Sony Playstation 4 Jubiläums-Edition für 129.000 Dollar versteigert

Sony hat Anfang Dezember 12.300 Exemplare der „20 Jahre Jubiläums-Edition“ seiner Spielekonsole Playstation 4 verkauft. Für rund 500 Dollar pro Konsole. Konsole, Controller, Kamera und das Headset dieser Jubiläums-Ausgabe waren in dem traditionellen PS-One-Grau gehalten. Das alte bunte PlayStation-Logo prangte zudem an der Frontblende von Konsole und Controller. Und es gab einen Schriftzug „20th Anniversary“ samt Seriennummer dazu – das alles in einer exklusiven Verpackung.

Fans griffen begeistert zu

Die Sony-Playstation-Fans waren begeistert, die Jubiläums-Konsolen waren binnen weniger Stunden vergriffen. Und wurden daraufhin auf Ebay mit einem horrenden Aufschlag weiterverkauft.

Die Nummer 00001 für 129.000 US-Dollar

Der Rekordhalter unter den Jubiläums-PS4 („20th-Anniversary-PS4“) erzielte den Preis-Wahnsinn von umgerechnet 129.000 US-Dollar (rund 115.000 Euro), wie das Wall Street Journal schreibt. Nur mal zum Vergleich: Eine normale PS4 kostet in Japan derzeit 340 Dollar und in Deutschland bekommt man sie für um die 400 Euro. Nur sind die eben schwarz oder weiß und nicht retro-grau…

Allerdings handelt es sich bei der 129.000-Dollar-Konsole immerhin um die laufende Nummer 00001. Diese hatte Sony nämlich eigens am letzten Wochenende selbst versteigert (übrigens nicht über Ebay). Der Kommentar eines Sony-Repräsentanten zum Auktionsergebnis: „Wir schätzen alle, die an der Versteigerung teilgenommen haben. Und wir sind über das höchste Gebot erstaunt. Es übertrifft alle unsere Erwartungen.“

Den Erlös samt einem eigenen Aufschlag in gleicher Höhe will Sony der Wohltätigkeits-Organisation Save the Children zukommen lassen.

Neuer Flash Player 16.0.0.296: Hier ist der Download

Neuer Flash Player 16.0.0.296: Hier ist der Download (c) IDG/IDG
Vergrößern Neuer Flash Player 16.0.0.296: Hier ist der Download (c) IDG/IDG

Adobe hat schneller als gedacht eine gefährliche Sicherheitslücke im Flash-Player gestopft. Das Update auf Flash Player 16.0.0.296 wurde aber zunächst nur vereinzelt über die Update-Funktion des Flash-Players verbreitet. Auf der Adobe-Website wird dagegen weiterhin der Flash Player 16.0.0.287 als aktuelle Version angepriesen.

In den Tiefen der Adobe-Website finden sich aber auch bereits die aktuellere, sichere Version des Flash Player. Sie können den Adobe Flash Player 16.0.0.296 über folgenden Link herunterladen.

Download: Adobe Flash Player 16.0.0.296 (für Windows und MacOS)

Der französische Sicherheitsforscher Kafeine hatte kürzlich gleichzwei bis dahin weitgehend unbekannte gefährliche Sicherheitslücken aufgedeckt, die auch bereits für Angriffe im Web ausgenutzt werden. Adobe hatte aber zunächst mit Adobe Flash Player 16.0.0.287 nur eine der beiden Sicherheitslücken gestopft. Experten warnten daraufhin von der Nutzung des Flash Players. Das erzeugte offenbar genügend Druck, um Adobe zur schnellen Auslieferung von Adobe Flash Player 16.0.0.296 zu drängen.

Der kostenlose Flash Player integriert sich während des Installationsvorgangs automatisch in das System und erkennt die installierten Browser. Nach einem Browser-Neustart können Sie anschließend Flash-Filme der Typen SWF und FLV abspielen. Natürlich funktioniert das auch mit SWF- und FLV-Dateien, die lokal auf Ihrem Rechner gespeichert sind. Wichtig: Sie sollten den Flash-Player immer aktuell halten!

Tipp: Angehängte Zip-Archive öffnen und Dateien anzeigen

Erhalten Sie eine E-Mail mit Zipkomprimiertem Anhang, können Sie die darin enthaltenen Dateien in iOS 8 einfach ansehen, ohne das Archiv erst mit einer anderen App auszupacken.  Wenn Mail den Anhang zeigt, tippen Sie darauf, um ihn zu laden. Durch erneutes Tippen können Sie das Zip-Archiv wie einen Ordner öffnen. Mail zeigt nun eine Vorschau des Inhalts. Sie können die enthaltenen Dateien ansehen, soweit die Formate unterstützt werden. Das Ordnersymbol links zeigt diese Dateien in einem Menü. Hier wählen Sie eine Datei aus. Zudem steht oben rechts die Funktion „Bereitstellen“ zur Verfügung. Durch Tippen sichern Sie das geöffnete Dokument oder öffnen es mit einer anderen App. Mit „Fertig“ verlassen sie die Vorschau.

Tippen Sie auf ein angehängtes Zip-Archiv (links), um dessen Inhalt zu sehen. Die Vorschau öffnet das Archiv wie einen Ordner (unten). Sie können einzelne Dateien ansehen und über „Bereitstellen“ aus Mail exportieren.
Vergrößern Tippen Sie auf ein angehängtes Zip-Archiv (links), um dessen Inhalt zu sehen. Die Vorschau öffnet das Archiv wie einen Ordner (unten). Sie können einzelne Dateien ansehen und über „Bereitstellen“ aus Mail exportieren.

Libratone Diva: Edel-Soundbar im Test

Fast jeder Flachbild-TV braucht heute früher oder später ein Gegenmittel zu seinem flachen Sound. Die meisten greifen zu einer Soundbar. Hier herrscht in Sachen Optik Einheitsbrei: Die meisten Modelle sehen aus wie schwarze Kästen, die immer unter dem TV stehen oder hängen und lassen sich ohne Fernsehbetrieb auch zu nichts zu gebrauchen. Der dänische Design-Hersteller Libratone schickt genau hier seine Diva ins Rennen, die nebenbei auch noch ein vollwertiges Soundsystem sein möchte.

Allein die Optik wird schon mal dem Namen gerecht: Statt Kasten gibt es hier eine angenehm geschwungene Form die natürlich mit dem Libratone-Markenzeichen, der italienischen Wolle, überzogen ist. Ab Werk in zu den meisten TVs passendem "Pepper Black", wer es bunt mag kann weitere Bezüge kaufen, die mit 79 Euro pro Farbe jedoch nicht ganz billig sind. Vom Aufstellen her ist die Diva sehr flexibel: Ein mitgelieferter Ständer wird einfach hinten eingesteckt, womit die Bar nicht unbedingt nur unter dem TV stehen muss. Mit der beiliegenden Wandhalterung kann er auch montiert werden, doch ohne kann er auch mal für die Party woanders platziert werden. Auch Diva arbeitet wie die anderen Libratone-Lautsprecher mit 360-Grad Rundum-Klang, der Räume ohne "sweet spot" füllen möchte.

Der farbige Bezug ist wechselbar.
Vergrößern Der farbige Bezug ist wechselbar.
© Libratone

Nicht nur Filmen haucht das 225 Watt starke Paket Leben ein. Der sehr kraftvolle Sound, der dank internem Subwoofer auch Kinoreife Explosionen abliefert und auch Musik lebendig werden lässt, reicht auch locker für Anlässe wo es lauter werden soll ohne an sein Limit zu stoßen. Den fehlenden, oft sonst üblichen Zusatz-Subwoofer vermisst man jedenfalls mit Diva nicht. Mit einem optischen Eingang empfängt Diva den Ton aus dem TV verlustfrei und problemlos. Ohne TV überzeugt uns Diva als Drahtlos-Soundsystem der Extraklasse. Per Bluetooth sind iPhone und iPad mit einem Knopfdruck auf die Rückseite und Einstellungen am iOS-Gerät als Soundlieferant gekoppelt und spielen mit Apt-X in bester Qualität.Sonst bleiben mit Airplay, DLNA, Spotify Connect und NFC an Möglichkeiten für Drahtlos-Anbindung keine Wünsche offen. Für die Airplay-Einrichtung und Feineinstellung des Klangs bietet Libratone eine Gratis-App für iOS .

Fazit: Diva ist erfrischend anders als gewöhnliche Soundbars – leider natürlich auch ihr Preis. Aber dafür bekommt man eigentlich zwei Oberklassen-Geräte in einem – Soundbar und Wireless-Soundsystem, die in Klang, Design und Bedienung begeistern.

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