1945002

Morgenmagazin vom Donnerstag, 15. Mai 2014

15.05.2014 | 07:32 Uhr |

Was heute wichtig wird: 15. Mai 2014 +++ Fotolia bringt App fürs iPad heraus +++ iPhone 4 bekommt angeblich kein iOS 8 +++ Cider bringt iOS-Apps auf Android-Geräte +++ Sony schreibt rote Zahlen +++ Xbox One jetzt auch ohne Kinect 2.0 +++ Test Epson Expression Premium XP-710 +++ Standardprogramm für E-Mails in OS X ändern

Was heute wichtig wird: 15. Mai 2014

Das Macwelt-Morgenmagazin wünscht einen Guten Morgen! Apple ist derzeit wieder öfter wegen seiner Prozesse in den Schlagzeilen als wegen seiner Produkte. So hat erst kürzlich das Urteil im Patentprozess gegen Samsung für Aufsehen gesorgt, nicht wenige sehen den gewährten Schadensersatz als Niederlage für Apple an, da er weit unter den Forderungen des Klägers war. Der "Krieg" gegen Android und Samsung dauert an, erst gestern hat ein Berufungsgericht einen Antrag Samsungs zurückgewiesen , für ungültig erklärte Patente wieder in die Betrachtung mit aufzunehmen. Auf der anderen Seite wird Apple häufig Opfer der Klagen von Patenttrollen und muss jährlich hunderte Millionen für Rechtsstreitigkeiten dieser Art aufwenden. Das werde ihm jetzt eindeutig zu viel, klagt unser Macworld-Kollege Marco Tabini . Sicher sei es aus Sicht Apples legitim, seine Innovationen auch vor Gericht zu verteidigen, doch gewonnene Patentprozesse machen noch lang keine innovative Firma. Für die Kopisten hegt er sogar gewisse Sympathien. Apple hat in der Zwischenzeit sein Backup-System Time Machine in den USA patentieren können, ein Patentkrieg um Bestandteile von OS X scheint ohnehin kaum möglich, zu wenig lukrativ ist der Betriebssystemmarkt. Ärger hat Apple jedoch nun in Norwegen bekommen, aus ganz anderen Gründen. Der Verbraucherschutz des nordeuropäischen Landes hält die Nutzungsbedingungen für Apples Service iCloud für gesetzeswidrig und hat deshalb Klage eingereicht . Immerhin hat sich also jemand die Mühe gemacht, die Datenschutzbestimmungen zu lesen, in Deutschland ist das laut einer Bitkom-Umfrage kaum der Fall, berichten unsere Kollegen der CIO. Lediglich 11 Prozent der Nutzer würden diese immer lesen, 21 Prozent niemals.

Weitere Lesetipps für heute Morgen:

Wie man die Tonspur von Bluray-Disks extrahiert ( Macworld )

Kinsa Smart Thermometer: Fiebermessen mit dem iPhone ( TechHive )

Was man von OS X 10.10 erwarten kann ( Macworld UK )

Vor welchen Herausforderungen Angela Ahrendts beim Apple Store steht ( Computerworld )

Die ersten Testergebnisse des Macbook Air 2014 ( Macwelt )

Lesen Sie heute auf www.macwelt.de:

Wie man mehrere Apple-Geräte zentral verwaltet: Garantien, Reparaturen und Seriennummern

Von neuen Macs mit Mavericks einen bootfähigen USB-Stick erstellen

Fünf Gründe für kalibrierbare Monitore

Weitere Nachrichten:

Fotolia bringt App fürs iPad heraus

Die Fotolia iPad-App 2.2 richtet sich in erster Linie an Kommunikationsdienstleister, Mediengestalter sowie Grafik-Designer. Durch ihr nutzerfreundliches Interface soll sie ein reibungsloses Auffinden, Auswählen und Herunterladen von Bildern, Illustrationen und Vektorgrafiken ermöglichen.  Suchergebnisse werden in Mosaikform angezeigt, nach einem Klick sehen Nutzer die HD-Dateien im Vollbildmodus und können per Fingerbewegung durch die Galerien scrollen. Das Info-Feld zu jedem Bild gibt einen Überblick über weitere Bilder dieser Serie, des Fotografen oder mit demselben Suchbegriff. Hier lassen sich auch verschiedene Keywords eingeben, um eine neue Suche zu starten.

Die Suchmaschinen-Technik der App erlaubt es Nutzern, Suchergebnisse nach Preis, Dateityp (Foto, Illustration, Vektorgrafik) und Kollektion (Standard Collection, Instant Collection) zu filtern und sich auch Panoramabilder anzeigen zu lassen.

Darüber hinaus können Anwender der App eine unbegrenzte Menge an Bildern in persönlichen Galerien ablegen, sie via E-Mail oder über soziale Netzwerke (Facebook, Twitter) teilen oder sie direkt auf das iPad oder in ihren Dropbox-Account herunterladen.

Die App gibt es im App Store gratis für das iPad ab iOS 7.0.

iPhone 4 bekommt angeblich kein iOS 8

iPhone 4 bekommt angeblich kein iOS 8 (c) apple.com
Vergrößern iPhone 4 bekommt angeblich kein iOS 8 (c) apple.com
© apple.com

Bei der Veröffentlichung von iOS 7 hat Hersteller Apple das betagte iPhone 4 noch mitgeschleppt. Das könnte sich bei iOS 8 jedoch ändern. Das 2010 veröffentlichte Smartphone sei für den Umstieg auf das neue mobile Betriebssystem einfach nicht gut genug ausgestattet. Die Produktion wurde schon vor Monaten eingestellt, lediglich in einigen Schwellenländern wie Brasilien oder Indien lief die Herstellung weiter. Nach Angaben der „Times of India“ sei jedoch auch dort das Interesse am Smartphone gesunken, was eine Einstellung der Produktion nach sich ziehen würde.

Besitzer eines iPhone 4 müssen sich also dauerhaft mit iOS 7 zufrieden geben. Darüber hinaus könnten auch ältere iPad-Modelle von iOS 8 ausgeschlossen werden. Der Smartphone-Blog GotteBeMobile will erfahren haben, dass sowohl das iPad 2 als auch das iPad mini der ersten Generation kein Update auf iOS 8 erhalten werden.

Besser als Nexus und Galaxy Note? So gut sind die neuen iPads

Sollte sich Apple tatsächlich zu diesem Schritt entschließen, könnte dies ein weiterer Hinweis darauf sein, dass iOS 8 nicht nur optische Änderungen mitbringt. Im Gespräch ist beispielsweise Multitasking, also die gleichzeitige Nutzung mehrerer Apps.

Cider bringt iOS-Apps auf Android-Geräte

Cider bringt iOS-Apps auf Android-Geräte (c) android.com
Vergrößern Cider bringt iOS-Apps auf Android-Geräte (c) android.com
© android.com

Bislang sind Android und iOS streng voreinander getrennt. Apps für die eine Plattform laufen nicht auf der anderen. Dies soll sich mit einer von sechs Studenten der Columbia University entwickelten Software für Android ändern. Diese ermögliche die Nutzung von iOS-Apps auf Android-Endgeräten.

Das entwickelte Framework lässt das auf dem Smartphone oder Tablet laufende Android glauben, die gestartete iOS-App wäre für das Google-Betriebssystem entwickelt worden. Das Cider getaufte Projekt wurde bereits erfolgreich auf einem Nexus 7 getestet. Auf dem Google-Tablet konnten so unterschiedliche Anwendungen gestartet werden, die eigentlich für iOS gedacht sind.

Android-Apps gratis unter Windows nutzen mit BlueStacks

Am Code des Betriebssystems müssen hierfür keine dauerhaften Änderungen vorgenommen werden. Es gibt jedoch auch Einschränkungen. So lassen sich Schnittstellen wie GPS, Bluetooth, Kamera oder Mobilfunk in den emulierten iOS-Anwendungen nicht ansprechen. Alle Apps, die diese Features nicht zwingend benötigen, funktionieren jedoch einwandfrei. Das Team will die kommenden Monate dazu nutzen, um die Software fertig zu stellen.

Sony schreibt rote Zahlen

Im Februar hatte Sony-Chef Kazuo Hirai angekündigt , dass man die PC-Sparte von Sony (dazu zählen etwa die Vaio-Notebooks) verkaufe, um den Konzern wieder profitabler zu machen. Das letzte Geschäftsjahr verlief, wie Sony nun bekannt gibt, dementsprechend wenig erfreulich. Zwar stieg der Umsatz um 14,3 Prozent auf 7,77 Billionen Yen. Doch einen Gewinn durfte Sony nicht verzeichnen; stattdessen ein Minus von 128 Milliarden Yen, also umgerechnet etwa 916 Millionen Euro. Im Vorjahr kam Sony noch auf einen Gewinn von 42 Milliarden Yen, also immerhin 300 Millionen Euro.

Xbox One jetzt auch ohne Kinect 2.0

Microsoft zieht den Stecker bei Kinect 2.0: Ab Juni 2014 wird die Xbox One zum günstigeren Preis auch ohne die Motion-Control-Kamera verkauft, die zuvor noch als integraler Bestandteil der Konsole gehandelt und vermarktet wurde. Das ist jedoch nicht das erste Mal, dass Microsoft im Bezug auf die Xbox One etwas in Stein gemeißeltes wieder einreißt: Auch von anderen ungeliebten »Features« wie dem Online-Zwang, hat man sich wieder verabschiedet.

Bye-bye, Kinect 2.0

Das Xbox One Reveal ging gründlich in die Hose und beschwor einen Shitstorm.
Vergrößern Das Xbox One Reveal ging gründlich in die Hose und beschwor einen Shitstorm.

Kinect 2.0 war für Microsoft lange Zeit das Verkaufsargument schlechthin. Die angeschlossene Kamera sollte ursprünglich sogar für den Betrieb der Konsole an sich obligatorisch sein. Datenschützer und Kritiker äußerten Bedenken, der Sensor könne so durchgehend Daten sammeln, obwohl Microsoft stets dementierte, dass man via Kinect User überwache.

Im Juli 2013 wurden Gerüchte laut, Microsoft plane eine Xbox One ohne Kinect - wir titelten »Angeblich Konsolenpaket ohne Kinect für 2014 geplant« . Microsoft dementierte damals die Meldungen und stellte klar: »Wir haben keinerlei Pläne, eine Xbox One ohne Kinect einzuführen. Wir glauben fest an Kinect und den Wert, den es sowohl für die Bereiche Spiele und Entertainment bietet. Außerdem glauben wir, dass 499 Dollar ein großartiger Preis für das ist, was die Konsumenten mit der Xbox One erhalten werden.«

Im August 2013 dann die erste Kehrtwende: Der Kinect-Sensor ist nun doch keine Voraussetzung für den Konsolen-Betrieb . Marc Whitten von Microsoft gab damals bekannt, dass man die Xbox One auch ohne Kamera nutzen könne - allerdings natürlich ohne die Features wie Sprach- oder Gestenbefehle. Senior-PR-Manager Albert Penello ergänzte, die Entscheidung habe nichts mit verlorenem Vertrauen in den Kinect-Sensor seitens Microsoft zu tun. Vielmehr habe man verstanden, dass sich einige Menschen in bestimmten Situationen unwohl fühlen würden, wenn die Sensor-Einheit durchgehend aktiviert sei.

Jetzt ist die Kinect 2.0 komplett optional geworden und nicht mehr zwingend im Karton mit der Konsole dabei. Der günstigere Preis liegt dann auf dem Niveau der Konkurrenz-Konsole PlayStation 4 .

Tschüss, Gebrauchtspiel-Sperre

Nach den ursprünglichen Plänen von Microsoft, wären der Weiterkauf und das Verleihen von Spielen für Xbox One nur eingeschränkt möglich gewesen. Durch die Always-On-Politik hätten User ihre Spiele permanent an einen Online-Account binden und mit ihrem Gamertag verknüpfen müssen. Wer dann Spiele tauscht oder ausleiht, kann dies nur nach den Vorgaben des jeweiligen Publishers.

Am 19. Juni 2013 schmeißt Microsoft dann sämtliche Pläne über Bord und streicht jegliche Form von Gebrauchtspiel-Sperre. Alles funktioniert nun so, wie von der Xbox 360 gewohnt: Spiele können durch das Einlegen der Disc installiert und gestartet werden, Verleih und Weiterverkauf sind möglich.

Test Epson Expression Premium XP-710

Mit einem Touch-Display und schwenkbarem Bedien-Panel ausgestattet lässt sich der Epson XP-710 bequem bedienen. Außer einem USB-Anschluss bietet das Gerät eine WiFi-Schnittstelle, die sich sehr leicht und schnell direkt am Gerät einrichten lässt. Auf eine Fax-Funktion muss man bei dem Epson XP-710 verzichten, auch eine Ethernet-Schnittstelle bietet der Drucker nicht. Doch dafür trumpft das Gerät mit einer guten Ausstattung und bequemer Bedienung auf. Mit einer Gehäusehöhe von rund 14 Zentimetern passt das Gerät gut in ein Regal. Außer einer vorderen Papierzufuhr bietet das Gerät eine hintere Papierzufuhr, die allerdings wenig komfortabel zu bedienen ist. Dafür bietet die hintere Papierzufuhr einen geraden Papierweg, so lässt sich auch dickeres Papier bedrucken.

Die Bedienung des Epson Expression Premium XP-710 ist komfortabel. Das Gerät besitzt ein schwenkbares Bedienpanel mit Touch-Display.
Vergrößern Die Bedienung des Epson Expression Premium XP-710 ist komfortabel. Das Gerät besitzt ein schwenkbares Bedienpanel mit Touch-Display.
© Epson

Zusatzfunktionen

Die Grundfunktionen wie Drucken, Scannen und Kopieren bedient das Gerät anstandslos, dabei kann man auch automatisch beidseitig drucken. Eher selten zu finden ist eine CD-Druckfunktion, die der Epson XP-710 ebenfalls unterstützt. Eine bedruckbare CD beziehungsweise DVD lässt sich dabei sehr komfortabel bedrucken: Zu einem ermöglicht das Gerät, eine CD ein zu scannen und direkt zu bedrucken, zudem lässt sich eine CD auch per selber gestaltetem Layout vom Mac aus bedrucken. Auf der vorderen linken Seite befindet sich hinter einer Klappe ein Steckplatz für eine SD Card oder Memory Stick Duo. Zudem befindet sich darunter ein USB-Anschluss, hier kann man einen USB-Speicherstick anschließen und Bilder direkt ausdrucken sowie Dokumente im JPEG- oder PDF-Format direkt auf den USB-Stick scannen. Über das Touch-Display lassen sich weitere Funktionen anwählen. Beispielsweise kann man zwischen mehreren Vorlagen wie beispielsweise liniertes Papier oder ein Kalenderblatt wählen.

CDs und DVDs lassen sich bequem bedrucken.
Vergrößern CDs und DVDs lassen sich bequem bedrucken.
© Epson

Airprint. Google Cloud Print und Epson Connect

Airprint gehört mittlerweile zur Standard-Ausstattung von Wi-Fi-fähigen Multifunktionsdruckern. Auch der Epson Expression Premium XP-710 unterstützt diese Möglichkeit, von einem iPhone oder iPad aus zu drucken. Auch über Google Cloudprint kann man das Gerät verwenden. Als dritte Möglichkeit von mobilen Geräten aus zu drucken bietet Epson das hauseigene Epson Connect. Hier erhält der Drucker eine eigene E-Mail-Adresse.Mails, die man an diese Adresse schickt, druckt der Epson Expression Premium XP-710 inklusive Anhang aus.

In der Praxis

Das OS X erkennt den Epson XP-710 sofort und schlägt vor, die nötigen Treiber zu installieren. So muss man sich um nichts weiter kümmern, sowohl für die USB- wie Wi-Fi-Verbindung sind die Boardmittel des OS X zum drucken und scannen ausgelegt. Zum scannen ruft man entweder Digitale Bilder auf oder verwendet das Epson-eigene Scannprogramm, das allerdings kaum Mehrwert liefert. Der Scanner arbeitet zufriedenstellend schnell, in neun Sekunden hat er eine A4-Vorlage digitalisiert. Die Scanqualität ist entsprechend der üblichen CIS-Scanzeile für Dokumente gut, für Fotos befriedigend. Auch die Kopierfunktion ist ordentlich und mit 23 Sekunden für die Kopie einer A4-Seite zwar durchschnittlich schnell, aber die Kopie ist von guter Qualität.

Bei unseren Praxis-Tests liefert der Epson XP-710 eine gute Druckqualität sowohl von Fotos auf Fotopapier wie auch von Text auf Normalpapier. Gut gefällt der überdurchschnittlich saubere Druck von Grafiken auch auf Normalpapier. Allerdings ist die Tinte nicht Wasserbeständig. Im Test schafft der Drucker 16 Textseiten pro Minute, ein Foto in A4-Größe randlos liegt nach 89 Sekunden im Ausgabefach. Für ein sechsseitiges PDF-Dokument mit Grafiken und Text braucht der Drucker 74 Sekunden, beim doppelseitigen Druck knapp doppelt so lange. Dies ist im Vergleich zu anderen Druckern eine ordentliche Geschwindigkeit.

Der Stromverbrauch ist gering: Ausgeschaltet verbraucht er keinen Strom, im Ruhemodus gerade mal 1,5 Watt. Im Bereitschafts-Modus liegt der Energieverbrauch mit sechs Watt ebenfalls am unteren Ende.

Kosten

Die schwarze 26XL-Patrone reicht für 500 Seiten und kostet durchschnittlich 18 Euro. Somit ergibt sich ein Seitenpreis von 3,5 Cent, das liegt über dem Durchschnitt. Die drei farbigen Patronen kosten je rund 17 Euro und reichen für 700 Seiten. So kostet eine Farbseite knapp 11 Cent, ein durchschnittlicher Preis.

Fazit Epson Expression Premium XP-710

Für den privaten Einsatz ist der Epson Expression Premium XP-710 bestens gerüstet: Er lässt sich komfortabel bedienen, bietet eine gute Ausstattung und passt mit seiner geringen Bauhöhe auch gut in ein Regal beziehungsweise unter dem Tisch. Die Geschwindigkeit und Ausgabequalität ist gut, nur die Druckkosten vor allem der Schwarz-Tinte sind für Vieldrucker zu hoch. Aber dafür ist de Drucker nicht gedacht, so bietet der Epson Expression Premium XP-710 ein empfehlenswertes Gesamtpaket für den Gelegenheits-Drucker.

 

 

Standardprogramm für E-Mails in OS X ändern

Wenn Sie nicht mit Apples hauseigener Mail-App arbeiten können oder wollen, sondern eine der zahlreichen Alternativen aus dem Mac App Store ( Airmail , Unibox und Mailpilot haben wir uns im Test angesehen) nutzen möchten, ist es sinnvoll, das Standardprogramm für E-Mails zu ändern. Denn nur so ist garantiert, dass sowohl Programme von Drittherstellern, als auch die systemeigene „Bereitstellen“-Funktion von OS X Daten an das korrekte E-Mail-Programm weitergibt, wenn Sie das wollen.

Ungewöhnlich ist aber der Weg zum Ziel: Denn um den Systemstandard für Mails zu ändern, begibt man sich nicht etwa in die Systemeinstellungen von OS X, sondern stattet Apples eigenem Mail-Client „Mail“ einen Besuch ab. In dessen Programmeinstellungen verbirgt sich nämlich der entscheidende Menüpunkt zum Ändern des Standardprogramms für E-Mails.

Öffnen Sie also zuerst die Mail-App von OS X Mavericks und wählen dann in der Menüleiste von Mail den Menüpunkt „Mail > Einstellungen“. Im Reiter „Allgemein“ befindet sich gleich als erster und oberster Menüpunkt die gesuchte Option  „Standardprogramm für E-Mails ändern“. Ein Klick auf diesen Menüpunkt öffnet ein Ausklappmenü, in dem Sie das Standardprogramm für E-Mails festlegen können.

In der Auswahl werden nur diejenigen Mail-Apps angezeigt, die sich im Programme-Ordner des Nutzers befinden (in unserem Falle sind das neben Mail noch Airmail, Mailpilot, Unibox und Microsoft Outlook). Liegt Ihre gewünschte Mail-Alternative an einem anderen Ort, können Sie über den Menüpunkt „Auswählen“ auch Apps wählen, die an einem anderen Ort liegen. Wählen Sie Ihre gewünschte App aus und speichern Sie die Einstellungen, indem Sie das Einstellungsmenü von Mail schließen und die Mail-App beenden. Nach dem gleichen Schema wird in OS X Mavericks übrigens auch der Standardbrowser festgelegt.

1945002