1910747

Morgenmagazin vom Dienstag, 4. März 2014

04.03.2014 | 07:39 Uhr |

+++ Macwelt 4/14 leistet erste Hilfe für Ihren Mac +++ OS X Server künftig mit besserem Device-Management +++ iPad verliert Marktanteil - bleibt vorne +++ Heimliche Hintergrundprozesse auffinden +++ Mehr Tempo für Quark Xpress 10 +++ Macwelt-Special: Sicher mit dem iPhone 5S +++ Finger als Maus: Celluon Multi-Touch Evo-Mouse +++ Online-Portal für Busreisen +++ Bezahltes Testimonial: schlechtes Testimonial +++

Macwelt 4/14 leistet erste Hilfe für Ihren Mac

Ab heute ist die neue Macwelt am Kiosk, und zwar in Form eines Erste-Hilfe-Pakets für Ihren Mac. Die Redaktion hat für die aktuelle Ausgabe nicht nur Festplatten-Utilities für SSD und HD getestet, sondern gleich geprüft, was den Anwender rettet, wenn sonst nichts mehr geht. Egal ob Sie gelöschte Daten zurückholen wollen, Systemfehler suchen oder eine defekte Festplatte reparieren müssen,  den Test-Empfehlungen der aktuellen Ausgabe können Sie diese Aufgaben anvertrauen. Und wenn der Rechner gar nicht mehr will? Dann hilft Ihnen die beiliegende und bootbare Rettungs-CD, die auch unter OS X 9.2 funktioniert.


Weitere Titelthemen:
Keine Horror-Kosten durch den Fritzbox-Hack: Wir zeigen, wie Sie sich schützen
Vorsicht bei E-Mail "Made in Germany". Warum das Sicherheitsversprechen der Anbieter nichts taugt
Exklusiv-Interview mit Apple-Top-Managern: Phil Schiller, Craig Federighi und John Tribble beziehen Stellung
Tipp-Special zu Pages, Numbers, Keynote

Aktuell im Testcenter:
4K-Fernseher - auch als Zweitmonitor am Mac
Thunderbolt-Raids
Multifunktionsdrucker fürs Home-Office
Alternativen zu Apples Mail
Neue Gadgets für iPhone und iPad
Die Top-Apps des Monats und viele mehr

Holen Sie sich die neue Ausgabe am Kiosk, als PDF in der Macwelt-Kiosk-App oder als interaktive Ausgabe Macwelt HD

OS X Server künftig mit besserem Device-Management

Wie Apple Insider berichtet, hat Apple gestern eine neue Beta für seine nächste OS-X-Server-Version 3.1 publiziert. Neben den üblichen Fehlerkorrekturen und Verbesserungen an der Geschwindigkeit gibt die Beta mit "my Devices" eine bessere Möglichkeit, via OS X Server Geräte und Zugriffsberechtigungen zu verwalten. Dazu kommt eine Funktion, die automatisch ein neues Masterpasswort generiert, mit dem sich die Zugriffssperre an gemanagten Geräten lösen lässt. Offenbar soll diese Erweiterung das Zusammenspiel mit Apples neuem Deployment Programm für iOS-Geräte stützen.

iPad verliert Marktanteil - bleibt vorne

Android-Tablets haben in der Summe jetzt einen höheren Marktanteil als Apples iPad. Dennoch bleibt Apple die klare Nummer eins unter den Tabletherstellern. Dies geht aus aktuellen Zahlen von Gartner hervor. Demnach sei der Tabletmarkt 2013 um 68 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen, so die Marktforscher. Apple habe dabei über 70 Millionen iPads verkauft. Der zweitgrößte Anbieter, Samsung, hat dabei nur rund halb so viele Tablets verkauft wie Apple: 37 Millionen.

Doch gerade Samsung hat 2013 enorm zugelegt, 2012 hatte das Unternehmen laut Gartner nur 8,5 Millionen Tablets an Endkunden gebracht. Apples Marktanteil liegt bei der Zahl neu verkaufter Tablets 2013 bei 36 Prozent, der Zweite Samsung hat 19 Prozent. Die übrigen Tablethersteller in den Top-Charts seien Asus, Amazon, Lenovo. Der Rest läuft unter "Sonstige". Die Top-5-Hersteller von Apple bis Lenovo teilen sich laut Gartner knapp 70 Prozent des gesamten Marktes, wobei Apple mehr iPads absetzen konnte als die vier anderen Top-Marken zusammen.

Heimliche Hintergrundprozesse auffinden

Hintergrundaktionen und Dienste, die immer aktiv sein sollen, werden in der Regel beim Rechnerstart durch eine Vorgabedatei (Launch Agents beziehungsweise Launch Daemons) gestartet. Diese Vorgabedateien werden automatisch bei der Installation der dazugehörigen Programme angelegt, der Anwender bekommt davon nichts mit. So startet beispielsweise das Überwachungsprogramm Little Snitch über diesen Mechanismus seine Hintergrundaktionen zur Überwachung des Netzverkehrs. Aber auch Schadprogramme können diesen Weg nehmen, um einen Hintergrundprozess zu starten, sofern sie auf den Mac gelangt sein sollten. Darum wäre es klasse, wenn man jedes Mal, wenn eine solche Vorgabedateien installiert wird, eine entsprechende Mitteilung erhielte.

Die Lösung ist gar nicht so kompliziert: Man kann die Ordner, in denen die Vorgabedateien abgelegt werden, jeweils mit einer Ordneraktion versehen, die dann automatisch ein Dialogfenster öffnet, wenn in einen der Ordner eine neue Datei abgelegt worden ist. Zuerst öffnet man die Systemeinstellung „Tastatur“, klickt auf „Kurzbefehle“ und aktiviert unter „Dienste > Dateien und Ordner“ die Option „Ordneraktionen konfigurieren“. Dann wechselt man in das Verzeichnis „Library“ auf der Festplatte, klickt den Ordner „Library/LaunchAgents“ mit der rechten Maustaste an und wählt im Kontextmenü „Ordneraktionen konfigurieren“ aus. Im sich öffnenden Fenster wählt man den ersten Eintrag „add – new item alert.scpt“ aus und klickt auf „Anhängen“. Denselben Vorgang wieder holt man für die Verzeichnisse „Library/LaunchDaemons“ sowie den Ordner „Library/LaunchAgents“ im Privatverzeichnis der Benutzer. Im Hauptfenster markiert man abschließend noch die Option „Ordneraktionen aktivieren“. Und schon hat man einen Spion installiert. th

Mehr Tempo für Quark Xpress 10

So begeistert unser Autor und DTP-Spezialist Nikolaus Netzer im vergangengen Jahr von Xpress 10 war, ein großer Nachteil war das gemächliche Tempo des Layoutprogramms. Vor allem der Bildaufbau konnte einem die Arbeit an Dokumenten richtig verleiden. Das Update vom November machte Xpress 10 zwar kompatibel mit Mavericks, die mäßige Geschwindigkeit blieb. Dies will Quark aber mit dem gestern veröffentlichten Update auf 10.1 ändern. Die Aktualisierung ist für alle registrierten Anwender von Xpress 10 kostenlos . Neben einer höheren Geschwindigkeit haben die Entwickler Neuheiten wie einen 8000-Prozent-Zoom eingebaut, dynamische Hilfsllinien eine Exportfunktion im Format PNG oder JPG, Erweiterungen zum Erstellen und Anpassen von QR-Codes sowie die Möglichkeit, in einem Xpress-Layout HTML-5-Animationen erstellen zu können. Solche Animationen lassen sich in App Studio zu interaktiven Animationen ausgestalten. Nicht neu, aber endlich wieder zurück im DTP-Programm ist die Buchfunktion. Komplett überarbeitet funktioniert sie Quark zufolge "nahtlos mit Porjekten und Layouts, sodass die Anwender ein oder mehrere Layouts zur Nutzung in einem einzelnen Buch festlegen können."

Macwelt-Special: Sicher mit dem iPhone 5S

Das iPhone 5S bringt einen eingebauten Fingerabdruck-Sensor, der für mehr Sicherheit sorgt. Doch auch mit der vorhandenen Software kann man die eigenen Daten auf dem Smartphone schützen. Unser kompaktes iBook " Sicher mit iPhone 5S " zeigt alle Sicherheitsaspekte zum iPhone: kompakt, übersichtlich und sofort anwendbar.

Wer ein neues iPhone kauft und die Touch-ID nicht aktiviert, darf bei Datenverlust nicht klagen. Denn der neue Sensor und die dazu gehörende Software von iOS 7 bieten einen komfortablen und schnellen Zugang zum iPhone, der sich deutlich schwieriger knacken lässt als die herkömmliche Code-Sperre. Was Sie bei der Einrichtung beachten sollten und welche Technologien hinter dem neuen Sensor stecken, erfahren Sie im ersten Kapitel des iBooks.

Wer um die Inhalte der eigenen Mails bangt, kann seine Nachrichten verschlüsseln. Man braucht dafür jedoch ein Zertifikat eines externen Anbieters. Wo man dieses beantragt und wie dieses auf das iPhone kommt lesen Sie im zweiten Kapitel von "Sicher mit dem iPhone 5S"

Gerade weil die Cloud-Lösungen so komfortabel sind, sind sie für die Sicherheits-Probleme so anfällig: Schnell ist eine Datei auf ein Cloud-Volume hochgeladen, der Zugang dorthin ist für die Datendiebe deutlich leichter, als auf den Rechner zu Hause. Dagegen gibt es Abhilfe in Form spezieller Verschlüsselungs-Software. Lesen Sie, welche das ist und wie Sie sie ohne Abstriche an User-Komfort nutzen.

Schnell mal mit dem iPhone im öffentlichen Netz zu surfen kann eigene Daten wie Passwörter ins Gefahr bringen. Wer sich gegen fremde Augen unterwegs abschotten will, greift am besten zu den VPN-Anbietern.

Finger als Maus: Celluon Multi-Touch Evo-Mouse

Klicken, doppelklicken, einen Ordner oder eine Datei über den Schreibtisch ziehen, Ausschnitte vergrößern oder verkleinern, all diese gewohnten Tätigkeiten, die man sonst mit der Maus oder dem Touchpad verrichtet, sollen mit der Celluon Multi-Touch Evo-Mouse auf jeder glatten Oberfläche, wie etwa einem realen Schreibtisch, genauso gut funktionieren, verspricht der Hersteller. Die Funktionsweise beschreibt der Anbieter so: Ein Sensor in der Evo-Mouse erkennt die Position des Fingers ebenso wie dessen Bewegungen. Sogar mehrere Finger würden problemlos erkannt. So könne man wie bei einem echten Touchpad mit zwei Fingern scrollen, pinchen oder rechtsklicken. Das alles soll ohne zusätzliches Trackpad oder spezielle Unterlagen funktionieren, wie auch das kurze Video bei Anbieter Arktis.de demonstriert.

Die virtuelle Eingabe über die Evo-Mouse funktioniert ab Windows XP respektive mit Mac-OS X (ohne genauere Angabe) und wird über den USB-Port, alternativ kabellos via Bluetooth mit Mac oder PC verbunden. Der Preis inklusive Versandkosten liegt bei knapp 100 Euro. Lieferbar ist das Eingabegerät ab 8. März 2014.

Info: Arktis.de

Online-Portal für Busreisen

Dass mit Klickbus.de ein weiteres Vergleichsportal für Busreisen im Internet gestartet ist, verdient aus zwei Gründen eine Erwähnung. Erstens stammt das Produkt aus dem Berliner Inkubator Rocket International und zweitens hatten sich die Webseitenbetreiber bislang auf Länder wie Brasilien und Mexiko fokussiert. Was Klickbus von anderen Portalen wie busliniensuche.de unterscheidet, ist die Möglichkeit, direkt auf der Webseite ein Ticket zu buchen. Andere Portale leiten zur Buchung auf den jeweiligen Anbieter weiter. Leider ist Klickbus nur am Rechner vernünftig zu bedienen. Am iPad werden diverse Texte abgeschnitten, am iPhone empfiehlt der Anbieter die horizontale Nutzung, doch auch dann lassen sich die Eingabemasken nicht vernünftig lesen - geschweige denn bedienen.

Bezahltes Testimonial: schlechtes Testimonial

Das sind die Geschichten, wie sie Apple-Fans lieben: Oscar-Moderatorin Ellen DeGeneres hatte sich wohl von Samsung dazu bringen lassen, während ihres Auftritts ein Galaxy Note mit auf die Bühne zu nehmen. So richtig begeistert war sie aber offenbar nicht. Aufmerksame Beobachter wie die Autoren von Cult of Mac fanden nicht nur Indizien, dass DeGeneres hinter der Bühne sofort wieder ihr iPhone zückte, sondern auch einen Twitter-Feed, in dem sich die Moderatorin über unscharfe Bilder mokierte.

Und noch eine Meldung aus der bunten People-Ecke. Offenbar spielt das iPhone im Prozess um den südafrikanischen Sportler Oscar Pistorius eine wichtige Rolle: Wie unter anderem der britische Telegraph berichtet , flog jetzt der Chef-Ermittler zu Apple nach Cupertino, da es dem Team offenbar während der letzten Monate nicht gelungen war, das iPhone 5 der getöteten Reeva Steenkamp zu knacken und an die in der Todesnacht verschickten Whatsapp-Nachrichten zu kommen.

1910747