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Morgenmagazin vom Donnerstag, 19. März 2015

19.03.2015 | 06:53 Uhr |

Was heute wichtig wird: 19. März 2015 +++Tim Cook im Interview über Apple Watch, Steve Jbs und Apples Philosophie +++ TAG Heuer will Smartwatches bauen +++ Erste Gerüchte um Apple Watch 2 +++ Deutschlandweites Verbot für Uber Pop +++ iOS 8 verbreitet sich langsamer als iOS 7 +++ Mehr Platz: Apple expandiert weiter in Cupertino +++ Tipp: Keynote-Präsentationen als Themen speichern und weitergeben

Was heute wichtig wird: 19. März 2015

Das Macwelt-Morgenmagazin wünscht einen Guten Morgen! Für den Versandhandel ist es wohl schon zu spät, aber vielleicht hat Ihr Optiker ja noch einen Augenschutz vorrätig. Sicher ist das nicht, denn Sonnenfinsternisbrillen waren die letzten Wochen stark nachgefragt und sich vielerorts ausverkauft. Wenn Sie im Norden des Landes leben, wird Ihnen das wenig ausmachen, denn sie Wettervorhersage sagt überwiegend wolkenbedeckten Himmel voraus. Im Süden ist das anders, aber denken Sie nicht einmal daran, ohne Schutzbrille in die Sonne zu sehen! Schließlich wollen wir, dass Sie auch morgen die Macwelt noch lesen können. Der Gedanke "Dann blinzle ich halt etliche Grad neben die Sonne und halte dafür die Kamera drauf!" könnte zwar Ihr Augenlicht retten, aber womöglich den Chip Ihrer Kamera ruinieren. Wenn es gegen halb zehn morgen mit der Verdunkelung los geht, steht das Zentralgestirn schon recht hoch am Himmel und der CCD in Ihrer Kamera könnte das gleißende Licht nicht vertragen und quasi durchbrennen.

Ein schwarzes Dia oder eine rußgefärbte Glasscheibe hilft nur wenig, besser als nichts ist das, aber einen längeren Blick sollte man unbedingt vermeiden. Für die Kamera sind Folien dringend empfohlen, mitunter ist der Fachhandel aber davon ebenso ausverkauft wie von SoFi-Brillen. Ein Trost: Total ist die Sonnenfinsternis nur im Nordatlantik, östlich von Grönland und die teilweise Bedeckung ist zwar spannend, aber eben kein Jahrhundertereignis wie die totale Sonnenfinsternis vom 11. August 1999 in Süddeutschland. Erst am 3. September 2081 wird das wieder in der Gegend passieren. Das könnte für die meisten von uns ein paar Jahre zu spät kommen, obwohl wir doch noch realistische Aussichten haben, den Halley'schen Kometen im Jahr 2062 wieder zu sehen. Die nächste partielle Sonnenfinsternis ist in Europa immerhin schon am 25. Oktober 2022 zu bewundern.

Partielle Sonnenfinsternis am 4. Januar 2011 über Süddeutschland. Die Wolkendecke war dick genug, um Schädigungen des Kamerachips zu verhindern. Ohne Schutzbrille hätte man aber auch bei diesem Wetter nicht in dei Sonne blicken dürfen. Und morgen ist es meist klar.
Vergrößern Partielle Sonnenfinsternis am 4. Januar 2011 über Süddeutschland. Die Wolkendecke war dick genug, um Schädigungen des Kamerachips zu verhindern. Ohne Schutzbrille hätte man aber auch bei diesem Wetter nicht in dei Sonne blicken dürfen. Und morgen ist es meist klar.

Dass es überhaupt totale Sonnenfinsternisse gibt, ist für die Menschheit ein geradezu glücklicher Zufall - in vorwissenschaftlichen Zeiten ja eher ein unglücklicher. Sonne und Mond erscheinen im Zeitalter der Menschheit etwa gleichgroß am Himmel, obwohl die Sonne viel weiter weg ist und entsprechend größer. Aufgrund der Reibungsverluste durch die Gezeiten entfernt sich der Mond aber allmählich von der Erde, in Millionen Jahren wird er deutlich kleiner erscheinen und die Sonne nicht mehr abdecken können. Und warum es bei jedem Neumond nicht zu einer Sonnenfinsternis und umgekehrt bei jedem Vollmond nicht zu einer Mondfinsternis kommt, liegt an der gegenüber der Erdbahn um die Sonne gekippten Umlaufbahn des Mondes. Der Schatten, den der Mond bei jedem Neumond wirft, trifft die Erde fast nie, umgekehrt steht er bei Vollmond entweder oberhalb oder unterhalb des Erdschattens im Raum herum. Die Bahnen freilich sind nicht für alle Zeiten fest in den Himmel geschrieben, sondern schwanken leicht - aber immerhin regelmäßig. So kommt es also nur zu Sonnenfinsternissen, wenn die Mondbahn bei Neumond die Erdbahn schneidet, in einem aufsteigenden oder absteigenden Knoten. Und da selbst der Abstand von Erde und Mond respektive Erde und Sonne nicht konstant ist, kann die Sonnenfinsternis manchmal ringförmig sein, der Mond erscheint dann kleiner als die Sonne. Morgen jedoch trifft der Kernschatten des Trabanten die Erde voll, aber eben leider nur bei Grönland. In Mitteleuropa stehen wir quasi im Halbschatten. Ein Erlebnis wird das auf alle Fälle und ob es aufgrund plötzlich reduzierter Solarleistung an einem sonnigen Vormittag tatsächlich zu Problemen im Stromnetz kommt, wird sich zeigen. In Bayern ist man deshalb völlig unbesorgt, schließlich kommt da der Strom aus der Steckdose. Peter Müller

Lesetipps für heute Morgen:

TAG Heuer will Smartwatches bauen: Der Kampf um das Handgelenk ist entbrannt. Zwar sind hochwertige mechanische Uhren mit  luxuriösen Smartwatches kaum zu vergleichen, sinnvollerweise kann man aber nur eine tragen. TAG Heuer will nun mit Unterstützung der IT-Industrie Smartwatches produzieren, verrät der Chef des Mutterkonzerns LVHM Claude Biver dem Wirtschaftsnachrichtendienst Bloomberg. Software und Hardware würden dabei aus dem Silicon Valley kommen, Gehäuse und Krone aus der Schweiz. Mehr Details verrät Biver nicht.

Warum die Apple Watch funktionieren wird: Bisher haben Hersteller von Smartwatches versucht, die Erfahrung eines Smartphones auf das Handgelenk zu übertragen. Dies sei aber der Falsche Ansatz, erklärt Apple-CEO Tim Cook in einem Interview mit Fast Company. Apple habe andre Methoden des Inputs auf einem kleineren Screen entwickelt wie eben Force Touch oder die digitale Krone. Zwar gebe es für die Verkäufe der Apple Watch eine natürliche Grenze, da sie erst ab iPhone 5 aufwärts funktioniere, doch ist Cook optimistisch. Schon bei iPod und dem iPhone hätten die Leute anfangs nicht gewusst, warum sie das Gerät brauchen würden. Im gleichen Gespräch betonte Cook zudem, dass Steve Jobs nicht der Übervater des Unternehmens gewesen sei und alles Entscheidungen alleine getroffen hätte: "Er war nur eine Person und das wusste er." Die Auswahl seiner wichtigen Mitarbeiter hätten ihm dabei geholfen, die heutige Kultur bei Apple zu etablieren. Jobs wesentliche Vision sei die Geschlossenehit des Appl-Ökosystems gewesen, in der Apple die komplette Kontrolle über die Nutzererfahrung hatte. Auch im Weglassen etablierter, aber veralteter Technik sei er Vorreiter gewesen - zum Beispiel bei der Floppy-Disk.

Logic Pro X 10.1 im Test: Apples Musiksoftware war schon vor dem letzten Update eine eindrucksvolle digitale Audio Workstation, mit der Version 10.1 hat Logic Pro X aber mit seinen Werkzeugen und Smaples noch einen weiteren Sprung gemacht, befinden unsere Kollegen der Macworld UK. Das Beste an dem Update sei aber, dass es für Bestandskunden gratis ist, alle anderen zahlen auch nicht mehr als für Logic Pro X.

Rhapsody streamt über Twitter: Der Musikstreamingservice Rhapsody hat auf dem SXSW angekündigt, seine Kunden Songs über Twitter teilen zu lassen. Streaming von Musik ist nun innerhalb der Twitter-Apps, auch der mobilen, möglich. Der Rahpsody-Katalog umfasst 30 Millionen Titel.

Erste Gerüchte um Apple Watch 2

Noch vor dem offiziellen Release der Apple Watch machen bereits erste Gerüchte zum Nachfolge-Modell im Internet die Runde. So mutmaßt der Analyst Timothy Arcuri von Cowen und Co. laut dem Wirtschaftsmagazin Barron's in dieser Woche bereits über die Funktionen der Apple Watch 2.

Die zweite Version der Smartwatch könnte laut Arcuri ebenfalls noch in diesem Jahr erscheinen. Die Apple Watch 2.0 soll außerdem, ähnlich wie Samsungs Gear S, ohne iPhone-Tethering funktionieren. Mit einer eigenen SIM-Karte wäre das Gadget unabhängig von Apples Smartphones und somit beispielsweise auch für Android-Nutzer interessant. Arcuri hält es außerdem für wahrscheinlich, dass die Apple Watch 2 das erste Produkt des US-Konzerns mit OLED-Bildschirm sein könnte. Als möglicher Lieferant kommt Samsung in Frage.

Die Apple Watch erscheint am 24. April 2015 in Deutschland. Erhältlich ist sie dann in drei Ausführungen. Die Apple Watch Sport startet bei 349 US-Dollar und bietet farbige Armbänder. Die zweite Version aus Edelstahl ist in einer 38- und einer 42-Millimeter-Ausführung erhältlich. Die Preise beginnen bei 549 US-Dollar. Die Apple Watch Edition fällt ab 10.000 US-Dollar deutlich teurer aus. Dafür bekommen Käufer 18 Karat Gold in limitierter Auflage.

Deutschlandweites Verbot für Uber Pop

Der Verbund Taxi Deutschland hat einen Sieg im Rechtsstreit gegen den Fahrdienst Uber errungen. Das Landgericht Frankfurt hat mit einem aktuellen Urteil ein Verbot des Fahrdienstes Uber Pop in ganz Deutschland ausgesprochen. Laut dem Vorsitzenden Richter Joachim Nickel dürfe das US-Unternehmen keine Fahrten mit Fahrern ohne behördliche Genehmigung anbieten. Uber behält sich nun vor, Berufung gegen das Urteil einzulegen.

Im aktuellen Fall hatte erstmals das Taxigewerbe Klage gegen Uber eingereicht. Das Unternehmen hatte sich während der Verhandlung darauf berufen, nur als Vermittler für Fahrten zwischen Privatpersonen zu agieren. Die selben Regeln, die für das Taxigewerbe gelten, könne man aus diesem Grund nicht auf Uber anwenden.

Das Landgericht Frankfurt sah das anders. So handle es sich bei dem Geschäftsmodell um eine vertraglich geregelte Beförderung gegen Entgelt, nicht etwa um eine Mitfahrzentrale. Da die Uber-Fahrer nicht über einen Personenbeförderungsschein verfügen, verstoße der Dienst gegen das Personenbeförderungsgesetz. Das Taxi-Gewerbe hält das Geschäftsgebahren von Uber für wettbewerbswidrig und geht aus diesem Grund gegen das Unternehmen vor.

iOS 8 verbreitet sich langsamer als iOS 7

Apple zufolge ist auf 77 Prozent aller aktiven iPhones, iPads und iPods eine Version von iOS 8 installiert. Ein Großteil der restlichen Geräte läuft noch auf iOS 7 und nur noch drei Prozent auf iOS 6 oder einer älteren iOS-Version. Die Daten für die Statistik stammen aus Apples "App Store Distribution Dashboard".

Zwar zeigen die Daten einen stetigen Anstieg der iOS-8-Adaption, lassen aber keine Rückschlüsse darauf zu, wie viele Nutzer bereits iOS 8.2 auf Ihrem Gerät installiert haben. Die neuste Version des iOS Betriebssystems wird benötigt, um die Apple Watch nutzen zu können. iOS 8 wurde ursprünglich im Herbst 2014 veröffentlicht. Das neue Betriebssystem brachte neue Funktionen wie Tastaturen von Drittentwicklern, Notification Center Widgets und Continuity mit sich. Seit Februar ist die Zahl der iOS-8-Nutzer um zwei Prozentpunkte gestiegen, die meisten Nutzer, die erst jetzt Ihre Geräte aktualisieren, nutzten bisher mit iOS 7 den direkten Vorgänger von iOS 8.

Im Vergleich zu iOS 7 verbreitet sich iOS 8 wesentlich langsamer. Im März 2014 lag die Adaptionsrate für iOS 7 schon bei knapp 90 Prozent. Trotz großer Neuerungen in iOS 8 und dem Support von Apple Pay (in den USA) und der Apple Watch dürfte es noch einige Monate dauern bis iOS 8 eine ähnliche Verbreitung wie iOS 7 vor einem Jahr erreichen kann.

Quelle: 9to5mac

Mehr Platz: Apple expandiert weiter in Cupertino

Wie die Kollegen vom Business Journal berichten, hat Apple ein neues Bürogebäude in Cupertino gemietet. Bei dem neuen Gebäude soll es sich um Objekt auf dem Gelände des sogenannten "Main Street"-Geländes handeln, dass nur ein kleines Stück vom neuen Apple Campus 2 entfernt liegt. Die Fläche der neuen Büroräume soll über 24.000 Quadratmeter betragen.

Der momentan im Bau befindliche Apple Campus 2 soll insgesamt Platz für 16.000 Mitarbeiter bieten. Bereits in der Vergangenheit deutete Apple an, dass das Unternehmen allerdings noch wesentlich mehr Fläche für seine Mitarbeiter benötige. Dass Apple dafür nicht zwangsläufig selbst neue Bürogebäude baut, ist nicht neu. Das Unternehmen hat bereits eine Reihe an Gebäuden in der Region von anderen Unternehmen gemietet.

Das neue "Main Street" Gelände soll insgesamt Platz für 1.300 Mitarbeiter bieten. Apple hofft, das Gebäude ab 2016 nutzen zu können. Zusätzlich zu den Büroflächen wird das Gelände auch 120 Apartments, ein Hotel mit 180 Zimmern (Marriot Residence Inn), über 12.000 Quadratmeter für Geschäfte und Gastronomie sowie Tiefgaragen und Parkhäuser bieten. Das Gelände soll sich direkt gegenüber von Apples neuem Campus 2 befinden und somit eine optimale Anbindung an das neue Hauptquartier des Unternehmens bieten. Der neue Apple Campus soll noch dieses Jahr fertiggestellt werden.

Verspricht mehr Speed: Backup-Software Retrospect 12

Retrospect 12 für Mac preist der Anbieter als eine umfassende, vielseitig einsetzbare und einfach zu verwaltende Datensicherung an, die Backups automatisiert und Daten flexibel und fehlerfrei wiederherstellt. Das Programm unterstützt inkrementelle Backups, gibt speziellen Schutz für Laptops, eine automatisierte Festplattenpflege, die veraltete Dateien entfernen soll, eine eigens entwickelte Notfallwiederherstellung mit Boot-Medien und ein Dashboard, das einen Überblick über alle Ebenen für eine schnellere Prozessüberwachung bietet. Unterstützt werden Festplatten, NAS, Cloudspeicher, Bandlaufwerke und -bibliotheken sowie Flash-Laufwerke. Der Schutz soll plattformübergreifend für Mac-, Windows- und Linux-Computer greifen . Stolz ist Retrospect vor allem auf die nach eigenen Angaben und Berechnungen deutlich verbesserte Performance bei Backups und Wiederherstellung sowie der Pflege des Sicherungsbestands (Grooming) und der Übertragung von Speicherauszügen. Hier sollen sich auf einem Mac-Rechner Geschwindigkeitsvorteile von bis zu 350 Prozent ergeben.

Retrospect 12 für Mac gibt es in verschiedenen Lizenzvarianten für Workstations und Server . Die Preise beginnen bei 119 Euro und steigern sich auf bis zu 1670 Euro, dann inklusive Support und Wartung auf jährlicher Basis. Upgrades kosten zwischen 69 und 999 Euro, Updates für Kunden mit aktuell bestehenden jährlichen Support- und Wartungsverträgen gibt es kostenlos. Vorausgesetzt wird mindestens Mac-OS X 10.6.8 (oder Server) auf einem Intel-Rechner, eine Testversion ist ebenfalls erhältlich.

 

Nvidia Geforce GTX Titan X vorgestellt

Nach der offiziellen Vorstellung der Nvidia Geforce GTX Titan X sind auch schon die ersten Tests pünktlich online gegangen und bescheinigen der Grafikkarte eine brachiale Leistung, für die sich der Hersteller fürstlich entlohnen lässt.

Nvidia Geforce GTX Titan X: Technische Daten

Der "Titan für Gamer" ist natürlich mit der energieeffizienten Maxwell-GPU GM200 ausgestattet, bei der es sich um die höchste Ausbaustufe des Grafikchips handelt. Hier verrichten insgesamt 3072 Shader-Einheiten ihr Werk, während sich die Taktfrequenz auf bis zu 1089 MHz (im Boost-Takt) beläuft. Geprotzt wird aber beim Grafikspeicher: Nvidia stattet die Titan X mit satten 12 GB GDDR5 aus - und die sind, anders als bei der kleineren GTX 970, auch durchgängig schnell angebunden. Die Breite des Speicher-Interfaces hat Nvidia gegenüber des bisherigen Top-Modells GTX 980 von 256 auf 384 Bit angehoben, während der Speicher weiterhin mit flotten 7 GHz taktet. Deshalb ergibt sich eine flotte Speicherbandbreite von 336,5 GB/s. So soll sich die Titan X auch problemlos fürs Spielen in 4K (3840 x 2160 Pixel) eignen. Darüber hinaus ist die Kaurte auch voll kompatibel zur künftigen Grafikschnittstelle DirectX 12, die mit Windows 10 erscheinen wird.

Tests beweisen hohe Grafik-Leistung

Unsere Schwester-Publikation GameStar hat die Grafikkarte natürlich ausführlich getestet (zum Test auf GameStar.de): Bei der Geforce GTX Titan X handele es sich um "die komplexeste Grafikkarte", die von unseren Kollegen getestet wurde. Die Benchmarks in Spielen haben gezeigt, dass die Titan X in den Auflösungen Full-HD und in 2560 x 1440 Pixel alle Single-Chip-Grafikkarten hinter sich lassen und dort auch der Dual-Core-Grafikkarte AMD Radeon R9 295 X2 gefährlich werden kann. Darüber hinaus eignet sich die Karte für das Spielen in 3840 x 2160 Pixeln, muss sich hier aber etwas hinter der R9 295 X2 einordnen. Im Vergleich zur GTX 980 rechnet die Titan X im Schnitt rund 24 Prozent flotter, in 4K sind es ganze 41 Prozent.

Kritik ließen die Kollegen natürlich am horrenden Preis von rund 1000 Euro und am Kühldesign der Referenz-Karte - denn dadurch kommt die Grafikkarte schnell an ihr Limit und arbeitet nicht mehr mit vollem Boost-Takt.

Die neue Titan X kostet 1000 Euro und eignet sich problemlos für das Spielen in 4K.
Vergrößern Die neue Titan X kostet 1000 Euro und eignet sich problemlos für das Spielen in 4K.
© Nvidia

Tipp: Keynote-Präsentationen als Themen speichern und weitergeben

Die schnellste und beste Möglichkeit, eine Präsentation in Keynote einheitlich zu gestalten, und später die Gestaltung mit nur einem Schritt für alle Folien ändern zu können, ist es, mit Themen zu arbeiten.  In Themen speichert Keynote alles, was zum Design gehört: Die Foliengröße, Schriftgrößen und -arten, Farben, Bildergröße und -position, Hintergrundfarbe und vieles mehr. Keynote bringt eine Reihe vorgestalteter und sehr guter Themen mit, die viel Arbeit beim Gestalten eigener Präsentationen ersparen.

In der Geschäftswelt werden Präsentationen oft aber nach den festen Regeln einer Firma, dem Corporate Design, gestaltet. Zum Glück ist Keynote darauf vorbereitet und erlaubt es nicht nur mit den vorgestalteten Themen zu arbeiten, sondern auch eigene Themen der Sammlung hinzuzufügen. Wenn Sie eine Präsentation erstellt haben, können sie dieses Thema sichern, das dann in der Themenauswahl beim Start von Keynote erscheint.

Das Speichern von eigenen Themen ist ein einfacher Weg, um eigene Designs in Keynote für weitere Präsentationen verfügbar zu machen.
Vergrößern Das Speichern von eigenen Themen ist ein einfacher Weg, um eigene Designs in Keynote für weitere Präsentationen verfügbar zu machen.

Wählen Sie „Ablage > Thema sichern ...“ während die Präsentation geöffnet ist. Damit wird ein Dialog mit mehreren Optionen zum Sichern geöffnet. „Zur Themenauswahl hinzufügen“ ist die richtige, wenn Sie das Thema für sich in der Keynote-Themenauswahl beim Öffnen des Programms verfügbar machen wollen (es erscheint dort in der Kategorie „Meine Themen“. „Sichern ...“ ist der richtige Weg, um ein Thema weiterzugeben. Es wird als Keynote-Thema auf dem Rechner gespeichert und kann zum Beispiel per Mail an Kollegen verschickt oder auf einem Server bereitgestellt werden. Wer das Thema in iCloud sichert, bekommt das Thema beim nächsten Öffnen von Keynote auf einem iOS-Gerät als ladbare Datei im Präsentationenmanager angezeigt. So ist es einfach, ein bestimmtes Design für unterwegs auf iPhone und iPad mitzunehmen.

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