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Morgenmagazin vom Dienstag, 9. Februar 2021

09.02.2021 | 07:11 Uhr | Peter Müller

Spotify bald als Standardapp für Musik auswählbar? +++ Big-Sur-Installer mit schwerem Fehler bei Platzmangel +++ Apple legt Anleihen auf: 14 Mrd. US-Dollar +++ Tesla investiert 1,5 Mrd. US-Dollar in Bitcoin - Kryptowährung auf Rekordhoch +++ Dogecoin: Meme-Kryptowährung erreicht Rekordhoch +++ Xiaomi Mi 11 vorgestellt: Besser und günstiger als ein Galaxy S21

9. Februar: Mehr Sicherheit bringt mehr Freiheit

Macwelt wünscht Guten Morgen – und flötet mit Brisko-Schneider-Stimme: "Liebe Liebenden …"! Denn natürlich darf man in all dem Whiteout, der uns umgibt, um all dem Leid zu Beginn des zweiten Pandemiejahres nicht vergessen, dass am kommenden Sonntag der Valentinstag im Kalender steht. Hat nichts mit dem Münchner Philosophen Karl Valentin zu tun, der heute vor 73 Jahren in Planegg bei München an einer Lungenentzündung starb, sondern natürlich mit dem Heiligen Valentin. Klar, man kann dem oder der Liebsten einen Blumenstrauß schicken, das dürfen Floristen und Gärtner ja, von denen wir hoffen, ihre Dienste auch nach der Pandemie – wann immer das sein wird - in Anspruch nehmen zu können, wir wollen die nicht pleite gehen lassen. Ansonsten ist in diesem Jahr Immaterielles vielleicht sinnvoller: Eine Umarmung der Mitbewohner, ein lieber Gruß, ein langes Telefonat, ein gemeinsamer Spaziergang in der Kälte des Februar.

Wir haben zwar dieser Tage den ein oder anderen Tipp für einen Kauf auf unseren Seiten veröffentlicht, vielleicht will man sich ja selbst beschenken? Die Selbstliebe ist ja die schwierigste Disziplin überhaupt, da sie sich so leicht übertreiben und auch untertreiben lässt. Einen richtigen Knüller haben wir aber nicht zu bieten, was natürlich an Apple liegt. Wie alle, die dieser Tage etwas verkaufen wollen, preist Apple seine Produkte eigens zum Valentinstag nochmals nachdrücklich an, aber wo ist das ganz Spezielle Geschenk? Im Jahr 2008 hatte Apple mal anlässlich des Weltfloristentages einen rosafarbenen iPod Nano aufgelegt, aber heute müsste man ja zum iPad in rosé greifen. Oder einfach mal das Klischee vergessen, dass Frauen technische Produkte erst dann gefallen, wenn man sie rosa anmalt.

Schenken wir also, wenn überhaupt, lieber etwas Nützliches. Hat sich Apple heute vor zehn Jahren womöglich auch gedacht und eine neue Variante des iPhone 4 herausgebracht. Nicht in rosa, sondern mit einem Kniff, der viele Kommunikationswege rettete, respektive überhaupt erst frei machte. Das am 9. Februar 2011 zusammen mit dem US-Provider Verizon präsentierte iPhone beherrschte erstmals den Funkstandard CDMA, vorher konnte man das iPhone nur in GSM-Netzen gebrauchen. Und beinahe heimlich, still und leise korrigierte Apple auch das Antennendesign, das bei den im Sommer zuvor auf den Markt gekommenen iPhone 4 zu jenem "Grip of Death" führen konnte, der Telefonate plötzlich unterbrechen konnte. Dabei waren wir doch gerade so schön ins Säuseln gekommen …

Aber schenken wir uns dieser Tage - nicht nur am Sonntag - einfach mehr Sicherheit. Vor einer womöglich schwerwiegenden Ansteckung, indem wir daheim bleiben. Und vor Computerviren und anderem Zeugs, das wir lieber nicht auf auf unseren Geräten hätten und davor, dass uns Übelmeinende unserer digitalen Identität berauben. Der zweite Tag der zweiten Woche des zweiten Monats ist der Safer Internet Day, den die Initiative Klicksafe.de in diesem Jahr unter das Motto "Was glaube ich? – Meinungsbildung zwischen Fakt und Fake" gestellt hat. Im Internet ist das Wissen der Welt zwar nur ein paar Tastenanschläge entfernt, aber eben auch oft hinter Verschwörungsmythen, blankem Hass und infamen Lügen verborgen. Die Freiheit der Meinung ist ein hohes Gut, doch muss sie auch auf der Sicherheit der Fakten beruhen, sonst ist sie eine Gefahr für jede freie Gesellschaft.

Freiheit und Sicherheit widersprechen sich also nicht, eher bedingen sie einander. Ohne ausreichende Sicherheit können wir unsere Freiheiten in digitalen und analogen Welten einfach nicht ausleben.

Lesetipps für den Dienstag

Auswahl : Womöglich plant Apple, in iOS 14.5 oder späteren Versionen es zuzulassen, die Standard-Apps für Musik und Podcasts auswählen zu lassen, so wie es seit iOS 14 mit E-Mail-Programm und Browser schon der Fall ist. Über entsprechende Erfahrungen berichten einige Nutzer der Public Beta auf Reddit: Fragt man Siri, Musik oder Podcasts abzuspielen, bekommt man zunächst eine Auswahl der installierten Apps präsentiert, mit der das geschehen soll, erst bei weiteren Abspielanweisungen nimmt Siri den neuen Standard. Doch ist das Feature bisher nur bei wenigen Anwendern angekommen, diese berichten auch, dass nach Reinstallation etwa der Music-App Apples diese wieder zum Standard erkoren wird. Es fehlt auch im System eine Einstellung, über die man das regeln könnte, es bleibt also ungewiss, ob Apple dies tatsächlich für alle umsetzen werde.

Böse Falle: Der Installer auf macOS Big Sur benötigt 35,5 GB freien Platz auf dem Speichermedium, hinzu kommen noch die 13 GB für den Installer selbst. Die Daten mengen sind hier nicht das Problem, wie Mr. Macintosh nach einer Reihe von Anwenderberichten aber feststellen musste, besteht in den Installern von macOS 11.2 und auch der Beta von 11.3 ein schwerer Fehler, der zu totalem Datenverlust führen kann. Denn das Installationsprogramm versäumt es vor der Ausführung zu überprüfen, ob tatsächlich ausreichend Platz vorhanden ist. Gegen Ende des Prozesses gibt der Installer lediglich eine vage Fehlermeldung aus, danach lässt sich der Mac nicht mehr booten. Dann hilft an sich nur noch, den Rechner aus einem Backup wieder herzustellen. Unter Umständen hilft es aber, über das Terminal einige Daten zu löschen, ist Filevault aktiviert, müsste man dazu den Mac mittels Target Disk Mode mit einem anderen Rechner verbinden.

Alle Fragen gestattet: Der Regisseur und Produzent der Apple-TV+-Serie "Servant" M. Night Shyamalan stellt sich am Donnerstag dieser Woche den Fragen der Reddit-Nutzer in einer "Ask Me Anything (AMA)"-Session. Die Fragerunde in Echtzeit beginnt um 18 Uhr MEZ. Shyamalan, bekannt geworden durch Horrorschocker wie "The Sixth Sense" oder "Unbreakable" hat auch bei bisher drei der ausgestrahlten Folgen der Mystery-Serie Regie geführt, zuletzt bei der vierten Folge der zweiten Staffel, die letzten Freitag Premiere hatte. Ob Shyamalan auch auf die Frage antworten würde, welche Art von Wesen das Kindermädchen Leanne wirklich ist? Fragen darf man ja alles …

Geldmarkt : Apple hat gestern angekündigt, Anleihen in Höhe von insgesamt 14 Milliarden US-Dollar aufzulegen. Mit dem eingenommenen Geld will unter anderem Aktien zurückkaufen, Dividenden an Aktionäre auszahlen, Schulden zurückzahlen oder Akquisen finanzieren, wie es heißt. Die Anleihen haben unterschiedliche Laufzeiten und Zinsen, 0,7 Prozent gibt es etwa auf eine 2026 fällige Anleihe (insgesamt 2,5 Milliarden US-Dollar), 2,8 Prozent gibt es auf die erst 2061 fällig werdende, deren Volumen 1,75 Milliarden US-Dollar beträgt. Die Zinsen werde Apple halbjährlich auszahlen, im Februar und im August.

Die Korrekturen: Wenn Apple sich mal entschieden hat, etwas aufzugeben und durch etwas Neues zu ersetzen, gab es keine Hoffnung, dass je ein Schritt zurück erfolgt. So wird man nicht erwarten dürfen, dass je ein iPhone nochmals eine Kopfhörerbuchse enthält - oder ein Macbook eine USB-A-Buchse. Aber kann Apple durchaus Korrekturen vornehmen, ohne diese jedoch laut einzugestehen. Das Magic Keyboard heutiger Macbooks ist so ein Schritt zurück von der 2015ff als "Durchbruch" gefeierten Schmetterlings-Tastatur. Zuletzt häuften sich Kleinigkeiten, die zeigen, dass Apple sehr Wohl auf die Klagen der Kunden hört. Entsperren des iPhones trotz Maske? Dazu muss man nicht einmal zurück zur Touch-ID, wenn man doch die Apple Watch hat. Airplay 2 für Fitness+ auf dem Mac? Bitte, gerne! Ebenso steht das Apple-Logo ab iPadOS 14.5 nicht mehr auf der Seite, wenn man das iPad im Querformat als Tastaturersatz verwendet. Doch 2021 könnte noch mehr ein Jahr des "Mea culpa" werden, spekuliert unser US-Kollege Michael Simon auf Macworld. Denn nichts anders wäre das Eingeständnis, dass die Touchbar eben nicht so "groundbreaking" ist, wie sich Apple das ab 2016 dachte - dafür aber der Magsafe-Stromanschluss eine gute Idee war. Die nächsten Macbooks werden es zeigen, ob Simon in die richtige Richtung denkt. USB-A wird aber dennoch nicht zurückkehren.

Luft nach oben: Jede Menge Entwicklungsmöglichkeiten hat Apple noch beim Thema Smart Home. Dabei sollte doch der strenge Datenschutz Argument genug sein, aber noch zu wenige Hersteller setzen auf HomeKit und die Home-App ist auch nicht gerade Apples größte Sternstunde. Aber auch das könnte sich 2021 ändern, meint Dan Moren. Denn dann könnte die Ende 2019 mit Google und Amazon geschlossene Vereinbarung zur Interoperabilität endlich Früchte tragen. Der Homepod Mini indes könnte sich als das ideale und gar nicht mal so teure Steuergerät erweisen.

Nahe liegend: Erst kürzlich hat Apples Seniro Vice President Hardware Engineering Dan Riccio einen neuen Poste im Unternehmen angetreten – er kümmert sich jetzt um die Entwicklung eines neuen Produkts. Dabei soll es sich um Apples AR/VR-Entwicklung handelt, will Bloombergs Mark Gurman nun wissen. Optionen wie Dan Riccio als Chef des Apple Car oder Verantwortlicher für einen Touch-Mac wären damit vom Tisch, eine Bestätigung Apples gibt es nicht. Gleichzeitig soll intern John Srouji nicht die Verantwortung für die Display-Entwicklung bekommen, was auf eine eigenes Micro-LED Apples hindeuten würde.

Weitere Nachrichten:

Tesla investiert 1,5 Mrd. US-Dollar in Bitcoin - Kryptowährung auf Rekordhoch

Tesla hat nach eigenen Angaben 1,5 Milliarden US-Dollar in die Kryptowährung Bitcoin investiert und möchte "in naher Zukunft" damit beginnen, Bitcoin als Zahlungsmittel für die eigenen Produkte zu akzeptieren, berichtet "The Verge".

Tesla hat zu der Bitcoin-Investition folgendes Statement abgegeben:

"Im Januar 2021 haben wir unsere Investitionspolitik aktualisiert, um uns mehr Flexibilität zu gewährleisten, um Barmittel, die nicht zur Aufrechterhaltung einer angemessenen operativen Liquidität benötigt werden, weiter zu diversifizieren und die Rendite zu maximieren. Im Rahmen dieser Richtlinie können wir einen Teil dieser Barmittel in spezifizierte alternative Reserveaktiva investieren.

Danach haben wir im Rahmen dieser Richtlinie insgesamt 1,50 Mrd. US-Dollar in Bitcoin investiert. Darüber hinaus gehen wir davon aus, dass wir in naher Zukunft damit beginnen werden, Bitcoin als Zahlungsmittel für unsere Produkte zu akzeptieren, vorbehaltlich geltender Gesetze und zunächst auf einer begrenzten Basis, die wir nach Erhalt liquidieren können oder auch nicht."

Die Tesla-Investition hat den Preis der Kryptowährung auf mehr als 43.000 US-Dollar steigen lassen. Bitcoin hat damit abermals ein Rekordhoch erreicht.

Elon Musk befeuert Kurse von verschiedenen Kryptowährungen

Elon Musk ist aktuell eifrig dabei Kryptowährungen zu befeuern. Neben der Tesla-Investition und dem damit einhergehen Bitcoin-Kurs-Anstieg, war Musk auch mitverantwortlich für den aktuellen Hype um die Meme-Kryptowährung Dogecoin - die hatte der Milliardär und Tesla-CEO auf Twitter ordentlich gepusht.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Dogecoin: Meme-Kryptowährung erreicht Rekordhoch

Neben den bekannten Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum gibt es auch jede Menge kleinere. So zum Beispiel auch der aus Jahre 2013 stammende, aus dem gleichnamigen Meme entstandenen Dogecoin. Die als "Internetwitz" entstandene Kryptowährung erlebt gerade einen mächtigen Aufschwung und ist auf ein neues Rekordhoch von 8,6 US-Cent angestiegen und zählt mittlerweile zu den zehn größten Digitalwährungen.

Das hört sich nach wenig an. Wenn man jedoch bedenkt, dass die Kryptowährung vor einigen Wochen noch an der Nullmarke gekratzt hat, ist der Aufschwung allerdings ziemlich beachtlich. Der Marktwert aller im Umlauf befindlichen Dogecoins beträgt aktuell rund 10 Milliarden US-Dollar.

Elon Musk pusht Dogecoin auf Twitter

Mit für den Aufschwung verantwortlich ist unter anderem der Milliardär und Tesla-Chef Elon Musk, der sich in letzter Zeit immer wieder zu Dogecoin geäußert hat. So hatte Musk kürzlich auch ein Einführungsvideo zum Dogecoin getwittert.

Aber auch weitere Persönlichkeiten wie etwa der Rapper Snoop Dog oder der Bassist der Rockband Kiss, Gene Simmons finden Gefallen an der Meme-Kryptowährung.

Auch interessant: Deutscher vergisst Passwort und verliert Bitcoin im Wert von 200 Millionen Euro

Xiaomi Mi 11 vorgestellt: Besser und günstiger als ein Galaxy S21

Heute, am 8. Februar, hat Xiaomi sein neues Top-Smartphone Xiaomi Mi 11 für den deutschen Markt offiziell vorgestellt, nachdem es bereits vor wenigen Wochen in China präsentiert wurde. Das Handy bietet einige Highlights wie das riesige 120-Hertz-Display, den brandneuen Prozessor Snapdragon 888, den das Mi 11 als erstes Smartphone besitzt, sowie erneut eine starkes Kamerasystem, dessen Fokus stark auf Videoaufnahmen liegt. Spoiler: Das Mi 11 ist besser ausgestattet als das normale Galaxy S21 und zeitgleich günstiger.


Design und Display: 120 Hertz, Gorilla Glas Victus, HDR10+

Design: Das Xiaomi Mi 11 ist ein sehr schickes und elegantes Smartphone. Es ist dünner und leichter als sein Vorgänger und auf all seinen Seiten abgerundet, damit es noch besser in der Hand liegt. Dass das Display gebogen, macht die Bedienung sehr smooth. Vorder- und Rückseite bestehen aus Gorilla Glas. Das Display ist dabei durch das neue Gorilla Glas Victus geschützt - genau wie das Galaxy S21 Ultra. Victus soll auch Stürze aus zwei Metern Hohe überleben können, die meisten Gläser versagen bereits bei 0,8 Metern. Außerdem soll es nicht anfällig für Kratzer sein. Das Xiaomi Mi 11 kommt in den Farben Blau, Weiß und Grau. Die Rückseite reflektiert je nach Licht in anderen Farbtönen.

Das Kameramodul sitzt oben links in der Ecke, die Kameras sind durch extra große Linsen hervorgehoben. Schließlich legt Xiaomi einen großen Fokus auf die Kamerafunktionen, speziell im Bereich Video.

Display: Xiaomi verbaut im Mi 11 ein 6,81 Zoll großes AMOLED-Display mit WQHD+-Auflösung (3200 x 1440 Pixel), daraus ergibt sich eine hohe Pixeldichte von 515 ppi. Der Bildschirm bietet eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz. Die Frequenz stellt der Screen automatisch je nach Szenario ein. So stehen Ihnen beispielsweise beim Scrollen und Zocken 120 Hertz zur Verfügung, während Videos bei 60 Hertz und der Always On-Screen bei 30 Hertz laufen. So spart das Handy Akku. Das Display ist noch mal heller geworden und unterstützt HDR10+, um wirklich immer die besten Farben und Kontraste anzuzeigen.

Unter dem Display-Glas steckt der Fingerabdrucksensor - das kennen Sie mittlerweile aus einige aktuellen Top-Smartphones. Die Besonderheit im Xiaomi Mi 11: Sie können mit diesem auch Ihre Herzfrequenz messen. Dazu müssen Sie nur den Daumen auf den Fingerprint-Scanner im Display legen und den Puls messen.


Kamera: Fokus auf cineastische Videoaufnahmen

Xiaomi legt großen Wert die Kamera, speziell die Videoaufnahmen in Kinoqualität. Dafür hat Xiaomi einige Aufnahmemodi wie "Magic Zoom", "Freeze Frame", oder "Slow Shutter" integriert. Beispielsweise können Sie so die Bewegungen einer Person im Video komplett einfrieren, während sich die andere bewegt. So entstehend besonders coole Videos. Zusätzlich bietet Xiaomi 8 Video-Filters, um etwa unterschiedliche Stimmungen hervorzuheben.

Das Mi 11 soll laut Xiaomi außerdem eine hohe Low-Light-Performance bieten und Videos und Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen noch mit hoher Qualität aufnehmen. Die Demo sah beeindruckend aus, wir werden dies im Test natürlich überprüfen.

Neben der 108-Megapixel-Hauptkamera und der 13 Megapixel Ultra-Weit-Linse, gibt es jetzt auch ein Telemakro mit 5 Megpixeln für Nahaufnahmen. Die 50mm-Kamera ermöglicht es, Makroaufnahmen aus größerer Distanz aufzunehmen. Das Objektiv ist aber nicht für Zoom-Aufnahmen geeignet.



Weitere Ausstattung: Prozessor, Akku, Speicher, Sound

CPU: Das Xiaomi Mi 11 ist das erste Smartphone, das mit dem brandneuen Snapdragon 888 von Qualcomm arbeitet. Die Benchmarkergebnisse liegen alle über denen der anderen Smartphone-CPUs. Das Mi 11 ist damit eines der stärksten Smartphones überhaupt auf dem Markt. Das Mi 11 unterstützt natürlich auch 5G für schnelles mobiles Internet.

Akku: Die Akkukapazität beträgt 4600 mAh, womit Sie in der Praxis locker durch den Tag kommen. Das Mi 11 unterstützt kabelgebundenes Schnellladen mit 55 Watt, wodurch der Akku innerhalb von 45 Minuten von 0 auf 100 Prozent lädt. Kabellos geht es aber auch sehr schnell: Dank 50 Watt ist das Handy bereits nach 53 Minuten wieder voll aufgeladen. Außerdem unterstützt das Mi 11 Reverse Charging mit 10 Watt, um andere Geräte zu laden.

Anders als bei Apple und Samsung legt Xiaomi in Deutschland ein 55-Watt-Netzteil dem Lieferumfang bei.

Speicher: Der interner Speicher ist 128 oder 256 GB groß, mit dabei sind immer 8GB RAM. Eine Speichererweiterung via Micro-SD-Karte gibt es leider nicht.

Sound: Das Xiaomi Mi 11 besitzt Dual-Speaker von Harman Kardon. An Bord ist außerdem Bluetooth 5.2, wodurch Sie gleichzeitig zwei Bluetooth-Kopfhörer oder -Lautsprecher mit dem Handy verbinden können.


Marktstart und Preis

Ab dem 25. Februar können Sie das Mi 11 in Deutschland vorbestellen. Der Preis für die 128-GB-Version liegt bei 799,90 Euro. Das Mi 11 mit 256 GB kostet 899,90 Euro. Der offizielle Marktstart wird dann im März sein.

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