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Morgenmagazin vom Donnerstag, 16. Mai 2019

16.05.2019 | 07:09 Uhr |

Steam Link nun doch im App Store +++ Verteidigung gegen Zombieland kostet 40 Prozent Performance +++ iPhone 6s "Made in India" +++ Alte Adobe-Apps womöglich illegal +++ Outlook für iOS unterstützt nun Siri-Kurzbefehle +++ Samsung Galaxy S10 5G ab Juni in Deutschland erhältlich +++ Facebook beschränkt Live-Streams nach Terror-Anschlag +++ Nächster Star-Wars-Film stammt von GoT-Machern

16. Mai: Mehr Licht

Wir wünschen allseits Guten Morgen! Gefühlt ist es immer noch Winter, nachdem es im April doch schon gefühlt Sommer war? Aber dass das Datum 16. Mai weit näher der Definition "Sommer" als der von "Winter" gehorcht, wird einem schon beim Aufstehen klar. Gut fünf Wochen vor der Sommersonnenwende benötigt man an sich keinen Wecker mehr, selbst bei bedecktem Himmel ist es morgens um fünf schon (wieder) recht hell. Nachtschwärmer mag das beim Einschlafen stören, Frühaufsteher und Morgenmagazinleser hilft das dagegen sehr.

Aber nicht deshalb ist der 16. Mai der Tag des Lichts. Als solchen hatte die UNESCO ihn erst vor gut zwei Jahren erhoben, heute ist erst die zweite Ausgabe des jungen Aktionstags. Licht hat eine enorme gesellschaftliche Bedeutung: In Kultur und Wissenschaft, in Medizin und Bildung, in der Kommunikation. Schließlich sind Funkwellen wie Licht auch nur elektromagnetische Wellen, nur mit deutlich größerer Wellenlänge und damit niedrigerer Frequenz.

Warum der 16. Mai? Dafür gibt es keinen bestimmten Grund, der Tag war zwischen dem Internationalen Tag der Familie gestern und dem verwandten Weltfernmeldetag morgen noch frei. Dabei gibt es einen irren Zufall rund um die Erforschung der Natur des Lichts, der mit dem 16. Mai zusammen hängt.

Denn an jenem Tag im Jahr 1810 veröffentlichte die Cotta'sche Verlagsbuchhandlung in Tübingen die beiden Bände "Zur Farbenlehre" von Johann Wolfgang von Goethe. Man kann sagen, ohne ihm zu nahe zu treten und sein Werk zu schmälern: Hier hat sich der Großdichter kräftig geirrt, von falschen Grundannahmen ausgehend. 

Denn Goethe widersprach der richtigen Erklärung Isaac Newtons: Das scheinbar weiße Licht der Sonne ist aus Licht von allerlei Farben von Violett über Blau, Grün und Gelb zu Rot zusammengesetzt. Goethe meinte indes, Farben ergeben sich erst durch das Zusammenspiel von Licht und Dunkelheit und das weiße Licht sei eben nicht aus Farben komponiert. Was jedoch auch nach 209 Jahren von seinem Werk geblieben ist, ist der Teil über Farbpsychologie: Wie nimmt der Mensch welche Farbe in welchem Zusammenhang wahr und was macht diese Rezeption mit ihm?

Blau sei die Farbe des Verstandes, Gelb die der Vernunft, Grün die der Sinnlichkeit und Rot die der Phantasie. Auch erkannte und beschrieb er, dass Grün die Mischung aus Gelb und Blau ist, und Violett jene aus Rot und Blau. Aus der Wellentheorie des Lichtes erklärt sich das nicht so einfach. Denn Farbe ist nicht real, sondern eine Wahrnehmung unseres Geistes. Der sagt nämlich nicht: „Oh, was für ein schönes 589-Nanometer-Licht!“, sondern erfreut sich an einem hübschen Natrium-Gelb.

Korrekt ist es aber allemal, dass unser Auge die Mischung aus allerlei Licht als weiß empfindet, rot, grün und blau sind daher die Pixel unserer Monitore und ergeben zusammengemischt weiß. Farben, die nicht in einem bestimmten Ton strahlen, sondern absorbieren und den Rest reflektieren, ergeben auf dem Papier zusammengemischt schwarz, besehend aus den einzelnen Farben Magenta, Gelb und Blau. Das, und noch zusätzlich schwarz, bringen Drucker wie Druckmaschinen auf das Papier. Man spricht auch von additiver Farbmischung (RGB auf dem Monitor) und subtraktiver (CMYK auf dem Papier).

Farbe spielt auch immer wieder bei Apple eine Rolle, manchmal auch als beinahe abwesende. Denn schwarz ist ja an sich nichts weiter als völlig Absorbtion von Licht, das Space Grey unserer iPhones und Macbooks ist somit alles andere als schwarz - behauptet Apple ja auch gar nicht. Schwarz war dagegen die Variante des ersten Macbooks mit Intel-Prozessor, das Apple am 16. Mai 2006 präsentierte. Der Vorgänger iBook war nur weiß gewesen und wohl nicht zu Unrecht spekulierte Apple wohl darauf, dass es Käufer der neuen Generation gerne darauf anlegen, schon mit dem Farbton des Geräts ein Statement zu treffen. Das schwarze Macbook war zwar etwas besser ausgestattet als das weiße, konfigurierte man das aber mit den gleichen Komponenten, bleiben immer noch 80 Euro Unterschied. Dafür waren aber auch die Kontakte der USB-Ports schwarz und nicht weiß gefärbt, wenn schon, denn schon. Man sieht: Auch das Fehlen des Lichts hat einen Wert. Erfreuen wir uns aber lieber an den langen Tagen, die Temperaturen sollen sich ja auch bald wieder von Spätwinter auf Frühsommer umstellen. Peter Müller

Lesetipps für den Donnerstag:

Comeback: Steam Link ist ein gutes Jahr nach der Abweisung durch Apple zurück im App Store. Mit Hilfe der iOS-Ap kann man Steam-Spiele, die auf PC oder Mac laufen auf iOS-Geräte und das Apple TV streamen. Apple hatte vor einem Jahr die Veröffentlichung der App verweigert, zur Begründung erklärte seinerzeit Marketingchef Phil Schiller, die App verletze einige Richtlinien um User generated Content und In-App-Käufe, was bei der ersten Überprüfung nicht aufgefallen sei. Der Verdacht lag jedoch nahe, dass Apple verhindern wollte, Kunden könnten auf iOS-Geräte Spiele spielen, die sie bei Steam gekauft hatten, ohne das Apple seine Provision kassiert. Der Wind hat sich diesbezüglich aber gedreht, mit der PS4 Remote Play App veröffentlichte Apple im März selbst eine Anwendung, mit der man Spiele von Playstation auf iOS streamen kann, der Service Stadia von Google dreht sich ebenfalls um das Streaming von Spielen.

Abwehr: Eine neue Bedrohung von Intel-CPUs zeichnet sich mit "Zombieland" ab. Apple hat daher in einem Support-Dokument erklärt, was man gegen die direkt auf den Prozessor gerichtete Malware unternehmen kann. Der durchschnittliche Anweder bekommt mit macOS 10.14.5 und den Sicherheitsupdates für Sierra und High Sierra die wichtigsten Abwehrmaßnahmen gegen JavaScript-Exploits geliefert, Systeme, die auf höchste Sicherheit wert legen müssen, können weiter gehenden Schutz einschalten, der sogenannten Full Mitigation. Diese hat jedoch einen Haken, da sie Hyperthreading abschaltet und dem Prozessor weitere Hürden in den Weg stellt, wenn er von einer Aufgabe zur nächsten wechselt. Nach Apples eigenen Tests verringert die Full Mitigation die Performance der CPU um bis zu 40 Prozent, ist also nur dann zu empfehlen, wenn die Anforderungen an die Sicherheit die an die Rechnerleistung übersteigen.

Kampagne : Apple bewirbt in Indien das iPhone 6s in einer neuen Kampagne als "Made in India", um zu betonen, dass Apple das Produkt auch vor Ort fertigt. Auf Grund der hohen Importzölle, die die Regierung des Landes erhebt, bleibt Apple auch nicht viel anderes übrig. Seit 2017 fertigt Apple in Indien iPhone SE für den dortigen Markt, seit 2018 auch das iPhone 6s. Interessant ist auch der Zeitpunkt der Kampagne, in zweierlei Hinsicht. Derzeit sind in Indien Parlamentswahlen, wie auch anderswo in der Welt, spielen nationalistische Töne eine zu große Rolle darin, Apple scheint das zumindest zu akzeptieren. Doch gibt die Kampagne auch einen Hinweis darauf, dass Apple das iPhone 6s noch eine Weile unterstützen dürfte, ebenso das iPhone SE, das den gleichen Prozessor verwendet. Mit iOS 13 könnten zwar wieder einige Geräte die Unterstützung für Betriebssystemupdates verlieren, iPhone 6s und SE fallen aber nicht darunter.

Vorgeschichte : Intel hat die Entwicklung von 5G-Modems eingestellt, Apple kauft nach einem teuren Vergleich wieder bei Qualcomm ein. Das hat sich laut eines Berichts von The Information aber schon im Jahr 2017 abgezeichnet, als Intel nur langsame Fortschritte bei seiner Entwicklung vorweisen konnte. Apple John Srouji sei daher massiv erbost gewesen, wie schlecht der Chip XMM 7560 performte, der für die iPhones von 2018 geplant war. Unter seiner Führung wäre das nicht passiert, soll er Intels Venkata Renduchintala
 in einem Meeting in Cupertino an den Kopf geworfen haben. Was nun wirklich herauskommt, wenn Apple den Modemchip selbst entwickelt, kann Srouji nun beweisen. Vor dem Jahr 2025 wird der Chip aber laut des Berichts nicht fertig sein.

Eine Reihe von Gründen: Ihr iPhone leistet Ihnen schon seit Jahren gute Dienste und Sie sehen es gar nicht ein, sich ein neues anzuschaffen, jetzt nicht und auch nicht im Herbst? Können Sie so machen, die Dinger halten ja auch wirklich erstaunlich lang, weshalb sich der vergleichsweise hohe Anschaffungspreis längst amortisiert hat. Aber irgendwann ist dann doch der Punkt erreicht, an dem ein neues iPhone mehr Sinn ergibt, als die Beziehung mit dem alten weiter zu verlängern. Unser Macworld-Kollege Jason Cross nennt fünf Zeichen, an denen Sie erkennen, dass es allmählich Zeit für ein Upgrade wird. Der wichtigste dürfte der sein, wenn das aktuell genutzte Modell aus der Liste der von einem neuen iOS unterstützten Geräte fällt. Das wird in diesem Herbst wieder etliche treffen, Spekualtionen zufolge sogar das populäre iPhone SE - wobei diese Sorge wohl übertrieben sein dürfte. Aber wenn Sie keine iOS-Udpates mehr erhalten können, die nicht nur neue Funktionen bringen, sondern vor allem höhere Sicherheit, dann hilft der Griff zu einem neueren Modell weiter. Unabhängig davon könnte es aber schon Zeit für den Neukauf sein, wenn das Display gebrochen ist und die Reparaturkosten den Restwert übersteigen - das Geld sollte man dann lieber in eine bessere Neuanschaffung investieren. Von Generation zu Generation wird auch die Kamera des iPhone besser - wenn Ihnen die von Ihrem Smartphone erstellten Aufnahmen nicht mehr gefallen, weil sie gegenüber den Werken neuerer Geräte geradezu verblassen, wissen Sie ja, was zu tun ist. Auch ein Grund für das Upgrade, wenn auch ein schwächerer, könnte das Fehlen von passendem Zubehör sein. Aber solches wird meist noch länger verkauft. Und wenn Ihr iPhone ständig über vollen Speicher klagt, könnte es auch daran liegen, dass zum Kaufzeitpunkt 16 GB noch als völlig ausreichend erschienen - dem ist ja nun nicht mehr so.

Fehler über Fehler: Kein Computersystem ist perfekt, Updates sollten es aber besser machen und bekannte Fehler beheben und keine neuen produzieren. Doch das passiert selbst bei Apple immer wieder. Eclectic Light hat nun einige gesammelt, die nach dem Update auf macOS 10.14.5 vom Montag immer noch oder neu auftreten. Da sind auf den ersten Blick keine kritischen Problem dabei, die ein sofort nachgeschobenes Supplemental Update erfordern würden, aber doch einige lästige Kleinigkeiten. So lassen sich bestimmte Webloc-Dateien nicht mehr nutzen, verschiebt man sie aus der Safari-Lesezeichenverwaltung in den Finder, oder das Festplattendienstprogramm kann die Größe von APFS-Volumes nicht mehr ändern. Kritischer ist da wohl noch ein Bug in den Launch Services, der eine ordentliche Überprüfung von Programmsignaturen verzichtet oder Probleme bei der Definition von Tastaturkürzeln. Aber das nächste Wartungsupdate steht bald an, vermutlich im Juli, Entwickler haben bereits die erste Beta von macOS 10.4.6 erhalten . Das wird dann auch wieder einige Fehler enthalten, wenn es nicht doch perfekt ist.

Weitere Nachrichten:

Alte Adobe-Apps womöglich illegal

Wer schon seit langer Zeit seine Apps der Adobe Creative Cloud nicht mehr aktualisiert hat, könne fortan die Software illegal verwenden, so Adobe. So haben einige Abonnenten der Adobe Creative Cloud eine E-Mail von Adobe erhalten, die genau davor warnt. Denn man könne "potenziell von Ansprüchen Dritter bedroht sein", wenn man weiterhin veraltete Versionen von CC-Anwendungen verwendet. Das schließt beispielsweise alte Versionen von Animate, Photoshop und Lightroom ein. Anwender, die diese alten Apps auf ihren Rechnern installiert haben, können diese zwar weiterverwenden. Adobe rät allerdings davon ab, um einer potentiellen Lizenzverletzung vorzubeugen. In vielen Fällen bereitet das Update auf eine neuere Version keine Probleme. Schmerzhaft ist es allerdings für den Anwender, wenn er die eingestellte App in seinen Workflow integriert hat und es keinen adäquaten Ersatz gibt, wie dieser wütende Twitter-Tweet zeigt . Auch diejenigen, die noch Wiondows 7 verwenden, dürften nicht erfreut sein. Denn die aktuellen Versionen laufen nicht mehr auf diesem alten Betriebssystem, für das Adobe bereits 2015 die Unterstützung seiner Apps aufgekündigt hat. Microsoft hingegen versorgt Windowas 7 noch bis 2020 mit neuen Updates.

Ab sofort nur zwei Versionen

Bei seinen Creative-Cloud-Produkten zieht Adobe nun eine Grenze: Ab sofortlassen sich nur die aktuelle und die Vorgängerversion laden. Alle älteren Versionen nicht mehr. In einem Blog-Beitrag erklärt Adobe die Gründe für diese Entscheidung.

Adobe hat zu diesem Thema folgendes Statement veröffentlicht:

 “Going forward, Creative Cloud customers can download only the two most recent major versions of Creative Cloud applications. This change enables us to develop the features and functionality most requested by customers and ensure peak performance across all Creative Cloud apps and services. We always encourage our customers to use the latest version of Creative Cloud to have access to the latest features, optimal performance, security updates and other benefits.”

Übersetzt:

"In Zukunft können Creative Cloud-Kunden nur noch die beiden neuesten Hauptversionen von Creative Cloud-Anwendungen herunterladen. Diese Änderung ermöglicht es uns, die von den Kunden am häufigsten nachgefragten Funktionen zu entwickeln und eine Spitzenleistung über alle Creative Cloud-Anwendungen und -Dienste hinweg zu gewährleisten. Wir empfehlen unseren Kunden immer, die neueste Version der Creative Cloud zu verwenden, um Zugriff auf die neuesten Funktionen, optimale Leistung, Sicherheitsupdates und andere Vorteile zu erhalten."

Unautorisierte Apps entfernen

Adobe bietet übrigens zudem ein Tool an, um unautorisierte Programme zu entfernen. In einem Support-Dokument wird erklärt, wie man dabei vorgeht.

 

Outlook für iOS unterstützt nun Siri-Kurzbefehle

Erst vor zwei Wochen hat Microsoft Outlook für iOS aktualisiert und eine coole Funktion zum Scannen von Dokumenten gebracht. Seit gestern steht im App Store der Nachfolger zur Verfügung, dieser trägt die Versionsnummer 3.23.0. Dabei hat der Entwickler wieder einen wichtigen Schritt Richtung iOS-Innovationen gemacht und zwei kleine Shortcuts für Siri gebracht. Aktuell lassen sich nur zwei Funktionen per Siri auswählen: "Zeige mir meine nächste Besprechung" und "Ich komme zu spät". Das System greift auf den Kalender von Outlook zu, sucht nach dem nächsten geplanten Termin, und zeigt auf Wunsch entweder diesen an oder schickt gleich eine Verspätungsmeldung an die Kollegen.

Zu finden sind zwei neue Siri-Shortcuts auf zwei Wegen: Entweder loggt man sich in die Outlook-App ein, klickt auf das eigene Konto und anschließend auf Einstellungen. Danach scrollt man zu dem Bereich "Integrationen und Add-Ins" and der ersten Stelle findet sich "Siri Shortcuts" mit der Übersicht der verfügbaren Verknüpfungen. Alternativ gelangt man zu den gleichen Shortcuts über die Einstellungen-App und anschließend im Reiter "Siri & Suchen" im Bereich "Alle Kurzbefehle". Die vordefinierten Sprachbefehle von Microsoft sind schlechte Übersetzungen aus dem Englischen  (Welche ist meine nächste Besprechung), deswegen würden wir empfehlen, einen alternativen Text zu verwenden. Die Shortcuts für Outlook sind selbsterklärend – Siri wird den nächsten anstehenden Termin in Outlook anzeigen oder gleich eine Entschuldigungs-Mail an den Veranstalter schicken. Leider ist es nach wie vor nicht möglich, mit Siri eine Mail zu diktieren und per Outlook senden. Der virtuelle Assistent auf dem iPhone kennt für solche Aufgabe nur den nativen Client auf dem iPhone – Mail.

Samsung Galaxy S10 5G ab Juni in Deutschland erhältlich

Samsung Electronics hat heute mitgeteilt, dass das Samsung Galaxy S10 5G ab Juni in Deutschland verfügbar sein wird. Damit verkauft Samsung erstmals ein 5G-Smartphone in Europa.

Zeitgleich mit Deutschland wird das Galaxy S10 5G ab Juni auch in Frankreich, Italien, Spanien, der Schweiz und Großbritannien erhältlich sein. Samsung will das Galaxy S10 5G - wie auch bei seinen anderen Top-Smartphones üblich - in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen europäischen Mobilfunkanbietern anbieten. Darunter sind zunächst die Deutsche Telekom, EE, Orange, Sunrise, Swisscom, TIM, Telefonica und Vodafone. In Deutschland ist das Galaxy S10 in der 5G-Version künftig nur über die Deutsche Telekom und Vodafone erhältlich, nicht aber über Telefonica (O2).

Den genauen Termin für den Verkaufsstart in Deutschland will Samsung noch nicht nennen. Viel wichtiger: Samsung nennt auch noch nicht den Preis! Das Galaxy S10 5G wird aber auf jeden Fall mehr kosten als das Galaxy S10+. Dessen UVP beginnt bei 1249 Euro für 512 GB Speicher und 8 GB RAM, der tatsächliche Straßenpreis ist aber bereits deutlich niedriger. Und das S10 kostet noch einmal weniger.

Das Galaxy S10 5G unterscheidet sich neben der 5G-Unterstützung (für das es in Deutschland noch kein Netz gibt!) durch weitere Eigenschaften von den anderen Modellen der Galaxy-S10-Reihe:

  • Laut Samsung besitzt das S10 5G das größere Dynamic-Amoled-Display (6,7-Zoll; beim S10 ist der Bildschirm 6,1 Zoll und beim S10+ 6,4 Zoll groß),

  • vier Kameralinsen - mit zusätzlicher 3D-Tiefenkamera für Bokeh-Effekte bei Live-Fokus-Videos und für diverse Schnellmess-Funktionen, mit denen Kunden die Abmessungen eines Objektes oder Raumes messen können. S10 und S10+ besitzen drei Kameras

  • und den bisher größten Akku der Samsung-Galaxy-S-Serie: 4.500 mAh; Super-Schnellladefunktion mit 25 Watt Leistung. Zum Vergleich: Das Galaxy S10 besitzt einen 3400-mAh-Akku und das Galaxy S10+ einen 4100-mAh-Akku. Die wichtigsten technischen Daten von Galaxy S10, S10+ und S10 5G vergleichen wir in diesem Artikel.

Facebook beschränkt Live-Streams nach Terror-Anschlag

Facebook will künftig schärfer gegen den Missbrauch der Live-Stream-Funktion im sozialen Netzwerk vorgehen. In einem Blog-Beitrag kündigte Guy Rosen, Vice President of Integrity bei Facebook, eine „One Strike“-Politik für die Funktion an. Verletzt ein Nutzer im Live-Stream oder auf seinem Profil die Community-Richtlinien von Facebook, bekommt er eine Verwarnung und kann Facebook Live für einen bestimmten Zeitraum nicht mehr nutzen. Verstöße stellen laut Facebook nicht nur der Missbrauch der Live-Streaming-Funktion für unangemessene Inhalte dar, sondern etwa auch die Veröffentlichung von Links zu terroristischen Webseiten im Facebook-Profil dar.

Die Beschränkung von Facebook Live ist ein weiterer Schritt der neuen Dangerous Individuals and Organizations Policy , die Facebook Anfang des Monats vorgestellt hatte. Die neuen Richtlinien hatte unter anderem dazu geführt, dass die Rechtsextremisten Paul Nehlen, Alex Jones und Milo Yiannopoulos bei Facebook und Instagram gesperrt wurden. Die Beschränkung von Facebook Live sei nur einer von vielen Schritten. In Zukunft dürfen Mitglieder, die gegen die Facebook-Richtlinien verstoßen beispielsweise auch keine Werbeanzeigen mehr erstellen. Die Verschärfung der Richtlinien ist eine Reaktion auf einen Terror-Anschlag auf mehrere Moscheen in neuseeländischen Christchurch, die vom Attentäter live über Facebook gestreamt wurden.

Nächster Star-Wars-Film stammt von GoT-Machern

Nach The Rise of Skywalker wird die Star-Wars-Filmreihe bei Disney eine dreijährige Pause einlegen. Wie Disney-CEO Bob Iger in dieser Woche bekannt gab , kommt der Auftakt der nächsten Trilogie erst 2022 in die Kinos. Auf dem Regiestuhl nehmen dabei David Benioff und D.B. Weiss, die Show-Runner der HBO-Erfolgsserie Game of Thrones , platz.

Laut Iger mache es nach dem Release von The Rise of Skywalker in diesem Jahr durchaus Sinn, eine Auszeit einzulegen. Drei Jahre seien Disney zufolge genau der richtige Zeitraum, um die aktuelle Trilogie setzen zu lassen und sich auf den Release der nächsten drei Star-Wars-Episoden vorzubereiten. Für die Fortsetzung der Saga hat Disney Benioff und Weiss ins Boot geholt, die dem Star-Wars-Universum eine neue Sichtweise verpassen sollen. Die drei Filme der GoT-Macher sollen 2022, 2024 und 2026 in den Kinos laufen. Eine weitere Trilogie ist außerdem bei Rian Johnson, dem Regisseur von The Last Jedi in Arbeit. Details zu den Filmen sind jedoch noch nicht bekannt. Die Wartezeit will Disney den Fans mit drei Star-Wars-Serien versüßen. Neben The Mandalorian sind außerdem eine Show über Casssian Andor und ein noch anonymes Projekt geplant.

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