2001002

Morgenmagazin vom Donnerstag, 2. Oktober 2014

02.10.2014 | 07:17 Uhr |

Was heute wichtig wird: 2. Oktober 2014 +++ Snagit for Mac 3 mit besserer Videofunktion und auf Deutsch +++ Smartphone-Malware späht Aktivisten in Hongkong aus +++ Google streicht Snippets von 200 deutschen Websites +++ Neue SSDs zerstören sich per SMS selbst +++ PNY launcht mobile Ladegeräte +++ Matchstick: Mozilla greift Chromecast an +++ Amazon bringt zwei neue Kindle-Modelle zum Lesen von Ebooks

Was heute wichtig wird: 2. Oktober 2014

Das Macwelt-Morgenmagazin wünscht einen Guten Morgen! Achtung: Verlängertes Wochenende mit einer Reihe von Jahres- und Gedenktagen. Den Anfang macht natürlich der 3. Oktober. Zu diesem willkürlich gewählten Stichtag hat die DDR-Volkskammer am 23. August 1990 den Beitritt des Landes zum Geltungsbereich des Grundgesetzes beschlossen, nach Artikel 23 eben desselben. Der Artikel war bei der Gründung der Bundesrepublik an sich für den bald darauf folgenden Beitritt des Saarlandes gedacht gewesen, doch hatte sich danach keine Gelegenheit mehr gefunden, ihn zu überarbeiten oder zu streichen. Für die Wiedervereinigung mit der von der Sowjetunion besetzten Zone hatten die Macher des Grundgesetzes in den Westzonen den Artikel 146 vorgesehen, nach dem sich das wiedervereinigte deutsche Volk eine endgültige Verfassung geben sollte. Da aber nichts so lange hält wie ein Provisorium, gilt das Grundgesetz nach wie vor, nun in beiden ehemaligen Teilen des Landes. Den sommerlichen Feiertag der deutschen Einheit am 17. Juni strich der Westen, stattdessen wird die Einheit im Frühherbst gefeiert. Für die ehemaligen DDR-Bürger änderte sich in Sachen Feiertag nur wenig. Statt dem 7. Oktober ist es nun der 3. Oktober. Heuer versprechen die Wettervorhersagen auch einen eher goldenen und nicht verregneten Tag.

Am Sonntag gedenken Kunden und Freunde der Firma Apple dem verstorbenen Gründer des Unternehmens Steve Jobs, der am 5. Oktober 2011 in Cupertino verschied. In Europa wurde das freilich erst am Morgen des 6. Oktober publik, man musste die Schlagzeilen der einschlägigen Websites gar nicht lesen, allein das Aufmacherbild gab Klarheit, dass das unvermeidliche passiert war. Am 4. Oktober hatte Apple noch das iPhone 4S mit seiner Sprachsteuerung Siri vorgestellt, Optimisten hatten gehofft, dass Steve Jobs nach seinem Rückzug vom 24. August noch für einige Zeit die Kraft aufgebracht hätte, wenigstens kurze Auftritte bei Produktvorstellungen zu geben. Als sein Stuhl in der ersten Reihe des Auditoriums aber leer blieb, war wohl dem letzten der Ernst der Lage bewusst.

In Erinnerung an Steve Jobs bieten wir über das verlängerte Wochenende das digitale Special "Apple: 15 Jahre mit Steve Jobs" gratis in unseren Apps an. Wir wünschen ein schönes verlängertes Wochenende und angenehme Lektüre! Peter Müller

Lesetipps für heute Morgen:

Fünf Dinge, die Apple mit dem nächsten Apple TV ändern sollte : Familiy Sharing und Beats Music (in den USA) sind ja ganz nett - was Apples Settopbox aber wirklich einmal bräuchte, erklärt Macworld

Shellshock-Fix reicht nicht: Sicherheitsforscher wollen entdeckt haben, dass Apple in dieser Woche nur zwei von drei Sicherheitslücken in der Shell gestopft hat. Damit bleiben Macs angeblich weiter angreifbar.

Zehn Millionen Apple Watches in einem Jahr : Schon als die ersten Gerüchte zur Apple-Uhr kursierten, rechneten Analysten die Marktchancen Apples hoch. Piper Jaffrays Gene Munster beziffert nun seine Erwartungen, die er etwas niedrig ansetzt. Demnach werde Apple im ersten Jahr zehn Millionen Apple Watches verkaufen, aber immerhin zu einem Durchschnittspreis von 500 US-Dollar.

Von wegen Ladenhüter : Nach neuesten Zahlen der Marktforscher von Kantar World Panel war im Vereinigten Königreich vor dem Verkaufsstart des iPhone 6 (Plus) nicht das bisherige Spitzenmodell von Apple das bestverkaufte Smartphone, sondern das als Plastikbomber verschrieene iPhone 5C. Der Marktanteil betrug fast 9 Prozent, es folgen das iPhone 5S mit 7,6 Prozent und das Galaxy S5 mit 6 Prozent.

Weitere Nachrichten:

Snagit for Mac 3 mit besserer Videofunktion und auf Deutsch

Snagit verbessert die visuelle Kommunikation – sei es mit Bildern, die mit individuellen Notizen und Grafiken versehen werden können, oder kleinen Videos, so der Anbieter der Software für die Aufnahme von Desktop-Videos. Zu den Neuerungen gehören laut Entwickler insbesondere ein verbesserter Aufnahmeablauf: Es lässt sich demnach nun pixelgenau bestimmen, welchen Bereich man aufnehmen möchte, um anschließend auszuwählen, ob ein Bild- oder ein Videocapture angefertigt werden soll. Dazu kommt eine Schnittfunktion für Videos, um etwa Versprecher in der Aufnahme oder störende Hintergrundgeräusche herauszuschneiden.

Ferner hat der Entwickler die Benutzeroberfläche überarbeitet, um ein unkompliziertes Arbeiten zu ermöglichen. Neu ist auch die Funktion Drehen und Rotieren: Eingefügte Objekte, wie zum Beispiel eine Textbox, können auf der Leinwand nach Belieben rotiert werden. Zur Dropbox lassen sich Bilder nun mit einem Klick in der Cloud speichern – auch Google Drive findet jetzt direkte Unterstützung. Außerdem hat der Entwickler die Funktionalität der kostenlosen App Techsmith Fuse, mit der sich Bilder von einem Mobilgerät zur weiteren Bearbeitung an Snagit senden lassen, ebenfalls erweitert.

Speziell deutschsprachige Mac-Nutzer können nun eine entsprechend lokalisierte Version nutzen. Die deutschsprachige Testversion lässt sich 15 Tage lang kostenlos ausprobieren. Hat man Snagit am 13. Mai 2014 oder danach gekauft, oder besitzt man einen Wartungsvertrag, dann ist das Update kostenlos. Mit einer älteren Version des Tools gibt es die neue Ausgabe immerhin zum halben Neupreis – dieser liegt bei einer Einzelplatzlizenz, die sowohl für Mac als auch Windows-PCs gültig ist, bei 44 Euro. Für den Mac wird mindestens OS X 10.8 Mountain Lion vorausgesetzt.

Smartphone-Malware späht Aktivisten in Hongkong aus

Auf den Smartphones zahlreicher Teilnehmer der Occupy-Central-Bewegung in Hongkong wurde in dieser Woche Schadsoftware gefunden, die den Mutmaßungen zufolge von der chinesischen Regierung verbreitet wurde. Wie die Sicherheitsforscher von Lacoon Mobile Security bestätigen, wurde die Malware über einen Phishing-Versuch im Messenger WhatsApp verbreitet.

Mehrere Aktivisten erhielten eine Nachricht mit dem Hinweis auf eine App von Code4HK, die sie auf ihr Mobilgerät laden sollten. Code4HK ist eine Entwicklergemeinde, die in den vergangenen Tagen geholfen hat, die Proteste in Hongkong zu organisieren. Gegenüber der New York Times betonte die Gruppe, nichts mit den ominösen WhatsApp-Nachrichten zu tun zu haben.

Die Software späht nach der Installation unter anderem die persönlichen Daten wie Anruflisten und Textnachrichten aus und kann außerdem den Standort ihres Opfers orten. Laut Lacoon-CEO Michael Shaulov steckt vermutlich die chinesische Regierung hinter der Schadsoftware. Hinweise darauf liefern unter anderem die Server-Standorte und ein Computer, zu dem die App-Verbreitung zurückverfolgt werden konnte. Der Rechner wurde laut den Sicherheitsexperten auch bereits für Cyber-Attacken gegen die USA verwendet.

Von der Phishing-Attacke sind sowohl Android- als auch iOS-Nutzer betroffen. Apples Betriebssystem wird den Angaben zufolge jedoch nur befallen, wenn ein Jailbreak durchgeführt wurde. Die Protestbewegung Occupy Central besetzt seit dem Wochenende die Hauptverkehrsadern von Hongkong und hat mittlerweile zehntausende Anhänger gefunden.

Google streicht Snippets von 200 deutschen Websites

Seit 1. August 2013 ist in Deutschland das so genannte Leistungsschutzrecht in Kraft. Das Gesetz berechtigt Verlage, eine Lizenzgebühr zu verlangen, wenn ihre Inhalte von anderen Unternehmen im Internet verwendet werden. Das Leistungsschutzrecht gilt vor allem für Suchmaschinen und News-Crawler, die Meldungen von unterschiedlichen Websites in einer Übersicht darstellen.

Die Verwertungsgesellschaft VG Media, zu der unter anderem Axel Springer, die ProSiebenSat.1 Media AG oder auch die Mediengruppe M. DuMont Schauberg gehören, hat in den vergangenen Monaten versucht, das Leistungsschutzrecht vor allem bei Suchmaschinen-Riese Google durchzusetzen. Verleger-Webseiten, deren Inhalte mit Vorschaubildern und Anreißertexten, den so genannten Snippets, bei Google News und in den Google-Suchergebnissen gelistet wurden, sollten von Google Lizenzgebühren bekommen.

Statt zu zahlen, streicht Google ab 9. Oktober als Reaktion auf die Forderungen der VG Media die Snippets und Vorschaubilder von mehr als 200 Websites aus der Google-Suche und der Google-News-Übersicht. Die Nachrichten werden dann zwar immer noch gelistet, jedoch nur mit einer Überschrift, deren kostenlose Verwendung Google durch das Leistungsschutzrecht erlaubt ist.

Die VG Media kritisiert Googles Schritt und wertet die Streichung der Snippets und Vorschaubilder als Erpressung. Markus Runde, Geschäftsführer der VG Media, fordert nun das Bundeskartellamt auf, Googles Geschäftspraktik zu überprüfen.

Neue SSDs zerstören sich per SMS selbst

Wird ein Smartphone gestohlen, so können per Fernlöschung oft noch wichtige Daten vom Gerät entfernt werden. Auch SSDs bekommen nun eine derartige Schutzfunktion. Der britische Hersteller Secure Drives bietet mit den Modellen Autothysis128s und Autothysis128t zwei Solid-State-Disks mit 128 GB Speicher an, die sich über unterschiedliche Methoden zerstören lassen.

Zerstören ist dabei durchaus wörtlich zu nehmen, denn die SSDs löschen im Ernstfall nicht nur die darauf befindlichen Daten, sondern zerbrechen die NAND-Chips sowie den Controller dauerhaft. Die Fernlöschung kann vom Anwender beispielsweise über eine SMS ausgelöst werden.

Doch auch in anderen Situationen reagiert die SSD mit der Selbstzerstörung. Wird der Datenträger beispielsweise vom PC entfernt, erfolgen zu viele PIN-Eingaben oder wird vom Anwender auf dem optionalen Touchscreen-Token ein entsprechender Befehl ausgelöst, so haucht der Speicher ebenfalls sein Leben aus.

Preiswert ist dieses Plus an Sicherheit jedoch nicht. Die kleine Ausgabe schlägt bereits mit umgerechnet 1.250 Euro zu Buche. Dazu kommen noch 140 Euro für jeden Touchscreen-Token sowie jährlich knapp 40 Euro für die dauerhafte Handy-Verbindung der SSD.

PNY launcht mobile Ladegeräte

Das US-Unternehmen PNY Technologies , nach eigenen Angaben einer der führenden Hersteller und Anbieter von Speicher-, Upgrade- und Grafiklösungen für den privaten und professionellen Gebrauch und Marktführer im Bereich externer Ladegeräte, launcht eine neue Produktreihe an mobilen Ladegeräten.

PNY T-Serie: Mit den Powerpacks können teilweise zwei mobile Geräte aufgeladen werden.
Vergrößern PNY T-Serie: Mit den Powerpacks können teilweise zwei mobile Geräte aufgeladen werden.
© PNY Technologies

Die Powerpack-Serie T umfasst vier Produkte unterschiedlicher Ladekapazitäten. Hierbei betont PNY Technologies sowohl die Qualität und das Preis-Leistungsverhältnis als auch das edle Design und leichte Gewicht der Produkte. Die wiederaufladbaren Akkumulatoren wiegen zwischen 66 und 234 Gramm und können mobile Geräte wie Smartphones und Tablets unterwegs aufladen, wenn gerade keine Steckdose zur Verfügung steht. Die Geräte verfügen über einen USB-Ausgang mit fünf Volt Anschluss und bis zu 2,4 Ampere Stromstärke, einen Micro-USB-Eingang mit fünf Volt und einem Ampere Stromdurchleitung sowie über eine LED-Batterie-Ladestandanzeige. Das Micro-USB-Kabel für das Laden von Geräten und dem PowerPack ist im Lieferumfang enthalten.

Die vorgeladenen und damit betriebsbereiten PNY -Gerätemodelle T 2600, T5200, T800 und T10400 haben gemäß ihrer Bezeichnung entsprechende Energiereserven in Milliamperestunden. Mit den beiden größten Modellen, die zwei USB-Ausgänge haben, bekommen zwei mobile Geräte gleichzeitig einen Energienachschub. Je nach ladendem und zu ladendem Gerätemodell kann mit dem vollständig aufgeladenen Akku ein mobiles Gerät ein bis sechs Mal komplett mit Stromenergie versorgt werden.

Die Ladegeräte haben ein schwarzes Kunststoffgehäuse. Der Hersteller gibt eine Garantie von einem Jahr und empfiehlt folgende Verkaufspreise: 16,99 Euro (PNY T2600), 24,99 Euro (PNY T5200), 34,99 Euro ( PNY T7800) und 49,99 Euro (T 10400). Für das letztgenannte Modell werden zum Beispiel im Informationsportal IT-Scope derzeit Händlereinkaufspreise zwischen rund 30 und 37 Euro abgerufen. (rw)

Matchstick: Mozilla greift Chromecast an

Mozilla hat mit MatchStick den ersten HDMI-Streaming-Stick mit Firefox OS vorgestellt. MatchStick ist ab sofort für Entwickler verfügbar. Diese erhalten damit früh die Möglichkeit, Anwendungen dafür zu entwickeln.

MatchStick richtet sich laut Angaben von Mozilla an Entwickler, die bisher zu viel Arbeit in Plattformen wie Boot to Gecko, XBMC oder Boxee stecken. Nach der ersten Ankündigung von Chromecast durch Google sei man zwar begeistert gewesen, später aber auch enttäuscht, weil sich damit eben nicht jeder Inhalt überall und jederzeit abspielen lasse.

"Wir haben uns daher entschieden, etwas besseres und offeneres zu machen", heißt es im Mozilla Hacks Blog. MatchStick soll gemeinsam mit Firefox OS den Entwicklern und Nutzern eine vollkommen offene Software- und Hardware-Plattform bieten, um Inhalte und Applikationen auch direkt im Wohnzimmer genießen zu können.

Entwickler können ab sofort kostenlos MatchStick ordern, um dafür Programme zu entwickeln. Die entsprechende Registrier- und Bestellseite befindet sich hier. Dort finden Sie auch einen ausführlichen "Developers Guide" und eine Dokumentation aller APIs.

Amazon bringt zwei neue Kindle-Modelle zum Lesen von Ebooks

Amazon hat zwei neue Ebook-Reader vorgestellt. Das neue, einfach Kindle genannte Modell ersetzt den Vorgänger und besitzt im Gegensatz zum diesem nun auch eine Touch-Oberfläche. Zudem wurde der interne Speicherplatz auf vier GByte verdoppelt und die Prozessorleistung erhöht. Der Kindle mit 6-Zoll-Display auf E-Ink-Basis kostet mit „Spezialangeboten“ 59 Euro – darunter versteht Amazon eingeblendete Werbebotschaften. Ohne Werbung beträgt der Preis 79 Euro, eine Displaybeleuchtung gibt es nicht, das Gerät kommt Anfang Oktober in den Handel.

Der neue Kindle Voyage besitzt neben einem hochauflösenden Display mit 300 dpi links und rechts Sensorschaltflächen, über man mit leichtem Druck weiterblättert.
Vergrößern Der neue Kindle Voyage besitzt neben einem hochauflösenden Display mit 300 dpi links und rechts Sensorschaltflächen, über man mit leichtem Druck weiterblättert.
© Amazon

Das neue Flaggschiff nennt sich Amazon Kindle Voyage, also etwas fürs Reisen. Der Kindle Voyage zeichnet sich zum einen durch ein etwas geringes Gewicht aus (180 statt 191 Gramm), ist mit 7,6 Millimeter Stärke deutlich dünner und verfügt über ein hochauflösendes Display mit 300 Pixel pro Inch. Die Front- bzw. Oberseite des Geräts bildet wie beim Smartphone eine glatte, durchgehende Glasoberfläche, die Rückseite besteht aus Magnesium. Ebenfalls neu sind tastenähnliche Sensoren an beiden Seiten, mit denen man durch leichtes Antippen Vor- und Zurückblättern kann. Der Fingerwisch auf dem Touch-Screen ist also nicht mehr erforderlich.

Amazon verspricht beim Voyage trotz beleuchtetem Display mehrere Wochen Akkulaufzeit. Der Preis beträgt 189 Euro, in der 3G-Version mit kostenloser, weltweit fast überall verfügbarer Mobilfunkanbindung 249 Euro, ab Anfang November wird das Voyage-Modell ausgeliefert. Unverändert weiter verkauft wird übrigens der Kindle Paperwhite mit beleuchtetem Display und einer Displayauflösung von 212 dpi, der sich mit 109 Euro preislich und funktional zwischen die beiden neuen Modelle einreiht.

Die E-Ink-Bildschirme lassen sich im Gegensatz zu LCD-Displays selbst draußen in der Sonne gut ablesen, zudem verbrauchen sie nur sehr wenig Strom.
Vergrößern Die E-Ink-Bildschirme lassen sich im Gegensatz zu LCD-Displays selbst draußen in der Sonne gut ablesen, zudem verbrauchen sie nur sehr wenig Strom.
© Amazon

Neue Lesefunktionen und Ausleihoption in der Familie

Ein Kritikpunkt am Amazon-Shop für Ebooks war bisher, dass man einmal gekaufte Bücher nicht weitergeben konnte – nicht einmal innerhalb der Familie. Das hat das US-Unternehmen nun geändert und bietet mit der Familienbibliothek erstmals die Möglichkeit, Bücher vom Amazon-Konto des Partners zu lesen bzw. an diesen oder die Kinder weiterzugeben – ganz so, wie das mit einem gedruckten Buch auch möglich ist.

Verbessert wurde auch die Suche, die Suchtreffer aus der Bibliothek und dem Kindle-Shop werden nun inklusive Vorschau auf nur noch einer Seite angezeigt. Schließlich erleichtert die Funktion Word Wise das Lesen bzw. Lernen in Englisch. Komplexere Vokabeln erscheinen automatisch in kurzen, einfachen Definitionen eingeblendet, sodass man weiterlesen kann, ohne das Wort nachschlagen zu müssen. Nicht verraten hat Amazon, ob bzw. wann man seine Ebook-Flatrate Kindle Unlimited auch in Deutschland anbieten wird.

Der neue Kindle Voyage besitzt neben einem hochauflösenden Display mit 300 dpi links und rechts Sensorschaltflächen, über man mit leichtem Druck weiterblättert.
Vergrößern Der neue Kindle Voyage besitzt neben einem hochauflösenden Display mit 300 dpi links und rechts Sensorschaltflächen, über man mit leichtem Druck weiterblättert.
© Amazon
2001002