1895933

Morgenmagazin vom Donnerstag, 30. Januar 2014

30.01.2014 | 07:20 Uhr |

IDC: iPad verliert Marktanteile +++ Hinweis auf iCloud-Bookmarks +++ Angela Ahrendts soll Dame werden +++ Alte Java-Lücke wird plattformübergreifend von Botnetz attackiert +++ Facebook stellt Speichersystem mit 10.000 Blu-ray-Disks vor +++ Browser-Opa Opera bekommt verlorene Features zurück +++ Highpoint: Thunderbolt-Gehäuse für acht Laufwerke +++ Intel arbeitet an Siri-Konkurrenz mit Offline-Funktionalität +++ Lego-Bauten in Google Chrome erstellen +++ Angry-Birds-Macher weisen Schnüffelvorwürfe zurück +++ Test: Kanex Multi-Sync Keyboard, eine Tastatur für vier Geräte +++ Zurück zur letzten Version in iWork

IDC: iPad verliert Marktanteile

Laut der Marktforscher von IDC war das iPad auch im vierten Quartal 2013 das weltweit begehrteste Tablet, der Marktanteil Apples sinkt in einem allmählich gesättigtem Markt jedoch. Samsung holt auf. Hielt Apple ein Jahr zuvor noch bei 23 Millionen verkauften iPads noch einen Marktanteil von 38,2 Prozent, lag er im vierten Quartal 2013 mit 26 Millionen Stück nur noch bei 33,8 Prozent. Das iPad-Wachstum von 13,5 Prozent lag deutlich unter dem Marktdurchschnitt von 28,2 Prozent. Am meisten zugelegt hat Samsung, das seinen zweiten Platz mit nunmehr 18,8 Prozent Marktanteil stabilisiert hat. Gegenüber Vorjahr verkaufte Samsung 86 Prozent mehr Tablets. Auf dem dritten Platz steht Amazon mit einem Anteil von 5,8 Prozent. Amazon hat als einziger Hersteller einen Rückgang zu verzeichnen, minus 1,7 Prozent weniger Verkäufe als im Vorjahr. Der Marktanteil fiel von seinerzeit 10 Prozent.

Insgesamt haben sich im vierten Quartal weltweit 77 Millionen Tablets verkauft. Das Wachstum ist jedoch bei weitem nicht mehr so stark, von 2011 auf 2012 hatte der Markt um 87 Prozent zugelegt. Besonders in den USA sei der Markt gesättigt, die starken Wachstumsraten der vergangen Jahre werde es so nicht mehr geben, erklärt IDC-Analyst Tom Mainelli. 2014 dürfte daher spannend werden.

Nennenswertes Wachstum für einzelne Unternehmen wird es wohl nur noch über Verdrängung geben, die anderen Hersteler außerhalb der Top 5 (mit Asus und Lenovo) halten zusammen immerhin noch 30 Prozent der Marktanteile. Windows-Tablets hat IDC in seiner Statistik überhaupt nicht berücksichtigt, die Zahlen sind zu marginal.

Hinweis auf iCloud-Bookmarks

Ein offensichtlicher Fehler auf der iCloud-Website gibt einen Hinweis auf eine künftige Funktion des Dienstes. "iCloud-Bookmarks coming soon. Please come back later" heißt es kurz unter der URL //www.icloud.com/bookmarks_extension:www.icloud.com/bookmarks_extension , bevor man auf die Startseite des Dienstes weiter geleitet wird. Auf diese Seite gelangt man, will man aus dem iCloud-Kontrollfeld für Windows den Browser Chrome installieren, berichtet unter anderem 9to5Mac . Die neue Funktion dürfte wohl dazu dienen, dass Nutzer von iCloud.com auch über das Webportal Zugriff auf ihre synchronisierten Bookmarks bekommen, etwa von öffentlichen Rechnern aus.

Angela Ahrendts soll Dame werden

Apple kommende Retail-Chefin Angela Ahrendts erhält laut eines Berichts des Modemagazin Vogue die Ehre des Ritterstandes. Schon in den kommenden Wochen erfolge die Ernennung zur "Dame of the British Empire". Als US-Bürgerin wird Ahrendts die Würde in einem formlosen Akt erhalten und nicht wie Briten von der Queen persönlich oder einem anderen Mitglied der Royals. Diese muss jedoch die Ernennung bestätigen. Auf der Liste der neuen ausländischen Sirs und Dames steht laut Vogue unter andrem auch Melinda Gates.

Ahrendts ist bisher CEO des britischen Modeunternehmens Burberry und ist seit Oktober 2013 für den vakanten Posten an der Spitze der Apple Stores nominiert, den zuvor Ron Johnson eingenommen hatte und an dem der Brite John Browett von Januar bis Oktober 2012 ein glückloses Interregnum führte. Ahrendts wird jedoch auch für den Online Stores zuständig sein. Ihren Job wird sie "im Frühjahr" bei Apple antreten.

Mit Jonny Ive hat Apple bereits einen Ritter des Britischen Empire unter seinen Führungskräften, als Brite wurde er persönlich von der Queen in den Adelsstand erhoben.

Alte Java-Lücke wird plattformübergreifend von Botnetz attackiert

Alte Sicherheitslücke, neue Probleme: Wie der Sicherheitsforscher Anton Iwanov von Kasperky Lab herausgefunden hat, macht derzeit ein plattformübergreifender Java-Bot die Runde. Dieser zielt auf die Sicherheitslücke CVE-2013-2465, die der Softwarehersteller Oracle bereits im vergangenen Jahr geschlossen hat. Gefährlich ist der Exploit für Nutzer der nicht mehr vom Hersteller unterstützten Versionen Java 5 und Java 6 beziehungsweise Nutzern von Java 7, die einen älteren Release verwenden (Release 21 und älter), und betrifft sowohl Windows, als auch OS X und Linux.

Der Bot nistet sich laut Iwanov nach dem Start im entsprechenden Nutzerordner ein und setzt sich selbst als Autostart-Objekt (unter OS X nutzt der Bot den Dienst „launchd“). Die Kommunikation mit seinem Steuerrechner stellt der Bot dann über das Chatprotokoll IRC her. Zum Zweck des Botnetzes heißt es im Blog von Kaspersky Lab, dass es zur Ausführung von so genannten „Ditributed Denial of Service“-Attacken (DDoS-Attacken) genutzt werden kann, also Angriffen auf Websiten, bei denen die Ziele durch unzählige gleichzeitige Anfragen der infizierten Zombierechner lahm gelegt werden sollen.

Um sicher zu gehen, dass Ihr Mac nicht zum Ziel wird, sollten Sie dringend darauf achten, dass Ihre Java-Version stet Up-to-Date ist. Für Java 6 stellt noch Apple eine gefixte Version zur Verfügung, Java 7 dagegen wird ausschließlich von Oracle selbst verteilt. Consumer wählen dabei die JRE (Java Runtime Environment)-Version.

Facebook stellt Speichersystem mit 10.000 Blu-ray-Disks vor

Facebook stellt Speichersystem mit 10.000 Blu-ray-Disks vor (c) Facebook
Vergrößern Facebook stellt Speichersystem mit 10.000 Blu-ray-Disks vor (c) Facebook
© Facebook

Das soziale Netzwerk Facebook geht bei seinen Server-Farmen neue Wege. Im Rahmen des Open Compute Project Summit im kalifornischen San Jose stellte das Unternehmen in dieser Woche ein neues Speicher-System vor. Anstelle von Festplatten kommen dabei Blu-ray-Disks zum Einsatz. Das System senkt die Anschaffungskosten im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen um 50 Prozent und den Energieverbrauch um ganze 80 Prozent.

Das Blu-ray-System soll bei Facebook für die so genannte Cold Storage zum Einsatz kommen. Damit wird die Speicherung von Daten bezeichnet, auf die nur selten zugegriffen wird. Bei Facebook sind das unter anderem Backups von Nutzerfotos oder Videos.

Tipps & Tricks: Der richtige Platz für Server

Der Prototyp bietet aktuell ein Petabyte Speicher. Mit der Zeit und zusätzlicher Entwicklungsarbeit soll sich das Fassungsvermögen jedoch auf fünf Petabyte erhöhen. Sollte die Facebook-Idee zünden, könnte der Einsatz von Blu-ray-Disks in Server-Farmen der Branche für optische Speichermedien zu einem neuen Aufschwung verhelfen.

Browser-Opa Opera bekommt verlorene Features zurück

Der Wechsel zu Googles Blink-Engine war wahrlich kein Grund zur Freude für die noch immer treue Userschaft des Browser-Urgesteins Opera, denn der Wechsel hieß auch: Bye-bye Lesezeichen-Sync und adios Lesezeichenleiste. Die Sync-Funktion konnte Opera schon kurz nach der Umstellung im letzten Jahr zurückbringen, mit dem Update auf Opera 19 kehrt nun auch die für einen Browser nicht ganz unwichtige Lesezeichenleiste zurück. Was jedoch weiter fehlt, ist ein Lesezeichenmenü zur Verwaltung der eigenen Bookmarks. Opera 19 kann auf der Website des Herstellers kostenlos geladen werden. Mit Coast hat Opera zudem einen schlanke und performanten iPad-Browser im Angebot.

Highpoint: Thunderbolt-Gehäuse für acht Laufwerke

Highpoints NA762TB Thunderbolt Storage Solution bietet Platz für insgesamt acht Festplatten, die sich in diversen RAID-Modi zusammenfügen und über die Thunderbolt-Schnittstelle an den Mac anschließen lassen. Bis zu acht Laufwerke (SAS- oder SATA-Festplatte respektive  SSD) unterstützt das Aluminium-Gehäuse mit den Ausmaßen 231 x 156 x 365 Millimeter (T x B xH). Die Laufwerke dafür müssen freilich separat erworben werden. Der Anschluss an den Mac erfolgt per Thunderbolt, sobald verfügbar klappt dies dem Hersteller zufolge per Upgrade auch mit Thunderbolt 2. An RAID-Modi unterstützt Highpoints NA762TB Thunderbolt Storage Solution RAID 0, 1, 5, 6, 10, 50 und JBOD. Das Management der Konfigurationen erfolgt über ein spezielles Webinterface. Der interne Arbeitsspeicher ist mit 512 MB DDR 3-RAM bemessen. Für den Strom sorgt ein 300 Watt-Netzteil. Ein LED-Display zeigt den Status an und gibt eine optische Warnung bei Überhitzungsgefahr, diese erfolgt zusätzlich auch per akustischem Summer-Signal. Vorausgesetzt wird mindestens Mac-OS X 10.6.8, OS X Server oder OS X Lion sowie ein Mac mit Thunderbolt-Anschluss. Ein Thunderbolt-Kabel mit 2 Meter gehört zum Lieferumfang. Über Preis und Verfügbarkeit ist bislang nichts bekannt.

Info: Highpoint Technology

Intel arbeitet an Siri-Konkurrenz mit Offline-Funktionalität

Spracheingaben von Smartphones wie Apples Siri benötigen für die Funktion eine aktive Datenverbindung. Google Now setzt ebenfalls eine Online-Verbindung voraus; auch wenn der Android-Entwickler bereits seit der Version 4.1 an einer experimentellen Offline-Variante arbeitet.

Gerade bei Spracheingaben ist eine unmittelbare Reaktion für eine hohe Nutzerfreundlichkeit essentiell. Nichts sei ärgerlicher, als wenn die Spracherkennung nicht funktioniert, weil gerade keine Datenverbindung vorhanden ist, erklärt Mike Bell, Intels Chef der Wearable-Abteilung im Interview mit Quartz . Auch Wartezeiten von einigen Sekunden, bis eine Reaktion kommt, sind im täglichen Gebrauch nicht akzeptabel. Bei Datenverbindungen wie GPRS arbeiten die Sprachdienste oft nicht, weil die Bandbreite zu gering ist.

Intel Smart Headset Reference Design: Das intelligente Headset,soll auch ohne Datenverbindung Sprachbefehle umsetzen können. Das Headset basiert auf Intels Edison-Plattform.
Vergrößern Intel Smart Headset Reference Design: Das intelligente Headset,soll auch ohne Datenverbindung Sprachbefehle umsetzen können. Das Headset basiert auf Intels Edison-Plattform.
© Intel

Intel bietet dem Interview von Quartz mit Mike Bell zufolge eine Lösung für die Spracherkennung an, die schnell und auch im Offline-Modus arbeitet. Hierfür arbeitet Intel mit einem Partner für Spracherkennungs-Software zusammen, die für die eigenen Chips optimiert ist. Unbestätigten Gerüchten zufolge könnte es sich hierbei um Nuance handeln, die bereits auf dem Ultrabook-Segment mit Intel kooperieren. Als erstes Ergebnis gibt es von Intel einen Prototypen eines Headsets mit der Bezeichnung "Jarvis". Das Headset setzt auch Sprachbefehle um, wenn das damit verbundene Smartphone keine aktive Datenverbindung besitzt. Natürlich braucht es für Echtzeitinformationen wie beispielsweise die aktuelle Verkehrslage weiterhin eine Internetverbindung. Allerdings soll die Intel-Lösung per Sprache "Basisfunktionen" wie Musik abspielen, die keinen Connect benötigen, erlauben.

Bei dem sogenannten Intel Smart Headset Reference Design "Jarvis" kommt Intels Micro-PC Edison zum Einsatz. Edison mit der zugehörigen x86-CPU Quark ist speziell für Wearables vorgesehen. Intel bietet dem Bell-Interview zufolge seine Spracherkennungs-Technologie auch namentlich nicht genannten Herstellern von Smartphones an. Damit sollen sich die Geräte künftig von Apples und Googles Lösungen differenzieren können. (cvi)

Lego-Bauten in Google Chrome erstellen

Google und Lego haben das Web-Experiment Build with Chrome für die Web-Öffentlichkeit freigegeben. Nutzer dürfen im Browser per Maus und Tastatur eigene Lego-Bauten erstellen und diese dann auch veröffentlichen. Zur Auswahl stehen dabei diverse Lego-Bausteintypen, die in diversen unterschiedlichen Farben verwendet werden dürfen.

In einem Blog-Eintrag erläutert Google , dass Build with Chrome im vergangenen Jahr von einem Team in Australien als gemeinsames Projekt von Google und der Lego Group entwickelt wurde und dabei die 3D-Grafiktechnologie WebGL zum Einsatz kommt. Der ursprünglichen Version wurden einige Funktionen hinzugefügt und Build with Chrome nun schließlich jedermann zur Verfügung gestellt. Zu den neuen Funktionen gehört die Möglichkeit, sich mit einem Google-Plus-Konto anzumelden, um die von Google-Plus-Kontakten erschaffenen und freigegebenen Lego-Bauten anzuschauen. Auch die eigenen Bauten können so mit Freunden und Bekannten geteilt werden.

Die Bauten anderer Nutzer können unter "Alle Kreationen erkunden" angeschaut werden. Auf einer Google-Maps-Karte können Sie außerdem sehen, wo der Erschaffer eines Lego-Bauwerks wohnt. Im Bereich "Build Academy" erlernt der Chrome-Nutzer spielerisch das Erstellen von Lego-Bauwerken, indem er die im Tutorial vorgegebenen Aufgaben löst.

Angry-Birds-Macher weisen Schnüffelvorwürfe zurück

Den jüngsten Enthüllungen aus den Dokumenten des NSA-Whistleblowers Snowden zufolge sollen der US-Geheimdienst NSA und dessen britischer Pendant GCHQ die Nutzer beliebter Apps wie Angry Birds ausspionieren . Die Macher von Angry Birds haben sich mittlerweile zu den Berichten geäußert. In der Mitteilung betont das in Finnland ansässige Unternehmen Rovio, dass es mit keinem staatlichen Geheimdienst zusammenarbeite oder Daten zur Verfügung stelle.

Aus Sicht von Rovio könnte die vorgeworfene Ausspähung der Nutzer über Werbenetzwerke von Dritt-Herstellern erfolgt sein. Rovio betont dabei, dass derartige Netzwerke in Millionen von kommerziellen Websites und mobilen Applikationen eingesetzt werden. Sollten die Geheimdienste daher diese Netzwerke tatsächlich ausspähen, dann seien alle Nutzer betroffen, unabhängig davon, mit welchem Gerät sie auf eine Website oder einen Dienst zugreifen, die diese Netzwerke nutzen.

"Das Vertrauen unserer Fans ist das Wichtigste für uns und wir nehmen den Datenschutz sehr ernst", schreibt Rovio-Chef Mikael Hed und kündigt an, dass die Zusammenarbeit mit den Dritt-Herstellern von Werbenetzwerken dahingehend überprüft werde, ob diese Netzwerke für Spionagezwecke genutzt werden.

Test: Kanex Multi-Sync Keyboard, eine Tastatur für vier Geräte

Die weiße Tastatur verbindet sich mit Geräten via USB und Bluetooth . Per Bluetooth kann man bis zu drei Verbindungen errichten, per USB lässt sich ein viertes Gerät verwenden. So kann man die Tastatur nicht nur am heimischen Mac nutzen, sondern parallel dazu auch am iPad beziehungsweise iPhone . Umschalten kann man einfach über eine der vier dafür vorgesehenen Tasten, so dass man schnell von der Arbeit am Mac zum Tippen einer Nachricht an Freunde in Whats App zum iPhone wechselt.

Drei LED-Lampen zeigen an, mit welchem Bluetooth-Gerät man verbunden ist. Praktischerweise kann man das iOS-Gerät über die Einschalttaste (F12) aufwecken und mit dem Nummernblock den Code zum Entsperren eingeben. Somit erspart man sich den Griff zum Touchscreen. Ein erneuter Klick auf die Einschalttaste (F12) schickt das iOS-Gerät wieder in den Ruhezustand. Ein praktischer, im Winkel verstellbarer Ständer aus Kunststoff liegt der Tastatur bei. Das iPad Air steht darin jedoch nur im Querformat sicher. Eine eventuell vorhandene Hülle sollte auch nicht zu dick sein. Das Layout der Tastatur entspricht dem Standard, gerade den Nummernblock werden viele zu schätzen wissen. Aber auch die Tasten für die Mediensteuerung und Lautstärke sind nach kurzer Zeit unerlässlich. Für OS X gibt es eine Extra-Taste für Spotlight und für iOS eine Home-Taste. Per USB an einem Mac angeschlossen, holt sich die Tastatur ihre Energie von dort. Auch für eine Bluetooth-Verbindung zu einem anderen Gerät reicht die Stromversorgung via USB-Verbindung. Erst gänzlich ohne USB-Anschluss benötigt die Tastatur AAA-Batterien , die im Lieferumfang enthalten sind.

Empfehlung Kanex Multi-Sync Keyboard

Wer einfach nur einen Ersatz für seine Apple-Tastatur sucht, wird sich am Anfang mit dem Tastenanschlag schwer tun, dieser ist nicht ganz so feinfühlig und leicht wie die der Apple-Tastatur. Wirklich klasse ist der Vierfach-Umschalter, das ist auf dem Markt konkurrenzlos und erspart einem den Griff zum Touchscreen. So schnell hat man noch nie vom Mac zum iPhone gewechselt und eine Nachricht geschrieben. Übrigens findet man die deutsche Version der Tastatur zumindest zum Testzeitpunkt noch nicht auf der Webseite des Anbieters, doch erhältlich ist sie etwa über den deutschen Distributor Soular und auch bei einigen Online-Händlern.

Zurück zur letzten Version in iWork

Wer sich unter Mavericks dazu entschlossen hat, die neuen iWork-Programme zu laden, muss aber damit leben, dass derzeit einige alte Funktionen in den neuen Programmversionen fehlen. Hat man nun aber ein mit iWork 09 erstelltes Dokument mit der neuen Version von Pages, Numbers oder Keynote bearbeitet, kann man dieses aber nicht mehr mit dem alten Gegenstück weiterbearbeiten. Der Grund: Mit der ersten Bearbeitung formatiert iWork das Dokument neu, das neue Format kann die alte Software aber nicht öffnen. Der Weg zurück ist aber dennoch möglich, zum Preis des Verzichts auf alle seit dem Öffnen vorgenommenen Änderungen. Unter dem Menü „Ablage > Dokument zurücksetzen“ kann man die letzte Version wiederherstellen, die sich dann auch wieder in der alten Software-Fassung öffnen lässt. Bei der Installation von Pages, Numbers und Keynote werden die alten Versionen nicht überschrieben, sie befinden sich weiterhin im Ordner „iWork 09“ unter den Programmen.

1895933