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Morgenmagazin vom Dienstag, 3. März 2015

03.03.2015 | 06:42 Uhr |

Was heute wichtig wird: 3. März 2015 +++ Public Beta für OS X 10.10.3 und Fotos in OS X +++ Apple könnte bald 3 Billionen US-Dollar wert sein +++ Google wird zum Mobilfunk-Provider +++ Internet per Heißluftballon macht Fortschritte +++ Xqisit: Farblich passendes Zubehör für das iPhone 6 +++ Samsung Pay ist eine ernstzunehmende Apple Pay Alternative +++ Apple schützt Markennamen für Fahrzeuge

Was heute wichtig wird: 3. März 2015

Das Macwelt-Morgenmagazin wünscht einen Guten Morgen! Laut "Die Ritter der Kokusnuss" der britischen Komikertruppe Monty Python steht im Buch der Waffen im Kapitel über Handgranaten folgende Gebrauchsanweisung: "Drei ist die Zahl, zu der zu zählen musst und die Zahl, zu der du zählen musst ist die drei. Weder sollst du zählen bis zur vier. Noch sollst du zählen bis zur zwei, es sei denn, du zähltest weiter bis zur drei. Die fünf scheidet vollkommen aus." Das ist nicht nur eine genial-sarkastische Parodie auf Waffen segnende Geistliche, sondern auch eine genaue Beobachtung der Natur. Denn diese zählt anscheinend bis zu drei. Und nicht bis zur vier. Die fünf scheidet vollkommen aus. Warum es im Universum exakt drei Familien von Elementarteilchen gibt, ist nach wie vor ein großes Rätsel. Der experimentelle Nachweis des Standardmodells ist aber seit dem 3.3. vor 20 Jahren komplett, an jenem Tag bestätigten Wissenschaftler am Fermilab nahe Chicago die Existenz des fehlenden Bausteins, des Top-Quarks.

Wie allgemein bekannt, besteht die uns vertraute Materie aus Atomen, die wiederum aus Elektronen und Atomkernen gebildet sind. Letztere bestehen aus Protonen und Neutronen, die wiederum aus je drei einzelnen Bausteinen bestehen, Quarks genannt. Diese liegen in den beiden Geschmacksrichtungen (der Teilchenphysiker sagt in der Tat "Flavor") "up" und "down" vor. Zu jedem dieser Bausteine gibt es noch Antiteilchen - also das Antielektron oder Positron sowie Antiquarks, auch jeweils im Geschmack "up" und "down". (Außerdem noch Neutrinos - die lassen wir aber mal außen vor). Während Elektronen aber einzeln vorkommen, gibt es keine einzelnen Quarks - sie gibt es nur als ein Paar von Teilchen und Antiteilchen oder eben im Dreierpack. So weit, so gut, diverse in der Natur vorkommende, meist sehr kurzlebige Teilchen lassen sich mit diesem Modell beschreiben, am Besten eben Proton und Neutron. Was die Sache aber völlig irre macht: Die Natur hat den Teilchensatz gleich zweimal kopiert - mit höheren Energien (und damit Massen) und auch daraus folgend wesentlich kürzeren Lebenszeiten. Die etwas schwereren Elektronen heißen Myonen, die dazu passenden Quarks "strange" und "charme". War ja auch eine seltsame Entdeckung, die gewissen Charme besaß. Noch schwerer und kurzlebiger heißen die Dinger Tauon und Bottom- respektive Top-Quark. Und für eben jenes letzte Teilchen fehlte fast zwei Jahrzehnte lang der experimentelle Nachweis. Naturwissenschaftler werden leicht nervös, wenn sie mit von Wissen nicht mehr zu unterscheidendem Glauben an einer Theorie hängen, aber letztendlich der Beweis fehlt. Weit länger hat ja dann der Nachweis des Higgs-Bosons gedauert, das bei der Erklärung der unterschiedlichen Massen aller Teilchen aller dreier Familien hilft. Aber auch das hat schließlich funktioniert.

Warum es aber nun genau drei Familien sind und nicht nur eine oder zwei oder vier oder mehr, versuchen mathematisch stringente aber logisch höchst abenteuerliche Theorien zu erklären, die in den Teilchen nur Schwingungszustände vieldimensionaler Saiten - Strings - sehen. Von den Superstringtheorien gibt es fünf unterschiedliche, die womöglich doch nur Zweige einer einzigen, übergreifenden Theorie sind, der sogenannten M-Theorie. Wie gesagt: Die fünf scheidet vollkommen aus. Peter Müller

Lesetipps für heute Morgen

Luft nach oben: Apple ist an der Börse virtuell fast 800 Milliarden US-Dollar wert, das Erreichen der Billionengrenze scheint nur eine Frage der Zeit. Das Ende der Fahnenstanghe wäre damit aber nicht erreicht, meinen die Glaskugelnutzer (auch als Analysten bekannt) der Investmentbank Morgan Stanley. Katy Huberty rechnet in einem am Montag erschienene Report damit, dass Apple bis zum Jahr 2020 gar 3,4 Billionen US-Dollar wert sein. Erreichen könnte das Apple, der Hai unter den Haien der IT-Industrie, durch weitere Expansion und Verdrängung.

OS X 10.10.3 und Fotos nun öffentlich: Bisher registrierten Entwicklern vorbehalten, stellt Apple das Update auf OS X 10.10.3 inklusive der neuen App Fotos nun der Allgemeinheit zum Testen bereit. Wer sich für das Mac-Beta-Programm registriert hat, das Apple erstmals im vergangenen Sommer mit den Vorabversionen von Yosemite aufgesetzt hatte, erhält nun den Build 14D87p des OS-X-Updates über den Mac App Store. Zwar gab es aus Entwicklerkreisen keinerlei Warnungen über etwaige Instabilitäten oder Inkompatibilitäten von OS X 10.10.3 doch sei hier erneut der Rat gegeben, keine Beta-Software auf Produktivsysteme zu installieren.

Mehr Sicherheit durch Verschlüsselung: Unverschlüsselte E-Mails sind wie Postkarten, jeder, der sie transportiert, könnte sie auch lesen. Damit dies nicht passiert, empfiehlt sich die Verschlüsselung der elektronischen Post mit PGP. Unsere Macworld-Kollegen zeigen in aller Ausführlichkeit, wie das funktioniert.

Elf spannende Mac-Spiele für das Frühjahr: Die Zahl, zu der du in Toplisten zählen sollst, ist die zehn. Nicht zählen sollst du bis zur neun, es sei denn, du zähltest weiter bis zur zehn. Auch nicht zählen sollst du bis zur elf, es sei denn, du hast allen Grund dazu. Wie unsere Kollegen der Macworld mit ihren elf Spieletipps für das Frühjahr.

Weitere Nachrichten:

Google wird zum Mobilfunk-Provider

Bereits im Januar 2015 machte das Gerücht die Runde, dass Google künftig auch als Mobilfunk-Provider auftreten könnte. Die dafür nötige Infrastruktur kaufe Google von bereits vorhandenen Anbietern ein. Aus diesem Gerücht wurde nun eine Tatsache.

Denn Google hat auf dem Mobile World Congress MWC in Barcelona jetzt bestätigt, dass es tatsächlich Pläne gäbe Mobilfunk-Nutzern in den USA Zugang zum Internet zu ermöglichen. Es war Sundar Pichai, Senior Vice President von Google, der die Mobilfunk-Pläne von Google der Öffentlichkeit mitteilte. Allerdings spielte Pichai die Gefahr, dass Google damit zu einem Konkurrenten für US-Mobilfunk-Provider werden könnte, gleich wieder herunter. Denn Google wolle kein Full-Service-Provider werden. Stattdessen solle das neue Angebot Google nur die Möglichkeit geben um mit neuen Diensten für Android experimentieren zu können.

Pichai verglich die Vorgehensweise mit der von Google bei der Smartphone- und Tablet-Produktion. Hier würde Google unter dem Markennamen Nexus ja auch eigene Geräte verkaufen, um Erfahrung mit Hardware zu sammeln. Doch würde Google damit keineswegs Samsung, HTC und andere Android-Hardware-Hersteller vom Markt verdrängen.

Google wird aber – wie bereits vermutet – keine eigene Infrastruktur aufbauen, sondern die vorhandenen Ressourcen anderer Provider gegen Bezahlung verwenden. Und damit einen Mobilfunkzugang unter dem eigenen Markennamen anbieten. Aus technischer Sicht wird Google damit zu einem "Mobile Virtual Network Operator" (MVNO).

Laut Pichai wird Google seine konkreten Pläne in den nächsten Monaten erläutern.

Internet per Heißluftballon macht Fortschritte

Google experimentiert derzeit mit zwei Projekten, bei denen es darum geht, unerschlossene oder schlecht erreichbare Bereiche der Erde mit einem Internetzugang zu versorgen. Das eine Projekt arbeitet mit Gasballonen, das andere mit Flugzeugen. Beide Systeme kommen ohne klassische Mobilfunknetzwerke via Sendemasten aus.

Bei beiden Projekten sei Google gut vorangekommen, verriet jetzt Sundar Pichai, Senior Vice President von Google, auf dem Mobile World Congress in Barcelona.

Beim Project Loon befinden sich Gasballons in rund 20 Kilometer Höhe über der Erde. Sie senden Signale zu Smartphones auf der Erde und empfangen auch wieder die Gegensignale von den Smartphones. Als Übertragungstechnik zwischen den Smartphones auf der Erde und den Satelliten kommt LTE zum Einsatz. Die Satelliten von Loon geben die Daten von den Smartphones empfangenen wiederum untereinander so lange weiter, bis diese in ein konventionelles Mobilfunknetz auf der Erde eingespeist werden können.

Google startete Project Loon vor zwei Jahren mit zwei Ballons, die nur rund fünf Tage in der Luft bleiben konnten. Das hat sich mittlerweile deutlich geändert, jetzt können die Ballons sechs Monate ununterbrochen am Himmel schweben und funken. Google zufolge beginne diese Technik allmählich wirklich sinnvoll zu funktionieren. Die Experimente laufen mit Vodafone in Neuseeland, mit Telstra in Australien und mit Telefonica in Südamerika.

Das andere Projekt hört auf den Namen Titan. Dabei handelt es sich um solarangetriebene Flugzeuge, die ebenfalls längere Zeit in der Luft bleiben können. Titan ist noch deutlich jünger als Loon und derzeit auf dem Stand, den Loon vor längerer Zeit bereits hatte. Im Unterschied zu den Ballons sind die Flugzeuge aber beweglicher und lassen sich besser steuern. Deshalb sieht Google ihren künftigen Einsatz in erster Linie über Gebieten, in denen es Bedarf an schnell verfügbaren zusätzlichen Internet-Kapazitäten gibt. Beispielsweise nach einer Naturkatastrophe. Loon und Titan sollen sich also im Alltag einmal ergänzen.

Die Flugzeuge sollen ihre ersten Testflüge in den nächsten Monaten absolvieren.

Xqisit: Farblich passendes Zubehör für das iPhone 6

Zu den neuen Xqisit-Produkten für das iPhone 6 gehören Accessoires wie Hüllen und Cases, Speaker, Headsets oder das Xqisit Battery Pack. Diese lassen sich dem Anbieter zufolge farblich genau auf das entsprechende iPhone- Modell abstimmen. Das Portfolio der Zubehörmarke umfasst demnach bereits maßgeschneiderte Accessoires für das dünne iPhone 6 und iPhone 6 Plus. Jetzt werden einige dieser Produktlinien auf die Farben Gold, Silber und Schwarz ausgeweitet.

Die neue Kollektion umfasst etwa das Xqisit-Headset LZ380, ein Over-the- Ear-Kopfhörer, der sich via Bluetooth mit dem iPhone oder anderen Smartphones koppeln lässt. Auch eine direkte Verbindung per Kabel ist möglich. Oder das Folio Case Blavet, das laut Hersteller einen Rundumschutz für das iPhone bietet, da es das Gerät wie ein Buch umgibt. Gleichzeitig sei es leicht in engen Hosentaschen zu verstauen. Die integrierte Hartschalenhülle ist gummiert und soll Schäden durch Stöße oder Stürze verhindern. Auch den B06 Mini Bluetooth Speaker gibt es in mattem Gold, Silber und Schwarz. Der leichtgewichtige Lautsprecher im Aluminium-Gehäuse bietet eine Leistung von 3 Watt bei 80 dB und einer Impedanz von 4 Ohm (Herstellerangaben). Er lässt sich per Bluetooth oder Kabel problemlos mit dem Smartphone verbinden.

Dass dem Smartphone der Strom ausgeht, wenn es dringend gebraucht wird, soll sich mit dem Battery Pack mit Micro-USB verhindern lassen. Diese halte bis zu 2600 mA zusätzliche Energie bereit. Das Premium Charge-and-Sync-Kabel will dafür sorgen, dass das farbliche Zusammenspiel auch im Detail stimmt. Mit dem Lightning auf USB-Kabel in der passenden Farbe lässt sich das iPhone 6 zum Laden anschließen und mit dem Computer verbinden. Es ist mit einer Gewebe-Textur umwickelt und soll besonders unempfindlich und biegsam sein.

Samsung Pay ist eine ernstzunehmende Apple Pay Alternative

Mit Apple Pay konnte Apple in den USA seit der Einführung vor wenigen Monaten große Erfolge feiern. Dem Unternehmen aus Cupertino zufolge ist Apple Pay das am schnellsten wachsende mobile Zahlungssystem.  Mit Samsung Pay kündigteSamsung nun ein neues System an, das Apple Pay schon bald hinter sich lassen könnte .
 
Der Hauptvorteil von Samsung Pay im Vergleich zu Apple Pay ist die hohe Akzeptanz der verwendeten Technologie. Anstatt wie Apple nur auf NFC (Near Field Communication) zu setzen, basiert Samsung Pay zusätzlich auch auf MST (Magnetic Secure Transaction).  Bei der MST Technologie werden die Daten, die in dem Magnetstreifen einer Kredit- oder EC-Karte gespeichert sind kabellos übertragen. Um mit MST bei einem Händler bezahlen zu können, muss dieser nur über ein Lesegerät mit einem regulären Magnetstreifenleser ausgestattet sein.  MST überträgt dann die Daten kabellos über eine Distanz von 5-7cm. Dem Lesegerät wird bei der Übertragung suggeriert, dass eine reguläre Karte durch den Leser gezogen wurde.
 
Durch diese Technologie soll Samsung Pay dem koreanischen Unternehmen zufolge an 90 Prozent aller Kartenterminals weltweit funktionieren. Im Gegensatz dazu sind nur rund 10 Prozent aller Terminals mit NFC ausgestattet (Voraussetzung für Apple Pay). Ähnlich wie beim iPhone wird auch beim Galaxy S6 die Zahlung durch einen Fingerabdruck freigegeben.  Die MST Technologie wurde ursprünglich von dem Unternehmen LoopPay entwickelt, erst vor einer Woche wurde bekannt, dass Samsung Loop Pay übernimmt.

Sid Meier’s Starships erscheint voraussichtlich im März

Eine Mischung aus Abenteuer und Weltraum-Strategiespiel soll Sid Meier’s Starships sein. Nach der Beschreibung von 2K ist man dabei Kommandant einer Sternenschiffflotte, erforscht neue Welten, erledigt Missionen und hilft anderen Planeten gegen gefährliche Weltraumpiraten sowie andere feindliche Angreifer. Dabei errichtet man mit der Zeit eine Planetenföderation und sichert seine eigene Heimatwelt. Gleichzeitig bemüht man sich um intergalaktischen Frieden und um die Durchsetzung einer humanistischen Sichtweise. Verortet ist das neue Spiel im Universum von Civilization: Beyond Earth nach der Besiedlung. Allerdings steht Sid Meier’s Starships für sich selbst, obwohl es Querverbindungen zu Civilization: Beyond Earth geben soll. Die eigenen Raumschiffe sind individuell zu gestalten und taktische Pläne mit modularen Sternenkreuzern zu entwickeln. Zum Ziel gibt es mehrere Wege, verspricht der Entwickler, entweder durch direktes Erobern oder durch das Schmieden von Koalitionen in einer Föderation. Die jeweiligen Entscheidungen sollen Auswirkungen auf den Spielverlauf haben.

Sid Meier’s Starships erscheint nach offizieller Mitteilung des Anbieters für Windows-PCs, Macs und iPad im Frühjahr 2015. Andere Quellen sind sich sicher, dass das Weltraumstrategiespiel bereits am 12. März erscheint und per digitalem Vertrieb 15 Euro kosten soll.

SanDisk bringt erste microSD-Karte mit 200 GB Kapazität

SanDisk hat einen Speicherriesen für Smartphones und Tablets vorgestellt: Die SanDisk Ultra microSDXC UHS-I Card.

Die 14.99 mm x 10.92 mm x 1.02 mm große Ultra microSDXC UHS-I Card von SanDisk bietet Platz für 200 GB Daten. Damit ist das neue Modell laut SanDisk derzeit der Rekordhalter für Speicherkarten für mobile Geräte. Diese Speicherkapazität reicht laut Hersteller für bis zu 20 Stunden mit Full-HD-Videos (1920x1080 Pixel) aus.

Die Ultra microSDXC UHS-I entspricht der Geschwindigkeitsklasse 10. Die theoretisch maximale Transfergeschwindigkeit beträgt 90 MB/s. SanDisk liefert die microSD-Karte mit dem üblichen SD-Karten-Adapter aus und gibt zehn Jahre Garantie auf die Speicherkarte.

Als typische Einsatzzwecke sieht der Hersteller Android-Tablets und Android-Smartphones. Mit der 200-GB-Speicherkarte sollte Speichermangel bei Foto- und Video-Enthusiasten der Vergangenheit angehören.

Preis und Verfügbarkeit

Die 200 GB große SanDisk Ultra microSDXC UHS-I card Premium Edition soll im zweiten Quartal 2015 weltweit in den Handel kommen. Für 399,99 Dollar (derzeit rund 356 Euro) inklusive zehn Jahren Garantie.

Apple schützt Markennamen für Fahrzeuge

Auch wenn es bisher noch keine offizielle Bestätigung dafür gibt, dass Apple tatsächlich an der Entwicklung eines eigenen Autos arbeitet, verdichten sich allmählich die Hinweise darauf, dass die Spekulationen zutreffen.  Wie die Kollegen von ApfelBlog berichten , ließ Apple den eigenen Markennamen und das Apple Logo für die neue Kategorie Fahrzeuge schützen. Neben Kraftfahrzeugen wären durch diese Eintragung auch Eisenbahnwaggons, Lokomotiven, Schiffe, Flugzeuge und andere Fahrzeuge mit dem Apple-Logo in der Schweiz markenrechtlich geschützt. Wie üblich vertritt die Kanzlei Baker & McKenzie Apple in Sachen Markenschutz.
 
Zusätzlich zu dem Schutz des Markennamens in der Schweiz gab es vor knapp einem Monat ein erstes Patent imZusammenhang mit einem elektrischen Fahrzeug , dass der Firma „Apple Electric Car, Inc.“ zugesprochen wurde. Bisher wurde nicht bekannt, ob tatsächlich Apple oder eine andere Firma hinter dieser neuen Firma steht. Das angemeldete Patent ist für ein Infotainment-System, das innerhalb und außerhalb eines Golfmobils genutzt werden kann. Ein solches Patent könnte sich allerdings auch recht einfach auf andere Fahrzeuge übertragen lassen so lange die Funktion und Grundidee des mobilen Infotainment-Systems bestehen bleibt.
 
Bis es eine offizielle Äußerung von Apple zu der Entwicklung eines Autos gibt, werden voraussichtlich noch Jahre vergehen. Die Hinweise darauf, dass Apple tatsächlich an einem Fahrzeug arbeitet, werden jedoch langsam konkreter.

 

Telekom vermarktet hybrides Breitband jetzt bundesweit

Interessant ist das hybride Breitband-Internet vor allem dort, wo man kein schnelles DSL bekommt: Der von der Telekom entwickelte Router "Speedport Hybrid" (PDF-Link) kann Festnetz und Mobilfunk gemeinsam nutzen und legt dabei beide Bandbreiten zusammen. Er priorisiert dabei die Festznetzverbindung über (V)DSL; erst wenn diese ausgelastet wird, schaltet das Gerät den LTE-Mobilfunk dazu. Das Datenvolumen ist laut Telekom in allen Hybrid-Tarifen unlimitiert.

Den Leistungsgewinn (abhängig natürlich von der Festznetz- und LTE-Verfügbarkeit sowie der jeweiligen Signalstärke) erhalten Kunden laut Mitteilung der Telekom ohne Tarifaufpreis. Das Hybrid-Angebot gliedere sich in das aktuelle "Magenta"-Portfolio ein und sei in den Tarifvarianten S, M und L verfügbar. Das Preisniveau orientiere sich an den "MagentaZuhause"-Preisen inklusive der aktuellen Aktionsangebote, die bis Ende dieses Jahres auch für MagentaZuhause-Hybrid-Neukunden gelten.

Die Preise liegen zwischen ab knapp 30 Euro für je 16 Mbit/s über DSL und zugeschaltetes LTE und rund 40 Euro im Monat für 100/100 Mbps. Der Speedport Hybrid kostet im Endgeräte-Service-Paket weitere knapp 10 Euro im Monat. Die Mindestvertragslaufzeit für MagentaZuhause Hybrid beträgt zwei Jahre und für die Router-Mieter zwölf Monate.

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