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Morgenmagazin vom Dienstag, 5. März 2019

05.03.2019 | 07:07 Uhr |

Patentprozess Qualcomm vs. Apple beginnt in San Diego: Harte Vorwürfe +++ Google-Forscher veröffentlichen schweren macOS-Sicherheitsfehler +++ US-Handelsstreit: Wie Apple die Oberhand behält +++ BMW dementiert Gerüchte über Kooperation mit Apple +++ Samsung liefert jetzt auch TVs mit Bloatware aus +++ Netflix: Wir lieben Kinos, aber.... +++

5. März: Kehraus

Helau! Alaaf! Verspottet wird der Name von der AKK / doch eines, des ist sonnenklar / Auch sie reißt flache Witze / die uns nit reisset von de Sitze / Gönnt mir nit amol die Latte / die ich heut früh' zum Kaffee hatte! / Die is' allerweil so barsch / Na denn, Narhallamarsch! Tatää, Tatää, Tatääää …

Wir wünschen nun doch noch allseits einen Guten Morgen, nachdem unser in karnevalistischen Dingen eher untalentierter Büttenredner die Bühne verlassen hat. Humor ist jenseits einer gemeinsamen Basis von unerwarteten Wendungen in der Pointe bekanntlich Geschmackssache und wir wollen hier nicht über die Witzeleien von Karnevalsredner und -sängern urteilen. Eine gewisse Erleichterung spüren wir dann doch über das heutige Ende der narrischen Zeit. Denn es gibt noch letzte Bastionen des linearen Fernsehens wie die Nachrichtenmagazine der öffentlich-rechtlichen Sender. Wenn wir in den letzten Wochen aber den Apparat zu dem gewohnten Zeiten um 21.45 Uhr und 22.30 Uhr eingeschaltet oder von Netflix ins lineare TV herüber wechselten, was sahen wir da: Prunksitzungen, Narreteien, Funkemariechen, bemühte Reime und flache Witze. Nun ja, wir haben ja einen Keller, in den wir zur Not auch zum Lachen gehen können, wenn wir dort nicht gerade das Morgenmagazin zu noch nachtschlafender Zeit produzieren.

Im Süden der Republik heißt der Karneval Fastnacht oder Fasching. Letzterer hat etymologisch mit dem Rutenbündel des Fascio nichts zu tun, obwohl der bayerische Name des Tages "Kehraus" die Assoziation nahe legt, man wolle mit der Rute nun energisch den Winter auskehren. Frühling ist meteorologisch schon seit letztem Freitag, Tag- und Nachtgleiche in gut zwei Wochen. Das Wort Fasching kommt aber vom Fastenschrank her, aus dem am letzten der narrischen Tage noch bis Mitternacht der Alkohol fließen darf. Am Aschermittwoch ist dann alles vorbei und die Fastenzeit wird natürlich streng eingehalten – so auch seit jeher am politischen Aschermittwoch in Bayern, der heute vor 100 Jahren das erste Mal stattfand. Nur Käse, Brezen und Fischsemmeln sind erlaubt. Und, naja: Bier - außer für die Redner, die gerne mal drei bis vier Stunden schwadronieren.

Und dann dauert es ja nicht mehr lange bis zum Starkbieranstich und dem Verspotten von Politikern mit nicht nur flachen Witzen. Wenn nach einem langen Winter die Vorräte aufgebraucht sind und erst langsam die Flur wieder grünt, kommt man mit Starkbier besser über die Runden. Sünden flüssiger Art sind durchaus erlaubt, wenn in der Fastenzeit vor allem Speisen knapp sind.

Kräftig mit Alkohol gesündigt wird also heute noch vor allem Rheinland, das macht aber auch nichts, denn um Mitternacht kann man den Nubbel, eine Strohpuppe, ja stellvertretend für alle Sünden verbrennen und bis zur nächsten Session oder zumindest bis Ostern in Sack und Asche gehen. Peter Müller

Lesetipps für den Dienstag:

Vorgeplänkel: Im April wird es im Rechtsstreit zwischen Apple und Qualcomm ernst, dann verhandelt eine Jury über Vorwürfe, der Chip-Hersteller würde seine Position in unfairer Weise ausnutzen. Gestern begann aber in San Diego ein auf acht Verhandlungstage angesetzter Prozess über Patentverletzungen Apples. Qualcomm wirft dem iPhone-Hersteller vor, seine Patente über reduzierten Stromverbrauch und schnellere Systemladezeiten verletzt zu haben und fordert Schadensersatz. Am Landgericht München hatte Qualcomm wegen des ersten Patentes ein Verkaufsverbot durchsetzen können, dieses ist aber nicht mehr effektiv wirksam. Denn Apple verkauft in Deutschland mittlerweile iPhone 7 und 8 mit bei Qualcomm lizenzierten Chips, zudem scheint das Patent ungültig zu sein eine letztinstanzliche Entscheidung darüber steht aus. Im Falle des zweiten Patents über "Direct scatter loading of executable software image from a primary processor to one or more secondary processor in a multi-processor system" mit der Nummer No. 8,838,949 hat Apple zu Beginn des Prozesses eine überraschende Aussage gebracht. Denn es seien Apple-Ingenieure gewesen, die Qualcomm mit dieser Technik vertraut gemacht hätten. Hierbei wird ein Image des Systems an einen zweiten Prozesor übertragen, was dem Chip erlaubt, ohne seinen eigenen nicht-volatilen Speicher zu booten. Das führt zu höherer Systemeffizienz und spart Platz im Gehäuse. Die Idee habe aber der Apple-Ingenieur Arjuna Siva in einer E-Mail-Korrespondenz dem Chip-Lieferanten vorgetragen, was Apples Anwältin Juanita Brooks sich echauffieren lässt: "Das ist wirklich eine Unverschämtheit: Sie nehmen unsere Idee und rennen damit zum Patentamt." Qualcomms Anwälte haben indes ihren Mandanten zu Beginn des Prozesses als Innovator vorgestellt, ohne dessen Produkte kein Smartphone funktionieren würde.
 

Vierte Runde: Für Entwickler und Teilnehmer des öffentlichen Beta-Tests hat Apple die vierte Beta-Version von iOS 12.2 veröffentlicht. In dieser gibt es niht viel Neues, nur die Icons von Apple News und die Fernbedienung im Kontrollzentrum haben sich leicht geändert. Generell bringt iOS 12.2 aber einige Neuerungen wie die Unterstützung von AirPlay und HomeKit auf diversen TV-Apparaten von Drittherstellern, Apple Ness in Kanada und vier neue Animojis.

Übernahme: Apple hat laut eines Berichts der britischen Website IAM das Patentportfolio der Ende letzten Jahres liquidierten Firma Lighthouse AI übernommen. Diese hatte Security-Kameras gebaut, die Gesichter erkennen und dabei auch Menschen von ihren Haustieren unterscheiden können. Die künstliche Intelligenz des Kamerasystems war auch in der Lage, Sprachkommandos wie "Informiere mich, wenn die Kinder um vier noch nicht zu Hause sind"  oder "Was ist geschehen, als ich gestern nicht zu Hause war" zu verstehen. Lighthouse konnte sich auf dem hart umkämpften Markt von Sicherheitskameras nicht gegen Konkurrenten wie Nest, Netatmo oder Logitech durchsetzen, die Patente des Unternehmens haben in Cupertino ein neues Zuhause gefunden. Ob Apple sie je in einem Produkt einsetzen wird, ist indes völlig unbekannt.

Offene Stellen: Apple verstärkt seinen Fokus auf Services, derweil die Umsätze mit Hardware stagnieren und schon Steve Jobs hatte kurz nach der Jahrtausendwende Apple als Software-Company definiert. Nun aber hat Apple laut eines CNBC-Berichts erstmals seit Jahren wieder mehr offene Stellen für Softwareentwickler als für Hardware-Ingenieure. Der TV-Sender zitiert dabei eine Statistik  von Thinknum, die Änderungen auf Websites protokollieren, in diesem Fall also auf Apples Recruiting-Site. Zum Stand 27. Februar hatte Apple rund 1400 Jobs rund um Software und Services offen, suchte aber nur rund 1000 Mitarbeiter für die Hardwareabteilungen. In den vergangenen Jahren hatte Apple jedoch immer mehr Hardwarespezialisten als Entwickler für Software gesucht.

Weitere Nachrichten:

Google-Forscher veröffentlichen schweren macOS-Sicherheitsfehler

Schon seit 2014 lässt Google durch das Projekt Project Zero zahlreiche bekannten Sicherheitsforscher nach Sicherheitsfehlern in Software suchen, auch Windows, Android und macOS bleiben nicht ungeschoren. Umstritten: Um Druck auf die Urheber der Software auszuüben, setzt das Team dem Hersteller der Software eine 90-Tage-Frist: Er hat nur 90 Tage Zeit, dann wird der Fehler automatisch auf der Webseite veröffentlicht.

Bei einem als „Schwer“ eingestuften Sicherheitsfehler hat es nun Apple erwischt: Ein nach Angaben der Forscher schwerer Sicherheitsfehler wurde vor drei Monaten im Kernel von macOS gefunden, gewissermaßen dem tiefsten Kern des Betriebssystems. Wie üblich hatte Apple 90 Tage Zeit um den Fehler zu korrigieren, was der Firma aber nicht gelang.

Inklusive einem Proof-of-Concept, der die Wirksamkeit des Fehlers beweist, wurde deshalb nun der unkorrigierte Fehler auf der Seite des Projektes veröffentlicht : Das eigentlich nur für Fachleute verständliche Sicherheitsproblem betrifft das Verhalten des XNU-Kernels bei so genannten Copy-on-Write-Vorgängen. Diese auch COW genannte Funktion soll Kopiervorgänge optimieren, diese werden nämlich bei einem modernen Dateisystem wie APFS gewissermaßen „zwischengespeichert“. Diese kopierten Speicherinhalte sollten  aber nicht nachträglich verändert werden können, da dies Angriffe ermöglicht. Laut Forschern lässt sich der macOS-Kernel aber durch das Mounten eines Images überlisten. Ändert man dieses Speicherabbild nämlich direkt, etwa mit pwrite(), wird diese Änderung offenbar nicht vom System registriert. Eine vollständige Beschreibung des Problems und ein Beispiel für eine Ausnutzung des Fehlers, finden sich auf einer Seite des Projektes. Die Entwickler stufen den Fehler als „Schwer“ ein.

Apple hatte angekündigt, den Fehler in einer kommenden Systemversion zu veröffentlichen, dies ist aber offensichtlich nicht innerhalb der Frist von Google gelungen.

Unsere Meinung: Ist die 90 Tage-Frist zu kurz? Vermutlich schon, offensichtlich will das Projekt aber keine Ausnahmen machen – würden doch sonst bald andere Softwarehersteller immer mehr Aufschübe und längere Fristen verlangen.

US-Handelsstreit: Wie Apple die Oberhand behält

Der andauernde Handelsstreit zwischen China und den USA beeinträchtigt fast alle industriellen Branchen der beiden Länder. Apple hat zwar auch mit sinkenden Verkaufszahlen und Aktienkursen zu kämpfen, vergleichsweise wenig davon ist aber auf den Handelsstreit zurückzuführen.

Denn die gegenseitig auferlegten Strafzölle zwischen den USA und China hat der Konzern bisher gut überstanden. Nicht zuletzt deshalb, weil das iPhone von den Sanktionen unberührt blieb, die US-Präsident Trump verhängt hat. Laut dem Magazin Politico ist das zu großen Teilen Apples CEO Tim Cook zu verdanken . Denn Cooks Strategie unterscheide sich von der anderer Firmenchefs. Cook setze auf Kommunikation, sowohl mit der Trump-Administration, als auch mit China. 

Die meisten großen Technologiekonzerne in den Vereinigten Staaten zeigen wenig Sympathien für die Trump-Administration. Das liegt wohl vor allem an der liberal eingestellten Belegschaft. Trumps Aussagen über Minderheiten und Frauen kommen bei ihnen nicht gut an. Das hat zur Folge, dass Amazon und Facebook nur Mitarbeiter aus dem unteren Management nach Washington schicken. 

Die Herangehensweise von Tim Cook unterscheide sich laut Politico in vielen Punkten. Trotz Reibungspunkten während des republikanischen Wahlkampfs 2016 setze Cook auf Kommunikation, sowohl mit Trump als auch mit der Kommunistischen Partei Chinas. Cook hat sich schon mehrere Male persönlich mit dem US-Präsidenten getroffen und reist regelmäßig nach China. Er vertrete die pragmatische Ansicht und als Geschäftsführer habe er Möglichkeiten, die Politik des Landes mitzugestalten, wenn er mit der Regierung zusammenarbeitet.

Laut eines Angestellten der Trump-Administration, der mit der Thematik vertraut ist, habe Cook eine gute Beziehung zum Präsidenten und seiner Regierung aufgebaut. Das zeige sich auch in politischen Entscheidungen. Zum Beispiel wurden Smartwatches und Bluetooth-Kopfhörer von einem Entwurf gestrichen, der Produkte aufführte, die mit neuen Strafzöllen belegt werden sollten.

Ein andauernder Streitpunkt zwischen Trump und Cook ist die Produktion von Apple-Produkten in China. Trump fordert, die ausgelagerten Jobs in die USA zurückzuholen. Unwahrscheinlich, sind doch die Produktionskosten in China viel geringer als in den USA. Aber Apple macht Zugeständnisse: 350 Milliarden Dollar will der Konzern in den nächsten fünf Jahren im Heimatland investieren. Unter anderem soll ein neuer Unternehmenscampus in der Nähe von Austin entstehen.

Der Artikel macht klar: Für Tim Cook ist die Kommunikation mit den beiden Parteien ein Balanceakt. Eine gute Beziehung zur amerikanischen Regierung ist für jeden Konzern von Vorteil. Allerdings darf Cook auch nicht China vor den Kopf stoßen. Doch Politico sieht die Möglichkeiten Chinas, Druck auszuüben, als begrenzt an. 3 Millionen Jobs in China hängen an den Lieferketten für Apple-Produkte. Den US-Konzern wirtschaftlich einzuschränken heißt, der eigenen Wirtschaft zu schaden.

BMW dementiert Gerüchte über Kooperation mit Apple

Durch die kolportierte Zusammenarbeit könnte Apple einen besseren Start in der Automobilbranche hinlegen, BMW würde außerdem von einem Imageschub profitieren.

Gegenüber unseren Kollegen der PC Welt dementiert BMW diese Meldung allerdings in allen Punkten. Das Unternehmen bestätigt zwar, regelmäßig mit IT-Unternehmen zu sprechen – unter anderem auch Apple. Die Gespräche würden sich dabei jedoch um die Vernetzung von Fahrzeugen drehen und nicht um die Entwicklung eines Apple Car.

Apple hat zu den berichten bisher keinen Kommentar abgegeben, über künftige Produkte und Strategien schweigt sich das Unternehmen generell aus.

Dass Apple ständig in Gesprächen mit Autobauern sein muss, ist kein Wunder. Das Automotive-System vom iPhone-Hersteller iOS in the Car, später umbenannt in CarPlay, kommt und kommt nicht auf den Markt. Versprochen hat Apple die Integration der eigenen Software auf diversen Marken wie Mercedes, Volvo, Ferrari und eben BMW. Momentan ist Ferrari die einzige Auto-Marke , die nativ die CarPlay-Integration ab Werk ausliefert. Daimler und Volvo haben die neue Funktion in den kommenden Modellen auf 2015 verschoben , ursprünglich hieß es bei den beiden Auto-Herstellern, die ersten Autos kommen bereits 2014 auf den Markt. Der neue Volvo XC90 ist auf der eigenen Webseite bereits mit Carplay angekündigt , der Haken an der Sache - das Auto geht erst in diesem Jahr in die Massenproduktion, der Hersteller hat Ende 2014 nur 1927 Fahrzeuge als First Edition verkauft .

Samsung liefert jetzt auch TVs mit Bloatware aus

Auf Notebooks oder neuen Desktop-Rechnern sind es Käufer schon gewohnt: Hersteller schließen Verträge ab, die für eine Vielzahl mehr oder weniger nützlicher Software sorgen, die bereits vorinstalliert ist. Der südkoreanische Hersteller Samsung geht nun einen Schritt weiter und installiert auf seinen smarten TV-Geräten einen Viren-Scanner von McAfee . Damit sollen Nutzer vor Malware geschützt werden, die auch auf dem Smart-TV installiert werden könnte. Der Sinn dahinter ist dennoch fragwürdig, schließlich wird das auf dem TV laufende Betriebssystem Tizen direkt bei Samsung weiterentwickelt.

Laut Samsung gilt die Kooperation für alle in diesem Jahr produzierten TV-Geräte. Auf diesen ist McAfee Security for TV schon vorinstalliert. Die Software überprüft alle auf dem Smart-TV installierten Apps und soll dabei Malware erkennen und gleichzeitig entfernen. Dennoch dürften sich die meisten Käufer auf die schon vorinstallierten Apps wie Netflix oder Hulu verlassen. Das relativ komplizierte Herunterladen neuer Anwendungen wird häufig ignoriert. Wie gut die Schutzfunktion von Viren-Scannern für TV-Geräte ist, bleibt ebenfalls fraglich. Vor zwei Jahren klafften in Samsungs Tizen noch zahlreiche Sicherheitslücken . Damit konnten Angreifer aus der Ferne Schadcode ausführen und Malware über den App Store installieren.

LED Hintergrundbeleuchtung für den TV: Kaufempfehlung

Netflix: Wir lieben Kinos, aber....

Bei der diesjährigen Oscar-Preisverleihung hat Netflix drei der wichtigsten Oscars mit dem Film Roma abgeräumt. Angeführt von Regie-Legende Steven Spielberg wird in Hollywood derzeit diskutiert, die Vergaberechte für die Oscars zu ändern, so dass Streaming-Dienste nicht mehr berücksichtigt würden. Steven Spielberg hatte kritisiert, dass Filme nominiert werden können, die nur in ein paar Kinos und nur innerhalb kurzer Zeit gezeigt wurden.

In der Tat steht in den Oscar-Regularien, dass ein Film dann nominiert werden darf, wenn er in einer ausreichend großen Zahl an Kinos an sieben fortlaufenden Tagen jeweils täglich zu drei unterschiedlichen Zeiten zu sehen ist. Auch der Netflix-Film Roma war zunächst in einer begrenzten Zahl von Kinos zu sehen, ehe er dann Anfang Dezember auf Netflix startete. Der "Trick" war benutzt worden, um eine Oscar-Nominierung erhalten zu können. Und schließlich erhielt Roma auch insgesamt 10 Nominierungen für den Oscar 2019.

Mit einem Tweet hat Netflix nun am Montagnachmittag auf die anhaltende Kritik aus Hollywood reagiert. Darin stellt Netflix fest: "Wir lieben Kinos." Fügt dann aber weiter Dinge hinzu, die "man ebenfalls" liebe.

So liebe man es ebenfalls, wenn Menschen Zugang zu Filmen erhalten, die sich einen Kinobesuch nicht leisten können oder in Städten leben, in denen es keine Kinos gibt. Außerdem liebe man es bei Netflix, wenn jeder überall und jederzeit eine neue Filmveröffentlichung genießen könne. Und schließlich liebe man es auch, wenn Filmemacher neue Möglichkeiten erhalten, ihre Kunst mit anderen zu teilen. "Diese Dinge schließen sich nicht gegenseitig aus", stellt Netflix abschließend fest.

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