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Morgenmagazin vom Dienstag, 31. März 2015

31.03.2015 | 07:00 Uhr |

Was heute wichtig wird: 31. März 2015 +++ Adobe bringt Comp CC zur Unterstüzung von Indesign auf dem iPad +++ Der doppelte Halo-Effekt der Apple Watch +++ Cook wehrt sich gegen diskriminierende Gesetze +++ Vorerst kein Gratis-WLAN in Nahverkehrszügen +++ Home Services: Amazon startet Dienstleistungs-Portal in USA +++ DDoS-Attacke auf Github +++ Test: Film-DVDs erstellen mit DVD Styler 2.9.2 +++ Tipp: Links in neuem Safari-Fenster statt in Tabs öffnen

Was heute wichtig wird: 31. März 2015

Das Macwelt-Morgenmagazin wünscht einen Guten Morgen! Kaum eine musikalische Epoche lässt sich so scharf definieren wie das Barock. Vor Bach: Renaissance. Nach Bach: Klassik. Insofern hat das Barock heute vor 330 Jahren mit der Geburt von Johann Sebastian Bach in Eisenach begonnen. Im Jahr 1750 endete diese Epoche, als einer der ersten Klassik-Komponisten gilt daher Joseph Haydn, der auch an einem 31. März geboren wurde, im Jahr 1732. An diesem stürmischen Frühlingstag könnte man zur Erbauung etwas von Bach auf dem iPod, iPHone oder Mac spielen lassen, die Matthäus-Passion oder die Johannes-Passion, Musik zur Karwoche. Oder die berühmte Air aus dem Bachwerkverzeichnis 1068, die Jahrhunderte später die Progrockband Procul Harum zu ihrem "Whiter Shade of Pale" inspirierte. "Air" hat zwar nichts mit der heute recht heftig bewegten Luft zu tun, sondern bedeutet als französisches Wort eher "Arie" oder "Lied" - wenn's aber gegen den draußen heulenden Wind beruhigt, soll uns das recht sein.

Wann die Ära der computergenerierten Animation begann, werden Historiker dereinst ähnlich scharf mit einem Namen verbinden können, dem von Ed Catmull, der heute 70 Jahre alt wird. Die Verdienste des Gründers und technologischen Kopfes von Pixar um die Grundlagen der Computeranimation sind nicht groß genug einzuschätzen, wesentliche Methoden gehen auf seine Arbeit zurück. Die Filmindustrie weiß um seine Verdienste und hat ihm schon viermal mit einem Technik-Oscar ausgezeichnet, jenen Preis, der nicht auf der bekannten Gala in Hollywood verliehen wird, sondern in einem dezenterem Rahmen. Auch außerhalb Hollywoods hat Catmull preiswürdigen Eindruck hinterlassen, er ist Träger der John-von-Neumann-Medaille, einer Art Nobelpreis für Informatik und Computerwissenschaften. Peter Müller

Lesetipps für Dienstag

Der doppelte Halo-Effekt der Apple Watch: Der iPod hatte einen nachweislichen Effekt auf die Verkäufe des Mac: Wer von dem Player begeistert war aber weniger von seinem Zusammenspiel mit Windows-PCs, dachte zumindest über die Anschaffung eines Mac nach. Apple konnte innerhalb von fünf Jahren daher seine Verkaufszahlen für Rechner verdoppeln. Mit der Apple Watch kommt nach Ansicht unsere Macworld-Kollegen Michael Simon der Halo-Effekt zurück, nur viel stärker. Auch jetzt benötigt die Apple Watch ein weiteres Gerät von Apple, wird aber sowohl Wechsler von der Android-Plattform als auch Nutzer älterer iPhones zum Kauf eines neuen iPhone bewegen. Nutzer neuerer iPhones, insbesondere der großen Modelle iPhone 6 und iPhone 6 Plus hingegen würden in der Apple Watch eine sinnvolle Erweiterung erkennen. Ähnlich wie im Falle des iPad könnte Apple in der Zukunft das Angebot weiter ausweiten, andren Plattformen werde Apple seine Smartwatch aus den genannten Gründen bestimmt nicht.

Adobe bringt Comp CC: Adobe weitet sein Angebot von Apps für Tablets aus und bringt mit Comp CC eine Lösung heraus, mit der Designer Layout-Entwürfe auf dem iPad erstellen können. Comp CC ist jedoch eher zur Unterstützung von Indesign gedacht und weniger als Ersatz dafür. Auf dem iPad bereits lassen sich aber in Photoshop oder Illustrator erzeugte Elemente in ein Layout einbauen, das Feintuning kann dann am Desktop geschehen. Comp CC steht den Abonnenten der Creative Cloud ab sofort zur Verfügung, unsere Kollegen der Macworld konnten es bereits ausprobieren.

Cook wehrt sich gegen pro-religiöse Gesetze: In den USA wollen einige Bundesstaaten grundsätzliche Rechte zu Gunsten religiöser Eiferer einschränken. Sinngemäß nach dem Motto, niemand darf wegen seines Glaubens, seiner Herkunft oder seiner sexuellen Orientierung diskriminiert werden, es sei denn von einem Strenggläubigen. Gegen diesen offensichtlichen Unfug regt sich glücklicherweise Widerstand, Apple-CEO Tim Cook etwa bezieht klar dagegen Stellung. Dies Gesetze "für religiöse Freiheit" seien sehr gefährlich, da sie Ungerechtigkeiten rechtens werden ließen, schreibt Cook für die Washington Post.

Warum ein neues 4-Zoll-iPhone Sinn ergeben könnte: Im Herbst wil Apple angeblich nicht nur iPhone 6 und iPhone 6 Plus mit verbesserten Prozessoren und womöglich weiteren Sensoren ausstatten, sondern auch mit einem iPhone 6C ein neues Gerät mit 4-Zoll-Bildschirm anbieten. Obwohl die Berichte darüber mit Vorsicht zu genießen sind, könnte ein solches Line-Up für Apple Sinn ergeben. Unter anderem wäre künftig die Größe des Bildschirms entscheidend für unterschiedliche Preise und nicht mehr das Alter des Produkts.

Vorerst kein Gratis-WLAN in Nahverkehrszügen

WLAN im Zug ist das Thema der letzten Wochen. Vor allem die Fernbusse mit ihrem meist serienmäßigen WLAN-Angebot lassen die Bahn im direkten Vergleich alt aussehen. Die Bahn AG hat deshalb vollmundig einen Ausbau ihres WLAN-Angebots im Rahmen ihrer „größten Kundenoffensive in der Geschichte des DB Fernverkehrs“ angekündigt. Doch die meisten Bahn-Kunden – die nämlich mit den Nahverkehrszügen fahren – werden von der „größten Kundenoffensive“ erst einmal nichts merken. Zumindest soweit es die kostenlose WLAN-Nutzung angeht.

Denn wie „Die Welt“ online berichtet bleiben die Regio- und EC/IC-Züge auf absehbare Zeit WLAN-frei; von wenigen regional begrenzten Ausnahmen abgesehen.

Laut „Welt“ befördern Regio- und S-Bahnen pro Tag 6,7 Millionen Menschen. Fast immer ohne WLAN-Zugang. Und daran ändert sich mittelfristig auch nichts. Denn die „WLAN-Einführung im Nahverkehr ist kein Akt von ein, zwei Jahren", wie Thomas Geyer, Präsident des Dachverbandes der Besteller von Schienennahverkehr (BAG SPNV), sagt. Erst in fünf Jahren könnte WLAN im Nahverkehr in „nennenswerterem Umfang“ zur Verfügung stehen, wie Geyer weiter ausführt.

Als Grund für die Verzögerung nennt Geyer die große Zahl der Beteiligten. Während die Deutsche Bahn AG allein den Fernverkehr stemmen würde, gibt es beim Regionalverkehr viele Bahn-Unternehmen, Verkehrsverbünde, Bundesländer und den Bund, die mitreden würden. Und jeder zeige auf den anderen, wenn es um die Verantwortung für den WLAN-Betrieb gehe.

Der Bund sieht sich als nicht zuständig. Die Bundesländer wiederum sind zwar zuständig. Doch wenn sie den beauftragten Bahn-Unternehmen die Bereitstellung von WLAN in den Nahverkehrszügen vorschreiben würden, müssten sie diese dafür auch bezahlen. Dafür dürfte aber kaum Geld vorhanden sein. Zumal die Bahn selbst ja noch ein ganz anderes Problem hat: Die Steigerung ihrer Pünktlichkeit. Diese habe Vorrang vor der Bereitstellung von kostenlosen Hotspots.

Zudem müssten die Mobilfunkbetreiber entlang der Gleise erst einmal eine durchgehende Mobilfunkabdeckung bereitstellen. Das ist aber besonders entlang von Nebenstrecken keineswegs der Fall, wie jeder Bahnkunde mit seinem Smartphone selbst überprüfen kann. Für die Mobilfunk-Unternehmen würde sich der flächendeckende Ausbau entlang der Nebenstrecken aber oft nicht lohnen, weil die Netze zwar durchgehend in Betrieb gehalten werden müssten, sie aber nur ab und zu – wenn halt ein Nahverkehrszug vorbei fährt – tatsächlich benutzt würden. Deshalb geht Geyer davon aus, dass WLAN in Nahverkehrszügen zunächst einmal in Ballungsräumen kommen würde.

Ein weiteres Problem sind die aktuell eingesetzten Züge. Denn die vorhandenen Waggons nachzurüsten lohnt sich für die Bahn nicht. Erst mit der Einführung neuer Waggons hält dann auch die WLAN-Technik Einzug. So werden die neuen ICx-Züge , die die Bahn AG ab dem Jahr 2017 nach und nach in Betrieb nehmen will, für den WLAN-Betrieb „vorgerüstet“. Was allerdings noch nicht automatisch bedeutet, dass dann auch sofort in diesen Zügen Gratis-WLAN zur Verfügung steht.

Gute Fahrt mit 8 Apps für Bus und Bahn

Home Services: Amazon startet Dienstleistungs-Portal in USA

Amazon Home Services startet in 41 US-Bundesstaaten. Vor allem in Großstädten wie New York, Los Angeles, San Francisco und Seattle will Amazon ein dichtes Netz an Service-Partnern einrichten. Die angebotenen Dienstleistungen umfassen dabei alles von Handwerkerleistungen für Haus und Garten, Autoreparatur, Hilfe bei PC-Problemen und Musikunterricht. Selbst Luftakrobaten, Sänger oder Ziegenhüter lassen sich über Amazon ordern.

Amazon sorgt für eine Vorauswahl der Anbieter - angeblich wird nur rund jeder Dritte von 100 Anbietern für die Home Services aufgenommen. Der Online-Händler verspricht zu prüfen, ob die Dienstleister qualifiziert, zugelassen und versichert sind. Je nach nachgefragtem Service kann der Kunde das Angebot durch seine Vorgaben eingrenzen: Zum Beispiel können Sie beim Gitarren-Unterricht angeben, ob Sie zuhause oder beim Lehrer unterrrichtet werden wollen und wie lange eine Stunde dauern soll. Beim Ziegenhüten können Sie die Beschaffenheit des Grases vorgeben.

Anschließend erhalten die Kunden umgehend Preisvorschläge der verschiedenen Anbieter, aus denen sie auswählen können. Amazon verspricht, dass erst bezahlt werden muss, nachdem die Dienstleistung zufriedenstellend erledigt wurde. Außerdem soll es keine nachträglichen Preisänderungen geben. Angeblich behält Amazon zwischen zehn und 20 Prozent des festgelegten Preises als Service-Gebühr ein.

Spekulationen um iPad Mini 4

Vermutlich steht nicht nur das große iPad unter Druck, in den letzten vier Quartalen hatte Apple jeweils weniger Geräte als im Vorjahr verkauft. Genaue Daten nennt Apple nicht, doch könnten dem iPad Mini machen die steigenden Verkäufe von großen Smartphones alias Phablets wie dem iPhone 6 Plus durchaus zu schaffen machen. Eine neue Generation könnte Abhilfe schaffen.

Herbst-Zeit ist iPad-Zeit

Bisher präsentierte Apple eine neue Version des iPad Mini immer im Herbst. Das erste iPad Mini stellte Apple am 23. Oktober 2012 vor. Am 22. Oktober 2013 folgte das iPad Mini 2. Das iPad Mini 3 wiederum präsentierte Apple am 16. Oktober 2014, zusammen mit dem iPad Air 2, das aber auch einen neuen Prozessor spendiert bekam und nicht nur die Fingerabdruckerkennung Touch ID.

Bleibt Apple im bisherigen Rhythmus, müsste das iPad Mini 4 also im Oktober 2015 kommen. Doch es gibt vage Hinweise, dass im Jahr 2015 alles anders sein und Apple das iPad Mini 4 zusammen mit dem völlig neuen iPad Pro bereits im April oder zumindest im Juni der Öffentlichkeit vorstellen könnte.

Jedes Anfang Juni hält Apple seine Entwicklerkonferenz WWDC ab, in diesem Jahr stehen alle Zeichen auf den Termin vom 8. bis 12. Juni, das Moscone Center ist für ein "Corporate Event" blockiert. Zu erwarten sind Ausblicke auf iOS 9 und die nächste OS-X-Version. Apple hat in den vergangenen Jahren die Gelegenheit aber immer wieder dazu genutzt, neue oder überarbeitete Hardware zu präsentieren. In den Jahren 2008 bis 2010 war das etwa jeweils ein neues iPhone, vor zwei Jahren gab es renovierte Macbook Air und einen ersten Blick auf den neuen Mac Pro, im vergangenen Jahr jedoch keine Neuheiten. Um das iPad Pro, das angeblich einen 12-Zoll-Bildschirm und einen Eingabstift mitbringen soll und sich sogar mit einer Maus bedienen ließe, war es zuletzt recht still geworden. Die WWDC gäbe aber eine Gelegenheit zur Präsentation einer solchen Hardware, dann könnte auch ein iPad Mini 4 mit auf die Bühne kommen.

Technische Neuerungen: Alles nur Spekulation

Zu den technischen Spezifikationen des neuen iPad Mini 4 gibt es keine belastbaren Informationen. Alle im Internet kursierenden Spekulationen über den möglicherweise verbauten A8X-Prozessor oder sogar über den neuen A9-Prozessor, über ein dünneres Design, das sich am iPad Air orientiere, sowie über 2 GB Arbeitsspeicher und Support für 802.11ac WLAN sind ohne sichere Basis, das iPad Mini 4 muss zu diesem Zeitpunkt ebenso wie das iPad Pro als Vaporware angesehen werden.

Kommt 2015 überhaupt kein neues iPad Mini ?

Allerdings wollen Apple-Kenner auch das genaue Gegenteil eines vorgezogenen iPad-Mini-4-Release-Termins nicht ausschließen. Dass nämlich Apple in diesem Jahr überhaupt kein neues iPad Mini vorstellen könnte. Weil Apple das direkte Duell zwischen dem 5,5 Zoll großen iPhone 6 Plus und dem 7,9 Zoll großen iPad Mini nicht weiter anheizen wolle. Marktbeobachter halten es für möglich, dass Apple das Interesse der Käufer auf das iPhone 6 plus konzentrieren wolle. Und deshalb auf ein großes Update für das iPad Mini verzichten könnte. Andererseits zielt das iPad Mini auf eine völlig andere Zielgruppe als das iPhone 6 Plus. Apple wird also aller Voraussicht nach an der Baureihe festhalten. Ob ein neues Modell nun im April, Juni oder Oktober kommt, wissen allein die Zuständigen in Cupertino. (pm)

Die besten Spiele für das iPad :

Apple Stores erhalten neue Ausstattung für Apple Watch

Mit der Apple Watch wird Apple im kommenden Monat ein komplett neues Produkt veröffentlichen. Da sich die Smartwatch nicht nur durch die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten, sondern auch durch den Preis von bis zu 18.000 Euro deutlich von den anderen Produkten der Firma abhebt, plant Apple die Neuausstattung der Apple Stores speziell für den Verkauf der Apple Watch.
 
Fotos von 9to5Mac zeigen die neuen Tische , die Apple speziell für die Apple Watch fertigen lässt. Zusätzlich zu den neuen Tischen soll sich auch der Verkaufsprozess deutlich unterscheiden und wie folgt aussehen.  
 
Sobald ein Kunde zu einem von Ihm/ Ihr vereinbarten Termin für eine Apple Watch Beratung erscheint, wird Er/ Sie von einem Apple Mitarbeiter empfangen. Daraufhin führt der Mitarbeiter den Kunden zu einem neuen Tisch, der zur Anprobe der Smartwatch dient. Auf den ersten Blick verfügen diese Tische nur über eine Reihe an schwarzen Lederunterlagen die beim Anlegen der Smartwatch zum Einsatz kommen. Versteckt in den Tischen befinden sich allerdings auch Kassetten mit einer Auswahl von bis zu 18 verschiedenen Apple-Watch-Modellen. Diese Kassetten sind durch RFID Sensoren gesichert und können nur von autorisierten Apple Store Mitarbeitern geöffnet werden.  
 
Nach der Anprobe können die Kunden neben dem gewünschten Apple Watch Modell auch passendes Zubehör wie Bluetooth Kopfhörer oder zusätzliche Apple Watch Armbänder erwerben.

Speziell für anspruchsvolle Kunden eröffnet Apple am 10. April drei Mini-Stores allein für die Apple Watch in bekannten Kaufhäusern und Galerien in Paris, London und Tokio. Mit den Niederlassungen will man Publikum ansprechen, das sonst keinen Apple Store besuchen würde und hofft, dieses in den Galeries Lafayette, Selfridges und Isetan Shinjuku zu finden, wo auch hochwertige und teure Mode verkauft wird. Womöglich wird es in den neuen Niederlassungen auch die goldene Apple Watch Edition geben, die Apple nur "in ausgewählten Stores" anbieten wird. Käufer der Apple Watch Edition bekommen für ihre 10.000 US-Dollar aufwärts auch einiges geboten, berichtet 9to5Mac . So sollen sie einen extra dafür ausgebildeten Experten für eine ganze Stunde zur Verfügung gestellt bekommen, technischen Support an 24 Stunden an sieben Tagen sollen Käufer für zwei Jahre gratis erhalten. (pm)

DDoS-Attacke auf Github

Die für den Wissensaustausch von Entwicklern gedachte Plattform Github sieht sich schon seit mehreren Tagen mit DDoS-Attacken konfrontiert. Die Server konnten nach Angaben der Betreiber bislang standhalten, da die Hacker aber ständig ihre Angriffsroutinen ändern, sei das Sicherheits-Team von Github sehr gefordert.

Wer hinter den Attacken steckt, bleibt vorerst unklar. Die Betreiber gehen von einem politischen Hintergrund aus. Der Internet-Blogger Anthr@X will hingegen wissen, dass China die DDoS-Angriffe initiiert hat, um spezielle Projekte auf Github zu torpedieren. Dabei handle es sich um eine Zugangssoftware, mit der in China die Website der New York Times aufgerufen werden kann. Sollten die Hacker ihre Angriffe fortführen, so könnte es in den kommenden Tagen zu zeitweisen Ausfällen von Github.com kommen.

So funktionieren DDoS-Angriffe (Denial of Service)

Bei DDoS-Attacken erreichen den Server unzählige Anfragen von Rechnern, die die Hacker bereits übernommen haben. Die Vielzahl der Verbindungen zwingt den Server im schlimmsten Fall in die Knie.

Test: Film-DVDs erstellen mit DVD Styler 2.9.2

Das Brennen von Film-DVDs ist etwa aus der Mode gekommen, für die Weitergabe von Videos im Familienkreis ist dieses Format aber immer noch sehr beliebt. Eine interessante Open-Source-Lösung für diese Aufgabe ist das Tool DVD Styler von Alex Thüring , das auch in einer Mac-Version zur Verfügung steht. Single- und Dual-Layer DVDs werden unterstützt, beim Anlegen eines Projekts legt man Voreinstellungen wie Pal- oder NTSC-Format , Videoqualität und Seitenverhältnis fest. Nach Auswahl einer Navigationsvorlagen kann man eins oder mehrere Videos importieren, unterstützt werden alle gängigen Videoformate. Die integrierte Brennfunktion funktioniert in unserem Test leider nicht, man kann die Film-DVD aber als ISO-Datei speichern und mit dem Festplattendiensprogramm brennen. Übernimmt man die vorgegebenen Einstellungen, erhält man so in kurzer Zeit eine Image-Datei. Das Design der Vorlagen und Buttons wirkt allerdings im Vergleich zu Toast und iDVD recht hausbacken und die unübersichtliche Programmoberfläche folgt offensichtlich PC-Standards. Die Bildqualität der erstellten Videos ist in Ordnung, reicht aber nicht an kostenpflichtige Konkurrenten heran. Gut: Das Programm bietet eine Fülle an Konfigurationsmöglichkeiten. So kann man beim Erstellen der Navigation ein Video als automatisch ablaufenden Hintergrund einbinden und recht aufwendige Menüs erstellen. Bei der Erstellung muss man aber einige Authoring-Regeln beachten, sonst wird man schnell durch eine Fehlermeldung gestoppt. Die knappe Dokumentation des Tools hilft dabei leider nicht weiter, die Herstellerseite verweist aber auf einige Tutorials im Web. Leider stellen wir auch Stabilitätsprobleme fest. So stürzt das auf dvdauthor basierende Programm reproduzierbar ab, wenn man die Schrift der Navigationsoberfläche ändert. Im Unterschied zur beliebten PC-Version macht die Mac-Ausgabe keinen sehr ausgereiften Eindruck, brauchbare kostenlose Alternativen sind allerdings rar.

Gut eignet sich DVD Styler für das gelegentliche erstellen einer Film-DVD. Die Nutzung der weitergehenden Optionen ist allerdings kompliziert und wird nicht erläutert. Einsteigern würden wir zu einem komfortableren (aber auch kostenpflichtigen) Tool wie Toast Video raten.

Surfen mit Tabs ist sehr praktisch, weil es Platz auf dem Bildschirm spart, wenn man mehrere Websites lädt. Wer es trotzdem vorzieht, Links beim Anklicken mit gedrückter Befehlstaste in neuen Fenstern statt Tabs zu öffnen, kann das Verhalten in den Safari-Einstellungen unter „Tabs“ umstellen.  Dort kann man auch wählen, die Fenster im Vordergrund zu öffnen, um den Links direkt zu folgen. Durch zusätzliches Drücken der Wahltaste beim Öffnen kehrt man die Einstellung einmalig um. Genauso kann man mit der Umschalttaste die Einstellung für das Öffnen im Vordergrund temporär umkehren.

Safari erlaubt flexible Vorgaben für das Laden von Links.
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