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Morgenmagazin vom Donnerstag, 18. August 2016

18.08.2016 | 06:59 Uhr |

Apple verbessert Umweltschutz in China +++ Intel setzt auf USB-C Audio +++ Kein iPhone Pro +++ iOS Spiele: Diese Games kommen aus Deutschland +++ Edward Snowden: NSA-Hack war russische Warnung +++ Fuchsia: Neues Betriebssystem von Google +++ g33kdating: Partnerbörse fĂŒr Gamer gestartet

18. August: Ein besserer Ort, eine andere Zeit

Das Macwelt-Morgenmagazin wĂŒnscht einen Guten Morgen! Nun scheint das Sommerloch uns doch ereilt zu haben. Seit Tagen, wenn nicht gar Wochen keine neuen GerĂŒchte mehr ĂŒber das neue iPhone - allenfalls BestĂ€tigungen der BestĂ€tigungen alter Geschichten. Kein Wunder: Jetzt sollte die Produktion angelaufen sein, wenn nicht gar schon die ersten paar Millionen GerĂ€te sich von der ProduktionsstĂ€tte in China auf die Schiffsreise nach Amerika und Europa gemacht haben. Wir rechnen weiterhin mit dem 12. oder 13. September als Termin fĂŒr die Keynote, in den Handel kĂ€men die neuen GerĂ€te vermutlich am Freitag, den 23. September.  Schon einen oder zwei Tage zuvor wird Apple dann auch die finale Version von iOS 10 herausbringen, wir sind auch gespannt, wie viele Betaversionen noch dazwischen liegen.

FrĂŒher waren die Sommer in Sachen Apple spektakulĂ€rer. FĂŒr dieses frĂŒher mĂŒssen wir aber in das letzte Jahrtausend zurĂŒck blicken, als Apple noch keine 500 eigenen permanenten Produktausstellungen in Form von Apple Stores unterhielt, sondern zweimal im Jahr auf den von IDG World Expo veranstalteten Macworld Expos vorbeischaute. Die Ausgabe von 1997 war dabei wieder derart spektakulĂ€r, dass das renommierte Time-Magazine in seiner Ausgabe vom 18. August den Geschehnissen in Boston seine Titelgeschichte widmete. "Was im Apple-Micorosft-Deal drinsteckt" titelte die Redaktion und dazu ein Zitat, das Steve Jobs zwölf Tage zuvor in seinem öffentlichen Videotelefonat mit Microsoft-CEO Bill Gates hat fallen lassen: "Danke, Bill. Die Welt ist ein besserer Ort."

Warum die Welt aus Jobs' Sicht zu einem besseren Ort geworden war, hatte mit dem Entgegenkommen aus Redmond zu tun gehabt. 500 Millionen US-Dollar in nicht stimmberechtigte Aktien investierte Microsoft seinerzeit in das mehr als angeschlagene Apple, zu dem Steve Jobs erst im Winter zuvor als Berater zurĂŒck gekehrt war. Zudem verpflichtete sich Microsoft, weiterhin Software fĂŒr den Mac zu entwickeln, konkret das Office-Paket und den Browser Internet Explorer. Zu jeder Zeit Ende der Neunziger die Quasistandards, ohne die Apple kaum hĂ€tte ĂŒberleben können. Im Gegenzug ließ Apple alle noch ausstehenden Patentklagen gegen Microsoft fallen - schon zwei Jahre zuvor hatten Gerichte Apple aber diesbezĂŒglich Grenzen aufgezeigt.

Was Apple davon hatte, war klar: Ersteinmal frisches Geld und eine gewisse Ruhe, die es brauchte, um aus NeXT Step das neue Mac-OS X zu entwickeln. Aber auch fĂŒr Microsoft lohnte der Deal, nicht nur, weil die lĂ€stigen Streitereien um Windows und seine Ähnlichkeit zum Mac-Betriebssystem  ein fĂŒr alle Mal ad acta gelegt waren. Microsoft musste vitales Interesse daran haben, dass nicht all seine Konkurrenten aus dem Markt gedrĂ€ngt wurden. Denn das US-Justizministerium hatte bereits die FĂŒhler ausgestreckt und Untersuchungen gegen Microsoft eingeleitet. WĂ€re dieser Prozess zum Schluss gekommen, das Quasimonopol von Windows/Office/IE sei nicht nur quasi, Microsoft hĂ€tte sich in mehrere Unternehmen aufspalten mĂŒssen, um nicht gegen Kartellgesetze zu verstoßen.

In der Post-PC-Ära ist nun Microsoft der Underdog, Windows 10 (Mobile) spielt auf Smartphones und Tablets kaum eine Rolle. In Sachen Software dominieren Google und Apple den Markt, bei der Hardware fahren Apple und Samsung fasst allen Gewinn ein. Office bleibt zwar immer noch das wichtigste Produkt, doch den einst unangefochtenen Internet Explorer hat Microsoft nun selbst zurĂŒckgezogen und durch den neuen Browser Edge ersetzt. Ob die Welt jetzt unbedingt ein besserer Ort ist als im August 1997 sei dahin gestellt. Ein bedeutend anderer Ort ist sie aber ohne jeden Zweifel.

Lesetipps fĂŒr den Donnerstag

Umweltschutz: Apple-CEO Tim Cook ist derzeit auf einer Good-Will-Tour in China und anlĂ€sslich dieser hat Apple Neuigkeiten ĂŒber seinen Umweltschutzmaßnahmen im Land veröffentlicht. Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung erklĂ€rt, werde der Zulieferer Lens Technolgy, der fĂŒr Apple im SĂŒden Chinas Glas produziert, ab sofort zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien setzen. Seinen Strom bezieht Lens Technology aus Windenergie. Apple kann bereits in seinen eigenen BĂŒrogebĂ€uden, Rechenzentren und Apple Stores komplett mit Ökostrom auskommen, in der Lieferkette bestehen indes noch LĂŒcken, die der iPhone-Hersteller nach und nach zu schließen gedenke. So zitiert die Pressemitteilung Apples Umweltbeauftragte Lisa Jackson: "Wir wollen der Welt zeigen, dass man verantwortlich produzieren kann, und wir kooperieren eng mit unseren Zulieferern, um ihnen dabei zu helfen, ihre Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren."

Ende der Klinke: Intel hat auf seinem Entwicklerforum IDF fĂŒr den kommenden Standard USB-C-Audio geworben. Dieser sei die Zukunft fĂŒr AudioĂŒbertragungen von Smartphones, da diese unter Verzicht auf Klinkenbuchse und D/A-Wandler dĂŒnner werden könnten. FĂŒr die Tonausgabe bestĂŒnden aber weitere Vorteile: Über USB-C ließen sich Hall und andere Klangeffekte anwenden, zudem könnten Headsets energiesparender betrieben werden, das Mikrophon ließe sich etwa ausschalten, wenn nur der Kopfhörer gebraucht werde. Der Standard USB-C Audio ist jedoch noch nicht final verabschiedet.

Pulsmessung mal anders: Wir sind ja gespannt, welche neuen Sensoren und Funktionen die Apple Watch 2 bekommen wird, mit Hilfe der Physik sind aber noch ganz andere Messungen möglich als nur solche der Herzfrequenz. Um die zu messen bedarf es nicht einmal einer Apple Watch, wie die App Cardiio beweist. Die Kameras des iPhone erledigen den Job genau so zuverlĂ€ssig und das vollkommen berĂŒhrungsfrei. Der Clou: Die Kamera ist in der Lage, die durch die Blutzirkulation ausgelösten minimalen FarbverĂ€nderungen des Gesichts zu erkennen. Dazu erstellt sie eine Videoaufnahme, die nicht gespeichert wird und berechnet aus den Messwerten den Puls. Endlich mal ein sinnvoller Einsatz fĂŒr die Selfie-Kamera! Aber auch die rĂŒckwĂ€rtige Kamera liefert gute Ergebnisse, verdeckt man mit einem Finger das Objektiv teilweise. Das Licht des Kamerablitzes dringt dann in tiefere Hautschichten ein, aus dem reflektierten Licht kann nun wiederum der Algorithmus schließen, wie oft sauerstoffarmes oder sauerstoffreiches Blut durch die Adern pulsiert.

FĂŒnf Stadien der Trauer: Apple wird im nĂ€chsten iPhone auf die Klinkenbuchse fĂŒr den Kopfhörer verzichten, tönt es mittlerweile aus derart vielen Quellen, dass kaum noch Zweifel am Wahrheitsgehalt dieses GerĂŒchts bestehen. Jason Snell hat sich ein Jahr lang wie ein Trauernder in fĂŒnf Stadien mit dem Verlust der 3,5-mm-Klinkenbuchse beschĂ€ftigt, vom der Verleugnung ĂŒber den Zorn, das Verhandeln und die Depression bis zur Akzeptanz. Nein, glĂŒcklich ist er immer noch nicht mit der mutmaßlichen Entscheidung Apples, aber er kommt jetzt damit klar. Aber wehe, Apple geht auch an den Kopfhörerausgang des Mac heran...

Dokumentation: Apple finanziert einen Dokumentarfilm ĂŒber das Hip-Hop-Label Cash Money Records, das unter anderem Drake, Lil’ Wayne und Nicki Minaj unter Vertrag hat. Der Film wird vermutlich exklusiv ĂŒber Apple Music ausgestrahlt, fĂŒr das Apple bereits die Reality Show ĂŒber Entwickler "Planet of te Apps" produzieren lĂ€sst. An die Öffentlichkeit geraten ist die Nachricht ĂŒber Apples Vorhaben ĂŒber einen Tweet des Chefs von Cash Money Records Bryan Williams a.k.a. Birdman, der mit Aples Larry Jackson (Head of Apple Music Content) auf einem Bild posierte.

Name ist Schall und Rauch: Laut der GerĂŒchtesite Mac Otakara werde Apple die iPhones des Jahrgangs 2016 nun doch iPhone 7 und iPhone 7 Plus nennen, obwohl sie sich Ă€ußerlich kaum vom iPhone 6 (S)  und iPhone 6 (S) Plus unterscheiden werden. Ein iPhone 7 Pro mit besserer Ausstattung wie einem Smart Connector werde es nicht geben.

Weitere Nachrichten

iOS Spiele: Diese Games kommen aus Deutschland

Die Gamescom steht vor der TĂŒr: Ab dem heutigen Donnerstag können tausende Besucher auf der weltweit grĂ¶ĂŸten Messe fĂŒr Unterhaltungselektronik, Video- und Computerspiele einen Blick auf die neusten Games werfen. Zu den diesjĂ€hrigen Favoriten zĂ€hlen zum Beispiel Battlefield 1, Overwatch, FIFA 17, Civilization 6, Mafia 3 und noch viele andere.

Mit solchen internationalen und millionenschweren Blockbustern können es die Spiele-Apps fĂŒr iPhone und iPad natĂŒrlich nicht aufnehmen. Dennoch sind auch diese bestens fĂŒr den schnellen Zeitvertreib geeignet: Ob beim Warten auf den nĂ€chsten Bus oder die nĂ€chste Bahn, im Wartezimmer beim Arzt oder wĂ€hrend der Mittagspause. Jeder Smartphone- oder Tablet-Besitzer hat sicherlich das ein oder andere Spiel auf seinem GerĂ€t.

Einige der Spiele, die im App Store sehr beliebt sind, stammen sogar aus deutscher Entwicklung. Wir schauen uns die Made-in-Germany-Spiele genauer an.


Beatbuddy

Das ursprĂŒnglich fĂŒr den PC konzipierte Rhythmus-Spiel können Anwender auch auf dem iPhone oder iPad in HD erleben. Sowohl die Spiel-Story als auch das Gameplay sind recht einfach gehalten - dafĂŒr kann das Spiel aber mit seiner Cartoon-Optik ĂŒberzeugen.

In mehreren Leveln muss man die Musik am Leben erhalten und somit die Welt Symphonia retten - ein Ort, an dem die Bewohner von der Musik leben.

In Beatbuddy besitzt jede Fantasie-Tierart eigene musikalische FĂ€higkeiten und trĂ€gt somit seinen Teil zum gesamten MusikstĂŒck bei. Der Rhythmus baut sich ĂŒber verschiedene Level auf, so ĂŒbernehmen zum Beispiel zu Spielanfang große, dicke Wasserpflanzen den Grundrhythmus. Anschließend kommen kleine Krabben hinzu, welche die Funktion von Dirigenten ĂŒbernehmen und den Rhythmus von weiteren Tieren vorgeben. Will man das Level durchspielen und nicht von den zum Takt bewegenden Stacheln von den Wassertieren aufgespießt werden, muss man den „Dirigenten“ fĂŒr kurze Zeit ausschalten - die Pflanzen sind fĂŒr einen Moment außer Gefecht gesetzt und die Jagd nach der Musik kann weitergehen. In den verschiedenen Leveln lassen sich die Entwickler immer wieder neue Kniffe einfallen, um das Spiel abwechslungsreich zu halten.

Seit 2011 konnte das deutsche Entwicklerteam Threaks viele Preise fĂŒr die App gewinnen, wie zum Beispiel den German Video Game Award 2011 als bestes Studentenprojekt oder die German Developer Awards 2013 fĂŒr das beste Spiel-Design.

Derzeit kostet Beatbuddy HD im App Store 99 Cent - mit einer GrĂ¶ĂŸe von 631 MB handelt es sich hierbei jedoch um eine ziemliche Große App. Das Spiel erfordert iOS 8.1 oder neuer und ist mit dem iPhone (5 oder neuer) und dem iPad (4 oder neuer) kompatibel.


Tiny Wings

Ein kleiner Vogel mit zu kleinen FlĂŒgeln ist auf die Hilfe des Spielers angewiesen. In einer hĂŒgeligen Landschaft muss man vor Anbruch der Nacht eine möglichst große Strecke zurĂŒcklegen - je weiter, desto besser. Dazu muss man die HĂŒgel als Sprungschanzen nutzen und unterwegs kleine Sonnen einsammeln, um die Tagesanzeige zu fĂŒllen. Wenn erst einmal die Nacht anbricht, ist das Spiel vorbei und der Vogel legt sich schlafen.


Am Spielprinzip hat sich seit der Veröffentlichung des Spiel im Jahr 2011 nichts verĂ€ndert. Was zunĂ€chst nach einer leichten Aufgabe klingt, ist am Ende aber doch komplizierter, als man anfangs vermutet hĂ€tte. Um einen perfekten Lauf - oder eher Flug - hinzulegen, muss man jeden HĂŒgel optimal treffen.

Derzeit kostet die rund 13 MB große App 2,99 Euro und erfordert iOS 4.3 oder neuere Betriebssystemen.


Rules!

Wer Regeln leicht befolgen kann, wird mit Rules! seinen Spaß haben. Das deutsche Entwicklerteam TheCodingMonkes hat ein Spiel geschaffen, welches nicht nur Spaß machen, sondern gleichzeitig auch das Gehirn fit halten soll.

Das Spielprinzip ist gÀnzlich einfach: Befolge die vorgeschriebenen Regeln.
‹Regeln, wie „Tippe Zahlen in absteigender Folge“ oder „Tippe die GrĂŒnen an“ klingen auf den ersten Blick nicht sonderlich anspruchsvoll. Wer jedoch ein Level möglichst schnell und mit bestmöglicher Punktzahl abschließen will, muss hier ziemlich schnell sein und vor allem die bestehenden Regeln auswendig können.

Rules! hat nicht nur Preise fĂŒr das beste Mobile Game 2015 abgerĂ€umt, der App Store hat das Spiel auch als das Beste Spiel auf der Apple Watch gekĂŒrt, denn  auf Apples Smartwatch kann man das Gehirn-Training-Spiel ebenfalls nutzen.

Das Spie kostet zur Zeit 2,99 Euro und ist 50,2 MB groß.


Bridge Constructor

Hobby-Ingenieure kommen bei Bridge Constructor (Preis: 1,99 Euro) auf ihre Kosten. In 40 verschiedenen Leveln muss der Spieler ein BrĂŒckensystem aus Holz, Stahl, Stahlseilen und Betonpfeilern errichten, die stabil genug sind, um dem Gewicht von PKWs, LKWs oder Tanklastern standzuhalten. NatĂŒrlich sollen die vorgeschriebenen Budgetgrenzen nicht ĂŒberschritten werden.

Wem das noch nicht ausreicht, kann zusĂ€tzlich fĂŒr je 1,99 Euro neue Level in den Add-Ons „Bridge Constructor Playground“, „Bridge Constructor Mittelalter“ oder „Bridge Constructor Stunts“ freischalten, oder diese als BĂŒndle fĂŒr 4,99 Euro kaufen.

Das Spiel der deutschen Entwickler „Headup Games“ war bereits in 89 LĂ€ndern auf Platz eins der Games-Charts fĂŒr das iPad und iPhone.

Cloud Chasers - A Journey of Hope

Mit 3,99 Euro gehört die App mit zu den teuersten Spielen aus der Spiele-Reihe der „Made-in-Germany“. DafĂŒr versprechen die Entwickler „Blindflug Studios“ ein „Action-Adventure mit epischer Story und einzigartigem Gameplay“.

Ziel des Spiels ist es, in der WĂŒste zu ĂŒberleben und nach Wasser zu suchen. Dieses kann man mit einem selbstgebauten Flugzeug aus den Wolken gewinnen, wobei man feindlichen Drohnen ausweichen muss, um selbst keinen Schaden zu nehmen. Im Laufe der Zeit kann man den Gleiter aufrĂŒsten, indem man in Spiel-Ereignissen GegenstĂ€nde sammeln und das Inventar der beiden Hauptfiguren aufstocken kann.
Cloud Chasers ist jedoch keines Falls selbsterklĂ€rend. Wenn man die Geschichte in Ruhe erleben möchte, muss man etwas Zeit und Geduld mitbringen. Wer ein Spiel fĂŒr Zwischendurch sucht, kann das Geld sicherlich woanders besser investieren.

Die App ist 278 MB groß und erfordert auf iPhone, iPad oder iPod touch das Betriebssystem iOS 8.0 oder neuer.


In Between

Bei „ In Between “ handelt es sich um ein Puzzle de besonderen Art. Der Spieler hat die Macht ĂŒber die Spiel-Umgebung und Schwerkraft und begleitet den Protagonisten auf einer recht dĂŒsteren, aber dennoch sehr atmosphĂ€rischen Reise. Der Tod und der Sinn des Lebens spielen in diesem Puzzle-Abenteuer eine sehr wichtige Rolle.

Jedes Element in dem Spiel wurde von den Entwicklern, die auch den Bridge Constructor entwickelt haben, von Hand erstellt. Die tragische Geschichte wird zudem nicht nur durch das beeindruckende Level-Design, sondern auch durch den Soundtrack Ă€ußerst authentisch.

Puzzle-Fans, die anspruchsvolle RÀtsel lösen und gleichzeitig eine tolle Geschichte erleben wollen, sollten sich In Between auf keinen Fall entgehen lassen. Der Preis liegt bei 1,99 Euro.

Hocus Puzzle

Ein Puzzle der weniger dĂŒsteren Art erwartet den Spieler in Hocus Puzzle . In ĂŒber 200 Leveln muss man fĂŒr die Hexe Serena in knallbunten Leveln TrĂ€nke beschaffen. Das Spielprinzip orientiert sich dabei sehr stark an Candy Crash und bietet nur sehr wenig Abwechslung - dafĂŒr ist die App zunĂ€chst aber kostenlos.

Nichtsdestotrotz kann man sehr viel Geld in das Spiel investieren. In-Game Transaktionen  ermöglichen KÀufe von bis zu 39,99 Euro. Wer mit diesem Spiel-Genre aber etwas anfangen kann und ein Spiel zum schnellen Zeitvertreib sucht, sollte zumindest mal in die App reinschauen.


Galaxy on Fire 2 HD

Wer bei dem Spiel „ Galaxy on Fire 2 HD “ auf actionreiche Weltraumschlachten gehofft hat und sich direkt nach App-Start ins GetĂŒmmel stĂŒrzen möchte, sollte etwas Geduld mitbringen. Der Spieler wird zunĂ€chst mit langatmigen Filmsequenzen begrĂŒĂŸt und in die Galaxy-Welt eingefĂŒhrt.

Doch schon in der anschließenden ersten Mission geht es gleich zur Sache: Als der Weltraumheld Keith T. Maxwell muss man Weltraumpiraten ausschalten, wobei die Mission nicht ganz so glĂŒcklich endet, wie man es vielleicht erwartet hĂ€tte..

Optisch kann sich die „actionreiche 3D Space Combat und Trading Simulation mit Adventure und RPG-Elementen“ durchaus sehen lassen. Auch dieses Spiel steht kostenlos zur VerfĂŒgung, wobei man auch hier wieder sehr viel Geld fĂŒr virtuelle Spielelemente ausgeben kann. Wer jedoch Speicherplatz-Probleme auf seinem iPhone oder iPad hat, sollte mit dem Download von GONF2 zunĂ€chst warten und zuvor sein GerĂ€t von ĂŒberflĂŒssigen Speicherfressern befreien: Mit rund 673 MB gehört das Spiel nicht gerade zu den kleinen Apps.



Edward Snowden: NSA-Hack war russische Warnung

Die NSA hat in dieser Woche einen mutmaßlichen Schuss vor den Bug bekommen. Die Hacker-Gruppe Shadow Brokers behauptet, die Equation Group gehackt zu haben . Die Organisation soll mit der National Security Agency zusammenarbeiten.

Aufgrund der Daten, die im Zuge des Hacks veröffentlicht wurden, vermutet Whistleblower Edward Snowden , dass es sich bei der Aktion um eine vom russischen Staat unterstĂŒtzte Aktion gehandelt haben könnte. Die Shadow Brokers konnten eigenen Angaben zufolge Daten eines Cyberweapon Servers erbeuten und könnten damit die Verwicklungen der USA in Cyber-Angriffe nachweisen.

Ob die Shadow Brokers jedoch tatsÀchlich mit der russischen Regierung in Verbindung stehen, ist nicht geklÀrt. Die Gruppe will einige der erbeuteten Akten versteigern. Daraus lÀsst sich auch ein finanzielles Interesse der Hacker ableiten.

Fuchsia: Neues Betriebssystem von Google

Der Suchmaschinenriese arbeitet an einem neuen Betriebssystem auf Open-Source-Basis mit dem Namen Fuchsia . Im Gegensatz zu den bisherigen Betriebssystemen von Google baut Fuchsia nicht auf Linux auf. Stattdessen setzt das OS auf LittleKernel, eine Alternative zu Embedded-Betriebssystemen wie ThreadX und FreeRTOS. Programmiert wird Fuchsia in der Sprache Dart, die OberflÀche baut auf Flutter.

Fuchsia soll GerĂ€te aus dem Internet der Dinge antreiben. UnterstĂŒtzt werden dabei CPUs mit 32 und 64 Bit auf ARM-Basis. SpĂ€ter werde es eventuell auch eine Version fĂŒr x86-Prozessoren geben. Auch eine Nutzung von Fuchsia auf Mobiltelefonen oder PCs ist nicht ausgeschlossen. FĂŒr den Raspberry Pi 3 will der Konzern schon bald eine entsprechende Version von Fuchsia zur VerfĂŒgung stellen.

Was konkret Google mit Fuchsia vorhat, bleibt offen. Möglicherweise soll das Betriebssystem das schon 2015 vorgestellte Brillo ablösen oder auf Routern zum Einsatz kommen.

g33kdating: Partnerbörse fĂŒr Gamer gestartet

Mit g33kdating.com steht nun die erste deutschsprachige Geek-Dating-Seite zur VerfĂŒgung, die sich nach eigenen Angaben konkret an Gamer, Cosplayer, LARP-Spieler, Anime-Oktakus und Comic-Fans richtet. Das Angebot ist kostenfrei, finanziert sich aber durch virtuelle Credits, die wahlweise gekauft oder bei aktiver Nutzung gesammelt werden können

Ein eigens entwickelter Algorithmus soll auf g33kdating dafĂŒr sorgen, dass potenzielle Partner mit Ă€hnlichen Interessen zusammenfinden. Dazu mĂŒssen nach der Anmeldung Interessen, Lieblingsspiele und -konsolen sowie Spielegenres angegeben werden. Daraus berechnen die Server des Berliner Unternehmens Partner mit möglichst vielen Übereinstimmungen.

Unter der URL www.g33kdating.com dĂŒrfen sich volljĂ€hrige Geeks ab sofort anmelden, ihre Vorlieben angeben und sich per Blog-Beitrag vorstellen.

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