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Morgenmagazin vom Donnerstag, 27. November 2014

27.11.2014 | 07:31 Uhr |

Was heute wichtig wird: 27. November 2014 +++ Amazon nennt Bestellfristen für Weihnachten +++ Blackberry zahlt für wechselwillige iPhone-Besitzer +++ Deutsche Version von Civilization: Beyond Earth für Mac lieferbar +++ Facebook: Neue Nutzungsbedingungen und Werbeanzeigen +++ Wichtiges Sicherheits-Update für Adobe Flash-Player

Was heute wichtig wird: 27. November 2014

Das Macwelt-Morgenmagazin wünscht einen Guten Morgen! An diesem Donnerstag möchte man in den USA wahrlich kein Truthahn sein - und selbst wenn man diesen Thanksgiving-Tag überlebt, droht ja noch das Weihnachtsfest. Andererseits haben es hierzulande die Gänse auch nicht anders, selbst wenn sie Kirchweih im Oktober und St. Martin im November überlebt haben, spätestens an Stefani ist es aus mit gemütlichem Körnerpicken, da darf das Federvieh dann den Ofen von innen sehen. Und weit und breit kein Präsident, der wenigstens eine von ihnen begnadigen würde...

Seltsamerweise hat es die Tradition des Truthahnverspeisens am vierten Donnerstag im November nicht über den Atlantik geschafft, andere junge US-Traditionen wie Halloween wurden dagegen gerne genommen. Und auch der Black Friaday, der auf den Familientag folgt und an viele US-Amerikaner sich Zeit für ihre ersten Weihnachtseinkäufe nehmen. Während also teils weit verstreute Familien zusammenkommen, um eine Art von Erntedankfest zu begehen, freut sich seinerseits der Einzelhandel auf die Ernte und lockt auch in Deutschland Kunden in die Läden und die Online-Shops. Die deutsche Einkaufstradition vor Weihnachten ist ja eine andere. Es gibt da die Sammler, die schon im August mit dem Zusammentragen von allerhand Tand beginnen und am Schwarzen Freitag schon längst alles beisammen haben, die Adventswahnsinnige, die mangels Alternative - oder aus Tradition - an einem der vier Samstage vor Weihnachten die Innenstädte übervölkern und dabei bei der ersten Gelegenheit übermorgen auf verspätete Schwarzer-Freitag-Schnäppchenjäger treffen, und es gibt die Last-Minute-Verzweifelten, die es einfach nicht vor dem 23.12. spät nachmittags zum Weihnachtseinkauf schaffen. All denen kann geholfen werden, bei Versendern gibt es im Internet mittlerweile praktisch alles zu kaufen. Das hat aber auch Nachteile, nicht nur in Form verödeter Innenstädte - wobei die Adventswahnsinnigen sich besonders am zweiten oder dritten Adventssamstag sich ein bisschen Ödnis wünschen würden. Der große Nachteil des Versandhandels zeigt sich auf der letzten Meile. Zusteller werden meist skandalös schlecht bezahlt und leiden besonders in den Wochen vor Weihnachten unter dem Erfolg des Versandhandels. Und wenn der Zusteller den Empfänger nicht antrifft, haben beide einen Extraweg zu gehen. Schlangen im Postamt sind ja was Feines, vor allem weil man sich gerade an den Samstagen vor Weihnachten darin einfindet, obwohl man doch den Wahnsinn überfüllter Innenstädte umgehen wollte. Wir schenken uns heuer nichts. Also, fast nichts. Und den Kindern natürlich schon was. Jetzt aber weiter im Text, die Geschäfte machen gleich auf und Panik ergreift uns... Peter Müller

Lesetipps für heute Morgen:

Schwarzer-Freitag-Schnäppchen für Apple-Fans: Heute im Lauf des Tages wird Apple bekannt geben, wie hoch denn heuer die Rabatte auf seine Produkte ausfallen. Auch andere geben zum Beginn der Einkaufssaison Nachlässe. Wir haben für Sie die besten Angebote zusammengestellt, ständig aktualisiert.

Einkaufsratgeber für Shopping-Hasser: Sie sind weder Adventswahnsinniger noch Schwarzer-Freitag-Schnäppchenjäger, auch kein Sammler, sondern mögen Shopping einfach nicht? Dann wären die Tipps unserer US-Kollegen der Macworld vielleicht etwas für Sie - wobei, auf Gutscheine und dergleichen sind Sie sicher auch schon gekommen.

Twitter kennt Ihre Apps: Nach einem Update weiß die Twitter-App für Android und iOS, welche Apps Sie sonst noch auf Ihrem Mobilgerät verwenden. Twitter begründet dies damit, so könne man den Nutzern besser auf sie abgestimmte Inhalte ausliefern. Werbung also. Das Tracking lässt sich jedoch abstellen.

Wie Corning Apple zurück gewann: Saphirglas für das iPhone-Display? Sollte Apple das je ernsthaft geplant haben, konnte der Hersteller von Gorilla Glass Corning Cupertino eines besseren belehren. Die jüngste Version des Spezialglases ist noch härter und bruchsicherer, womöglich trägt also Corning die Schuld an der Insolvenz des Saphirglasherstellers GT Advanced Technologies.

Amazon nennt Bestellfristen für Weihnachten

Die Amazon-Bestelloptionen und -fristen für pünktliche Weihnachtsgeschenke sehen folgendermaßen aus (gültig für Deutschland):

  1. Im Weihnachtsendspurt können Kunden bei Amazon direkt bestellte Waren mit dem Standardversand innerhalb Deutschlands noch bis Sonntag, 21. Dezember, um Mitternacht ordern. Amazon verspricht, dass die Weihnachtsgeschenke dann pünktlich an Heiligabend eintreffen. Mit kostenfreier Lieferung ab 29 Euro.

  2. Bis Dienstag, 23. Dezember mittags, können Kunden per Prime und Premiumversand bestellen. Der Service ist für Prime-Mitglieder kostenlos und für andere Kunden gegen eine Gebühr von 6 Euro erhältlich.

  3. Bis Dienstag, 23. Dezember 15 Uhr, per Morning-Express (Ausnahme: deutsche Inseln). Der Service ist gegen eine Gebühr von 13 Euro bzw. für Prime-Mitglieder nur 5 Euro erhältlich und gilt für alle Produkte, die mit dem Morning-Express-Angebot gekennzeichnet sind.

  4. Am 24. Dezember noch bis 6.00 Uhr morgens mit dem Evening-Express bestellen für die Lieferung bis 14.00 Uhr an Heiligabend. Dieser Service gilt für alle Produkte, die auf der Detailseite mit Evening-Express-Angebot gekennzeichnet sind und ist in Berlin, Frankfurt, München, Stuttgart, Köln und den meisten Städten im Ruhrgebiet gegen eine Gebühr von 13 Euro bzw. 5 Euro für Prime-Mitglieder verfügbar. Eine Übersicht über die Zustellgebiete finden Kunden unter www.amazon.de/evening-express .

Die Bestellmöglichkeiten für eine pünktliche Lieferung an Weihnachten finden Kunden jeweils auf der Produktdetailseite. Weitere Informationen zu den Lieferfristen zu Weihnachten finden Kunden auch auf den Amazon Hilfeseiten unter www.amazon.de/hilfe .


Speziell zur Weihnachtszeit bietet Amazon darüber hinaus besondere Rückgabefristen an: Sämtliche Artikel, die von Amazon zwischen dem 1. November und dem 31. Dezember 2014 versandt wurden, können bis einschließlich 31. Januar 2015 zurückgegeben werden, sofern die Ware die sonstigen Rückgabebedingungen erfüllt.

Blackberry zahlt für wechselwillige iPhone-Besitzer

Mit einem für die USA und Kanada angekündigten Trade-In-Programm will Blackberry iPhone-Nutzer für sich gewinnen. Das kanadische Unternehmen nimmt dabei die Apple-Smartphones iPhone 4S, iPhone 5, iPhone 5C, iPhone 5S und iPhone 6 in Zahlung. Je nach Modell und Zustand winken tauschwilligen Kunden zwischen 90 und 400 US-Dollar für ihr altes Gerät. Als so genanntes „Top-Up“ erstattet Blackberry außerdem 150 US-Dollar vom Kaufpreis des Blackberry Passport zurück, unabhängig davon, welches iPhone-Modell eingetauscht wird.

Die Aktion läuft vom 1. Dezember 2014 bis 13. Februar 2015 und ist an einige Beschränkungen geknüpft. So sind in Kanada nur ShopBlackberry.com und in den USA nur Amazon.com sowie der eigene Blackberry Online-Store als Partner zugelassen. Wer ein älteres iPhone als das 4S-Modell besitzt, geht leer aus. Die Geräte dürfen zudem keine Display- oder Gehäuseschäden aufweisen und über eine gültige IMEI-Nummer verfügen. Bei der Abgabe des Smartphones müssen außerdem die „Mein iPhone finden“-Funktion und die Passwortsperre deaktiviert sein.

Blackberrys Passport-Smartphone bietet ein quadratisches Display und eine Blackberry-typische physische Tastatur. Das Gerät ist in Deutschland seit September erhältlich. Der Straßenpreis liegt mittlerweile bei 550 Euro. Ob Blackberry auch hierzulande eine Trade-In-Aktion plant, ist unklar.

Deutsche Version von Civilization: Beyond Earth für Mac lieferbar

Sid Meier's Civilization: Beyond Earth ist Anbieter Application Systems Heidelberg zufolge ein neuer, Science-Fiction-orientierter Beitrag in der Civilization-Serie. Der Ausgangspunkt für das Strategiespiel: In der Zukunft haben globale Ereignisse die Welt destabilisiert.

Die Destabilisierung der politischen Weltordnung in der Zukunft führte zu einem Zusammenbruch der modernen Gesellschaft, heißt es in der Spielbeschreibung weiter, und dies wiederum zur Entstehung einer neuen Weltordnung sowie zu einer ungewissen Zukunft für die Menschheit. Im Kampf ums Überleben der menschlichen Rasse konzentrieren die neu geformten Nationen ihre Ressourcen auf die Raumfahrt, um der Menschheit einen Neuanfang im Weltall durch dessen Besiedelung zu ermöglichen. So ist man Teil einer Expedition, um ein neues Zuhause jenseits der Erde zu finden.

In dem Spiel wählt man unter anderem seine kulturelle Identität, kolonisiert eine fremde Welt, entwickelt neue Technologien, befördert fortschrittliche militärische, wirtschaftliche und wissenschaftliche Satelliten in den Orbit und verbessert seine unterschiedlichen Einheiten. Im Mehrspielersystem können bis zu acht Spielestrategen um die Herrschaft über eine neue fremde Welt kämpfen.

Die Systemanforderungen liegen bei mindestens OS X 10.9 auf einem Intel-Mac ab Intel Core i3 Duo. Eine Reihe von Grafikkarten findet keine Unterstützung, dies liest man vor dem Kauf am besten auf der Anbietersite genau nach. Für die Aktivierung des Spiels benötigt man eine Internetverbindung und einen Steam-Account. Civilization: Beyond Earth hat eine Jugendfreigabe ab zwölf Jahren und liegt komplett auf Deutsch vor. Der empfohlene Verkaufspreis beträgt für die Download-Version 50 Euro. Unser Schwestermagazin Gamestar hat die PC-Version ausführlich getestet und dem Spiel beschieden: ”Sternstunde mit Abstrichen” und dafür eine Gesamtwertung von 82 Prozent vergeben.

Facebook: Neue Nutzungsbedingungen und Werbeanzeigen

Facebook hat wieder einmal seine Nutzungsbedingungen überarbeitet. Wenn man sich jetzt bei Facebook anmeldet, blendet das Sociale Netzwerk den Hinweis auf die ab dem 1. Januar 2015 gültigen „aktualisierten Bedingungen“ sowie die „aktualisierten Datenrichtlinie und Cookies-Richtlinie“ und die „verbesserten Werbeanzeigen“ ein. Wichtig: Sie müssen nirgends einen Button anklicken oder einen Link anklicken, um den neuen Bedingungen zuzustimmen. Sondern Ihre Zustimmung erfolgt automatisch durch die weitere Nutzung von Facebook nach dem 1. Januar 2015.

Datenschutz

Facebook hat jetzt Tipps sowie Anleitungen veröffentlicht, mit denen der Facebook-Nutzer seine Privatsphäre besser schützen und das Problem Datenschutz besser in den Griff bekommen soll. Hier erfährt man zum Beispiel, wie man festlegen kann, wer welche Beiträge sehen darf. Und man bekommt die Interaktion mit anderen Facebook-Nutzern erklärt, also beispielsweise die Zusammensetzung der Chronik oder die Steuerung von Kommentaren und Gefällt mir-Angaben.

Die 20 besten Facebook-Tipss: Ihr Account unter Ihrer Kontrolle

Bedingungen, Datenrichtlinie und Cookies-Richtlinie

Facebook hat außerdem seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen überarbeitet. Ebenso die Datenrichtlinie und die Cookies-Richtlinie (die auch Pixel-Tags einschließt).

Verbesserung der Werbeanzeigen

Unter dem Begriff Verbesserung der Werbeanzeigen führt Facebook auf, wie es wem welche Werbung einblendet. Offensichtlich gab es hier die meisten Beschwerden und Hinweise von Facebook-Nutzern. Facebook reagiert darauf und bietet nun seinen Nutzern die Möglichkeit (verbesserte) Einstellungen für Werbeanzeigen vorzunehmen. Aber ganz ohne Werbung gibt es Facebook natürlich auch weiterhin nicht, schließlich verdient Facebook damit sein Geld. Sondern es geht nur darum, dass den Facebook-Nutzern passendere Werbung angezeigt wird.

Facebook bietet ferner die Möglichkeit zu Feedback zu den neuen ab dem 1.1.2015 gültigen Richtlinien.

Wichtiges Sicherheits-Update für Adobe Flash-Player

Normalerweise orientiert sich Adobe bei seinen Sicherheits-Updates am Patch-Day von Microsoft und veröffentlicht einmal pro Monat Sicherheits-Updates für seine Software-Produkte. So zum Beispiel auch im November 2014. Damals schloss Adobe gleich mehrere kritische Sicherheitslücken im Flash Player. Doch hat das ganz offensichtlich nicht gereicht, weil Adobe nun ein außerplanmäßiges Sicherheits-Update nachschiebt.

Dabei handelt es sich sozusagen um einen Notfall-Patch, weil Sicherheits-Experten herausgefunden haben, dass eine eigentlich schon geschlossene Lücke doch noch von Hackern ausgenutzt werden könnte, um Malware auf dem betroffenen Systeme einzuschleusen. Adobe hatte diese Lücke ursprünglich mit dem Patch CVE-2104-8439 schließen wollen. Dieser Patch war sogar schon im Oktober 2014 erschienen und nicht erst im November.

So beschreiben die Sicherheitsexperten von F-Secure, wie sich der Patch aushebeln lässt. Im Internet kursieren auch schon Exploits für diese Schwachstelle.

Das jetzt veröffentlichte Sicherheits-Update soll diese Schwachstelle nun aber endgültig beseitigen. Und zwar auf Windows-, Linux- und MacOS-Systemen. Neben dem Adobe Flash-Player sollte der Patch auch die Laufzeitumgebung Air sicherer machen.

Der aktualisierte Adobe Flash-Player (inklusive der Browser-Plug-ins) für Windows und MacOS trägt damit die Versionsnummer 15.0.0.239, für Linux ist es die Version 11.2.202.424 .

Download: Adobe Flash-Player

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