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Morgenmagazin vom Donnerstag, 20. September 2018

20.09.2018 | 07:06 Uhr |

Warum das iPhone immer teurer wird +++ Apple Watch Series 4 von Rezensenten begeistert angenommen +++ Qualcomm scheitert mit Importverbot +++ Nicht mal 720p? Warum das iPhone XR so eine merkwürdige Auflösung hat +++ T-Mobile Österreich: E-SIM im iPhone XS kommt +++ Hi-Fi-System D-T1 von Denon mit kabellosem Streaming +++ Twitter-Passwörter unverschlüsselt gespeichert: Ändern Sie sofort Ihr Passwort! +++ Gerücht: Asus stellt ZenWatch ein

20. September: Schwere Last

Wir wünschen allseits Guten Morgen! Das mobile Zeitalter hat längst begonnen. Unsere Computer nehmen keine Maschinenhallen mehr ein, wir müssen sie nicht einmal mehr aus einer Tragetasche ziehen und auf den Desktop stellen, wie das weiland mit dem ersten Mac der Geschichte passiert:  "Traue nie einem Computer, den du nicht selbst hochheben kannst" war dessen Motto im Jahr 1984.

Nicht einmal mehr unseren eigenen Schoß benötigen wir als Unterlage für den Laptop, solange wir das iPad in der einen Hand halten und mit der anderen bedienen. Beim iPhone, wenn es nicht gerade ein XS Max ist, genügt so gar eine Hand komplett, mit der anderen können wir nach der Kellnerin oder dem Taxi winken. Das ist aber noch lange nicht das Ende der Entwicklung. Wir schnallen Jahr für Jahr einen immer leistungsfähigeren Computer an unser Handgelenk und allzu lange wird es nicht mehr dauern, bis wir uns einen Computer auf die Nase setzen oder gar in einen auch noch kuschlig warmen Rechner schlüpfen. Bald werden wir keinem Computer mehr trauen, den wir nicht anziehen können.

Als Schoßcomputer war der erste wirklich tragbare Mac aber nicht wirklich zu gebrauchen, den Apple am 20. September 1989 vorstellte. Das Misstrauen war trotz der Portabilität groß, denn das Ding herumzuschleppen alles andere als ein Vergnügen.

Denn etwa neun Kilogramm wog der erste Schlepptop oder Mac Luggable aus Cupertino, dafür lieferte der Akku in der ersten Fassung des Macintosh Portable immerhin für eine Betriebszeit von bis zu zwölf Stunden Energie. Das änderte sich aber, als Apple in einer zweiten Fassung dem Display mit seiner Aktivmatrix noch eine Hintergrundbeleuchtung verpasste, dann waren es je nach Anwendung nur noch drei bis sechs Stunden.

Akkulaufzeit ist nach wie vor ein wichtiges Kriterium für Apple, jedes Jahr versucht das Unternehmen trotz neuer Features das Versprechen "Ladung für den ganzen Tag" (wobei die Nacht nicht immer mitzählt) zumindest zu halten oder gar auszubauen. Eine halbe Stunde mehr soll also das iPhone XS gegenüber dem Vorgänger durchhalten, dem effizienteren Prozessor wegen. Wir werden das in unseren Tests überprüfen.

Der Macintosh Portable hatte aber nicht nur die Stromversorgung in eine schwere Batterie gepackt, sondern auch ein anderes Problem  des mobilen Zeitalters genial gelöst. Eine Tastatur war ja leicht zu integrieren, aber was ist mit der Maus, vor allem dann, wenn der schwere Brocken von Klapprechner tatsächlich auf dem Schoß zu liegen kommt? Die Antwort war ein zwischen den Tasten angebrachter Trackball, mit dem man nun den Cursor auf dem Bildschirm steuern konnte.

Ein günstiges Vergnügen war der Macintosh Portable gewiss nicht, in Deutschland lag der Einstiegspreis bei 17.000 Mark. Rechnen wir auf Euro um und die Inflation von 29 Jahren ein, kommen wir auf über 15.000 Euro. Dagegen ist das iPhone XS Max mit 512 GB ein derartiges Schnäppchen, dass wir uns dazu auch gleich noch eine Apple Watch Series 4 gönnen. Peter Müller

Lesetipps für den Donnerstag

Teures Vergnügen: Ja, das iPhone ist teurer geworden und nicht einmal Strafzölle können derzeit als Begründung herhalten. Tim Cook begründet das mit dem jedes Jahr steigenden Nutzen und dem wachsenden Kundensegment, das für Technik viel ausgebe. Jason Snell sieht in seiner Macworld-Kolumne "More Color" aber noch ganz andere Gründe. Da sie zum einen die in den letzten Jahren eher flach verlaufene Wachstumskurve, was Käufe in Stückzahlen betrifft. Also setzt Apple den mittleren Verkaufspreis hoch, schon steigt der Umsatz wieder deutlich. Die Lücke zwischen teuerstem und günstigsten iPhone hat sich zuletzt auch immer vergrößert, weshalb das iPhone XR nun das Einsteigertelefon sein wird, zu einem Preis von 749 US-Dollar, den Apple seinerzeit für das iPhone 6s Plus aufgerufen hat. Ein zweiter Grund: Das Thema Subvention ist nicht mehr so wichtig wie noch vor ein paar Jahren. Auch wenn man draufzahlte, bestellte man das iPhone über den Provider und stotterte es über zwei Jahre ab, war das bis vor kurzem noch der normale Weg, sich ein neues iPhone anzuschaffen. Dann eben zwei Jahre ein Neues, weil es sich sonst kaum lohnt. Mittlerweile würden die Leute aber ihre Smartphones weit länger behalten, diesen Trend will Apple auch damit fördern, dass iOS 12 nun für so alte Geräte wie noch nie rückwärtskompatibel ist. Nachhaltigkeit ist bei Apple mehr als nur ein Marketingspruch.

Begeistert: Auch die Apple Watch Series 4 ist teurer als die Vorgängerversion, die ersten Testberichte klingen aber alle recht positiv. Denn Apple hat vor allem am Bildschirm gearbeitet und diesen nach eigenen Angaben um 30 Prozent vergrößert. Das gefällt etwa Dieter Bohn von The Verge, die Uhr fühle sich am Handgelenk aber nicht größer an, der Screen mache aber einen bedeutenden Unterschied aus. Die Series 3 wirke daneben plötzlich alt. Der EKG-Sensor und die anderen Herzmonitorfunktionen sind laut Brian X Chen von der New York Times  die womöglich wichtigsten Verbesserungen bei Wearables in den letzten Jahren – dabei gibt es das selbst in den USA erst in einigen Wochen oder wenigen Monaten und im Rest der Welt später. Das neue Rahmendesign lobt Rene Ritchie von iMore als die beste Kombination aus den bisherigen Welten, in denen man sich die schlanke 38-Millimeter-Uhr an das Handgelenk wünschte, aber den 42-mm-Bildschirm ablesen wollte: Das neue 40-mm-Modell bietet nun diesen Kompromiss. Das Uhrenmagazin Hodinkee schließlich lobt den neue Goldton, der einen Hauch von Luxus verbreite.

Keine Handhabe : Qualcomm kommt in seiner zweiten Klage gegen Apple bei der US-Handelsbehörde ITC nicht weiter. Wie die Abteilung Office of Unfair Import Investigations (auch ITC Staff genannt)  in einer Empfehlung schreibt, seien die von Qualcomm genannten drei Patente zwar gültig, Apple verletze aber keines von den dreien. Hinzu komme, das Qualcomm keine Industrie in der Heimat aufgebaut habe, die auf diesen konkreten Patenten beruhe, was Voraussetzung für ein mögliches Importverbot wäre.

Marktanalyse : Wie im Fall des iPhones sagen Verkaufszahlen alleine nichts über den Erfolg eines Produkts aus. So landet Apples Homepod etwa nicht in der Top-5-Liste der bestverkauften Smartspeaker, die laut Strategy Analytics Gogole mit dem Home Mini und einem Marktanteil von 20 Prozent anführt, gefolgt von Amazons Echo Dot mit 18 Prozent Anteil. Beim Umsatz jedoch liege Apple mit einem Anteil von 16 Prozent vorn, betrachtet man nur das Premium-Segment mit Preisen ab 200 US-Dollar, staube Apple hier sogar 70 Prozent der Umsätze ab. Genaue Verkaufs- und Umsatzzahlen nennt Apple nicht, wie Apple Watch, Apple TV und die Beats-Kopfhörer landet der Homepod im Bereich "Sonstige" der Bilanz.

Hinweis: In der ersten Beta von iOS 12.1 haben findige Entwickler bereits einen Hinweis darauf entdeckt, dass die FaceID in den kommenden iPad Pro auch im Querformat funktioniere. Eine weitere Neuheit lässt gar den Schluss zu, dass Apple im neuen iPad Pro tatsächlich auf USB-C statt Lightning setzen könnte. Denn externe Displays werde das für Ende Oktober erwartete Gerät mit bis zu 4K-Auflösung unterstützen. USB-C hätte neben der höheren Auflösung auch noch den Vorteil, Daten mit Gigabit-Geschwindigkeit übertragen zu können und Ladestrom mit bis zu 100 Watt Leistung entgegen zu nehmen.

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Nicht mal 720p? Warum das iPhone XR so eine merkwürdige Auflösung hat

Für viele Android-Fans stand das Urteil schnell fest: „Das schafft ja nicht einmal 720p!“ so ein gehässiger Kommentar zum neuen iPhone XR. Nicht ganz fair, ist doch die Auflösung des XR eigentlich deutlich höher als das alte TV-Format 1280x720. Manch iPhone-Fan war aber doch  irritiert: Im Vergleich zu aktuellen Androiden wirkt eine Auflösung von 1792 x 828 Pixel etwas niedrig, auch die Zahlen wirken seltsam „krumm“. Vor allem neben den beiden anderen iPhones wirkte das neue iPhone trotz euphorischer Vorstellung durch Phil Schiller etwas mager ausgestattet. Kurz nach der Keynote waren dann aber viele Besucher überrascht, dass auf den ersten Blick kaum Unterschiede zwischen den drei iPhone-Bildschirmen zu sehen waren – Kein Wunder:  iPhone XS Max und iPhone XR zeigen sogar den gleichen Bildschirminhalt. Die Erklärung war zwar erfahrenen Entwicklern sofort klar, die Hintergründe sind aber doch etwas komplexer:

Vergleicht man eine Webseite oder eine App-Ansicht auf iPhone XS und iPhone XR, sieht man auf beiden Geräten den gleichen Inhalt – auf dem XS Max ist dank größerem Bildschirm aber alles etwas größer. Man hat aber trotz unterschiedlich großer Bildschirme mit 6,5-Zoll und 6,1-Zoll die gleiche Textmenge und gleiche Anzahl an Tabellenzellen vor sich. Überraschenderweise sieht man auf dem XR sogar mehr Inhalte als auf dem teureren XS. Der Grund ist Apples Konzept der Retina-Darstellung:

Um optimale Bildqualität zu erzielen, werden Bildschirminhalte auf einem iPhone nicht wie auf einem Standard-TFT Pixel für Pixel abgebildet, sondern wie auf einem Retina-Bildschirm eines Macbooks skaliert. Im Prinzip sieht man ja auf einem iPhone XR so viele  Bildschirminhalte, wie man auf einem Monitor mit der Auflösung 896 x 414 sehen würde. Dabei würden allerdings alle Daten sehr pixelig aussehen, deshalb sorgt  die doppelt so hohe Auflösung des XR-Bildschirms von 1792 x 828 für glatte Linien und gestochen scharfe Schrift. Die „krummen“ Zahlen sind dabei kein Zufall: Das iPhone XS Max bietet nämlich ebenfalls ein Mehrfaches der Auflösung 896 x 1242. Allerdings ist hier der Skalierungsfaktor 3, was trotz größerem Bildschirm eine noch bessere oder höher aufgelöste Darstellung ermöglicht.

Deutlich wird dies mit der Angabe ppi, der Maßeinheit für Pixeldichte: Während iPhone XS und iPhone XS Max 458 ppi erreichen, sind es bei dem iPhone XR 326 ppi – exakt wie beim iPhone 6, iPhone 7 und iPhone 8. Beim iPad Pro sind es ja sogar nur 264ppi.

Die „krumme“ Auflösung ist nicht neu, auch das iPhone 8 nutzt ja eine maßgeschneiderte Auflösung von 1334 x 750. Bei Android-Handys bieten die Displays zwar meist eine sehr hohe Auflösung von bis zu 4K , Apple hält sich dagegen auffallend zurück. Dafür gibt es auch gute Gründe, wichtiger als hohe Zahlen sind Apple offensichtlich eine gute Kombination aus Bildqualität, Skalierbarkeit und Stromverbrauch – vermutlich aber auch Kosten.

Ein weiterer Grund für die Auflösung ist vermutlich Ergonomie: Eine Auflösung von 1920 x 1080 bietet das klassische Seitenformat 16:10 - das Display ist also relativ breit. Beim iPhone X und Nachfolgern nutzt Apple das Seitenformat 19,5:9: Das sorgt für ein schmales Handy, das gut in der Hand liegt. Diesem Trend folgen übrigens auch viele andere Handy-Hersteller. Vor allem durch die Einführung rahmenloser Displays gibt es kaum noch High-End-Handys mit 16:10-Format.

Ein Bildschirm mit niedriger Auflösung ist vermutlich günstiger als ein Bildschirm mit hoher Auflösung, er sorgt aber offenbar auch für niedrigeren Stromverbrauch. Vergleicht man die Akkulaufzeit des iPhone XR mit der von iPhone XS und XS Max fällt auf, dass der Akku des iPhone XR offensichtlich länger durchhält. Offenbar ist der neue Bildschirm recht effizient und Apple muss nur 3 GB RAM statt 4 GB verbauen. Ebenfalls ein Kosten- und Stromverbrauchsfaktor.

Für die Antwort auf diese Frage würden wir ausführliche Tests abwarten. Nach unserer Einschätzung wird dies aber von der Anwendung abhängen: Den meisten Anwendern fällt kein Unterschied zwischen 2-facher und 3-facher Skalierung auf, vor allem bei Aufgaben wie Surfen oder Social Media. Der Unterschied entspricht etwa dem zwischen iPhone 8 und iPhone X und von iPhone-8-Nutzern gab es da eigentlich nie Beschwerden.

Anders sah es aber schon beim iPhone X abseits des Büros und sozialer Medien aus: Groß sind die Unterschiede bei Fotos, Videos und Games. Auch kommende VR- und AR-Anwendungen sollten von hoher Auflösung profitieren. Selbst bei diesen Aufgaben wird ein noch größerer Unterschied  auf die unterschiedlichen Bildschirmtechnologien zurückzuführen sein: Ein OLED-Display hat weit bessere Kontrastwerte und ein Foto oder aktueller Blockbuster werden auf dem Max deutlich besser aussehen – unabhängig von der Auflösung.

 

T-Mobile Österreich: E-SIM im iPhone XS kommt

Die E-SIM ist ein fest im Gerät verbauter Chip, eine SIM-Card, die ”embedded” ist also, dafür steht das ”E”. Theoretisch müsste so keine weitere SIM-Karte mehr eingebaut werden, was Apple aber vorläufig auch in den neuen iPhones XS, XS Max und XR mit dem klassischen Nano-SIM-Slot noch tut, vermutlich, bis die Provider die zukunftsweisende E-Lösung möglichst flächendeckend unterstützen. Echten Dual-SIM-Support gibt es bislang nur in China, dort auch unterstützt bereits von Android-Geräten.

Doch zumindest in Österreich tut sich nun was. Wie "Der Standard " meldet, wird T-Mobile Austria die E-SIM der neuen iPhones unterstützen, was ab Ende des Jahres der Fall sein soll, wenn Apple die entsprechenden Software-Updates für E-SIM implementiert hat. Auf der entsprechenden Support-Liste hat Apple allerdings auch schon die Telekom und Vodafone unter ”eSIM unterstützende Mobilfunkanbieter” für Deutschland aufgeführt, wobei nicht ganz klar scheint, ob man das dort heraus finden soll oder schon als gesetzt annehmen darf.

Mit der E-SIM jedenfalls ist es möglich, einfach direkt über das Handy per Software und auf der entsprechenden Homepage den Mobilfunk-Provider einzurichten, zu wechseln oder auch verschiedene Profile im Stile eines Dual-Sim oder sogar mehr aufzuspielen, sodass man immer die jeweils günstigste Verbindung zum Telefonieren oder fürs Internet wählen kann. Provider sind allerdings auch versucht, einfach nur ihre eigenen Profile darauf zuzulassen, was natürlich nicht im Sinne des Erfinders wäre. Möglicherweise könnte Apple solche Einschränkungen auf seinen Geräten verhindern.

Als Vorteile für die Hardwarehersteller zählt "Der Standard" unter anderem auf, dass eine E-SIM deutlich weniger Platz im Gehäuse benötigt als eine klassische Nano-SIM-Karte. Ein Slot weniger im Gehäuse könnte die Geräte wasserresitenter machen.

Hi-Fi-System D-T1 von Denon mit kabellosem Streaming

Die D-T1 von Denon bietet einen CD-Player und UKW/MW-Radio mit Bluetooth-Streaming, aber keine Spracherkennung, die man hier erst gar nicht erwarten sollte. Dafür spielt der integrierte CD-Player mit Einzug auch MP3- und WMA-Dateien von CD-R/RW ab, verfügt über einen UKW/MW-Tuner mit Speicher für die bevorzugten Radiostationen. Außerdem verfügt die Anlage über einen AUX-Eingang und optischen Digitaleingang für TV-Sound über einen 2 x 15-Watt-Verstärker, Zwei-Wege-Lautsprecher für reinen, kontrollierten Sound sowie einen Kopfhörerausgang. Die Klangregelung soll für eine individuelle Soundanpassung sorgen. Der Hersteller verspricht eine einfache Einrichtung und Bedienung, eine Fernbedienung befindet sich im Lieferumfang.

Die D-T1 Hi-Fi-Mini-Anlage von Denon ist dem Hersteller zufolge mit zwei qualitativ hochwertigen Lautsprechern ausgestattet, die von Denon selbst entwickelten Lautsprecher umfassen einen 25 Millimeter Kalottenhochtöner für deutliche und klare Höhen und einen 12 Zentimeter Tiefmitteltöner für kräftige Mitten und starken Bass. Die Anlage ist sowohl in Schwarz als auch in einem neuen, stilvollen Finish in mattem Grau erhältlich. Weiter beschreibt der Hersteller seine Anlage D-T1 als ”äußerst kompakt, hochwertig verarbeitet“.

Über die integrierte Bluetooth-Funktion können Musik, Podcasts, Online-Streamingdienste oder Internetradio kabellos vom Smartphone, Tablet oder Computer über die D-T1 abgespielt werden. Mittels der schnellen und einfachen Einrichtung soll dieses Mini-System bereits nach wenigen Minuten einsatzbereit sein.

Für einen besseren TV-Sound kann der Fernseher über den optischen Digitaleingang mit der D-T1 verbunden werden. Über die analogen Eingänge lassen sich weitere externe Quellen wie beispielsweise ein Laptop oder ein Plattenspieler mit integriertem Phono-EQ anschließen.

Mittels ihrer kompakten Abmessungen, die der Hersteller angibt mit (B x T x H) 210 x 295 x 105 Zentimetern, kann die D-T1 an vielen Orten platziert werden.

Das Hi-Fi-System D-T1 soll 300 Euro (UVP) kosten, weitere Informationen gibt es auf der Website zum Produkt . Die Anlage ist ab sofort erhältlich.

Twitter-Passwörter unverschlüsselt gespeichert: Ändern Sie sofort Ihr Passwort!

Wie Twitter mitgeteilt hat, hat Twitter aufgrund eines Fehlers Passwörter unverschlüsselt in einer internen Log-Datei gespeichert (normalerweise speichert Twitter alle Passwörter verschlüsselt). Twitter habe das Problem zwar bereits gelöst und bisher auch keine Anzeichen für einen Datenmissbrauch oder Datendiebstahl gefunden. Doch als Vorsichtsmaßnahme rät Twitter seinen Nutzern dringend dazu das Zugangspasswort sofort zu ändern.

Zudem sollte das für Twitter verwendete Passwort auch bei allen anderen Diensten geändert werden, bei denen Sie es bisher ebenfalls verwenden. Falls also Ihr Facebook-Passwort identisch mit Ihren Twitter-Passwort ist: Ändern Sie auch das Facebook-Passwort.

So ändern Sie sofort das Passwort: Gehen Sie mit dem Mauszeiger über Ihr Profil-Icon rechts oben auf der Twitterseite und klicken Sie in dem dann ausfahrenden Menü „Einstellungen und Datenschutz“ an. Klicken Sie auf der nächsten Seite auf „Passwort“. Geben Sie dort zunächst Ihr bisheriges Passwort ein und dann zwei Mal Ihr neues Passwort.

Twitter weißt Sie nach der Änderung des Passworts daraufhin, ob und welche Apps mit Ihrem Twitterkonto verbunden sind. Nutzen Sie die Gelegenheit und prüfen Sie, ob auch wirklich nur Apps zugreifen können, denen Sie das erlauben möchten. Löschen Sie gegebenenfalls Apps, denen Sie diese Berechtigung nicht mehr geben möchten.

Das neue Passwort wird dann automatisch auch für die berechtigten Apps, beispielsweise die Twitter-App für iOS und Android, verwendet.

Wichtig: Schützen Sie den Zugriff auf Ihr Twitterkonto per 2-Faktor-Authentifizierung. Diese aktivieren Sie unter „Einstellungen und Datenschutz, Account“ die Option „Anmeldebestätigung einrichten“. Damit schützen Sie Ihren Twitteraccount für den Fall, dass Ihr Passwort in fremde Hände fällt.

Gerücht: Asus stellt ZenWatch ein

Nach Angaben von Digitimes hat Hersteller Asus die Entwicklung von Produkten mit Googles Betriebssystem Android Wear eingestellt. Ein Grund dafür sind offenbar die niedrigen Verkaufszahlen der hauseigenen ZenWatch-Reihe. Laut Informanten aus der Belieferungskette soll Asus pro Monat lediglich 5000 bis 6000 Einheiten der Smartwatch-Reihe abverkaufen.

Damit bleiben nur noch LG und Huawei als große Unterstützer des 2014 erstmals präsentierten Betriebssystems für Smartwatches und Wearables von Google. Asus hat sich zu den Gerüchten noch nicht geäußert. Daher ist nicht absehbar, wie lange die Asus-Uhren noch im Handel erhältlich sein werden. Das erst im November veröffentlichte Modell ZenWatch 3 wird aktuell für 229 Euro angeboten und verfügt über einen runden AMOLED-Bildschirm und 512 MB RAM. Der Akku soll bis zu drei Tage lang durchhalten und sich in 15 Minuten auf 60 Prozent aufladen lassen.

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