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Morgenmagazin vom Donnerstag, 27. September 2018

27.09.2018 | 07:00 Uhr |

Komponentenpreise der neuen iPhones +++ iPhone XS mit starken Benchmarks +++ Wie Apple in der IT-Krise gedeiht +++ Apple Watch: Hinter den Kulissen des EKG-Zertifikats +++ CPUs: Intels Probleme verhelfen AMD zu Höhenflug +++ Firefox Monitor warnt Sie bei Passwort-Klau +++ Flat Earther wollen den Rand der Erde live streamen +++ Skylum Luminar bald mit Foto-Bibliothek

27. September: Reisezeit

Wir wünschen allseits Guten Morgen! Der 27. September ist der Welttourismustag und steht in diesem Jahr unter dem Motto "Digitale Transformation". Klar, die Digitalisierung spielt sich nicht in einer Nische ab, sondern betrifft alle Branchen. Insbesondere der Tourismus hat sich massiv gewandelt. Das beginnt bei der Hotelsuche und -buchung, geht weiter bei den Reiseführern, die man in gedruckter Form kaum noch kennt, aber in mannigfacher Form auf sein Handy geladen hat und hört bei Übersetzungsprogrammen noch lange nicht auf, die Touristen die Kommunikation mit Einheimischen erleichtern. Noch ist der Babelfisch keine technische Realität, sondern nur literarische Fiktion und auch in diesem und künftigen Jahrhunderten sind wir trotz digitaler Möglichkeiten vor fatalen Fehlern in Reiseführern nicht gefeit - man denke nur an den großen Plapperkäfer von Traal, der nicht für, sondern aus vorbeikommenden Touristen ein leckeres Essen macht.

In der realen, digitalen Welt steht hinter den meisten Wandlungen aber vor allem ein Unternehmen, das sich heute vor 20 Jahren in Mountain View im Silicon Valley gründete: Google. Anders als die damals führenden Suchmaschinen ordneten die Gründer Sergey Brin und Larry Page die Seiten des schnell wachsenden Internets nicht nach alten, hierarchisch und lexikalischen Methoden. Über die Relevanz eines Fundstücks sagen nicht die davon ausgehenden Verweise etwas aus, sondern die Anzahl der darauf zuführenden Links. Vor zwanzig Jahren war das noch ein recht neuer Gedanke – und für Google der Basis des Erfolges. Denn die Ergebnisse der neuen Suchmaschine waren so sehr viel besser als die der Konkurrenz – und sind es eigentlich heute noch. Die Relevanz eines potentiellen Treffers war in den Vordergrund gerückt, schon die erste überlieferte Suche zeigte das. Brins und Pages Professor gab als ersten Begriff "Gerhard Casper" in die spartanische Suchmaske ein und war positiv überrascht, dass das Werk der beiden Studenten auch tatsächlich die Seite des damaligen Stanford-Präsidenten als ersten Treffer präsentierte und keinen Beitrag über das Film-Gespenst.

Ein anderer Grund für den Erfolg war eben genau jene reduzierte Startseite, die auch heute noch für Google steht. Bei den Altavistas und Yahoos jener Internetepoche hatte man das Gefühl, vor lauter Bäumen den Wald nicht zu sehen, respektive vor Werbung und anderer Nebeninformationen nicht mehr die Suchmaske. Schön, schnell und nützlich, aber würde der Verzicht auf den Werbeoverkill nicht das junge Unternehmen rasch pleite gehen lassen? Nein, ganz im Gegenteil, denn Google hat die Werbung dezentralisiert. Währen Yahoo und Konsorten vor allem mit den Kunden verdienen konnten, die ihre Banner auf die Homepage und ein paar wichtige Unterseiten packen ließen, stehen Google-Anzeigen gewissermaßen überall.

"Don't be evil" lautete das Motto der jungen Firma vor zwanzig Jahren, viele Internetnutzer halten das mittlerweile für Hohn. Denn damit das Geschäftsmodell perfekt funktioniert, muss Google eben so viel wie nur möglich wissen. Eben nicht nur über die Inhalte im Web, sondern auch über deren Nutzer. Google, so scheint es, kennt uns mittlerweile besser als wir selbst.

Doch mag man Google kein finsteres Streben nach der Weltherrschaft unterstellen, nicht heute am Geburtstag. Es gäbe ja Alternativen, mit ähnlichen Konzepten, was Priorisierung von Suchtreffern und einfache Bedienbarkeit betrifft und mit weniger persönlichem Tracking – doch googlen wir munter weiter, anstatt zu bingen, zu qwanten oder zu duckduckgoen. Von Yahoo und Altavista spricht schon lange keiner mehr, die Ehre, einem neuen Verb als Basis zu diene, gewannen die Internetpioniere nicht. Peter Müller

Lesetipps für den Donnerstag

Schnell, schneller, XS: Apple preist die iPhone-CPU A12 Bionic als überragend schnellen Chip und – und Testergebnisse geben dem Hersteller Recht. Wie unsere Kollegen der Macworld in ihren Testreihen herausgefunden haben, schlagen iPhone XS und iPhone XS Max die Vorgängergenerationen iPhone X und iPhone 7 in Benchmarks wie Geekbench, 3DMark und AnTuTu deutlich. Dabei gelingt es den Modellen von 2018 aber auch, länger mit einer Batterieladung auszukommen. Die Ergebnisse unserer Tester lesen Sie auf macwelt.de im Laufe des Tages.

Komponentenpreise : In ihrem Teardown des iPhone XS Max haben die Experten von TechInsights einen Komponentenpreis von 443 US-Dollar ermittelt  - und 395 US-Dollar für alle Bauteile des iPhone XS zusammen. Bei Verkaufspreisen auch jenseits der 100 US-Dollar sieht das nach einer enormen Marge für Apple aus. Jedoch berücksichtigt die Aufstellung nicht, ob Apple tatsächlich diese Preise für die Bauteile bekommen hat und berechnet vor allem keine Kosten für Entwicklung, Distribution, Vermarktung und Transport ein. Dennoch wird Apple mit den neuen iPhones wieder gut verdienen, Cupertino erreicht seit Jahren Umsatzrenditen von etwa 40 Prozent.

Wohlgedeihen: Die IT-Industrie steckt in der Krise. Facebook sich als Fake-News-Schleuder einen schlechten Ruf erarbeitet, Google als süchtig machende Datenkrake. Laut New York Times ist hingegen Apples Geschäftsmodell ein einziger Lichtblick. Der Konzern aus Cupertino habe es verstanden, dass das Image wichtig ist, um hochwertige Produkte zu teuren Preisen zu verkaufen. So paradox es auf den ersten Blick klingen mag: Wenn Apple vor einer potentiellen Suchtgefahr seiner Produkte warnt und mit Bildschirmzeit eine Präventionsfunktion in sein System einbaut, schadet das dem Abverkauf nicht, sondern hilft dem Unternehmen dabei, seine hohen Preise zu rechtfertigen. Wenn sich Apples wohlüberlegtes Geschäftsmodell als Standard durchsetzt, werde man eine Industrie erleben, die vorsichtiger mit ihren Risiken und Nebenwirkungen umgeht. Sie könnte aber auch ein wenig exklusiver werden, Wohlhabende bekommen dann die Innovationen, Geringverdiener müssten mehr vom Risiko tragen.

Anlaufschwieirigkeiten: Apple News ist so ein Beispiel, wie vorsichtig Apple mit digitalen Geschäftsmodellen umgeht und einen Kontrapunkt zu Facebook setzt. Wie Slate jedoch auch aus eigenen Erfahrungen beklagt,hat Apple News drei Jahre nach seinem Start den Verlagen, die Inhalte dafür bereit stellen, immer noch kaum Geld gebracht. Doch sinken auch die Einnahmen via Facebook, da das soziale Netz immer weniger Links auf Nachrichtenseiten in seinen Feeds anzeigt. Die App Apple News, die Nachrichten aus seriösen Quellen zusammenführt und kuratiert, ist in Deutschland nach wie vor nicht verfügbar, lediglich das Widget, das auf einzelne Meldungen verweist und den Verlegern jener Nachrichten immer wieder unerklärliche und nicht reproduzierbare Zuwächse bei den Seitenaufrufen beschert.

Ausgebessert: Wie BuzzFeed aufgedeckt hat, leitete Apples Browser Safari über die von Siri vorgeschlagenen Websiten auf zweifelhafte Inhalte von Holocaust-Leugnern und Anhängern der Verschwörungstheorie QAnon. Apple hat mittlerweile reagiert und Safari angepasst, der Browser schlägt diese Inhalte nun nicht mehr vor. Wie BuzzFeed zeigt, schlug Siri etwa bei Eingabe des Suchbegriffs "Pizzagate" das Youtubevideo des Hetzers David Seaman vor, das Youtube mittlerweile gesperrt hat. Apple legt wert darauf, die Siri-Vorschläge zu kuratieren und verspricht, unangemessene Inhalte zu entfernen, sobald man von diesen wisse.

Weitere Nachrichten

Apple Watch: Hinter den Kulissen des EKG-Zertifikats

Apple hat Apple Pay bereits 2014 in den USA gestartet, wir schreiben das Jahr 2018 und immer noch kein Bezahldienst von Apple in Sicht. Müssen die deutschen bzw. europäischen Kunden auch so lange auf die EKG-Funktion der neuen Apple Wacht warten? Wir meinen nicht. Dazu haben wir uns genauer die Institutionen und das Prozedere für eine solche Zulassung bzw. Zertifizierung angeschaut.

Auf die schnelle Zertifizierung lässt vor allem Apple selbst hoffen: Uns gegenüber hat das Unternehmen versichert, man bemühe sich bereits um die Freischaltung der EKG-Funktion europaweit. Doch was müsste man konkret dafür tun und wie lange könnte dies dauern?

Will Apple das EKG mittels Apple Watch messen, wird das Gerät nicht mehr ein Wellness-Gadget sondern ein Medizinprodukt, diese unterliegen einer gesonderten Zulassung, geregelt durch die EG-Richtlinie für "Medizinprodukte" (93/42/EWG) und das deutsche Medizinproduktgesetz. Die beiden Regelungen unterscheiden drei Risikoklassen der Medizinprodukte. Zu der höchsten Risikostufe gehören beispielsweise Implantate, diese benötigen die strengste Überprüfung. Wie gehen jedoch davon aus, dass die Apple Watch analog zu den USA in die zweite Risikoklasse fallen wird.

Aber auch dafür wird eine Überprüfung – das Konformitätsbewertungsverfahren – durch eine unabhängige Organisation, die sogenannte Benannte Stelle notwendig. Die TÜV SÜD Product Service GmbH ist beispielsweise eine solche Benannte Stelle, die Zertifikate für Medizinprodukte ausstellt. Dabei stellt das Zertifizierungsunternehmen fest, ob das Gerät den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Nach Angaben des Pressesprechers von TÜV SÜD lässt sich die Zeit für eine solche Zulassung nur schwer einschätzen, dies hängt vor allem von der Art des Produktes und der Dokumentation des Herstellers ab. Die gleiche Organisation hat jedoch Anfang des Jahres das Kardiaband von Alivecor zertifiziert . Von den ersten Berichten über die Markteinführung des Kardiabandes in Deutschland bzw. in der EU bis zu der Ausstellung des Zertifikats sind knapp zwei Monate vergangen (vom November 2017 bis 8. Januar 2018), dies lässt hoffen, dass die Zulassung der EKG-Funktion der Apple Watch in Deutschland nicht Jahre, sondern nur noch Monate dauern kann.

CPUs: Intels Probleme verhelfen AMD zu Höhenflug

Laut eines Artikels der taiwanischen Plattform Digitimes könnte AMD schon im vierten Quartal 2018 den Anteil am weltweiten Desktop-CPU-Markt auf 30 Prozent steigern. Grund für AMDs Aufwind sind Intels Probleme beim Umstieg auf das 10-Nanometer-Verfahren bei der Herstellung von CPUs und auch AMDs neue Produktionsstrategie soll dabei helfen.

Intel fertigt seine aktuellen CPUs noch mit dem 14-Nanometer-Verfahren aus dem Jahr 2014, während AMD seine Produktion bereits auf 12 Nanometer umgestellt hat. Auch die für den 1. Oktober 2018 geplante neue Core-Generation wird von Intel noch in dem alten Verfahren gefertigt werden. CPUs mit 10-Nanometer-Strukturen will Intel frühestens Ende 2019 auf den Markt bringen.

Digitimes zufolge habe AMD zuletzt seine Strategie bei der Herstellung geändert. Statt auf die von AMD bereits 2009 ausgegliederte und unter dem Namen Globalfoundries arbeitende eigene Halbleitersparte zu setzen, fertigt AMD nun auch vermehrt bei Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC). Bei TSMC werden zum Teil CPUs, Server- und Grafik-Chips produziert. TSMC produziert schon

Intel konnte seine für 2018 geplante Umstellung auf 10 Nanometer nicht vollziehen und hat nun Probleme. PC-Anbieter kehren Intel vermehrt den Rücken und setzen stattdessen auf AMD-CPUs für ihre Produkte. So konnte AMDs Aktie Ende August ein Zwölfjahreshoch verzeichnen. Und die Zeichen für AMD stehen weiterhin gut. Die Investmentbank Jefferies erwartet, dass AMD seinen Marktanteil im Consumer-PC-Bereich bis 2019 von 10 auf 30 Prozent verdreifachen wird. Gerade HP und Dell sollen wohl in Zukunft vermehrt auf AMD-CPUs setzen.

Firefox Monitor warnt Sie bei Passwort-Klau

Mozilla will seine Nutzer besser vor Hackerangriffen schützen und hat dazu nach einer Testphase den neuen Dienst Firefox Monitor für alle Nutzer freigegeben. Über den Dienst können die Nutzer nach Eingabe einer Mail-Adresse überprüfen, ob ihre Daten und Passwörter aufgrund eines Datendiebstahls im Web kursieren oder von Online-Kriminellen zum Verkauf angeboten werden. Falls dies noch nicht geschehen ist, kann der Nutzer auch seine Mailadresse hinterlassen und wird dann gewarnt, sobald seine Daten im Internet geleakt sind. 

Klingt bekannt? Richtig: Für Firefox Monitor hat Mozilla mit dem Sicherheitsexperten Troy Hunt zusammengearbeitet, der im Internet seinen eigenen, vergleichbaren Dienst Have I Been Pwned anbietet. Mozilla und Firefox Monitor speichern keinerlei Daten und auch die Mail-Adressen werden nicht übertragen, sondern in gehashter Form zur Abfrage der Datenbank gesendet.

Sollte Firefox Monitor Alarm schlagen, sollte man so schnell wie möglich das gestohlene Passwort ändern und zusätzlich auch bei allen anderen Diensten, bei denen man das gleiche Passwort verwendet. Generell sollten Sie gleiche Passwörter aber nicht bei mehreren Diensten verwenden. Mehr dazu in unserem Beitrag: So erstellen Sie sichere Passwörter.

Flat Earther wollen den Rand der Erde live streamen

Das Flache-Erde-Thema nehmen einige Menschen recht ernst. In Kommentaren unter verschiedenen Youtube-Videos, die eine flache Erde beweisen wollen, werden Leute, die mit Fakten dagegen argumentieren, oft als „Globeheads“ betitelt oder als einer von „ihnen“ - gemeint sind Freimaurer, Jesuiten und Konsorten - oder sie werden gar als „bezahlt“ abgestempelt, da es sich um Täuschungsversuche handle. Schnell gehen Diskussionen in Beleidigungs-Spektakel über. 

Laut der Flat-Earth-Theorie wurden wir Jahrhunderte lang zum Narren gehalten. Der Südpol ist eigentlich ein riesiger Ring aus Eis, der die Weltmeere auf der Fläche hält. Natürlich stark bewacht. NASA-Bilder und Videos? Alles CGI (Rendergrafiken). Mondlandung? Gab es nie - wir leben unter einer Kuppel. Über dieser Kuppel: Wasser. Sonne und Mond bewegen sich innerhalb dieser Kuppel. Was wir im Nachthimmel als Sterne und Planeten wahrnehmen, sind nur Lichter - teilweise illustriert durch das Zoomen auf Sterne und Planeten mit einer Nikon P900 – alles andere als der Pixel-Brei einer P900 ist wiederum CGI.

Andere versuchen, die Erdkrümmung mit Hilfe einer Wasserwage zu widerlegen. Auch zu weiteren Problemen einer flachen Erde, zum Beispiel Gravitation und andere Aspekte, haben die "Flat Earther" ganz eigene Theorien. Auf Youtube wird man dazu schnell fündig.

Laut einer Studie vom April 2018 sollen sogar rund ein Drittel aller 18- bis 24-jährigen US-Amerikaner bereit sein, an eine flache Erde zu glauben. Nun kann man von der Flach-Erde-Theorie halten, was man möchte. Den ultimativen Beweis haben die "Flat Earther" noch nicht erbringen können. Das soll sich nun aber durch das „Project Edge“ ändern.

Noch in dieser Woche soll sich eine Gruppe namens „Project Edge“ auf den Weg zum Rand der Erdscheibe begeben. Das Team besteht dabei aus angeblichen Wissenschaftlern, deren Namen und Referenzen nicht bekannt sind. Begonnen wurde das Projekt mit einem Aufruf auf Facebook durch einen gewissen Desmond Walsh.

Die Facebook-Seite der Gruppe ist leider nicht mehr erreichbar. Laut der Seite The Next Web will die Gruppe die Unternehmung jedoch live streamen. The Next Web versuchte auch, die Gruppe zu kontaktieren und Fragen zu stellen, jedoch ergebnislos: „Versucht erst gar nicht, mit ihnen zu reden, ihr werdet nur schnell frustriert und werdet mit Fragen gelöchert, ob ihr nicht Teil der größten Verschwörung der Geschichte seid." Wir sind gespannt, ob die Reise wirklich angetreten und live im Netz gestreamt wird. Die Dokumentation könnte recht unterhaltsam sein. Wir wünschen viel Erfolg.

Skylum Luminar bald mit Foto-Bibliothek

Der Preis von Luminar ( url link https://www.macwelt.de/a/luminar-2018-neue-version-und-neuer-entwicklername,3437954 sieheMacwelt-Artikel _blank ) ist mit einmalig 69 Euro (derzeit 59 Euro) günstiger als der von Lighroom, das es in der aktuellen Version nur im Abo ab knapp zwölf Euro monatlich gibt. Schon vor längerem hat Skylum (vormals Macphun) angekündigt, in Luminar eine Bildverwaltung zu integrieren. Nun kommt sie.

 

In einer eigenen Veranstaltung am Vorabend der Photokina gab Skylum-Mitbegründer Dima Kharchenko einen ersten Blick auf die kommende Bildverwaltung gegeben. Der erste Eindruck ist gut, doch erst ausführlichere Tests werden zeigen, ob die Luminar-Bildverwaltung auch an die Leistung von Lightroom heranreichen kann.

Sehr viel Wert hat Skylum auf die Geschwindigkeit gelegt: Die Bildverwaltung ist zumindest bei der Präsentation auf einem Macbook tatsächlich rasend schnell und lässt sich ruckelfrei scrollen. Die Affinität an das Look-and-feel von Apple ist zudem erkennbar. Denn auch optisch überzeugt die Verwaltung: Die Bilder werden automatisch ausgerichtet nahtlos angezeigt. Wird ein Bild in Großansicht dargestellt, lässt sich ein Streifen mit Miniaturbildern einblenden. Bei der Demo wird dieser Streifen vertikal links vom Bild angezeigt, eventuell lässt sich die Position später frei bestimmen. Bilder lassen sich in Ordner und Alben sortieren sowie nach Datum anzeigen – doch in welchem Umfang dies letztendlich möglich ist, das wird die erste Beta zeigen.  

 

Der erste schnelle Eindruck zu der kommenden Bildverwaltung von Luminar lässt auf ein leistungsfähiges System hoffen, das mit Lightroom konkurrieren kann. Sollte der Leistungsumfang an die Möglichkeiten von Lightroom heranreichen, dann darf sich Skylum Luminar als ein ebenbürtiger Rivale zu Lightroom verstehen.

 

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