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Morgenmagazin vom Donnerstag, 12. Dezember 2019

12.12.2019 | 07:10 Uhr |

Cook in Japan: "Monopole per se nichts Schlechtes" +++ Forscher fordern Retourengebühren +++ BERT, ELMo, KERMIT: Warum KI nach Puppen benannt wird +++ Pirate Bay versucht sich erneut an Streaming +++ Beetl: Hundekot-Einsammelroboter vorgestellt +++ Telekom Park and Joy: Smartes Parken in 100 Städten +++ Apple Afterburner: Mehr Informationen über die neue Videobeschleunigerkarte

12. Dezember: Zwischenbilanz nach 39 Jahren

Wir wünschen allseits Guten Morgen! Es ist noch nicht einmal Mitte Dezember und schon sind die Jahresrückblicke alle gedruckt oder versendet. Nur bei uns nicht. Wir werden wie jedes Jahr erst einmal das Weihnachtsfest abwarten und feiern und dann zurück blicken auf zwölf bewegende Momente. Wobei, an sich kann man schon jetzt in den Rückspiegel schauen. Der Mac Pro ist endlich bestellbar, mit iOS 13.3, iPadOS 13.3 und macOS 10.15.2 sollten die letzten der vielen Updates dieses Herbstes herausgekommen und Cupertinos Entwickler bis Januar in den Code-Freeze gegangen sein.

Was war das also für ein Jahr 2019? Sicherlich keines, in dem Apple das iPhone neu erfunden hätte. Oder das iPad, die Apple Watch und den Mac. Aber durch die Bank hat Apple evolutionäre Verbesserungen gezeigt, die Lust auf mehr machen. Und der Mac Pro ist schon ein verdammt heißes Gerät.

Was auch nicht völlig neu war, aber im Jahr 2019 besonders betont: Apples Fokus auf Services. Die prosperieren seit Jahren und haben mit Apple TV+, Apple Arcade, Apple News+ und der Apple Card neue Dienste bekommen, Apple Pay bieten jetzt sogar die Sparkassen in Deutschland an. Anders als vor einem Jahr hat es im Herbst keine Delle im Apple-Aktienkurs gegeben, damals war der Wert Mitte Dezember ungefähr der gleiche wie im Januar - und deutlich niedriger als im Oktober.

Im Jahr 2019 kannte der Aktienkurs aber an sich nur eine Richtung: Die nach oben. Von 168,63 US-Dollar im Januar ist APPL auf nunmehr 270,63 US-Dollar zum 11. Dezember geklettert, vor allem seit dem Herbst geht es stark bergauf. Die Apple-Aktie ist dieser Tage so wertvoll wie nie. Ein Kracher war sie aber schon vor 39 Jahren, als sie erstmals öffentlich gehandelt wurde.

Am 12. Dezember 1980 konnte man erstmals in Aktien des aufstrebenden Herstellers aus dem Silicon Valley investieren. An jenem Tag ging Apple an die Börse, IPO nennt man den Vorgang, Initial Public Offering. Schon zuvor konnten Investoren aber Firmenanteile erwerben, viele Mitarbeiter der ersten Stunden wurden mit solchen kompensiert. Und damit über Nacht zu Millionären.

Denn von Anfang an war AAPL sehr begehrt, der Ausgabekurs schnellte von 22 US-Dollar auf 29 US-Dollar noch am gleichen Tag hoch. Anleger wiesen Apple damit einen virtuellen Wert zu, dieser betrug am Ende des ersten Börsentages 1,8 Milliarden US-Dollar. Heute ist Apple mit seiner Marktkapitalisierung von 1,2 Billionen US-Dollar ziemlich genau 666mal so viel wert, was uns an den schicken Preis des Apple I erinnert. Viele der neuen virtuellen Millionäre machten ihre Anteile später  zu realem Geld, was völlig legitim ist. Selbst Steve Jobs verkaufte im Jahr 1985 seine Apple-Aktien, nachdem ihn John Sculley aus der Firma gedrängt hatte.

Alle, bis auf eine. Die behielt er aber nicht aus nostalgischen Gründen, etwa um sie hinter Glas zu Rahmen und an die Wand zu hängen. Nein, als Eigner auch des kleinst möglich Anteils war er zu den Aktionärsversammlungen zumindest eingeladen. Als er zwölf Jahre später zu Apple zurückkehrte, wurde er zwar mit nicht unbeträchtlichen Aktienoptionen entlohnt, weit mehr Geld brachte ihm aber ein Investment ein, das er aus dem Erlös seiner Apple-Aktien finanzierte: Der Verkauf von Pixar an Disney brachte Steve Jobs später auf einen Schlag drei Milliarden US-Dollar auf das Konto. Peter Müller

Lesetipps für den Donnerstag

Interview: Gegenüber der Nikkei Asian Review hat Apple-CEO einige interessante Ansichten geäußert. So erklärte er der Publikation, dass Monopole für sich nichts Schlechtes seien, solange man sie nicht missbraucht.  Ob ein Missbrauch vorliege, entscheide auch nicht er, sondern im Zweifelsfall eine Regulierungsbehörde. Apple ohnehin in keinem Sektor ein Monopol, sondern mehr Konkurrenten als jede andere Firma auf dem Planeten. Erneut betonte er den Unterschied Apples zu Google und Facebook: Der Kunde sei der Kunde und kein Produkt, dessen Daten vermarkte man nicht. Zudem wies er die Kritik zurück, Apple würde zu viele Aufträge nach China geben. In den USA habe man über zwei Millionen Jobs geschaffen, neben dem Glas, das von Corning aus Kentucky kommt, sei noch jede Menge anderer Komponenten aus dem Heimatland im iPhone verbaut, nur die Endfertigung geschehe in China. "Die Art und Weise, wie wir produzieren, ist, dass wir alle Länder betrachten und sehen, welche Fähigkeiten in jedem Land ansässig sind, und wir wählen die besten aus," sagte er in Hinblick auf den Zulieferer Seiko Advance, den er im Rahmen seiner Japanreise besuchte. Das Unternehmen sei der Grund, warum man das iPhone farbig gestalten habe können.

Retouren : Forscher der Universität Bamberg erklären in einer Studie, dass Retourengebühren, die Versandhändler erheben sollten, Müllberge und unnötigen Verkehr reduzieren würden. Derzeit werde ein jedes sechste Paket wieder zurück geschickt. Wer keine Sendungen zurück gehen lasse, könne von den Retourengebühren profitieren, denn Rücksendungen sind im Preis einkalkuliert und keineswegs kostenlos, Preise würden so sinken. Eine Gebühr von drei Euro hätte bereits eine Reduzierung der Retouren um 16 Prozent zur Folge, heißt es in der Studie. Im letzten Jahr wurde 490 Millionen Rücksendungen in Deutschland gezählt. Eine Retourengebühr würde den "E-Commerce grüner und gerechter" werden lassen.

Extra : Wem das Pro Display XDR nicht schon teuer genug ist, nimmt für einen Tausender noch den Ständer dazu und investiert einen weiteren Tausender in die Version mit  Nanotexturglas. Immerhin im Lieferumfang dabei ist ein spezielles Mikrofasertuch zur Reinigung des Displays. Apple weist aber darauf hin, nur dieses Tuch zu verwenden und kein anderes, das die feine Struktur beschädigen könnte. Geht das Tuch verloren, muss man ein neues bei Apple kaufen. Einen Preis  nennt Apple nicht, immerhin ist das Tuch aber separat erhältlich und muss nicht gleich ein neues Display kaufen. Das Nanotexturglas ermöglicht ein mattes Display ohne die Nachteile herkömmlicher Beschichtungen, die das Licht streuen und dabei Helligkeit und Kontrast verringern. Das Nanotexturglas ist daher nicht wirklich beschichtet, sondern es sind winzige Strukturen in die Oberfläche eingeätzt, die Spiegelungen unterbinden sollen.

Insiderwitz : Jetzt auch noch BERT: Google nennt seine KI, die ermitteln will, was die Suchabfrage wirklich meint und wie die Worte darin in Zusammenhang stehen, nach einer Figur aus der Sesamstraße. BERT ist natürlich ein Akronym und steht für Bidirectional Encoder Representations from Transformers. Es fällt jedoch auf, dass auch andere KI-Forscher ihren Algorithmen Abkürzungen populärer Muppets gegeben haben, so gibt es Technologien namens ELMo, Big BIRD, ERNIE und sogar KERMIT. The Verge klärt auf: Es handelt sich hier um einen Insiderwitz und KI-Algorithmen heißen nach Muppets, weil mal KI-Forscher damit angefangen haben, sie so zu benennen. Der Trend gehe auf das vom Allen Institute im Oktober 2017 veröffentlichte ELMo zurück, im Brainstorming nach einem griffigen Namen sei der Ingenieur Joel Grus auf den Namen gekommen. Der Hauptautor des Papiers Matt Peters erklärt: "Ich mochte es, weil es etwas launisch, aber unvergesslich ist. Mein ältester Sohn war damals etwa drei Jahre alt und so kam ich auf die Idee, das Papier ihm zu widmen." Google wollte zwar gegenüber The Verge nicht bestätigen, dass sein Modell Anleihen an der Muppet-Namensgebung nimmt, doch weist das Unternehmen in seinem Blogpost über BERT darauf hin, dass es Vorbilder unter anderen künstlichen Intelligenzen hat. Unter anderem: ELMo.

Chancen und Risiken : Als vor etwa vier Jahren die ersten Gerüchte auftauchten, Apple würde die Kopfhörerbuchse aus dem iPhone entfernen, haben alle noch gelacht erinnert sich Jason Snell auch an seine eigene Reaktion. Jetzt hat der gewöhnlich gut informierte Analyst Ming-Chi Kuo davon gesprochen, dass die iPhones des Jahres 2021 komplett ohne Buchse kommen werden, ein Lightning-Port ist schon einer zuviel. Und heute lacht keiner, jeder traut Apple eine derartige Disruption zu - obwohl sie ja noch gar nicht sicher ist. Denn es gibt einige Probleme zu lösen, bevor man auf Lightning verzichten kann. Drahtloses Laden ist da noch das geringste Problem, aber über Lightning kann man das iPhone auch im Störungsfall zurück setzen und es an Carplay-Systeme anschließen. Irgendeine Art von Connector wird das drahtlose iPhone noch haben müssen, etwa in Form des Smart Connectors, wie man ihn vom iPad Pro kennt.

Erkennen Sie die Melodie? : Kann ja sein, dass man sich dieser Tage mit dem Gedanken trägt, sein altes iPhone zu verkaufen, um ein neues teilweise zu finanzieren. Wenn man es nicht gleich zu Apple zu diesem Zweck bringt, sonder versucht, auf dem freien Markt etwas mehr Geld herauszuschlagen, wäre es hilfreich, wüsste man, um welches Modell es sich im Detail handelt. Nun sollte man in der Lage sein, ein iPhone 5 von einem X zu unterscheiden, aber um welche Konfiguration handelt es sich genau? Apple hat einem jedem Modell und einer jeden Konfiguration eine genaue Nummer gegeben, früher waren diese mit dem Buchstaben A beginnenden Bezeichnungen auf den Rücken der Telefone aufgedruckt. Heute sind sie aber nur von dort verschwunden, in den Einstellungen aber noch gut zu finden. Wo genau, erklärt Jason Cross auf Macworld und auch, was man damit anfangen kann.

Weitere Nachrichten:

Pirate Bay versucht sich erneut an Streaming

Die Torrent-Webseite The Pirate Bay will Nutzern offenbar die Möglichkeit geben, illegale Filmdownloads direkt im Browser per Streaming anzuschauen – ganz ohne den bisher nötigen Download über ein Torrent-Programm. Neben bestimmten Titeln findet sich in der Suche ein grüner Abspiel-Button mit dem Text „Jetzt über Baystream abspielen“. Noch steht nicht genau fest, in welcher Beziehung Baystream zu The Pirate Bay steht, die Streaming-Funktion ist zudem noch nicht funktional.

Schon 2016 hat sich The Pirate Bay daran versucht, Filme und Serien per Stream anzubieten. Dazu wurde das Plug-in Torrents Time eingespannt, welches aber nur für eine mittelprächtige Bildqualität sorgte. Durch die Vielzahl unterschiedlicher Streaming-Anbieter, die teils exklusive Inhalte legal und gegen eine Gebühr an ihre Nutzer streamen, besteht auch wieder ein größerer Bedarf an alternativen Möglichkeiten zur Beschaffung der neuen Blockbuster-Filme und -Serien. Dafür greifen Nutzer auch auf illegale Möglichkeiten zurück. Der Download per Torrent-Programm erscheint jedoch schwieriger als das bequeme Streaming auf Knopfdruck. Entsprechend könnte die neue Funktion auf The Pirate Bay durchaus Verbreitung finden und der illegalen Beschaffung vom Inhalten wieder einen Aufschwung verschaffen. Serien wie Game of Thrones hatten in den letzten Jahren schon deutlich mehr illegale Zuschauer als zahlende Zuschauer bei den Streaming-Diensten.

Bald völlig legal: Aktuelle Kinofilme für daheim

Beetl: Hundekot-Einsammelroboter vorgestellt

Wer seinen Hund im Garten oder Hinterhof herumlaufen lässt, kennt das Problem der verstreuten Kothaufen vielleicht. Diese zu finden und zu entsorgen ist für viele Hundehalter eine nervige Aufgabe. Hier soll ein Roboter namens Beetl helfen, der aufgrund seiner unterschiedlich großen Räder eher an einen kleinen Traktor erinnert. Der autonome Helfer sucht mit einer Kamera und diversen Sensoren eigenständig nach Hundekot. Wurde ein Hundehaufen verlässlich ausgemacht, so bewegt sich der Roboter direkt darüber und sammelt die Hinterlassenschaften mit einer Kralle ein. Der Hundekot wird dann in einem geruchsdichten Behälter bis zur Entleerung durch den Besitzer aufbewahrt.

Zuvor muss der Hundebesitzer aber die Grenzen des eigenen Gartens oder Hinterhofs im Roboter hinterlegen. Auf diese Weise soll die Suche optimiert und ein Ausbüxen des Roboters verhindert werden. Noch befindet sich die Technik aber in der Testphase. Schon vor zwei Jahren wollte ein niederländisches Unternehmen die Straßen des Landes mit Drohnen von den riesigen Mengen an Hundekot befreien. Diese „Dogdrones“ sollten miteinander kooperieren und sich auf Hundehaufen hinweisen. Danach sollten die GPS-Koordinaten an einen rollenden Roboter übermittelt werden, der den Haufen dann schließlich beseitigen kann.

Tipp: So retten Tesla-Fahrer Hunde vor dem Hitze-Tod

Telekom Park and Joy: Smartes Parken in 100 Städten

Die Deutsche Telekom hat ihr Parksystem und die zugehörige App Park and Joy um weitere Städte in Deutschland erweitert . Mit der Applikation können Autofahrer ihre Parkgebühr einfach digital per App mit dem Smartphone bezahlen. Nachdem als neueste Städte Bremerhaven, Duisburg und Frankfurt am Main hinzugekommen sind, kann die Park and Joy App mittlerweile in 100 deutschen Städten genutzt werden.

Die Park and Joy App zeigt dem Nutzer auf dem Smartphone unterstützte Parkplätze an, gibt eine Prognose ab, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Autofahrer auf diesen Parkflächen oder in Parkhäusern freie Plätze finden wird. Auf Wunsch navigiert die App den Fahrer dann direkt zum Parkplatz. Bezahlt werden die Parkgebühren dann bequem per App. Für den zusätzlichen Komfort, weil die Suche nach den passenden Münzen für den Parkscheinautomaten entfällt, verlangt die Telekom jedoch 19 Cent pro Parkvorgang als Servicegebühr. Vielparker können mit dem monatlichen Festpreis in Höhe von 1,99 Euro sparen. Hinzu kommen in jeder Stadt noch die tatsächlichen Parkgebühren vor Ort.

Ab 2020 wird Park and Joy deutschlandweit noch mehr Parkhäuser unterstützen. Die Einfahrt mit Hilfe eines RFID-Chips ist bereits jetzt in mehr als 200 APCOA-Parkhäusern möglich. Park and Joy steht sowohl für iOS als auch für Android zum kostenlosen Download bereit.

Apple Afterburner: Mehr Informationen über die neue Videobeschleunigerkarte

Bisher war über Apples neue Spezial-Karte Afterburner nur wenig bekannt, zusammen mit der Vorstellung des neuen Mac Pro hat Apple aber auch einige Zusatzinformationen veröffentlicht .

Bestellt man die Karte – sie funktioniert übrigens nur im Mac Pro 2019 – kostet sie 2400 Euro. Spezialisiert ist sie auf eine Spezial-Funktion: Das Abspielen und Decoden der Videoformate ProRes und Pro Res RAW. Arbeitet man etwa mit einem anderen Videoformat, ist sie nicht nutzbar, auch Interlaced Pro Res wird nicht unterstützt  – das Encoden übrigens ebenfalls nicht. Die Aufgabe der Karte ist es, die CPUs des Mac Pro zu entlasten und beispielsweise beim Videoschnitt das Abspielen von ProRes-Videos zu übernehmen. Die volle CPU-Leistung steht dann für andere Aufgaben zur Verfügung wie Effekte und Filter. Die Karte ist vor allem Video-Anwender interessant, die mit sehr hoch aufgelösten Material arbeiten – statt mit sogenannten Proxy-Dateien zu arbeiten, soll man mit dem Originalmaterial arbeiten können. Möglich ist es bei installierter Karte, bis zu sechs Streams 8K DCI ProRes RAW abzuspielen oder 23 Streams 4K Pro Res RAW.

Unterstützt werden dabei aktuell nur Final Cut Pro X, Motion, Compressor und Quick Time Player, laut Apple können aber Drittprogramme diese Unterstützung nachrüsten. Installiert wird sie im PCI Express Steckplatz 5, laut Apple liefert sie hier die optimale Performance. Man kann sie aber in anderen PCIe-Slots mit voller Länge installieren, also auch im Slot 3 oder Slot 4. Mehrere Karten sind gleichzeitig nutzbar, bis zu drei Karten werden unterstützt. Übrigens kann man die Karte auch noch nachträglich im Apple Store kaufen und selbst einbauen. Spätere Updates für Afterburnder sind anscheinend möglich, das System basiert auf einer FPGA und kann später von Apple mit neuer Software aktualisiert werden.

Externe Thunderbolt-Gehäuse werden nicht unterstützt, wie Apple eigens betont. Aber auch unter Windows, etwa per Boot Camp, kann man Afterburner nicht nutzten.

Unsere Meinung:

Apple empfiehlt bei der Auswahl der CPU auf die Ansprüche der geplanten Projekte und Workflows zu achten. Nach unserer Einschätzung ist das aber gar nicht so einfach: Ob eine Afterburner-Karte oder schnellere CPU sinnvoller ist, lässt sich wohl nicht immer sofort entscheiden. Was die Entscheidung nicht einfacher macht: Für das sogenannte Demosaicing (Rekonstruktion einer farbigen Rastergrafik) ist laut Apple bei ProRES wiederum die Grafikkarte zuständig – Apple empfiehlt deshalb, auch auf die geeignete GPU zu achten.

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