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Morgenmagazin vom Donnerstag, 13. März 2014

13.03.2014 | 07:28 Uhr |

Chemikalien: Green America ruft zu Boykott von Apple-Produkten auf +++ iTunes Radio drittstärkster Streaming-Dienst in den USA +++ OneNote soll bald auf den Mac kommen - gratis +++ T-Systems präsentiert intelligenten Koffer in Hannover +++ Software-Bundle: Crossover, Screenium & Co. deutlich billiger +++ Google Drive jetzt mit Add-Ons für Texte und Tabellen +++ Flappy Bird womöglich vor Comeback +++ Gericht friert Vermögen des Mt-Gox-Besitzers ein +++ Macwelt.de jetzt mit Safari-Push +++ iTunes Festival: Coldplay und Co. kostenlos sehen

Chemikalien: Green America ruft zu Boykott von Apple-Produkten auf

Die Umweltschutzorganisation Green America hat Verbraucher dazu aufgerufen, den Kauf von Apple-Produkten solange zu verschieben, bis der iPhone-Hersteller es geschafft hat, zwei bestimmte Chemikalien aus seiner Produktion zu verbannen. Apple verweist in seiner Antwort auf seine strengen Richtlinien zum Schutz der Umwelt und Arbeitssicherheit.

Green America fordert Apple dazu auf, die beiden Chemikalien Benzol und N-Hexan aus seiner Produktion komplett zu verbannen und behauptet, dies würde Apple nur einen US-Dollar pro Gerät kosten. Zudem solle Apple einen Gesundheitsfond auflegen, der von den Chemikalien krank gewordene Arbeiter entschädige, berichtet der IDG News Service. Apple-Kunden sollen zudem einen offenen Protestbrief an CEO Tim Cook unterzeichnen, um den Druck auf das Unternehmen zu erhöhen.

Anders als bei vielen derartigen Kampagnen der Vergangenheit reagiert Apple sofort mit einem Statement. In einer E-Mail an den IDG News Service verweist Apple darauf, seine Zulieferer zur Einhaltung scharfer Richtlinien zu zwingen, die mindestens den in den USA geltenden Umwelt- und Arbeitsschutzstandards entsprechen müssen. Apple habe sich zudem in den letzten Jahren als Vorreiter der Industrie bei der Entfernung giftiger Stoffe aus der Produktion hervor getan und als einer der ersten Hersteller etwa auf PVC oder Brom in seinen Produkten verzichtet. Dies hat zuletzt auch Greenpeace gelobt. Apple betont zudem, im letzten Jahr in mehr als 200 Zuliefererbetrieben die Einhaltung der Richtlinien überprüft zu haben.

iTunes Radio drittstärkster Streaming-Dienst in den USA

iTunes Radio ist weniger als ein halbes Jahr nach seinem Start in den USA dort mittlerweile die Nummer drei unter den Musikstreamingdiensten, berichtet Fortune unter Bezug auf die monatliche Marktstudie von Edison. Demnach liegt das alteingesessene Pandora mit einem Marktanteil von 31 Prozent und 80 Millionen Nutzern mit weitem Vorsprung auf Platz eins, auf dem zweiten Platz folgt iHeart Radio mit neun Prozent Marktanteil. Apples iTunes Radio hat mehr als 20 Millionen Nutzer und einen Marktanteil von acht Prozent, wächst aber schnell. Noch in diesem Jahr könnte iTunes Radio iHeart Radio überflügeln. Konkurrenz wie Spotify oder Google Play All Access hat iTunes Radio bereits hinter sich gelassen. In Deutschland steht iTunes Radio offenbar unmittelbar vor dem Start.

OneNote soll bald auf den Mac kommen - gratis

Microsoft plant noch im März eine Mac-Version seiner App zur Notizenverwaltung One Note für den Mac zu veröffentlichen, berichtet The Verge . Diese soll wie die bereits verfügbaren iOS-Apps gratis sein. Auch für Windows soll One Note in diesem Zuge kostenlos werden, bisher verlangte Microsoft dafür Geld. Mit der neuen Strategie, One Note vom kostenpflichtigen Office zu lösen, will Microsoft  anscheinend der Konkurrenz von Everote und anderen begegnen, One Note soll zudem einige neue Funktionen bekommen, mit einem "Web Clipper" sollen sich einfach Ausschnitte von Websites in One Note ablegen lassen, entsprechende Browser-Plug-ins sind in Arbeit.

Microsoft hatte den Mac in den letzten Jahren ein wenig vernachlässigt, Grund dafür war offenbar die Auflösung der Mac BU und die Schaffung neuer Strukturen im Konzern. Gegenüber unseren Kollegen der Computerwoche hatte Microsoft auf der Cebit jedoch verraten, noch in diesem Jahr eine neue Version von Office für den Mac herauszubringen.

T-Systems präsentiert intelligenten Koffer in Hannover

T-Systems präsentiert intelligenten Koffer in Hannover (c) telekom.com
Vergrößern T-Systems präsentiert intelligenten Koffer in Hannover (c) telekom.com
© telekom.com

Auf der CeBIT präsentiert T-Systems ein in Zusammenarbeit mit RIMOWA und Airbus entstandenes Innovationsprojekt. Dabei handelt es sich um einen intelligenten Koffer namens Bag2Go, den Fluggäste allein auf Reisen schicken können.

Das Gepäck ist hierfür mit einem Funk- und einem Softwaremodul ausgestattet. Auf einem Display kann darüber hinaus der zuvor per App an die Airline gesendete Zielort für Mitarbeiter des Flughafens angezeigt werden. Selbst wenn der Reisende seinen Flug verpasst oder es zu Flugplanänderungen kommt, soll der Koffer selbstständig seinen Weg zum Zielort finden.

Besitzer und Fluggesellschaft können den Aufenthaltsort des Gepäckstücks jederzeit abrufen. Wird der Koffer während der Reise geöffnet, so landet ebenfalls ein Hinweis beim Besitzer. Airlines versprechen sich von diesem System eine Reduzierung der Kosten für das Gepäckhandling. Auch Verluste der Koffer könnten durch die Ortung weitgehend verhindert werden.

Hannover: Die Highlights der CeBIT 2014

Derzeit denken die drei Partner noch darüber nach, wie der Koffer zu Hause abgeholt und nach Ankunft im Urlaubsort direkt an das Hotel geliefert werden könnte. Reisende müssten sich dann nur noch auf ihr Handgepäck konzentrieren.

Software-Bundle: Crossover, Screenium & Co. deutlich billiger

50 US-Dollar ausgeben und dabei 313 US-Dollar sparen, wie der Anbieter Bundle Hunt verspricht – das klingt verlockend. Freilich nur, wenn man die damit erworbene Software auch wirklich braucht. Manchmal holt es ja schon ein einziges Programm heraus, das man sonst zu einem höheren Preis erworben hätte.

In diesem Fall kosten die meisten angebotenen Applikationen für den Mac einzeln zwar fast alle weniger als die 50 US-Dollar für das Gesamtpaket. Darunter etwa Crossover von Code Weavers, mit dem sich zahlreiche Windows-Programme auf dem Mac ausführen lassen, das regulär 21 US-Dollar kostet. Oder Paint it, ein Fotomalprogramm von Corel, das es im Einzelkauf für 40 US-Dollar gibt. Das Gleiche gilt für Screenium von Synium Software, mit dem sich für normalerweise ebenfalls 40 US-Dollar Videos vom Desktop aufzeichnen lassen. Den ”Break-even point” gewissermaßen schafft man beim Mac Productivity Bundle mit dem Dokumenten- und Informationsverwalter Devonthink Personal von Devon Technologies, für das man sonst ebenfalls 50 US-Dollar zahlt. Vollends darüber kommt man mit Tasksbox von Mac App Studio, der Aufgabenverwalter schlägt beim Direktkauf mit 60 US-Dollar zu Buche. Weiter im Paket sind Intego Washing Machine (Systemwartung), Money Well (Finanzen), Mac Gourmet (Rezepte) und X-Line (Mind Mapping). Der Gesamtpreis der zehn Mac-Programme liegt normalerweise bei 363 US-Dollar, so der Anbieter. Bei allen Programmen handelt es sich um Einzelplatzlizenzen und Vollversionen, als Systemvoraussetzung gibt Bundle Hunt mindestens Mac-OS X 10.6. Genaueres zur Funktion und den Mindestbedingungen für den Einsatz auf dem Mac erfährt man in den ausführlicheren Einzelbeschreibungen der Programme auf der Homepage. Das Angebot gilt noch gut 14 Tage bis fast Ende des Monats.

Google Drive jetzt mit Add-Ons für Texte und Tabellen

Google Drive jetzt mit Add-Ons für Texte und Tabellen (c) IDG/IDG
Vergrößern Google Drive jetzt mit Add-Ons für Texte und Tabellen (c) IDG/IDG

Google spendiert Google Drive ein umfangreiches Update. Beim Erstellen von Textdokumenten und Tabellen können Anwender nun unter einer Vielzahl von Add-Ons auswählen. Dadurch stehen auch neue Funktionen zur Nutzung bereit. Die Add-Ons können über den neuen Menü-Punkt "Add-ons" aktiviert und dann in allen Dokumenten verwendet werden.

Download: Google Drive für Windows

Zur Auswahl steht beispielsweise "More Fonts", über das mehr Schriftarten in allen Dokumenten zur Auswahl stehen. "Template Gallery" bietet eine große Auswahl an fertigen Vorlagen. Und "Advanced Find and Replace" peppt die "Suchen und Ersetzen"-Funktion auf. In einem Blog-Eintrag erläutert Google , dass die Add-Ons von Partnern stammen und sich die Auswahl stetig erhöhen wird.

Google stellt die neuen Add-Ons in diesem Youtube-Video vor.

Flappy Bird womöglich vor Comeback

In den vergangenen Wochen sorgte das Mobile-Spiel Flappy Bird für viel Aufsehen. Da dem vietnamesischen Entwickler Dong Ngyuen jedoch der große Trubel über den Kopf gewachsen ist und er die »Suchtkritik« nicht hinnehmen wollte, hat er das Spiel im Februar dieses Jahres aus den App-Stores entfernen lassen .

Doch jetzt denkt Nguyen ganz konkret über ein mögliches Comeback von Flappy Bird nach. In einem Interview mit Rolling Stone erklärte der Vietnamese, dass er einen solchen Schritt durchaus in Betracht zieht. Allerdings würde er bei einer erneuten Veröffentlichung einen großen Warnhinweis bezüglich des Suchtpotenzials einbauen. Eine finale Entscheidung hat er bisher jedoch noch nicht getroffen.

Des Weiteren gab er bekannt, dass er momentan an einigen neuen Spielen arbeitet. Neben Kitty Jetpack befindet sich ein Shooter mit Cowboy-Thematik in der Entwicklung. Zudem soll bereits in diesem Monat das actionreich inszenierte Schachspiel namens Checkonaut erscheinen.

Gericht friert Vermögen des Mt-Gox-Besitzers ein

Gericht friert Vermögen des Mt-Gox-Besitzers ein (c) IDG/IDG
Vergrößern Gericht friert Vermögen des Mt-Gox-Besitzers ein (c) IDG/IDG

Ein US-Gericht hat die Vermögen des Mt-Gox-Chefs Mark Karpeles und die von zwei mit der Bitcoin-Börse verbundenen Unternehmen eingefroren. Anwälte sollen nun Einblick in die Vermögen der drei betroffenen Parteien erhalten. Diese sollen untersuchen, ob hinter der angeblichen Pleite der Bitcoin-Börse vielleicht doch ein großer Betrug steckt.

Die in Japan operierende Bitcoin-Börse Mt. Gox hatte am 25. Februar zunächst den Handel mit Bitcoins eingestellt und einen Antrag auf Konkurs gestellt. Kurze Zeit später teilte Mt. Gox mit, dass es rund 850.000 Bitcoins verloren habe, die zu dieser Zeit einen Wert von etwa 340 Millionen Euro hatten.

Das nun von einem Bezirksgericht in Chicago erlassene Urteil betrifft die Vermögen des US-Bürgers Mark Karpeles und die Vermögen der US-Niederlassung von Mt. Gox und die des japanischen Mutterunternehmens Tibanne KK. Das japanische Unternehmen Mt. Gox ist offenbar nicht davon betroffen. Den Antrag hatte der Anwalt gestellt, der einen US-Kunden von Mt. Gox vertritt, der Bitcoins im Wert von ungefähr 25.000 US-Dollar verloren hat und dafür eine Entschädigung fordert.

Macwelt.de jetzt mit Safari-Push

Als Apple im vergangenen Jahr auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) mit OS X Mavericks den Nachfolger für Mountain Lion präsentierte und damit das Ende der Raubkatzen-Ära bei Apple einläutete, wurde viel über die neuen Funktionen und Features von Mavericks berichtet – auch hier auf macwelt.de . Obwohl Safari in Sachen Optik noch immer seinen Vorgängern sehr ähnlich sieht, hat Apple viel Arbeit in die neue Browser-Generation gesteckt, beispielsweise mit dem iCloud-Schlüsselbund, der Passwörter und Kreditkartendaten in der Cloud sichert und mit vielen anderen Apple-Geräten abgleichen kann.

Eine der interessantesten neuen Funktionen können Sie ab jetzt auch auf macwelt.de nutzen – Safari-Push-Benachrichtigungen. Surfen Sie mit einem Mac auf macwelt.de vorbei, der von OS X Mavericks angetrieben wird, werden Sie von unserer Website gefragt, ob Sie Mitteilungen von uns empfangen wollen.

Ein Klick genügt: Wenn Sie uns erlauben, Ihnen Mitteilungen zu senden, verpassen Sie keine wichtige Meldung mehr. Wenn Sie keine Mitteilungen wollen: einfach auf "Nicht erlauben" klicken, dann ändert sich für Sie nichts.
Vergrößern Ein Klick genügt: Wenn Sie uns erlauben, Ihnen Mitteilungen zu senden, verpassen Sie keine wichtige Meldung mehr. Wenn Sie keine Mitteilungen wollen: einfach auf "Nicht erlauben" klicken, dann ändert sich für Sie nichts.

Ein Klick auf "Erlauben" genügt, schon können Sie Push-Mitteilungen von uns empfangen – wir werden natürlich nicht sämtliche News und Meldungen pushen, sondern uns auf wichtige oder besondere Meldungen und Geschichten beschränken, damit Ihre Mitteilungszentrale nicht überquillt. Sollten Sie dagegen keine Mitteilungen von uns erhalten wollen, ist das kein Problem: Sie brauchen nur statt auf "Erlauben" auf "Nicht Erlauben" zu klicken.

Safari-Mitteilungen verwalten

Zur Verwaltung Ihrer Safari-Mitteilungen navigieren Sie in der Menüleiste des Browsers zum Menüpunkt "Safari > Einstellungen" (oder nutzen einfach die Tastenkombination "Befehlstaste (cmd) + ,". Nun wählen Sie den Tab "Mitteilungen" im Einstellungsmenü von Safari. Dort sehen Sie, welche Websites Ihnen derzeit Mitteilungen in die Mavericks-Mitteilungszentrale schicken dürfen. Mit den Schaltflächen auf der rechten Seite des Fensters können Sie die Erlaubnis für jede einzelne Website wieder zurücknehmen oder alternativ die Website komplett aus der Liste streichen. Markieren Sie die Website einfach in der Liste, indem Sie auf die entsprechende Zeile klicken. Dann folgt ein Klick auf die Schaltfläche "Entfernen" unten links – das war's.

Im Einstellungs-Menü von Safari lassen sich die Seiten verwalten, die Mitteilungen an Ihre Mitteilungszentrale senden dürfen.
Vergrößern Im Einstellungs-Menü von Safari lassen sich die Seiten verwalten, die Mitteilungen an Ihre Mitteilungszentrale senden dürfen.

Doch was hat es dann mit dem "Mitteilungen"-Menüpunkt in den Systemeinstellungen (den Sie auch über das winzige Zahnrad-Symbol am unteren Rand der Mitteilungszentrale erreichen können) von OS X Mavericks auf sich? Ganz einfach: Während Sie in den Safari-Einstellungen wie gerade gezeigt diejenigen Seiten verwalten können, die Ihnen Mitteilungen schicken dürfen, dient das "Mitteilungen"-Menü in den Systemeinstellungen einem anderen Zweck, nämliche der Art der Anzeige der einzelnen Mitteilungen. Dabei orientiert sich Apple an den Einstellungen der iOS-Mitteilungszentrale. Sie können zunächst festlegen, wie die Hinweise anzeigt werden sollen. Dabei dürfen Sie zwischen den Optionen "Kein Hinweis" (Mavericks macht sich weder optisch noch akustisch bemerkbar), "Banner" (die Mitteilungszentrale zeigt für wenige Sekunden ein Banner an, das dann von selbst wieder verschwindet) oder "Hinweise" (Sie müssen selbst aktiv werden und die Meldung wegklicken) wählen.

In den Systemeinstellungen können Sie festlegen, wie die Mitteilungen aussehen sollen.
Vergrößern In den Systemeinstellungen können Sie festlegen, wie die Mitteilungen aussehen sollen.

Mit den beiden Checkboxen im unteren Teil des Menüs können Sie daneben noch festlegen, ob die Mitteilungen auch im Sperrbildschirm angezeigt werden sollen und wie viele Meldungen in der Mitteilungszentrale vorgehalten werden sollen. Dort können Sie wählen, ob Eine, Fünf, Zehn oder Fünfzehn Mitteilungen angezeigt werden. Auch für unsere Macwelt-Pushes gilt übrigens: Haben Sie den "Nicht Stören"-Modus aktiviert ("Systemeinstellungen > Mitteilungen > Nicht Stören"), hören Sie von uns keinen Mucks!

So, und jetzt wünschen wir Ihnen viel Spaß mit der neuen Funktion! Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, lassen Sie es uns bitte wissen!

iTunes Festival: Coldplay und Co. kostenlos sehen

Das große iTunes Festival in London hat bereits Tradition, jetzt ist Apple erstmals auch in den USA mit einem Festival vertreten. Im Rahmen des "South by Southwest"-Festivals (SXSW) in Austin, Texas überträgt Apple eine Reihe Konzerte live und zum späteren Abruf auf Apple-Geräte. Egal ob iPhone, iPad, Mac oder Apple-TV: auf jedem dieser Geräte können wir die Konzerte ansehen. Die Live-Übertragungen sind für europäische Zuschauer weniger interessant, da die Konzerte wegen der Zeitverschiebung tief in der Nacht stattfinden.

Konzerte gratis ansehen

Für iOS-Geräte gibt es eine eigene App für das iTunes Festival . Dort gibt es neben Infos und Fotos zu den Künstlern während der Konzerte einen Livestream zu sehen. Anschließend gibt es Auftritt und Highlights als Videostream zum später ansehen. Diese Aufnahmen sind meist erst mit einiger Verzögerung in der App zu sehen. Besonders bei größeren Bands kann es bis zu mehreren Tagen dauern, bis die Aufnahmen veröffentlicht sind. Von ersten Tag fehlt deshalb das Konzert von Coldplay noch, während die Gigs der beiden anderen Bands bereits online sind.

Apple hat dem Festival viel Platz im iTunes Store eingeräumt.
Vergrößern Apple hat dem Festival viel Platz im iTunes Store eingeräumt.

Auf dem Apple TV taucht iTunes Festival als eigener Kanal auf. Diesen hat Apple dort in den vergangenen Tagen veröffentlicht, einige Zeit nach dem Festival wird er wieder verschwinden. Auch dort gibt es einen Livestream sowie die Aufnahmen der letzten Tage zu sehen. Wer die Konzerte lieber am Mac ansehen möchte, der kann dies über iTunes tun. Dort hat Apple eine Sonderseite angelegt, die alle Links zu den Künstlern und Auftritten enthält.

Das Programm

Die ersten Auftritte gab es bereits in der Nacht zum 12. März, deshalb gibt es schon die ersten Auftritte in der App zu sehen. Das iTunes Festival in Austin läuft noch bis zum Sonntag, dem 16. März. Unter anderem treten dort noch die Grunge-Veteranen Soundgarden, der Party-Hiphopper Pitbull und Country-Legende Willie Nelson auf. Im Vergleich zu den jährlichen Festivals in London, bei dem es mehr als 50 Auftritte gibt, ist die USA-Premiere übersichtlich.

Die Gratis-Konzerte sind in guter HD-Qualität im iTunes Store zu sehen.
Vergrößern Die Gratis-Konzerte sind in guter HD-Qualität im iTunes Store zu sehen.

Die Videos der Konzerte sind nur für kurze Zeit kostenlos zu sehen. Bisher betrug diese Zeitspanne immer bis eine Woche nach dem Auftritt. Anschließend können iTunes-Nutzer die Auftritte nur noch im iTunes Store kaufen. SXSW ist ein Musik- und Filmfestival und zugleich eine Konferenz für eben jene Branchen. Auch die Digitalwirtschaft trifft sich hier vorab (SXSW Interactive). Insgesamt treten Hunderte Künstler im Rahmen der Veranstaltung auf.

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