2482660

Morgenmagazin vom Donnerstag, 23. Januar 2020

23.01.2020 | 07:00 Uhr | Peter Müller

Trump wiederholt Drohungen gegen Apple +++ Amazon: 55 Millionen Musik-Kunden +++ iPhone SE 2 soll im Februar in Produktion gehen +++ Fotoplattform: Pro-Abo bei Flickr wird teurer +++ Saudischer Prinz hackte Smartphone von Jeff Bezos +++ iCloud-Backup – Zur Hölle mit der Sicherheit! +++ Fritzbox 7490, 7590: Neue Funktionen jetzt vorab testen

23. Januar: Ratten, Hunde, Schweine

Macwelt wünscht Guten Morgen! Swift, so heißt es in einem Witz, sei unter den Programmiersprachen Bono: Jeder hat’s, weil es Apple hergegeben hat. Das spielt natürlich auf die " Songs of Innocence " an, die Apple im September 2014 unaufgefordert in die Mediatheken aller iTunes-Nutzer legte. Nicht jedem hat das gefallen, viele sagen, der Gesang des Iren sei nur Gejaule. Aber das stimmt so nicht. Bono ist schließlich eine Metall-Ratte. Genau wie der Kollege Mick Hucknall von Simply Red. Das können wir als Metall-Hund exakt so behaupten, ohne die Sänger und andere Ratten zu beleidigen.

Denn es geht hier natürlich um das chinesische Jahr der Ratte, das am Samstag beginnt. Alle zwölf Jahre kehren die Rattenjahre wieder, immer auf Schweinejahren folgend, von denen nun wieder eines endet. In einem größeren Zyklus, der 60 Jahre umfasst, wiederholen sich auch die Elemente. Neben Metall sind das Wasser, Holz, Erde und Luft.

Horoskope sind Humbug, seien es nun chinesische oder solche, die auf den Zodiacs der alten Griechen beruhen. Wie soll etwa eine Aussage, dass Wassermänner, jetzt, wo der Uranus im zweiten Haus und der Pluto gar nicht steht, finanzielles Glück erfahren, wenn doch im alten Wissen der ollen Griechen Planeten wie Uranus und Pluto gar nicht bekannt waren? Oder wie sollen alle im Jahr 1960 Geborenen, dem letzten Metall-Ratten-Jahr (nicht ganz deckungsgleich), von gleichem Charakter sein?

Von Astrologen bekommt man auf derartige Fragen nur weiteres Geschwurbel zu hören und neuerdings auch noch homöopathischen Quantenquark. Dass die bekannten Sänger Paul „Bono“ Hewson und Mick „Red“ Hucknall beides Metall-Ratten sind, bedeutet nur, dass sie in diesem Jahr einen runden Geburtstag feiern, den 60sten. Bono am 10. Mai, Hucknall am 8. Juni.  Nena ist übrigens auch eine Metall-Ratte, wie auch Tony Hadley von Spandau Ballet. Metall-Hunde werden heuer übrigens auch rund …

Astro-Geschwurbel hin oder her, Greater China und Umgebung feiern am Samstag Neujahr. Wir wünschen Frohes Fest und ein gesundes und erfolgreiches Jahr der Metall-Ratte!

Lesetipps für den Donnerstag

Los geht's: Das neue iPhone SE 2, welches das iPhone 8 am unteren Ende der Preisskala ablösen wird, steht offenbar unmittelbar bevor. Wie der stets gut informierte Mark Gurman auf Bloomberg berichtet, soll die Massenproduktion des neuen Telefons schon im Februar anlaufen, bei den üblichen Verdächtigen Foxconn, Pegatron und Wistron. Die Vorstellung des Produkts wird aber erst im März geschehen, eher in der zweiten Hälfte – zu diesem Zeitpunkt hat Apple schon öfter neue Produkte und Services präsentiert, im letzten Jahr etwa Apple TV+, Apple Arcade und die Apple Card. Wir tippen auf 24. März.

Weiter geht's : Präsident Trump hält den Druck auf Apple aufrecht, um Hintertüren für iPhones zu erhalten. Dabei setzt er weiter auf das Narrativ, das Weiße Haus habe Apple im Zollstreit mit China geholfen und nun könne man ja Dankbarkeit erwarten. Gegenüber CNBC erklärte der POTUS 45, Apple halte die Schlüssel von so vielen "Kriminellen und kriminellen Köpfen" in den Händen – Apple müsse also helfen, den Fall des Shootings in Pensacola, Florida, aufzuklären. Dabei übersieht oder verschweigt der Präsident aber bewusst, dass Apple sehr wohl die Strafverfolger unterstützt hat, indem es die iCloud-Backups des Attentäters nach richterlicher Anordnung den Behörden übergeben hat und die Schlüssel für die nämlichen Geräte, auf denen weitere Daten von Interesse gespeichert sein können, eben nicht in den Händen hält. Es gibt keine Hintertür in iOS, an der Secure Enclave vorbei, durch die Apple oder ein anderer in ein gesperrtes iPhone eindringen könnte. Es darf auch eine solche Lücke nicht geben, denn sie würde nicht nur die Daten von "kriminellen Geistern" offen legen, sondern die Sicherheit und die Privatsphäre aller unbescholtenen Bürger betreffen. Derartiges können nur absolutistische, autokratische Herrscher wünschen. In derartigen Kreisen sind auch unverhohlene Drohungen und quid-pro-quo-Methoden à la Cosa Nostra üblich - sollten es im land of the free und im home of the brave aber eben nicht sein.

Verjüngt : Eine AppleID kann man erst ab dem Alter von 13 Jahren erhalten. Es sei denn, man legt als Elternteil und damit Administrator einer Familienfreigabe darüber ein Konto für den Nachwuchs an. Diese Option bietet Apple aber erst seit einigen Jahren, so manche Eltern und Kinder haben sich davor damit beholfen, das Kind ein paar Jahre älter zu machen - eine Altersprüfung findet ja auch nicht statt. Wie Glenn Fleishman in Mac 911 nun erklärt, lässt sich das rückgängig machen und das Alter des Kindes wieder unter die 13-Jahre-Grenze drücken. Dazu muss man das Kind aber erst in die Familienfreigabe aufnehmen. Wir warten indes noch auf die Funktion, mit der wir uns selbst jünger machen können …

Dritte Runde: Apple hat gestern die dritten Betas von iOS 13.3.1 und iPadOS 13.3.1 veröffentlicht, zunächst nur für registrierte Entwickler. Die Public Betas dürften am heutigen Tage folgen. Gegenüber den  beiden Vorgängern gibt es keine Änderungen, vor allem die Arbeiten an den Bugfixes schreiten voran. Besonders ein Fehler in Bildschirmzeit ist von Interesse. MIt iOS 13.3 und iPadOS 13.3 hatte Apple Kommunikationslimits eingeführt, die beschränkten, wann und wie lange ein Kind mit bestimmten Kontakten per Nachrichten oder Facetime such austauschen konnte. Dies kann man mit dem Senden einer unbekannten Nummer, die sich in die Kontakte übernehmen lässt, aber umgehen.

Zulage : Apples Services wachsen und wachsen, teils um 20 Prozent pro Jahr. Das ist nach Ansicht des Analysten Amit Daryanani von  Evercore ISI zuletzt dem Umstand geschuldet gewesen, dass immer mehr Leute iPhones und iPads besaßen und somit die Dienste Apples in Anspruch nahmen, Innovation war kein Wachstumstreiber. Das hat sich aber seit dem letzten Jahr geändert, als Apple eine Reiher neuer Services vorstellte und dafür Geld verlangt. Daryanani ist daher der Überzeugung, dass Apple sein Wachstum von rund 20 Prozent pro Jahr auch weiter halten könne, im Jahr 2024 werde daher die Services-Sparte einen Umsatz von 100 Milliarden US-Dollar einfahren.

Stark Gewachsen : Der ungleiche Zweikampf um die Marktführerschaft im Musikstreaming zwischen Spotify und Apple wird offenbar zu einem Dreikampf – oder eher um ein Duell um den zweiten Platz hinter den Schweden. Denn Amazon vermeldet nun ein wenig beiläufig aber gewiss stolz die Zahl von 55 Millionen Kunden für seinen  Dienst Amazon Music. Die Zahlen der Konkurrenz sind schon ein wenig älter und dürfte heute noch höher liegen. Apple hatte im letzten Sommer von 60 Millionen Abonnenten gesprochen, Spotify vermeldete im Herbst 133 Millionen zahlende Nutzer und insgesamt über 200 Millionen. Mit seinen 55 Millionen ist Amazon der dritte wesentliche Player – und dürfte Apple auf den Pelz rücken. Gegenüber der Financial Times meinte der Chef von Amazon Music, Steve Boon, bescheiden aber stolz, man spreche ja nicht viel über Zahlen, aber diese sei es wert, genannt zu werden. Amazon hat gegenüber Spotify und noch mehr gegenüber Apple aber unter Umständen einen Vorteil, die Angebotsvielfalt. Während man bei Apple nach einer dreimonatigen Testphase die Wahl zwischen alles oder nichts hat und Spotify Gratisnutzern Werbung zwischen die Musik spielt, gibt Amazon gleich fünf verschiedene Optionen aus, wie Amazon Music HD, Music Unlimited oder Upgrades für Prime-Nutzer. Sogar ein werbefinanziertes Angebot ist dabei. Wie sich die 55 Millionen aber aufteilen, hat Boom nicht verraten. Nicht wenige Spotify- oder Apple-Music-Kunden könnten über ihre Prime-Accounts auch zu der großen Zahl beitragen, via Amazon aber wenig Musik hören - hierzulande aber vielleicht Live-Radio aus den Bundesligastadien. Amazon verweist in seiner Pressemitteilung auf besonders starkes Wachstum in Europa, in UK, Frankreich, Deutschlabnd und Spanien habe der Dienst zuletzt um 50 Prozent zugelegt.

Weitere Nachrichten:

Fotoplattform: Pro-Abo bei Flickr wird teurer

Aufgrund der hohen Kosten für den Betrieb der Fotoplattform, muss Flickr die Preise für sein Flickr Pro Abonnement erhöhen . Das teilte der Dienst heute in einer E-Mail an seine Nutzer mit. Der Jahrespreis für ein Flickr-Pro-Abo steigt demzufolge von rund 50 auf 59,99 Euro. Ein Monatsabo schlägt mit 6,99 US-Dollar zu Buche, drei Monate kosten 18,99 US-Dollar. Geringfügig sparen, können neue Mitglieder, wenn sie für zwei Jahre im Voraus bezahlen. Dann kostet der Pro-Dienst 117,99 US-Dollar. Wer bereits ein Flickr-Pro-Abo hat, soll von einem speziellen Verlängerungsangebot profitieren. Ein Jahresabo kann dabei zum Vorjahrespreis abgeschlossen werden. Der Link zum Angebot findet sich in der Flickr-E-Mail zur Preisumstellung.

Flickr steckt bereits seit einigen Monaten in finanziellen Schwierigkeiten. Im Dezember hatte sich SmugMug-Gründer und CEO Don MacAskill in einem offenen Brief an alle Flickr-Nutzer gewandt. Darin bat er Nutzer des Gratis-Abos, eine kostenpflichtige Mitgliedschaft abzuschließen, um das Unternehmen finanziell zu unterstützen. Flickr will die Mehreinnahmen durch die Abo-Preiserhöhung nutzen, um die Plattform weiter unterhalten zu können und bestehende Funktionen auszubauen, sowie neue Features einzuführen.

Saudischer Prinz hackte Smartphone von Jeff Bezos

Schon Mitte 2018 wurde das Smartphone des Amazon-Gründers Jeff Bezos gehackt. Dabei wurden offenbar intime Fotos entwendet . Wer für den Hack verantwortlich war, blieb lange offen. Nun berichtet der Guardian, dass der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman ein verseuchtes Video per WhatsApp an Bezos geschickt haben soll, welches das Smartphone im Anschluss kompromittiert habe. In den Stunden nach dem Erhalt des Videos sollen große Datenmengen mit intimen Fotos abgeflossen sein.

Doch wie war es möglich, mit einem Video das Smartphone des Empfängers zu übernehmen? Dazu hat sich nun David Jacoby, Senior Security Research bei Kaspersky, geäußert. Demnach seien in WhatsApp im Jahr 2019 mindestens zwei kritische Sicherheitslücken gefunden worden, über die iOS- und Android-Geräte angreifbar waren. Die Schwachstelle sei recht einfach ausnutzbar gewesen. Dazu sei lediglich eine Nachricht nötig gewesen, die an das Opfer geschickt wurde. Eine Interaktion des Empfängers sei dabei nicht erforderlich. Für Privatpersonen sei ein solcher Angriff laut Kaspersky aber sehr unwahrscheinlich. Cyberkriminelle hätten aber schon lange Zugriff auf diese Exploits. Ein Schutz vor derartigen Angriffen sei nur gegeben, wenn immer die neueste Version von Android sowie von WhatsApp verwendet würde. Außerdem empfiehlt Kaspersky eine Trennung von privaten und geschäftlichen Daten, beispielsweise durch die Nutzung von zwei Smartphones.

iCloud-Backup – Zur Hölle mit der Sicherheit!

Macphisto und seine Kollegen aus der Hölle halten sich bekanntlich für allwissend, allmächtig und – um nicht in ein unauflösbares Paradoxon zu laufen – nicht für allgütig, sondern stolz für böse und verschlagen. Edel sei der Mensch, hilfreich und gut. Das „sei“ ist hier kein Konjunktiv, sondern ein Imperativ, nur hält sich der Mensch eben nicht daran – hilfreich und gut mag er manches Mal oder sogar recht häufig sein, aber viel zu selten.

Hier unten im Abgrund der Hölle stören einen die Abgründe der Menschheit wenig, die Temperaturregler verfügen über eine Tausenderskala, was machen da schon zwei oder vier Grad Celsius, bösartig und verschlagen wie wir da unten sind?

Mit der Güte ist es nun einmal schwierig: Predigt man Wasser, wird der Inhalt schon in Frage gestellt, wenn man auch nur den kleinsten Schluck Wein zu sich nimmt. Doch der hölzerne Tisch kann Wein auch geben – wer die Zukunft gestaltet, muss sich mit den Werkzeugen der Gegenwart plagen.

Wer nun frei von Sünde, der werfe den ersten Stein, das ist natürlich kein Zitat des Macphisto. Und von ihm kommt auch nicht das über die Freiheit, die man nicht mehr verdiene, wenn man sie zugunsten der Sicherheit aufgebe. Aber Macphisto erkennt freudig die Bosheit der Steinewerfer und derjenigen, die Freiheiten beschneiden wollen, um eine Sicherheit zu erlangen, die es in einer komplexen Welt nicht geben kann.

Bigott klingt für Macphisto daher das Getöse, Apple würde ja heimlich Wein saufen und trotz aller Beteuerungen hinsichtlich Datenschutz und Privatheit  als Sünder mit Steinen auf noch größere Sünder werfen. Macphisto kann da nur sein gehörntes Haupt schütteln und seine Zotteln in Flammen setzen.

Zumal die Faktenlage eine dünne ist. Klar, Tim Cook hat vor gut zwei Jahren mal in Aussicht gestellt, die Verschlüsselung von iCloud-Backups zu verbessern. Es ist ja nicht so, dass die Sicherungskopien von iPhone und iPad heute offen auf Servern lägen, auf die ein jeder zugreifen könnte. Nein: iPhone/iPad-Nutzer haben Schlüssel für ihre Geräte und Apple hat auch für jedes einen. Den rückt es aber nur heraus, wenn eine richterliche Anordnung erfolgt. Aus welchen Gründen, wie viele das sind und wer da genau nachfragt, legt Apple alljährlich in einem Transparenzbericht offen .

Ob denn nun eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für iCloud-Backups kommt, ob Apple das Projekt aufgegeben oder nur verschoben hat, das weiß nicht einmal Macphisto, obwohl er sich ja für allwissend hält. John Gruber beschreibt in einem Blog Daring Fireball ein fiktives Treffen, in dem Apple das FBI höflich fragt, ob die Bundespolizei denn etwas dagegen hätte, wenn Cupertino all seine iCloud-Backup-Schlüssel in den Orkus schleuderte. Für ebenso irrig hält Gruber die Annahme, dass Apple darüber Journalisten der ehrwürdigen Nachrichtenagentur Reuters Details nennt – Reuters kann seine Quellen an sich nur beim FBI gehabt haben oder bei hinterlistigen und verschlagenen – womöglich ehemaligen –  Apple-Mitarbeitern. Falls es die gibt, wären sie ganz nach Macphistos Geschmack: Edel sollten sie sein, hilfreich und gut – sind aber doch nur fehlbare Menschen.

Dass Apple iCloud-Daten seiner chinesischen Kunden auf Servern in China speichert, die einer staatlichen Firma gehören, ist natürlich Fakt. Die Schlüssel lägen aber in den USA, beteuert Apple. VPN-Apps bietet der App Store im Reich der Mitte keine an, der restriktive Staat hat gerne die Sicherheit, dass seine Untertanen nur die Informationen bekommen, die ihnen nicht zu viel Freiheit einreden. Wie kann man in einem solchen Land, mit einem solchen Regime nur Geschäfte machen? Tja, das fragt sich auch Macphisto während er genüsslich Öl aus Saudi-Arabien verbrennt, damit die Hölle am Ende nicht auch noch zufriert.

Edel sei Apple, hilfreich und gut. Schon klar. Aber Cupertino ist nicht allwissend, nicht allmächtig und nicht allgütig. Schon gleich gar nicht alles gleichzeitig. Macphisto

Fritzbox 7490, 7590: Neue Funktionen jetzt vorab testen

AVM bietet ab sofort für die beiden beliebten Router-Modelle Fritzbox 7590 und Fritzbox 7490 eine neue Fritz-OS-Labor-Firmware zum Ausprobieren an. Mit Labor-Versionen dürfen experimentierfreudige Nutzer schon vorab neue Funktionen testen, die dann zu einem späteren Zeitpunkt für alle Nutzer bereit gestellt werden.

Mit den Labor-Versionen von Fritz-OS 07.19-75208 für Fritzbox 7590 und Fritz-OS 07.19-75207 für Fritzbox 7490 setzt AVM unter anderem die Tests für die Einführung der WPA3-Unterstützung fort. Die Unterstützung für den WPA3-Verschlüsselungsstandard soll die Authentifizierung und die Sicherheit bei der Nutzung von drahtlosen Netzwerken verbessern. Bei den NAS-Funktionen wird die Unterstützung für die aktuellen Versionen des Netzwerk-Protokoll hinzufügt, also SMBv2 und SMBv3.

Hinzu kommen aber noch diverse Neuerungen, Verbesserungen und natürlich auch Bugfixes. Die Highlights der neuen Labor-Version sind unter anderem:

DSL:
• Verbesserung VDSL-Supervectoring-35b-Interoperabilität mit Broadcom 192.85 und 192.218 verbessert (7590)
Internet:
• NEU: Anzeige gesperrter Geräte in der Kindersicherung
• NEU: Unterstützung verschlüsselter Auflösung von Domain-Namen zu IP-Adressen (DNS over TLS)

WLAN:
• NEU: Unterstützung für WPA3 (SAE) hinzugefügt
• NEU: OWE/Enhanced Open (Opportunistic Wireles Encryption) ermöglicht verschlüsselte Verbindungen am WLAN-Gastzugang (öffentlicher WLAN-Hotspot)
• NEU: WPA3 (transition mode) auch für Verbindungen zu Repeatern

Mesh:
• NEU: Erweitertes Mesh-Steering verbessert die WLAN-Leistung mobiler Geräte
• NEU: Hinweis in den Ereignismeldungen, wenn eine Netzwerkschleife besteht
• NEU: Verbesserter Autokanal der Fritzbox berücksichtigt von anderen Produkten im Mesh erkannte WLAN-Störer (beispielsweise  Radar, Babyphone)
• NEU: Mesh-Steering bewertet und berücksichtigt Verbindungsart und Geschwindigkeit verschiedener Verbindungswege ("Pfade") bei der Steering-Entscheidung
• NEU: Benachrichtigung in den Ereignissen der Fritzbox, wenn eine Netzwerkschleife (beispielsweise gleichzeitige LAN- und WLAN-Verbindung zum selben Gerät) besteht

Telefonie
• NEU: Die Push-Service-Mail "Anrufe" erweitert um Rufe von Türsprechstellen (inkl. Bild)
• NEU: Unterstützung für verschlüsselte Telefonie (TLS und SRTP) für Telekom, Easybell und dus.net
• NEU: Unterstützung für Online-Telefonbücher von Apple (iCloud), Telekom (Magentacloud) sowie von Carddav-Anbietern

Dect/Ffritzfon:
• NEU: Bei der Eingabe von Telefonnummern werden dazu passende Telefonbucheinträge vorgeschlagen
• NEU: Startbildschirm zur Temperaturanzeige eines ausgewählten Sensors
• NEU: Anzeige der Fritzbox-Systemereignisse mit OK-Taste im Startbildschirm Fritzbox
• Verbesserung: Einrichtung einer neuen Rufnummernsperre im Handgerät vereinfacht


Smart Home:
• NEU: Gruppe mit Fritz Dect 301 wird zu einheitlicher Heizeinheit

Heimnetz:
• NEU: Kennzeichnung gesperrter Geräte in den Heimnetz-Übersichten für Mesh und Netzwerkverbindungen
• NEU: Ändern des Netzwerkkennworts für das Powerline-Netz am direkt (per LAN) angeschlossenen Fritz Powerline ermöglicht
• Verbesserung: Erweiterung der Eigenschaften um "Mesh" in der Übersicht der Netzwerkverbindungen

System:
• NEU: Zeitraum für die Durchführung automatischer Updates festlegbar
• NEU: Laborbegrüßungsseite mit Hinweisen zu Neuigkeiten
• NEU: Sprach- und Landesauswahl hinzugefügt

USB:
• NEU: Unterstützung von aktuellen SMB-Versionen (SMBv2/v3) 

Auf dieser Download-Seite finden Sie ausführliche Informationen zur Installation der Vorabversionen. AVM weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich um eine Beta-Version handelt, deren Installation zu Problemen führen könne. Ein Support wird nicht gewährt, ebenso auch keine Haftung für etwaige Schäden nach Verwendung der Vorabversion.

2482660