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Morgenmagazin vom Donnerstag, 3. Dezember 2020

03.12.2020 | 07:06 Uhr | Peter Müller

Kuo: Macbook Pro 14'' ab 2021 mit Mini-LED +++ iPhones verlieren Blindtest bei Marques Brownlee +++ Dritte Beta von iOS 14.3 ++++ Diskussion über schnelle Entladung der iPhone 12 +++ Siri bringt einen versteckten Adventskalender +++ Microsoft Office: Mitarbeiter-Überwachung entschärft +++ DDR5-Arbeitsspeicher ab Mitte 2021 verfügbar +++ Fritz Box und Repeater: Update-Feuerwerk von AVM

3. Dezember: Fall der Dominos

Macwelt wünscht Guten Morgen! Dieser Tage muss man höllisch aufpassen, dass man sich nicht diese kleinen Tierchen einfängt, die einem nachts die Kleidung enger nähen, diese Kalorien, die unverschämten. War gestern der Tag der Spekulatius und wird morgen der der Plätzchen sein, steht heute der Tag des Dominosteins im Kalender. Dabei sind es noch drei Wochen bis Weihnachten  - und wir wollen zum Fest ja nicht vor leeren Keksdosen stehen, sondern sie erst dann genießen. An sich sollte ja von Sankt Martin bis Weihnachten ein 40-tägige Fastenzeit sein, aber wer hält sich schon an mittelalterliche Kalender?

Nun gut, versuchen wir, mit Bewegung den Attacken der Kalorien entgegen zu wirken, fällt nicht leicht. Der Weg in die Arbeit ist seit einem dreiviertel Jahr meist auf die paar Schritte vom Bett zum Schreibtisch beschränkt, in der Mittagspause will man bei der Kälte auch nicht unbedingt vor die Tür und nach Feierabend ist es für eine Runde Mountainbike dann doch zu dunkel – das Licht im Kühlschrank brennt hingegen hell.

Also auf eigene Faust Fitnessübungen gemacht, Kleingeräte oder Matten für daheim waren laut des Industrieverbandes der Sportartikelhändler der Renner im bisherigen Jahr 2020. Das nicht genutzte Abo für das Fitnessstudio oder den Sportverein hat man zu deren Leidwesen nun doch gekündigt, dafür werden Mittel für andere Dienste frei. Aber leider, leider, geht Apples Fitness+ zwar bald an den Start, aber eben nicht hierzulande. Der innere Schweinehund nimmt sich vergnügt einen weiteren Dominostein.

Nun haben es aber die meisten der von Apple erfundenen Produkte und Dienste irgendwann mal nach Deutschland geschafft - auch Apple Pay mussten wir etwa vier Jahre warten, seinerzeit auf den iTunes Music Store nur eines. Die Rechte für seinen Musikvertrieb musste Apple auch nur einmal mit relativ wenig Unternehmen für die gesamte EU verhandeln, bei Apple Pay erwies sich die Sache als komplizierter, da Apple Vereinbarungen mit jedem Kreditinstitut einzeln schließen musste und es mit zwei mächtigen Verbänden zu tun hatte, dem der Sparkassen und dem der Volks- und Raiffeisenbanken. Das sollte bei Fitness+ nicht so kompliziert werden, spätestens nächsten Winter sollten wir daheim vor dem Mac oder dem Apple TV auf Anweisungen von Apple-Trainern uns unsere Fitness erhalten oder nach dem langen, harten Lockdown in Kühlschrank- und Weinkellernähe sie wieder erringen.

Ein anderer Dienst, den es nur in der höchsten Stufe von Apples Servicepaket Apple One gibt, dürfte aber noch länger auf eine Lokalisierung warten als Apple Pay - vermutlich kommt eher noch Apples eigene Kreditkarte Apple Card hier heraus. Apple News+ ist gewiss auch nicht das Sahnestück in Apples Portfolio und ohnehin eines, bei dem Fragen der Finanzierung nicht gelöst sind.

Denn einerseits steht und fällt eine Zeitschriftenflatrate mit dem Angebot, beziehungsweise dem Preis-Leistungsverhältnis. Zehn Euro im Monat wäre ein wahrhaft guter Preis, um allerlei Artikel der Qualitätspresse mit iPhone und iPad bequem und in einem für Mobilgeräte angepassten Layout zugreifen zu können. Wenn man dann aber überschlägt, welche Einnahmen die Tageszeitung oder das Wochenmagazin damit generieren könnten, wird offensichtlich, dass sich Qualitätsjournalismus damit kaum finanzieren ließe. Es sei denn, fast alle iPhone- oder iPad-Besitzer hätten ein Abo für Apple News+ gelöst. Das käme dann aber beinahe einer Zeitungsgebühr nahe.

Für eine solche, dem Rundfunkbeitrag ähnliche, gäbe es ja durchaus Argumente, dagegen spricht aber noch viel mehr. Zumal einige Verlage es in der Tat schaffen, ihre tradierten Erlösmodelle durch solche für das 21ste Jahrhundert zu ersetzen. Wer erfolgreich digitale Abos verkauft, wie es etwa bei der New York Times der Fall ist, braucht den Vertrieb über Apple News+ nicht, ebenso wenig dürften die meisten hiesigen Qualitätsmedien denken.

Ein weniger erfolgreiches Modell einer iPad-Zeitung kam heute vor acht Jahren an sein Ende: The Daily. Nicht ganz zwei Jahre davor unter großer Aufmerksamkeit und mit tätiger Mithilfe Apples gestartet, machte die digitale Zeitung von Rupert Murdoch aber nur Verluste. Die Gründe waren auch technischer Natur, so sollte man die Artikel, die hinter einer Bezahlschranke waren, über das Web mit anderen Lesern teilen können, so richtig funktionierte weder die Paywall noch deren soziale Komponente. Nicht zuletzt war die Qualität fragwürdig: Gehobener Boulevard. Das ist ein Widerspruch in sich, denn wer wisse das nicht: "Angst, Hass, T* und der Wetterbericht" ist das, was das Interesse des Boulevardlesers treibt. Freunde von Qualitätsjournalismus geben lieber Geld für ihre Zeitung aus.

Man muss ja nicht alles übernehmen, was Apple für seinen Kernmarkt USA entwickelt. Apple News+ scheint in diese Kategorie zu fallen.

Lesetipps für den Donnerstag

Vergrößert und verkleinert : Nach Ansicht des Analysten Ming-Chi Kuo wird Apple in der zweiten Jahreshälfte 2021 ein neues 14-Zoll-Macbook-Pro bringen, das Apple Silicon verwendet. Eine wesentliche Änderung wird es dann wohl auch beim Bildschirm geben, zum gleichen Zeitpunkt setze Apple auf Mini-LED. Gegenüber den bisher verwendeten Leuchtdioden garantieren die Mini-LEDs höherer Kontraste und vor allem eine tiefere Schwärze, in diesen Eingenschaften reichen sie beinahe an die organischen Leuchtdioden OLED heran, die Apple in seinen iPhones verbaut. In Verbindung mit den eigenen M-Chips, die Apple günstiger kommen als die des Zulieferers Intel, sollten die Preise in etwa gleich bleiben, trotzt der teureren Mini-LED-Technik.

Nummer Eins : Laut Gartner hat Apple im Septemberquartal den dritten Platz im Smartphonemarkt vorerst verloren, bei Wearables dominiert Cupertino aber weiter deutlich, berichten nun die Marktforscher von IDC. Apple hält mit 33,1 Prozent nicht ganz ein Drittel des Gesamtmarktes, der im Dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr um satte 35,1 Prozent gestiegen ist. Vor allem die Apple Watch und die Airpods trieben das von der Corona-Pandemie begünstigte Wachstum, aber auch Smartwatches von Samsung hätten dazu wesentlich beigetragen.

Nummer Drei: Apple hat gestern Abend Entwicklern die dritte Beta-Version von iOS 14.3 bereit gestellt, mit der dritten Public Beta ist heute zu rechnen. Die wesentliche Neuerung im dritten Update für das aktuelle iPhone-Betriebssystem wird das Format Apple ProRAW sein, mit dem die Kameras der iPhones 12 Pro arbeiten. In iOS 14.3 stecken auch Hinweise auf die kommenden Aitags, in Ländern mit entsprechender Gesetzeslage wird das iPhone schon beim Einrichten auf die Apps Dritter im App Store hinweisen.

Blindtest: Der bekannte Youtuber Marques Brownlee – auch als MKBHD bekannt – hat wie in jedem Jahr die Kameras aktueller Smartphones gegeneinander antreten lassen. In der K.O.-Ausscheidung spielten wissenschaftliche Kriterien keine Rolle, sondern nur der Geschmack seiner Follower, die ohne zu wissen, von welchen Modellen welche Bilder stammten, jeweils abstimmen konnten, welches ihnen besser gefällt. Wie im Vorjahr haben Apples Kandidaten bei diesem zweifelhaften Blindtest über Bande in der ersten runde verloren, das iPhone 12 Pro Max etwa gegen das OnePlus 8T. Das iPhone SE verlor gegen das Moto Edge+, im Finale gewann das Zenfone 7 Pro gegen Xiaomi Mi 10 Ultra. Schon im Vorjahr hatte das iPhone 11 Pro in der ersten runde verloren. Offenbar waren auch in diesem Jahr Brownlees Zuseher nicht vom Weißabgleich und dem Kontrast der vom iPhone geschossenen Bilder überzeugt, die Brownlee nicht weiter bearbeitet hat. Womöglich habe diesmal ein leichter Blaustich irritiert, der von der Farbe des Himmels vor dem Fenster herrührte.

Entladen: In Apples  Support-Foren und bei Reddit drehen sich etliche Diskussionen um sich überraschend schnell leerende Batterien der Generation iPhone 12. Dabei geht es nicht um übermäßigen Verbrauch bei der Nutzung, gerade neu angeschaffte iPhones werden öfter gestresst als gewohnte Altgeräte. Bis zu vier Prozentpunkte pro Stunde würde manche Geräte im Ruhezustand über Nacht verlieren, die üblichen Tricks wie Deaktiven von in der Nacht überflüssigen Funktionen wie 5G oder der Hintergrundaktualisierung würden nicht helfen. Einige Diskutanten  hätten bereits ihre iPhones von Apple checken lassen, Fehler der Batterie seien dabei nicht erkannt worden, weshalb die Vermutung nahe liegt, dass es sich um Softwareprobleme handelt, die Apple mit einem Update beheben könnte. Eine offizielle Stellungnahme des Herstellers liegt bisher nicht vor, möglicherweise räumt Apple einen Fehler aber in den Releasenotes kommender iOS-Updates ein.

Übernahme: Nach einem Dow-Jones-Bericht will Amazon das Podcast-Startup Wondery kaufen und dafür 300 Millionen US-Dollar investieren. Angeblich hatte auch Apple Interesse an dem Netzwerk, das unter anderem populäre Podcasts wie "Bunga Bunga" oder "Dr. Death" produziert. Amazon könnte nun aber die Nase vorn haben. Wondery wurde bei seiner letzten Finanzierungsrunde im Juni 2019 mit 100 Millionen US-Dollar bewertet, der Jahresumsatz dürfte 2020 um die 40 Millionen US-Dollar betragen. Das Geschäft ist aber noch nicht abgeschlossen und die Verhandlungen könnten noch scheitern, verlauten die Quellen des Berichts. Von Apple als alternativen Kandidaten für den Kauf ist indes keine Rede.

Weitere Nachrichten:

Siri bringt einen versteckten Adventskalender

Schon lange haben wir nicht mehr von den lustigsten Fragen und Antworten bzw. Ostereiern bei Siri berichtet. Offenbar hat Apple zu Weihnachten nicht nur auf Apple TV+ ein Programm vorbereitet, sondern auch Siri einen Adventskalender spendiert.

Sagt man Siri beispielsweise heute: "Hey, Siri, öffne das zweite Türchen", meldet sich der digitale Assistent mit einem Zungenbrecher, wenn man weiter nachhakt, präsentiert Siri noch eine weitere Variante des Zungenbrechers mit Anfangsbuchstaben W: "Wenn Weihnachtswichtel weiße Weihnachten wünschen, werden Winterwunder wahr. Winterwunder werden wahr, wenn Weihnachtswichtel weiße Weihnachten wünschen." Sicherlich, das kann man nachahmen, aber nur vor der ersten Glühweintasse.

Auch gestern konnte man Siri nach dem Adventskalender-Türchen fragen, die Assistentin hat eine etwas kryptische Botschaft von sich gegeben: "Das allererste Türchen öffnet sich und da ist ein Stück Papier. Was da drauf steht? Der Name deines nächsten Weihnachtsbestsellers: "Wer bin ich und wenn ja, wie viele Geschenke?" Den Rest schreibt deine Fantasie ganz von allein." Das ist offenbar eine Anspielung auf den Bestseller von Richard David Precht " Wer bin ich und wenn ja, wie viele? "

Noch lässt sich nicht sagen, ob Siri weiter bis zum 24. Dezember in solchen verspielten Manier Bücher, Filme oder Musik empfiehlt, oder dem Nutzer Rätsel aufgibt. Wir haben zwar Siri gebeten, das vierte und weitere Türchen zu öffnen, es kommen aber nur für heute bestimmte Antworten.

Microsoft Office: Mitarbeiter-Überwachung entschärft

Microsoft enthüllte in der vergangenen Woche mit dem "Productivity Score" (Produktivitätswert) ein neues Werkzeug für seine Office-Software. Jared Spataro, der bei Microsoft für Office 365 und die Office-Tools verantwortlich zeichnet, präsentierte in einem Video die unterschiedlichen Funktionen des Statistik-Tools. So lassen sich über den "Productivity Score" etwa die Mitarbeiter ausfindig machen, die besonders stark oder besonders wenig auf digitale Kommunikation setzen. Ihre Produktivität lässt sich mit der Software ebenfalls bewerten. Die Statistiken listen etwa auf, an welchen Tagen welche Mitarbeiter wie viele E-Mails verschickt haben und wie lange sie in Teams mit Kollegen sprechen oder chatten. Diese Art der Mitarbeiter-Überwachung und -Analyse stieß unter anderem bei Juristen, Gewerkschaften und Datenschützern auf heftige Kritik . Experten rieten davon ab, die Software in deutschen Unternehmen einzusetzen.

Microsoft hat sich die Kritik nun zu Herzen genommen und reagiert in dieser Woche in einem Blog-Beitrag mit Änderungen. Laut Spataro wolle Microsoft die Privatsphäre von Mitarbeitern schützen und aus diesem Grund einige Anpassungen am "Productivity Score" vornehmen. So sollen etwa Nutzernamen aus der Anwendung verschwinden und das Nutzungsverhalten soll nun nur noch bei Nutzergruppen, nicht aber bei einzelnen Nutzern einsehbar sein. Das sammeln von Statistik-Daten soll also nur noch auf Unternehmensebene möglich sein. Laut Spataro sei der "Productivity Score" von den Medien falsch verstanden worden. Er sei nie dazu gedacht gewesen, die Leistungen von einzelnen einzustufen, sondern zu zeigen, wie ein Unternehmen seine technischen Möglichkeiten einsetzt.

DDR5-Arbeitsspeicher ab Mitte 2021 verfügbar

Der Standard für DDR5-Arbeitsspeicher wurde im Juli 2020 verabschiedet. Hersteller SK Hynix will im nächsten Jahr erste Module in den Handel bringen, nun stößt auch Teamgroup hinzu. Als Teil der Elite-Reihe sollen die DDR5-Speicher von Teamgroup im zweiten Halbjahr 2021 für Endverbraucher angeboten werden.Voraussetzung hierfür sind jedoch neue Plattformen von Intel und AMD, die man erst abwarten wolle. Intel will mit Alder Lake-S im dritten Quartal eine Plattform mit DDR5-Unterstützung anbieten, bei AMD ist noch nicht sicher, wann die Prozessoren die neuen RAM-Typen unterstützen werden.

Teamgroup plant zur Einführung DDR5-4800-Module mit einer Kapazität von 16 GB. Die Spannung der Module werde bei 1,1 Volt liegen und damit 0,1 Volt niedriger als bei DDR4-Speichermodulen. Die Transferraten der RAM-Riegel sollen zwischen 4.800 und 5.200 Mbps erreichen. Als Ergebnis werde der Stromverbrauch um 10 Prozent sinken, während die Transferraten um den Faktor 1,6 ansteigen. Mit DDR5 fallen auch die eigenen Schaltkreise für die Fehlerkorrektur ECC weg. Diese können direkt in die Chips integriert werden. Wie schnell sich der neue RAM-Standard letztlich verbreiten wird, hängt in starkem Maße von den Herstellern der Prozessoren und Mainboards ab, die die Grundlagen für eine Unterstützung in ihre Produkte integrieren müssen. 

Fritz Box und Repeater: Update-Feuerwerk von AVM

Fritz OS 7.23 für Fritz Box 6660 Cable

Die finale Firmware Fritz OS 7.23 steht ab sofort für die Fritz Box 6660 Cable zur Installation bereit. Die Neuerungen dieses Fritz-OS-Updates sind – abgesehen von den generellen Neuerungen der Fritz-OS-7.2x-Generation - laut AVM folgende:

Internet :

  • Verbesserung: Interoperabilität gegenüber bestimmten Netzgegenstellen erhöht

  • Verbesserung: VPN/L2TP-Geschwindigkeit erhöht

WLAN :

  • Verbesserung: Anmeldung per Knopfdruck (Connect/WPS) zuverlässiger

  • Behoben: Fehlerhafte Darstellung der belegten WLAN-Kanäle in der Benutzeroberfläche bei Deaktivierung von WLAN-Koexistenz

  • Behoben: Stabilität verbessert

Sie installieren Fritz OS 7.23 für die Fritz Box 6660 Cable über die in das Webfrontend der Fritz Box integrierte Update-Funktion.

Fritz OS 7.13 für Fritz Repeater 310, 450E und 1160

Der Fritz Repeater 1160 und der Fritz Repeater 450E sowie der Fritz Repeater 310 erhalten mit dem Firmware-Update 7.13 diese Verbesserungen:
 

System:

  • Verbesserung: Anmeldung an der Benutzeroberfläche mit einem Fritz-Box-Benutzerkonto vereinfacht

  • Verbesserung: Unterstützung des neuen Anmeldeverfahrens im kommenden Fritz OS für Fritz Box

  • Verbesserung: Diverse kleinere Verbesserungen der Benutzeroberfläche

  • Änderung: Option zum Erstellen und Wiederherstellen einer Sicherungsdatei entfernt

WLAN:

  • Verbesserung: Kompatibiltät zu Sonos Multiroom-Lautsprechersystemen verbessert

Das Firmware-Update für einen Fritz Repeater können Sie bequem über das Webfrontend der Fritz Box starten.

Neues Fritz Labor für Fritz Box 7590 und 7490

Für das aktuelle und für das ehemalige Fritz-Box-Flaggschiff für DSL-Anschlüsse hat AVM eine neue Laborversion bereitgestellt. 07.24-84159 ist die Versionsnummer für die Fritz Box 7590 und 07.24-84158 heißt das neue Labor für die Fritz Box 7490 . Wer das neue Labor installiert, darf sich über diese Verbesserungen freuen:

Internet:

  • Behoben: Public Subnet funktioniert nicht im Parallelbetrieb nach Ausfall der primären Verbindung (nur 6890)

  • Behoben: Nach Werkseinstellung konnte die erste VPN-Verbindung einmalig nicht aktiviert werden

Telefonie:

  • Verbesserung: Nach Betrachten von allen neu empfangenen Faxdokumenten im Faxjournal wird das Blinken der Info-LED beendet

  • Behoben: Telekom SIP-Trunk-Account kann nicht deaktiviert werden

  • Verbesserung: Detailoptimierungen im neuen Faxjournal

  • Verbesserung: Tolerantere Fehlerbehandlung bei Card-DAV-Servern die Cloudflare verwenden (u.a. Tellows)

  • Verbesserung: Löschvorgang von Faxdokumenten aus dem Faxjournal heraus optimiert

  • Behoben: In den Einstellungen des internen Faxgerätes war es nicht möglich, von "Faxe nur senden" auf "Faxe senden und empfangen" umzustellen

  • Behoben: Unzutreffende Fehlermeldung bei Nutzung falscher Zugangsdaten für Card-DAV-basierte Telefonbücher

  • Behoben: Keine Registrierung von Rufnummern auf einem Mesh-Repeater hinter einer Fritz Box 6890 als Mesh-Master

Smart Home:

  • Behoben: Unzuverlässige Countdown-Schaltung beim Fritz Dect 200 und Fritz Dect 210

Feedback zum neuen Labor können Anwender hier abgeben. Wie immer gilt bei einer Laborversion: AVM übernimmt keinen Support und gibt keine Garantie. Sie installieren eine Labor-Version also immer auf eigene Gefahr.

Sie können sich die neuen Labore hier herunterladen.   Hier erklären wir die Vorgehensweise: Fritz-OS-Labor-Versionen auf Fritz Box einspielen. Installieren Sie eine Labor-Version nicht auf einer dringend benötigten Fritz Box. Falls Sie also zum Beispiel im Home Office arbeiten, dann sollte auf der Fritz Box, die Sie dafür benutzen, nur eine finale und von AVM freigegebene Fritz-OS-Version laufen.

 



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